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Adventskalender Tag 12: La Grande-Motte

La Grande-Motte: Blick übers Marina-Becken

La Grande-Motte: Blick übers Marina-Becken

La Grande-Motte? Noch nie gehört? Ich auch nicht. Bis ich es gesehen habe. Seither ist es im Kopf. Seither prägt es mein Bild von Frankreich. Beton, das Mittelmeer, blauer Himmel, die geschwungene Linie in Perfektion, eine Utopie. Das sind die Zutaten für eine gebaute und noch heute lebendige und funktionierende Stadt.

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Adventskalender Tag 11: La Biblioteca Nacional

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Eine der schönsten Ausflüge in Buenos Aires sind für mich nach wie vor endlose und ziellose Stadtspaziergänge durch die engen und schier endlos scheinenden Straßenschluchten.

Von Hochhäusern und ständigem Einzelhandel, Kiosken und Cafés gesäumt, kann man sich vom lebendigen Strom der Menschen durch das strikte Schachbrettraster treiben lassen, nach je 120 m muss man sich dann nur entscheiden ob man nach rechts, nach links, geradeaus oder wieder zurückgehen möchte.

Erreicht man durch Zufall oder gewollt die Avenida Las Heras wird man Zeuge der Umkehr dieser strengen Blockrandbebauung. Plötzlich tut sich eine ungewohnte Weite im Stadtbild auf.  Vereinzelte Bäume, ein ca. 12 m hoher Park und eine wahnsinnige Betonskulptur ragen leicht schüchtern und doch bestimmt in den stahlblauen Himmel dieser Stadt.

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Adventskalender Tag 10: Barcelona-Pavillon

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Barcelona-Pavillon, Fotograf: Toni Karge

Endlich mal eine Rekonstruktion, die man ohne schlechtes Gewissen großartig finden kann: Der deutsche Pavillon zur Weltausstellung in Barcelona 1929 (auf Spanisch daher auch ‘Pabellón alemán’) sollte die moderne Weimarer Republik, ihren Aufbruch und ihre berühmte Bauhaus-Architektur repräsentieren. Niemand weniger als Mies van der Rohe entwarf ihn. Doch direkt nach der Ausstellung erfolgte wie geplant der Rückbau, die Bauteile wurden in die Welt verstreut. Erst 1986 wurde er wieder rekonstruiert, seine Wirkung auf die Besuchenden ist bis heute ungebrochen.

Die gesamte Anlage beeindruckt durch die absolute Freiheit im Grundriss. Was außen, was innen ist, verschwimmt. Nicht zuletzt durch große Wasser- und Glasflächen und kaum wahrnehmbare Tragkonstruktionen wirkt alles frei und – ja – unwirklich. Der Blick im Pavillon wandert immer wieder zur Skulptur “Der Morgen” von Georg Kolbe, die geschickt an den Sichtachsen platziert wurde – auch hier leider nur eine Kopie, das Original steht in den Berliner Ceciliengärten

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Adventskalender Tag 9: Das alte Kröpcke-Center

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Das Kröpcke-Center (1972-2012), Landeshauptstadt Hannover

Mein Zug erreicht am Abend Hannover und ich werde aus dem ruhigen und modernen ICE in ein quirliges und hell erleuchtetes Bahnhofsgebäude ausgespuckt. Es ist 20 Uhr. Geschäftsschluss in den angrenzenden Einkaufsstraßen, Reformationstag und Halloween, “es ist sicherlich noch ein Gottesdienst in der Marktkirche”, denke ich. Ich trete hinaus auf den Bahnhofsvorplatz, atme die herbstliche Luft ein – riecht Hannover besonders? – und schaue auf das Reiterdenkmal auf dem Platz.

Schön, wieder hier zu sein. Ich verspüre Lust, noch eine kleine Runde durch die Innenstadt zu drehen und zu schauen, ob noch alles an seinem rechten Platz ist, bevor ich mich zu meinem endgültigen Fahrtziel aufmache.

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Adventskalender Tag 8: Die Kirche Santa Prassede

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Die Kirche Santa Prassede in Rom / Apsis, Quelle: wikimedia/Welleschik, CC-BY-SA 3.0,http://wikipedia/commons/d/d9/Apsis_mosaic_S_Prassede_Rome_W1.JPG

Ich schaue mir gern Kirchen an. Ich liebe die Ruhe, das Eintauchen in eine andere Welt. Und die schönste Kirche Roms ist die Santa Prassede.

Ich habe sie durch Zufall entdeckt – der Eingang liegt in einer Seitenstrasse und man erwartet nicht, so ein Kleinod hinter diesen Mauern zu finden.
Santa Prassede, benannt nach einer römische Jungfrau und Märtyrin aus dem 1./2. Jahrhundert, ist das bedeutendste Beispiel byzantinischer Kunst in Rom.
Im Jahr 822 wurde sie eigentlich in Auftrag gegeben, um zahlreiche Überreste von Märtyrern aufzunehmen. Sie wurde mehrmals umgebaut, aber der frühchristliche Charakter der Basilika ist dennoch erhalten geblieben.

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