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Kategorie »Städtebau & Architektur« RSS
Städtebau & Architektur →

Späte Moderne in Berlin

Anlässlich des 50jährigen Bestehens des Hansaviertels und der Interbau 1957 gibt es einige Veranstaltungen rund um die späte Moderne in Berlin. KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen, die sich mit den verschiedenen Schichten der Stadtlandschaft des Hansaviertels beschäftigen, entwickelten Beiträge, die noch bis zum 15. Juli 2007 in einer Ausstellung in den Räumen der Akademie der Künste am Hanseatenweg präsentiert werden. Begleitend dazu gibt es eine Filmreihe, die Einblicke in den sozialen und ökonomischen Wandel der BRD in den 1950er/60er Jahren gibt und zugleich die Verwendung und Erprobung verschiedener filmischer Formate vorführt. Weitere Informationen zur Ausstellung und das vollständige Filmprogramm gibt es auf der Webseite: www.diestadtvonmorgen.de

Neben der Veranstaltungsreihe in der Akademie der Künste bietet auch der Bund Deutscher Architekten, Landesverband Berrlin, gemeinsam mit Landesdenkmalamt Berlin und dem bdla Berlin-Brandenburg im Rahmen der Veranstaltungsreihe WEITERBAUEN einen Einblick in die später Moderne. Ein besonderes Augenmerk liegt bei dieser Veranstaltungsreihe auf der Freiraumgestaltung dieser Zeitschicht. Daher wird die Staffel in Kooperation mit dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, Landesgruppe Berlin-Brandenburg, durchgeführt. Das Besichtigungsprogramm hat bereits begonnen. Ab Anfang Juni folgen vier weitere Termine im Zwei-Wochen-Rhythmus: die städtebauliche Neuordnung des vor dem Krieg als ‚das Knie‘ bezeichneten Ernst-Reuter-Platz mit der Betrachtung dort wieder hergestellter Freianlagen und Erneuerungen an ausgewählten Gebäuden am 3. Juni 2007; der Blick auf spätmoderne Architektur in Steglitz mit einem Gang durch die Schlossstraße am 17. Juni 2007; das Weiterbauen an Außenraum und Gebäude-Bestand der Freien Universität am 1. Juli sowie die Konversion von Botschaftsbauten in Pankow am 15. Juli 2007. Weitere Informationen unter: www.stadtentwicklung.berlin.de >> Veranstaltungen >> WEITERBAUEN 2007.

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Statistiken fürs Kaffeekränzchen

Rankings sind was feines. Schön anschaulich kann man sehen, wer sich vor und wer sich nach jemanden in der Bewertung befindet. Und im Anschluß läßt sich mit anderen vortrefflich darüber streiten. Ein Ranking über Architekturbüros gibt es schon etwas länger bei der Baunetz. Die us-amerikanische Zeitschrift Architect Magazine hat jetzt ein eigenes Ranking herausgebracht und es läßt sich zuerst festhalten: Andere Statistik, anderes Ergebnis.

Die Schwierigkeit der Bewertung von Bedeutung und Einfluß von Architekturbüros anhand von quantitativen Kriterien und letztendlich der Bedeutung der Statistiken, läßt sich leicht an der Umfrage nach dem bekannteste Architekten in Deutschland ablesen: Hier antwortet die Mehrheit der (nicht-)architektonischen Bevölkerung mit Friedensreich Hundertwasser. sueddeutsche/zeit

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Architekturzensur

Türme gelten in diesen Breiten generell als Symbole von männlicher Potenz. Sind sie schlank, hoch und zieren eine Moschee stehen sie in den Augen von SVP und EDU-Politikern in der Schweiz allerdings für „Leuchttürme des Jihad“. Die beiden Parteien initiierten deshalb eine Initiative für ein generelles Minarett-Verbot und sorgen für ordentlich Gesprächsstoff im Land. Für was Architektur manchmal so herhalten muss?

nzz, swissinfo, schweizer bischöfe

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Das nordische Modell und die Moderne

Die Nordischen Botschaften in Berlin laden am 28.4. zu einem eintägigen Symposium zum Thema nordische Moderne ein. Anlass ist das 50ste Jubiläum des Hansaviertel (Interbau 57), wo mehrere nordische Architekten beteiligt waren.
Im Symposium wird die Moderne in den Kontext von Wohlfahrt und Gesellschaftsideologien gesetzt. Die Verbindungen zwischen den nordischen Ländern und Nachkriegsdeutschland werden erneut betrachtet, und vielleicht finden sich in dieser Betrachtung Wurzeln des stetig wachsenden Verständnisses zwischen Deutschland und den nordischen Ländern, das sich zurzeit auch durch die große Attraktivität Berlins für Skandinavier zeigt.
Nach dem Symposium gibt es die Möglichkeit an der Führung Stadtfinden Moderne (www.stadtfinden-moderne.de) durch das Hansaviertel teilzunehmen.

Ort: Nordische Botschaften – Felleshus
Rauchstraße 1

Infos: http://www.nordischebotschaften.org/veranstaltungen/

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Fräulein Seidenmann und das Hotel Unter den Linden

Hotel Unter den Linden
photo by krummsdorf | flickr.com/photos/krummsdorf/

Das im Jahre 1966 erbaute Interhotel „Unter den Linden“ am Standort Friedrichstraße/ Unter den Linden war neben dem Berolina-Hotel in der Karl-Marx-Allee der zweite Interhotel-Bau Ostberlins. Im Gegensatz zu anderen umliegenden Hotels hatten es Luxushotelbetreiber in den 90er Jahren nicht übernommen. Es fiel zu Beginn diesen Jahres einer vom Planwerk Innenstadt diktierten Stadtreparaturmaßnahme bzw. der kommerziellen Nachverdichtung zum Opfer. Unter der Projektbezeichnung „Upper Eastside Berlin“ wird die Münchener Rück an dem Standort einen aus drei Blöcken bestehenden Komplex mit Büros, Läden und Wohnungen für rund 200 Millionen Euro errichten und den Blockrand auch in diesem Teil der Friedrichstraße endgültig schließen.

Der Essay „Fräulein Seidenmann und das Hotel Unter den Linden“ von Till Greite stellt eine lyrisch traumwandlerische Momentaufnahme des Hotelabrisses und der Atmosphäre seiner städtischen Umgebung dar. Er beschreibt auf seine ganz eigene Weise die Wirklichkeit eines städtischen Ortes, den man in naher Zukunft nicht einmal mehr erahnen wird…

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