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Kategorie »Städtebau & Architektur« RSS
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Podcast zur Braunschweiger Schlossfassadenrekonstruktion

„Und dann kommt man durch die Toreinfahrt und steht in einer ganz vulgären Shoppingmall. (…) Das ist die große Enttäuschung bei dieser Art Fassadenkonstruktion. (…) Und das Fatale ist, dass das Schloss auch eine Rückseite hat. Und die Architektur von Grazioli und Muthesius, zwei Berliner Architekten, für den Neubau ist schlechtweg ein Skandal zu nennen. Die Glaskiste von ihrer Rückseite ist vollkommen anti-urban, da will kein Mensch entlanglaufen, da gibt es auch keine Öffnung, und das finde ich richtig ärgerlich. Dass man so eine schöne Vorderfront hat, die Spaß macht, und dann so eine indiskutable Rückseite.“

(Architekturkritiker N. Bernau im Interview des Deutschlandradio Kultur)

Anschließend an unseren vorangegangenen Beitrag zum Wiederaufbau des Schlosses in Braunschweig, hier noch der Hinweis auf zwei interessante Beiträge im Deutschlandradio Kultur, die sich mit dem Braunschweiger Schlossaufbau beschäftigen. Zum einen das Interview mit dem Architekturkritiker Nikolaus Bernau, der zwar die Qualität des Wiederaufbau lobt („Es ist eine wirklich hervorragende Rekonstruktion!“), aber gleichzeitig kritisch den Neubau bewertet.

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Zum heutigen Podiumsgespräch-Architektur und Macht

Wie im Terminkalender erwähnt, findet heute in der Akademie der Künste ein Podiumsgespräch zum Thema Macht und Architektur statt. Parallel aber ohne Zusammenhang wurde gestern ein Interview auf dem BLDGBLOG mit Ole Bouman gepostet. Er ist Mitbegründer der Zeitschrift Volume, deren aktuelle Ausgabe den Titel „Agitation“ trägt und sich mit dem selben Themenkomplex beschäftigt. Als Aufwärmübung zur heutigen Veranstaltung ist das Interview interessant, weil dort auch auf China und das CCTV-Gebäude von OMA eingegangen wird. Mit Ole Scheeren ist in der Akademie eben der Projektleiter eben dieses Bauvorhabens anwesend.

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Kongress – Futures of Cities

Das Thema Stadt ist sehr aktuell. So mehren sich auch die Ausstellungen und Kongresse zu diesem Thema. Das IFHP (International Federation Housing and Planning) veranstaltet dieses Jahr den „51st world congress – Futures of Cities“ im September diesen Jahres in Kopenhagen. Der Themenschwerpunkt dreht sich um die Indikatoren auf die Städte der Zukunft. Dabei werden auch Studenten aufgerufen eigene Ansichten und Beiträge einzureichen und vor Ort vorzustellen.

(© by ifhp)

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Schinkelwettbewerb 2007: Bahnhofsvorplatz, neuer Potsdamer Platz oder Lehrter Stadtquartier?

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten
Der diesjährige Schinkelwettbewerb beleuchtet ein Gebiet nördlich des ehemaligen Lehrter Bahnhofes, ein Gelände im Übergangsbereich zwischen Innenstadt und Innenstadtrand, mit vielfältigen Potentialen. Ein zentraler Ort, der von der Stadt noch nicht wahrgenommen wird, jedoch als Visitenkarte Berlins für alle Reisenden, die am heutigen Hauptbahnhof ankommen, fungieren könnte. Mit der Inbetriebnahme des neuen Kreuzungsbahnhofs erhofft sich die Stadt einen Aufschwung in diesem durch die Teilung der Stadt stark vernachlässigten Bereich.
Die Wettbewerbsflächen an der Heidestraße und beiderseits des Berlin-Spandauer Schiffartskanals bieten sich als Kern eines innerstädtischen Stadtgebietes an. Die Grundaufgabe des Wettbewerbes besteht darin, eine städtebauliche Struktur „für ein innerstädtisches und urbanes Quartier zum Wohnen und Arbeiten sowie auch für Kultur- und Freizeitaktivitäten“ zu gestalten. Auf den Flächen liegt ein großer Erwartungsdruck – könnten Sie doch einen neuen Trend zum Wohnen und Arbeiten in der Innenstadt unterstützen und neue Lösungen hervorbringen. Ob die Wettbewerbsbeiträge dazu einen Beitrag leisten?
Ausstellungsdauer: 13.3. – 28.3.2007, mo – fr 13.00 – 18.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Architekturgebäude, Fakultätsforum, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin

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Stadtentwicklung in Peking

Wir hatten bereits über Städtebaukonzepte in China berichtet und nun bei youtube einen Film über die Stadtentwicklung in Peking gefunden. Zwar werden die beeindruckenden und auch schönen Architekturen zur Olympiade von Koolhaas, HdM und anderen gezeigt, aber auch die Verdrängung der einfachen Anwohner thematisiert – was einen nachdenklich werden lässt. Gerade in diesen Bildern zeigt sich, wie extrem sich der Wandel vollzieht und welche sozialen Folgen er hat. Denn gerade die traditionellen Wohngebiete (Hutongs) werden dabei zerstört. So opfert China für den ökonmischen Wandel auch einen Großteil seiner eigenen Geschichte. Ein Beitrag dazu findet sich unter MagicalUrbanism.

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