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Kategorie »Städtebau & Architektur« RSS
Städtebau & Architektur →

Radikal Modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre – Ausstellung in der BG

Die Berlinische Galerie zeigt seit Ende Mai eine neue Schau mit dem Titel „Radikal Modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre“. Das Berlin der 1960er-Jahre war hinsichtlich der Architektur und des Städtebaus geprägt vom Wettkampf der Systeme zwischen Ost und West. Nach vollbrachtem Wiederaufbau der dinglichsten Bauten folgte eine Phase der Visionen, die oftmals von einem ausgesprochen optimistischen Zukunftsbild motiviert war. Viele der Bauten sind heute noch erhalten und prägen weiterhin Berlins Stadtbild. Und auch einige Bauten, die erst weitaus später realisiert wurden, wurden in den 60er-Jahren angestoßen, so auch das ICC.

Bekannte und neu entdeckte Originalmaterialien verdeutlichen politische, gesellschaftliche und bautechnische Visionen für den Aufbau einer zerstörten und durch den Mauerbau gespaltenen Metropole. Anhand ausgewählter Planungen werden Fragen nach Zielsetzungen, Gemeinsamkeiten und Unterschieden gestellt.

Begleitend zur Ausstellung gibt es ein Blog sowie eine feine App für iOS und Android, die der App Archimapa in Warschau ähnlich ist. Die Ausstellung läuft bis zum 26. Oktober 2015.

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Ponte City Johannesburg

Beeindruckende Kurzdoku über Menschen und Momente in Ponte City – einem eigentlich gescheiterten, aber immer noch lebendigen Wohnturm in Johannesburg-Hillbrow. Danke an Christian!

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Heute Abend im ZK/U Berlin: NARRATING SPACES – Dialogs on storytelling and the (non)reality of spaces

AAI

Architekten und Designer setzen als Hilfsmittel im Gestaltungsprozess oft das Erzählen von Geschichten ein, um ihre räumlichen Hypothesen vor ihrer Umsetzung zu bestätigen. Imagination verändert objektive Räume, welche auf ein architektonisches Objekt fokussiert sind, in subjektiven Räume, welche aus unbekannten und dynamischen Faktoren zusammengesetzt sind: Die richtige Hypothese am Anfang des Prozesses zu formulieren, wird zu einer der vielen Herausforderungen, mit denen jeder Designer konfrontiert wird.

Auf der anderen Seite, bemühen sich Architektur- und Stadtforschung darum, die Realität räumlicher Vielfalt zu studieren: Sie erfinden neue Wege, um die wahren Geschichten zu sammeln und damit zu einem besseren Verständnis der Komplexität bewohnter Räume zu gelangen. Diese wissenschaftlichen Ansätze erlauben es, mögliche Architektur im sozialen und räumlichen Bedarf zu gründen und die lokale Gemeinschaft mit ihrer gebauten Umgebung in eine langfristige Entwicklungsstrategie einzubinden.

Wie gestaltet experimentelle Forschung den Raum zwischen projezierten Märchen und wahrer Geschichte? Welche Hilfsmittel und Strategien werden genutzt, um territoriale Realitäten zu verstehen und zu kommunizieren? Wie können diese neu praktizerten Methoden die Ausbildung und den Beruf der Architekten transformieren?

Karsten Michael Drohsel und Sebastian Strombach von mikromakrowelt,  Sebastian Bührig von der HCU in Hamburg, die Künstlerin Valeria Schwarz und die Wandernde Architekturwerkstatt, die aktuell von Toulouse nach Berlin reist, präsentieren und diskutieren ihre Erfahrungen im Gespräch mit der Architektin und Kuratorin Joanne Pouzenc.

Ort: ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik / Siemensstrasse 27 – 10551 Berlin Moabit. U9 Birkenstrasse)

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Architektur kann man hören. Immer! – Tagung Signalstadt

Am 22. und 23. Mai 2015 findet an der Humboldt-Universität Berlin  SIGNALSTADT,  eine Tagung zur Kulturgeschichte und Architekturpraxis des Auditiven statt: Aus historisch – kulturwissenschaftlicher Perspektive entwickelt sich die Stadt und die Architektur in Richtung eines komplexen Signalraums, in dem sich u.a. auditive und visuelle Signale zunehmend durchdringen und vielfa?ltig u?berlagern. In der Architekturpraxis ist jedoch ein bewusster Umgang mit diesem Gestaltungsraum, oder gar eine das Hören einbeziehende Entwurfshaltung nur in ersten Ansätzen vorhanden. Die Entwurfsmittel und Methoden der Architektur werden diesbezüglich von Seiten der Kulturwissenschaften schon länger kritisch befragt.

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Die SIGNALSTADT – Konferenz wird erstmals aktuelle Positionen aus beiden Disziplinen gezielt gegenüberstellen:
– aus der Architekturpraxis des konkreten Planens und Entwerfens der gebauten Stadt
– und aus Sicht der Kulturgeschichte, die historische, zeitgenössische und futurische Deutungen der Signalstadt entwirft.

Termin: Freitag/Samstag 22./23. Mai 2015 im Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums, Geschwister-Scholl-Straße 3, 10117 Berlin

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How to: Wie macht man eine Stadt attraktiv?

Dieses hübsch gemachte Video erklärt und was es bedarf, um eine Stadt schön zu machen, denn:

Very few out of thousands are really beautiful. Embarrassingly the more appealing ones tend to be old, which is weird because we are mostly much better at making things now. Cars, planes, phones…why not cities?

Die Punkte, die in diesem How-To aufgerufen werden sind weder neu noch überraschend und spiegeln überwiegend eine amerikanische Perspektive wider:

  1. Order and Variety
  2. Visible life
  3. Compact
  4. Orientation and Mystery
  5. Scale
  6. Make it local

Durchaus interessant und streitbar wird es allerdings zum Ende des Videos (ab ca. Minute 10), denn ab hier appelliert das Video eindringlich daran, dass man sich mit der Schönheit von Städten auseinandersetzen müsse. Denn wenn man die Diskussion um die Schönheit der Stadt als subjektiv tabuisiere, hätten rein profitorientierte Entwickler freie Hand die Scheußlichkeiten zu bauen, wie es vielerorts andauernd passiert.

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