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Kategorie »Städtebau & Architektur« RSS
Städtebau & Architektur →

Gebaute Haut

Skinarchitecture.com

„Contemporary architecture replaces the idea of façade with that of skin: an exterior layer mediating between the building and its environnement. Not a neutral elevation, but rather an active, informed membrane; communicative and in communication.“

So heisst es – als Zitat von M. Gausa – im Vorwort des neuen Online-Buches Piel.Skin. Das Buch, welches komplett online durchzublättern und -lesen ist, beschäftigt sich mit moderner Architektur und legt besonderes Gewicht auf die Gestaltung und Funktion der Fassaden. Weltweit werden namenhafte Beispiele gezeigt, in denen die Fassade als elemantarer Teil der Architektur zum Tragen kommt. Ein besonderes Feature ist die Verlinkung mit Google Maps (und angeblich Google Earth), so dass man die Gebäude im Luftbild und ihrem städtebaulichen (bzw. landschaftlichen) Kontext betrachten kann. Gefunden über gestionurbana.es.

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Architektur – (zu) dynamisch!

https://www.youtube.com/watch?v=gnrZGHGJbZk

Klingt erst mal gut – eine moderne Architektur, die beweglich und flexibel ist. Und ökologisch soll das Ganze dann auch sein, da man der „Natur mehr Respekt zollt“ und angeblich weniger Energie verbraucht. Sich drehende Räume weiss man seit dem Restaurant im Fernsehturm am Alex zu schätzen – und gerade für den Arbeitsplatz ist eine sich ändernde (Stadt-)Landschaft vor dem Fenster gut vorstellbar. Immer wieder neue Pepektiven, die sich einem eröffnen und Abwechslung bringen. Und Ökohäuser, die sich mit der Sonne drehen gibt es ja schon (wie z.B. das Helio Trop).

Getrübt wird dieser Eindruck, wenn man merkt, dass das Ganze mit dramatischer Musik wie ein schlechtes Werbevideo eines dynamischen Vertreters klingt. So bekommt der Begriff der dynamischen Architektur eine ganz neue Bedeutung. Nichts desto trotz eine spannende Entwicklung, die man z.B. unter dynamicarchitecture.net weiter verfolgen kann.

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Ausstellungseröffnung: Berlin – New York Dialogues

Die beiden Metropolen Berlin und New York erleben gegenwärtig kontinuierliche, urbane Veränderungsprozesse von unterschiedlicher Intensität, die nicht vollständig abgeschlossen sind. Diesen urbanen Wandel thematisiert die Ausstellung, indem die Ergebnisse einer umfassenden Recherche präsentiert werden.
Die urbane Entwicklung Berlins und New Yorks wird hier als Momentaufnahme gezeigt. Die Darstellung der Gleichzeitigkeit von unterschiedlichen urbanen Entwicklungsstadien ermöglicht die Gegenüberstellung und den Vergleich der beiden Städte.

Ausstellungseröffnung. Es sprechen:
Regula Lüscher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Michael Frielinghaus, Präsident BDA
Wolfgang Nowak, Sprecher der Geschäftsführung der Alfred Herrhausen Gesellschaft
James McCullar, Präsident, AIA New York Chapter
Kristien Ring, Direktorin DAZ

Ausstellungsort:
Deutsches Architektur Zentrum, Köpenickerstraße 48/49
Bis 04.05.2008 im DAZ_Scharoun Saal, Di bis Fr 12-19 Uhr, Sa + So 14-19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Die Norm regiert den Bau

Vielleicht war der Auslöser eine Szene, die viele bauende Architekten kennen: Sie wollen sich über den Inhalt einer DIN-Norm erkundigen, zu deren Anwendung sie vom Gesetzgeber verpflichtet werden, und die einzige Quelle hierfür ist der kostenpflichtige Beuth-Verlag. An dieser Stelle liegt die Frage nahe, warum Gesetze frei zugänglich seien müssen, aber einige rechtlich verpflichtende Normen nur über einen einzigen privaten Träger erlangt werden können. Dies fragte sich wohl auch der Architekt Bruno Stubenrauch und gründete die „Initiative gegen die Direktregelung privater Normen im Bauwesen„. Sie kämpfte in den Jahren 2002/2003 gegen eine Gesetzesnovelle, durch welche dieses Paradoxes erst entstand. Seither ist es nämlich möglich, dass der Gesetzgeber auf privat erarbeitete Normen verweist (sie also als gemeingültig erklärt), der Urheberschutz aber erhalten bleibt und privat vermarktet werden kann. Die Initiative hatte leider keinen Erfolg und scheint danach ihre Aktivitäten eingestellt zu haben. Einziger Trost bleibt wohl, dass die Kosten für DIN-Normen steuerlich absetzbar sind.

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Architekturgespräch 87: „Hansaplatz 2“ – Ideen für das Geschäftszentrum

„Der Ende der sechziger Jahre von Hans Rudolph Plarre und Ernst Zinsser entworfene Geschäftszentrum zur Gebietsversorgung am Hansaplatz wurde als offene Passage mit Atriumhöfen angelegt und in den 80er Jahren um einen Supermarkt erweitert. Seit einigen Jahren bietet die Anlage einen ungepflegten und schadhaften Eindruck und schadet dem Image des Viertels.
Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen zum Hansaviertel sollen die bisher gestarteten aber nicht weiter verfolgten Ansätze für Verbesserungen der Situation gesammelt und weitergeführt werden.

Der zweiteilige durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung veranstaltete Workshop in Kooperation mit dem Bezirk hat zum Ziel, mit den maßgeblich Beteiligten Strategien zu finden und die für das Gebiet begonnenen Initiativen zu konkretisieren.
Zwei Architekturbüros haben daran gearbeitet, die Anregungen aus dem ersten Termin des Workshops gestalterisch umzusetzen. Diese Vorschläge werden vorgestellt und alle interessierten Beteiligten sollen sie diskutieren, eingeleitet durch eine öffentliche Podiumsdiskussion der fachlich und politisch Verantwortlichen.
Am Ende sollen Strategien zur Umsetzung gesucht werden.“ (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung)

Spannenden Diskussion mit u.a. Regula Lüscher (Senatsbaudirektorin), gmp architekten, Westhaus Architekten und Manfred Kühne von der obersten Denkmalschutzbehörde.

Veranstalter: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Architekturwerkstatt
Veranstaltungsort: Saal der Kirche St. Ansgar, Klopstockstraße 31, 10557 Berlin

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