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Kategorie »Städtebau & Architektur« RSS
Städtebau & Architektur →

Städtebau in China

Die großen Entwürfe für neue Satelliten-Städte, wie etwa die Hafenstadt Lingang in de Nähe Shanghais, für den das deutsche Architekturbüro gmp den 1.Peis gewonnen hat, sind nur eine Form des aktuellen Städtebau-Trends in China. Wenn es nicht ganz so groß und modern werden soll, dann wird mittels Kopieren von europäischen Baustilen, Gemütlichkeit erzeugt – wie der Spiegel berichtete. So wurde die Stadt „Thames Town“ englischen Städtchen nachgebaut – teilweise als originalgetreue Kopie. Aber nicht nur englische Städte wurden kopiert, auch deutsche werden nachgebaut, so etwa die chinesischen Stadt Anting. Die Welt berichtete über „Chinas deutsche Vorstadt„.
Einen interessanten Kommantar zum Vorwurf des „chinesischen Kopierens“ findet sich im Beitrag des Shanghaiblogs des Online-Magazins „Hochpaterre“, in dem die allgemeinen Kritik des „architektonischen Ideenklaus“ der Chinesen relativiert wird. Denn – nach Meinung des Autors – wird nicht nur einfach kopiert, sondern Ideen und Grundsätze, wie der „menschliche Massstab in der Planung etwa, oder schlicht und ergreifend Wärmedämmung“ (www.shanghaiblog.hochpaterre.ch) in die Planung eingebracht, die „in China derzeit jedoch durchaus ungewöhnlich und revolutionär sind“.

Wo die Grenzen zwischen Lernen, übernehmen und Kopieren liegen bleibt aber weiter zu diskutieren, denn eine Bronzefigur von Churchill (siehe Spiegel-Artikel) ist doch mehr als „Lernen“.

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Spanische Architektur

Die spanische Architektur wude in den letzten Jahren stark beachtet und viele der „Jungen spanischen Architekten“ (so der Titel des Buches von David Cohn) zählen inzwischen zu den großen der Szene. Gleichzeitig ist die Bautätigkeit in Spanien eine der regsten in Europa und dieser ungebrochene Bauboom produziert auch „andere“ Architektur. Einen Einblick geben diese Bilder.

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Wohnen in Hong Kong – 2

Weil die Neugierde so groß war, haben wir noch in den Weiten des Netzes gestöbert und ein paar weitere Beiträge und Bilder zu Hong Kong gefunden. Einmal einen Beitrag des BBC zum High-Density Living in Hong Kong, der einen kleinen Einblick in die Wohnverhältnisse gibt. Und hier weitere Bilder von Häußern und von Hong Kong. Und welche Verschattungsprobleme sich aus der Kombination von extremer Höhe und Dichte ergeben, kann man auf der Seite der Welsh School of Architecture zumindest ansatzweise erkennen.

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Architektur-Biennale 2006 – im Radio

Zwei Beiträge (über m.e.s.s und exyzt) erwähnten bereits die Architekturbiennale in Venedig, die dieses Jahr – mit dem eher stadtplanerischen Fokus auf Megacities und Stadtentwicklung im globalen Zusammenhang – stattfindet. Und weil nicht jederhinfliegen kann, werden hier eine Reihe von Beiträgen zur Biennale in Venedig zusammengefasst, die man als Audio on demand auf der Homepage von Deutschlandfunk und -radio anhören und herunterladen kann. Und dies lohnt sich, denn auf der Biennale werden nicht nur wichtige Themen unserer globalen Zukunft be- und vehandelt, sondern auch eine Neuorietierung der Architektur angestebt. So „verhandelt die Biennale die Krise der Architektur„, indem nicht architektonische Entwürfe, sondern wirtschaftliche, soziale und ökologische Prozesse im Vordergrund stehen. Und weil 2050 mehr als 8 Mio. Menschen in Städten leben werden, wie es auf der Homepage der Biennale programmatisch heisst, werden insbesondere Megacities thematisiert, da sie die Entwicklung der Zukunft bestimmen werden. Gilt damit die Aussage der „Stadt als Impulsgeber der Gesellschaft“?

Die Beiträge versammeln interessante Beiträge und Interviews – z.B. mit dem Kurator Richard Burdett – und beleuchten kritisch die nationalen Beiträge. Der deutsche Beitrag Convertible City – von den Architekten Grüntuch Ernst konzeptioniert und durchgeführt – beschäftigt sich mit der Innenentwicklung und den Chancen eines Stadtumbaus mittels Verdichtung und Urbanisierung.

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Gerüst-Architektur

Erst steht man ein wenig befremdlich vor den Gerüsten, die das Kollektiv Exyzt zusammenbaut. Denn ein Gerüst steht normaler weise nicht für sich alleine. Aber in diesem Falle erschliesst sich langam die Idee: die Gerüste umhüllen keine Gebäude, sie sind das Gebäude. Denn auf den Spuren der „Walking Cities“ von Archigram, bauen die Architekten eingene kleine, mobile Häuser oder eine ganze Stadt – und das aus Gerüsten. Das Ganze wird begleitet von einem Rahmenprogramm mit DJs (deren gute Mixe im Audio Lab runterzuladen sind), Kunstausstellungen, Workshops und dergleichen.

Ganz besonders großartig war die „Station Extra Territoriale“ in BCN zum Architekturfestival eme3. Die Entstehung kann man sich auf Video anschauen. Eine Brachfläche zwischen 2 Häusern wurde mittels Gerüsten zu einem temporären Gebäude mit 5 Geschosen. Das Ganze endete mit einer grandiosen Videopräsentation.

Aber auch bei der diesjährigen Architekturbiennnale in Venedig mischen die Jungs und Mädels mit. So bauten sie in den französischen Pavillion eine kleine Stadt, mit Sauna, Swimmingpool, Küche und Schlafkojen – die „Metávilla„. Diese kleine Stadt hat sich laut dem Standard zum Publikumslieblings auf der Biennale entwickelt.

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