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Kategorie »Städtebau & Architektur« RSS
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Symposium: MEGASTRUCTURES RELOADED

Am 18./19. Oktober findet begleitend zur Ausstellung MEGASTRUCTURES RELOADED ein wissenschaftlisches Symposium zum Thema Megastruktur statt. Das Symposium wird von European Art Projects in Kooperation mit Archigram Archives, London und dem Center for Metropolitan Studies, TU Berlin organisiert.

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VERNISSAGE: MEGASTRUCTURES RELOADED

„Archigrams Plug-in City, Constant Nieuwenhuys New Babylon und Yona Friedmans La Ville spatiale gehören zu den Inkunabeln der 1960er Jahre. Mit ihrer Verbindung von visionärer Architektur, Popkultur, Kunst und situationistischer Rebellion sind sie weit über den engeren Bereich der Stadtplanung hinaus bekannt geworden. Bislang aber gab es keine Ausstellung, die sich explizit der Visionen der Megastrukturalisten gewidmet hat. MEGASTRUCTURE RELOADED will nun erstmals La Ville spatiale, Plug-in City und New Babylon im Zusammenhang zeigen.“ >> MEHR

Eröffnung der Ausstellung am 19.09.2008 um 19 Uhr

Adresse: Ehemalige Staatliche Münze, Molkenmarkt 2

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Neues Wohnen für das Auto

Für Menschen, denen das Auto Gold wert ist, gibt es nun eine Art Balkon für das Auto. „Downtown, umschlossen vom Grüngürtel des Landwehrkanals“ (so die Werbung) stehen ab Oktober Wohnungen mit einer so genannten Carloggia zum Bezug bereit.
Der Erfinder Herr Dick, hat nun ausgerechnet in Kreuzberg in den Paul-Linke-Höfen den Prototyp gebaut – „in einem Viertel, in dem gerne mal Navigationsgeräte aus dem Auto geklaut werden“, wie er sagt.
Diese Carloggia wurden wegen dem sonst teuren Garagenbau auch für den Komfort gebaut, damit man den Einkauf vom Auto direkt in die Wohnung tragen kann oder die eingeschlafenen Kinder im Auto weiterschlummern können. Und man selber kann auch ohne Sorgen schlafen, denn das geliebte Auto steht genau neben dem Schlafzimmer, nur von einer Glastür getrennt.
Mit Verdrängung hat aber dieser Bau nichts zu tun, versichert Christoph Berger, der mit seiner Firma am Bauprojekt beschäftigt ist. „Ich habe das multikulturelle Kreuzberg immer so verstanden, dass dort Platz für jeden ist, und da finde ich nicht, dass man unseren Kundenkreis ausschließen darf.“ Berger weiter: „Veränderungen sind nicht immer schlecht, man schaue sich den Bezirk Prenzlauer Berg an. Was wurde damals, als der Kiez hip wurde, nicht alles befürchtet – und jetzt finden”s alle toll, wie positiv er sich gewandelt hat.“
Die Carloft-Wohnungen von 224 bis 540 qm kosten ab 1000 Euro pro qm. Luxusausstattung wie Kamin und Sauna nicht enthalten, auch die 500 Euro Hausgeld für den Doormann-Service etc. sind nicht inklusive.
Wer solch ein Loft besitzt, dem kann wenigstens in Kreuzberg nicht mehr das Luxusauto abgefackelt werden.

Quelle: www.sueddeutsche.de/ und http://jungle-world.com/

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Die unendliche Geschichte – Berlin und sein Schloss

Stadtwerkstatt Infozelt

Das Infozelt im Rahmen der Stadtwerkstatt zur Schlossplatzdiskussion (2002)
Seit Jahren schon wir diskutiert, debattiert, entworfen, verworfen… und am Ende kommt es teuer als angekündigt. Der Palast ist fast weg, der White Cube steht bald – aber so richtig entschieden ist eigentlich immer noch nichts. Zwar gibt es das Humboldtforum, mit angeklebter Fassade, aber auch hier ist das Nutzungskonzept noch nicht ausgereift, die Finanzierung der Fassade noch nicht gesichert und begonnen wird auch erst in ein paar Jahren.

Um eine gute Idee wird diese lange Schlossdebatte nun bereichert, um zwar um das Forum Schlossdebatte, das von den Philipp Oswalt und urban catalyst initiiert wurde.

„Als kritische (Gegen-) Öffentlichkeit versteht sich der Blog als Informations- und Diskussionsforum, in der die Debatte fundiert und konstruktiv kommentiert und begleitet wird. […] Der Blog Schlossdebatte versteht sich als Plattform für alle kritischen Geister, die weder resigniert haben noch als gehorsame Untertanen sich einem fragwürdigen Bundestagsbeschluss ohne Widerrede ergeben.“ (Quelle: Baunetz)

Auf jeden Fall eine tolle Idee, mit schon einigen guten Beiträgen. Bleibt zu hoffen, dass sich daraus eine fruchtbare Diskussion ergibt. Einen guten Beitrag in dieser Hinsicht hat Jens Bisky mit „So wird das nie was“ beigetragen.

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Platzsparender Abriss

Das ist eine neue Abrissvariante für Hochhäuser, welche die japanische Firma Kajima Corporation entwickelt hat. Da wird nicht einfach gesprengt oder ungeschickt zerstört, sondern stückweise die stützenden Elemente im Ergeschoss abgetragen. So rückt das nächste Stockwerk nach und das Spiel beginnt von vorne. Das Prinzip heisst Daruma-Otoshi und bezieht sich auf das gleichnamige japanische Kinderspiel (hierzu ein Video).

Während unten schon abgerissen wird, wird im obersten Stock noch gepackt. [via architecture]

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