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urbanoFORUM #2
Diesen Dienstag ist es wieder so weit. Das urbanoFORUM geht in die 2. Runde. Und diesmal Diesmal haben wir 3 spannende Gäste.
Sensing the Street
“Farben, Töne, Gerüche – viele Sinneseindrücke, Stimmungen und Empfindungen werden beim Gang durch eine Strasse ausgelöst. Um diese sinnliche Wahrnehmung städtischer Räume geht es in der Ausstellung “Sensing the Street. Eine Strasse in Berlin“. So beschriebt sich das Projekt, von dem Judith Willkomms berichten wird
ELASA – European Landscape Architecture Students Association
Im Anschluss erzählt Heiko Ruddigkeit über das studentische Netzwerk ELASA, und berichtet von seinen Erfahrungen zum letzten Kongress in Polen und die daruas resultierenden weitergehenden Aktionen des Netzwerks.
“Sproutbau – artistic approaches and urban interventions”
Der letzte Vortrag von Tino Buchholz handelt vom Wohnexperiment Sproutbau (wir berichteten), bei dem “Menschen aus den verschiedensten Ländern und mit unterschiedlichem Hintergrund ein leerstehendes Hochhaus in Bremen Tenever bewohnt und sich in dem fremden Umfeld gemäß ihrer individuellen Wohnutopien neu organisiert” haben. Tino Buchholz hat dort aktiv an der eigenen Wohnutopie mitgebaut und wird uns einen Einblick geben.
ACHTUNG, O R T S W E C H S E L !
WO: Bar Royal in der Rotherstr./ Danneckerstr. (U-Bhf Warschauer Str.)
WANN: 20:15 Uhr
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Avantgarde – Diffamierung – Welterbe? Zur Erhaltung von Bauten in Russland und Deutschland
Unter dem Titel Avantgarde – Diffamierung – Welterbe? Bauten der Moderne in Russland und Deutschland eröffnet das Schinkel-Zentrum für Architektur, Stadtforschung und Denkmalpflege der Technischen Universität Berlin am Freitag, den 7. September 2007 um 19 Uhr im Architekturgebäude der TU Berlin eine Ausstellung zum Erbe der frühen Moderne:
In der sozialen und künstlerischen Aufbruchstimmung nach dem Ersten Weltkrieg und nach dem Sturz der Monarchien bestand ein reger Austausch zwischen avantgardistischen Künstlern und Architekten der beiden jungen republikanischen Staaten. Programmatische Kunstpositionen und Kunstwerke von Wassili Kandinsky, Naum Gabo, El Lissitzky, Kasimir Malevich oder Vladimir Tatlin inspirierten nach 1918 Bau- und Bildkünstler in Deutschland. Die Blütezeit dieser kompromisslosen Moderne war freilich auf beiden Seiten nur von kurzer Dauer. Ihre kühnen Entwürfe und gebauten Visionen kamen einer ästhetischen Revolution gleich, die mit der Weltwirtschaftskrise und dem Machantritt des NS-Faschismus in Deutschland ein frühes Ende nahm. Russische Strömungen der Avantgarde-Architektur kamen fast gleichzeitig unter der stalinistischen Doktrin des „Sozialistischen Realismus“ zum Erliegen – mit ihnen auch die modernen Projekte deutscher Emigranten in der UdSSR. Aus heutiger Sicht lösten die Bauten der Avantgarde in der Sowjetunion bzw. der Moderne in Europa in kürzester Zeit eine Revolutionierung der bestehenden Bautraditionen und die Entwicklung einer innovativen Ästhetik aus. Sie legten im Hinblick auf Konstruktion und Materialien den Grundstein für unsere heutige Bautechnik.
Die Rehabilitierung avantgardistischer und moderner Architekturleistungen, wie sie in Deutschland und Russland im mittleren Drittel des 20. Jahrhunderts weitgehend verfemt waren, hat in der internationalen Fachwelt bereits mit dem Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 eingesetzt. Seitdem sind in vielen Ländern Bauwerke und Architekturensembles der Zwischenkriegsmoderne als Denkmale gesetzlich geschützt und sogar vorbildlich restauriert worden. Architektur-Ikonen der Avantgarde wie das Haus Tugendhat in Brünn (1928-30) von Ludwig Mies van der Rohe in Tschechien und das Haus Schröder in Utrecht (1923-1924) von Gerrit Rietveld in den Niederlanden oder die Bauhausstätten in Weimar und Dessau sowie die Zeche Zollverein in Deutschland sind inzwischen sogar als Monumente der Modernen Bewegung in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen worden. Beispiele aus Russland, das nach 1917 als Mutterland der architektonischen Avantgarde gelten durfte und dessen progressive Baukünstler international Aufmerksamkeit erregten, sind auf dieser Liste noch nicht vertreten.
Die für die Ausstellung ausgewählten Beispielbauten aus Deutschland und Russland verdeutlichen deren Qualität, zeigen aber gleichzeitig auch ihre Gefährdung durch Umbauten oder Vernachlässigung. Es werden ebenso erfolgreiche und denkmalgerechte Sanierungen vorgestellt.
Die Kuratorin Dr. Anke Zalivako stellt die Entstehung der Wanderausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bauhaus Dessau und dem A. V. Schtschusev Architekturmuseum Moskau erarbeitet wurde, vor.
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Ausstellungseröffnung – Hyper Cities / Über Städte
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Erfahrung der Großstadt als urbane Landschaft, Schauplatz des Spektakels und des Konsums und als Ort radikaler sozialer und architektonischer Wandlungen. In Fotografien und Videoarbeiten und einer eigens geschaffenen Rauminstallation reflektieren zwölf Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland, Japan, China und Südkorea, die durch Stipendien des DAAD gefördert wurden, Aspekte von Identität und Gesellschaft, von Tradition und Fortschritt im urbanen Leben angesichts eines rasanten technologischen und kulturellen Wandels im Zeitalter der Globalisierung.
Ort: Museen Dahlem, Museum für Asiatische Kunst, Lansstraße 8
Zeitraum: 7. September – 4. November 2007
Öffnungszeiten: Di-Fr: 10-18 Uhr, Sa-So: 11-18 Uhr
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Vortrag – “M-City” (Mariusz Waras)
“M-City” im Rahmen der Illustrative
Mariusz Waras (Warschau)
15.00 – 16.00 Uhr (Präsentation)
Mariusz Waras (geb. 1978) gehört zu den bekanntesten jüngen Grafikern Polens. Er hat 2004 sein Studium (Graphikdesign) an der ASP in Danzig abgeschlossen und bei zahlreichen Ausstellungen in Polen und im Ausland teilgenommen. Er ist der Gründer des Projekts „Threecity stencils“, das die jüngere polnische Schablonenkunst dokumentiert. Sein aktuelles Projekt M-City spielt hauptsächlich mit der Form und dem Stadtraum.
Viele Elemente der Stadtrealität wurden mit einer Modulkonstruktion in eine plastische Sprache und skulpturale Elemente übertragen. Mit seiner Schablonentechnik vervielfältigte er Fabriken, Häuser, Straßen, Autos, Schiffe und Menschen.
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Gespräch – Happy Talk mit Rajan V. Ritoe
Happy Talk im Rahmen der Ausstellung “Hybrid Syntaxes” vom 22. Juli – 16. September 2007
Happy Talk mit Rajan V. Ritoe
”Hybrid Designing in Urban Context”
Freitag, 14. September 2007 20.30 Uhr
bei Pro qm Thematische Buchhandlung,
Almstadtstr. 48-50 in 10119 Berlin

