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Städtebau & Architektur →

Stadt-Dioramen aus dem 3D-Drucker

Die Stadt aus dem 3D-Drucker | © ittyblox

Die Stadt aus dem 3D-Drucker | © ittyblox

Was lässt das Herz des Architekten oder Stadtplaners höher schlagen? Na klar, ein eigenes kleines Stadt-Diorama auf dem Schreibtisch. Doch der Modellbau ist mühsam und mit Lego macht es zwar Spaß, das Ergebnis ist aber nicht detailgetreu genug. Die Lösung bietet nun ittyblox, das Stadt-Dioramen aus dem 3D-Drucker anbietet. Das tolle dabei ist, dass man sich die Stadt selbst zusammenstellen kann, denn jedes Gebäude kann separat erworben werden. Damit alles schön stabil steht, gibt es eine Bodenplatte und damit die Stadt schön realistisch aussieht, gibt es auch Highways. Die Stadt der Träume kann man sich auf Shapeways zusammenstellen und die Preise reichen von $5 bis knapp unter $100.

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Wir müssen darüber reden: Der problematische Umgang der BVG mit ihrem architektonischen Erbe

Die originalen Lampen sind ausgeschaltet, stattdessen werden Halbkugelleuchten benutzt. Auch zu sehen: die grüne Farbe, die aktuell auf den Sichtbeton aufgebracht wird.

Umgestaltung im U-Bahnhof Schlossstraße: Auf den Sichtbeton wird eine grüne Farbe aufgebracht, die Stationsschilder werden durch neue ersetzt (rechts), die mit glatter Oberfläche, einer anderen Schrifttype und lediglich aufgemalten Einkerbungen wenig mit dem Original zu tun haben. Die originalen Lampen in den gelben Auskragungen sind bereits ausgeschaltet, stattdessen werden Halbkugelleuchten an der Decke genutzt.

Der Abriss von Rainer Rümmlers ikonischem Eingangspavillon am Berliner U-Bahnhof Bayerischer Platz (eröffnet 1971) war der erste wirklich sichtbare Akt einer besorgniserregenden Entwicklung: seit Jahren werden kleinere, aber dafür nicht minder zerstörende Maßnahmen wie das unsensible Austauschen von Bodenbelägen, Stützenverkleidungen, Wandkeramik oder willkürliche Neuanstriche und konzeptionslose Folienbeschichtungen in Bahnhöfen wie Bismarckstraße, Fehrbelliner Platz, Bundesplatz, Nauener Platz, Osloer Straße, Adenauer Platz Richard-Wagner-Platz und anderen Bahnhöfen vollzogen und blieben dabei leider weitgehend unbemerkt. In den letzten Tagen wurden erneut Pläne zur Sanierung von U-Bahnhöfen bekannt, die beispiellos substanzzerstörend sind.

Dabei gehört das ungewöhnlich umfangreiche und erstaunlich epochengemäße U-Bahnnetz, das während der Teilung der Stadt auf West-Berliner Seite um über 80 Stationen erweitert wurde, zu den Spezifika Berlins. Während die Bahnhöfe, die bis 1960 entstanden sind fast alle unter Denkmalschutz stehen, erleiden die Bahnhöfe der Technikmoderne gerade einen Sanierungsschlag, der nichts mehr von diesem Erbe übrig lassen wird.

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Videoserie „Classic Japan“

Vincent Hecht hat eine Videoserie mit kurzen Portraits herausragender japanischer Architektur der 1950er bis -80er Jahre gedreht.

Bisher sind zwei Episoden erschienen über das Yoyogi National Gymnasium von Kenzo Tange und das Kyoto Conference Hall von Sachio Otani, weitere Episoden sind angekündigt.

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Kunst im Belagerungszustand

Foto: Maike Aden

Foto: Maike Aden

Eine Kritik zur Ausstellung „Open Museum Open City“ in Zaha Hadids MAXXI in Rom von Maike Aden

(For English version, please download the attached PDF at the end of the post) Für etwa einen Monat, vom 24. Oktober bis zum 30. November hat Roms Nationalmuseum für die Kunst des 21. Jahrhunderts („MAXXI“) seine Räume leergeräumt, um sie mit nichts anderem zu füllen als mit Klängen. Zusätzlich sollen Konzerte, Performances, Projektionen und Debatten am Nachmittag das Haus in eine große performative und partizipative Bühne verwandeln. Das Projekt „Open Museum Open City“, so der Kurator Hou Hanru,[1] würde das Museum gleichsam in ein neues Forum Romanum transformieren, in dem über 40 Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit dem Publikum eine Verbindungen zwischen dem Inneren und dem Außen, zwischen dem Museum und der Stadt, zwischen der Kunstwelt und dem Publikum herstellen. Mit Kreativität und Fantasie würde so die soziale Bedeutung des öffentlichen Kulturraums aufgewertet und eine Neudefinition seiner architektonischen Gegebenheiten vorgenommen.

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Der Baukulturbericht ist da!

baukulturbericht

Am vergangenen Montag hat die Bundesstiftung Baukultur den Baukulturbericht 2014/15 der Öffentlichkeit präsentiert – kurz zuvor hatte man dem Bundeskabinett das Werk vorgelegt. Das Thema Baukultur, so bereits auf den ersten Seiten formuliert, ist in der breiten Öffentlichkeit – ohne Verwunderung – kaum bekannt. Überraschend ist allerdings, dass in vielen kommunalen Verwaltungen die gestellten Fragen zum Thema Baukultur schwer zu beantworten waren.

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