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Kategorie »Städtebau & Architektur« RSS
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Stadt und Klang

Das Thema Klang (respektive Akustik, bzw Sound) in der Stadt wird zur Zeit viel diskutiert (1, 2, 3, 4). Und mit Yukio King (www.berlincast.com) und Judith Willkomm (vom Projekt „Sensing the street“) hatten wir auf unseren urbanoForum 1 & 2 zwei interessante Akteure dieser Richtung, die ihre Projekte vorgestellt haben. Auch das Deutschlandradio Kultur hat nun einen Beitrag über die Soundscape-Bewegung verfasst, im dem Yukio King über den Zusammenhang von Stadtplanung und Klang referiert. Nenneswert in diesem Zusammenhang ist auch das Projekt PositiveSoundScapes in Manchester, welches nach „positivem sound“ in der urbanen Umwelt sucht. Und im Rahmen der Transmediale wird dieses Thema ebenfalls aufgegriffen und das Projekt Tunedcity vorgestellt, welches „nach einer Neubewertung architektonischer Räume aus der Perspektive des Akustischen fragt.“

Schön zu sehen, dass neue Faktoren für die Auseinandersetzung und Analyse von Stadt berücksichtigt werden und damit der Komplexität der urbanen Lebenswelt gerecht werden. „That sound!“ wie man in Manchester sagen würde.

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Wenn die Erdkrümmung das Einkaufen erschwert

Wenn Gebäude so weit auseinander stehen, dass die Erdkrümmung verhindert, dass man sie sieht… dann befindet man sich in Suburbia. Oder auch in „der größten Fehlallokation von Ressourcen in der Geschichte der Welt“ oder dem „nationalen Auto-Slum“. Das meint zumindest James Howard Kunstler, der in seinem unterhaltsamen Vortrag „The tragedy of suburbia“ sarkastisch, aber auch treffend die Planungsfehler und Architektursünden benennt, die Suburbia zu dem machen, was es in den Augen von Kunstler ist: ein „clusterfuck“ (so der Titel seines weblogs).

In wie weit man seinen Pessimismus teilt, sei jedem selbst überlassen, aber wichtige Punkte spicht Kunstler an und treffend heisst es über ihn: „The upside of Kunstler’s anger is that he’s getting people to sit up and take notice.“ (Quelle)

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Bauhandbuch Bibel

Der Hausschwamm ist der Alptraum jedes Hausbesitzers. Ist er einmal da, gibt es eine Menge Bücher und Vorschriften, wie er zu bekämpfen ist. Das wohl älteste Werk, dass eine Anleitung zum Behandeln des „Aussatzes“, wie er hier genannt wird, bietet die Bibel. Das Interessante am 3. Buch Mose Kapitel 14 („Aussatz an Häuser“) ist, dass es auch hier schon eine Meldepflicht gibt. Nur ist es in diesem Fall nicht eine Behörde sondern der lokale Priester. Der Rest des Textes steht wohl für sich und unterscheidet sich erstaunlich wenig von heutigen Methoden: „Wenn ihr ins Land Kanaan kommt, dass ich euch zum Besitz gebe, und ich lasse an irgend einen Hause eures Landes eine aussätzige Stelle entstehen, so soll der kommen, dem das Haus gehört, es dem Priester ansagen und sprechen: “ es sieht mir aus, als sei Aussatz an meinem Hause „.

Da soll der Priester gebieten, dass sie das Haus ausräumen, ehe der Priester hineingeht, die Stelle zu besehen, damit nicht alles unrein werde, was im Haus ist. Danach soll der Priester hineingehen, das Haus zu besehen. Wenn er nun den Ausschlag besieht und findet, dass an der Wand des Hauses grünliche oder rötlicher Stellen sind, die tiefer aussehen, als sonst die Wand, so soll er aus dem Haus herausgehen, an die Türe treten und das Haus für sieben Tage verschliessen. Und wenn er am 7. Tage wiederkommt und sieht, dass der Ausschlag weitergefressen hat an der Wand des Hauses so soll er die Steine ausbrechen lassen, an dem der Ausschlag ist und hinaus vor die Stadt an einen unreinen Ort werfen. Und das Haus soll man innen ringsherum abschaben und den abgeschabten Lehm hinaus vor die Stadt an einen unreinen Ort schütten und andere Steine nehmen und statt jener einsetzen und anderen Lehm nehmen und das Haus neu bewerfen. Wenn dann der Ausschlag wiederkommt und ausbricht am Hause, nachdem man die Steine ausgebrochen und das Haus neu beworfen hat, so soll der Priester hineingehen. Und wenn er sieht, dass der Ausschlag weitergefressen hat am Hause, so ist es gewiss ein fressender Aussatz am Hause und es ist unrein. Darum soll man das Haus abbrechen, Steine und Holz und all Lehm am Hause, und soll es hinaus bringen vor die Stadt an einen unreinen Ort.“

Quellen: Parisek GmbH, www.die-bibel.de

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Vogelfreundlich bauen

Mit dem Begriff „ökologischem Bauen“ werden im Allgemeinen Fragen der Umweltverträglichkeit von Baustoffen und dem Energieverbrauch assoziiert. Dabei sterben geschätzte 100 Millionen Vögel jährlich durch Kollisionen mit Gebäuden alleine in den USA. Die Städte New York, Chicago und Toronto haben diesbezüglich Leitfäden für das vogelfreundliche Entwerfen von Gebäuden ausgearbeitet. Toronto stellt darüber hinaus ein Bewertungssystem mit Checkliste bereit, mit der jeder die Vogelfreundlichkeit seines Bauwerkes oder Entwurfes testen kann.

(Zusammenhang zwischen Gebäudehöhe und Vogelart, aus dem New Yorker Leitfaden)
Quellen: Birds & Buildings, Windowcollisions

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Bilder von Baupannen

(Quelle: mostinterestingblog)

Wer schon mal am Bau gearbeitet hat, kennt die gerne erzählten Geschichten von unfähigen Bauarbeitern, Architekten und resultierenden Baupannen. Bloggersbliss und mostinterestingblog (was für ein Name!) haben eine Bildergalerie solcher Pannen zusammengetragen. Wie es zu den absurden Situationen gekommen ist, bleibt der Fantasie des Betrachters vorbehalten. Vielleicht musste aber nur während der Arbeiten Geld eingespart werden.

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