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Wolkenbügel – Comiclesung am 28. November

Letzten Winter, kurz vor Weihnachten, klingelte im JOVIS Verlag in Berlin das Telefon. Ob der Verlag Interesse an einem Comic zur Stadtkultur und Architektur im Berlin der 20er Jahre habe? Das war Neuland für JOVIS und die Neugierde war groß. Als das Manuskript von Sebastian Strombach auf dem Tisch lag, war das Team begeistert: ein rasant erzählter Comic, so rauschhaft wie die Stadt Berlin in den 20er Jahren gewesen sein könnte. Sebastian Strombach, studierter Architekt, zeichnet eine Welt aus Revolution, Politik, Aufbruch, Geschwindigkeit und Licht, in der Zeppelin, Dampfer, U-Bahn und Auto auf den Maler George Grosz, den Architekten Erich Mendelsohn, El Lissitzky – den Erfinder des titelgebenden Wolkenbügels – und den Regisseur Fritz Lang treffen. Die Heldin der Geschichte ist die Roboterpuppe Mari… 

Strombach, der seit seiner Kindheit von Comics fasziniert ist und solche zeichnet, entwirft die einzelnen Blätter mit schwarzer Tusche auf Leinwänden in A2 und reduziert sie dann digital auf das Buchformat A4. Mendelssohns Mossehaus hat er sich als beleucht- und drehbares Arbeitsmodell nachgebaut: sein historisches Wissen und architektonisches Können sind sicherlich Grundlage für die Lebendigkeit, Klarheit und Prägnanz seiner schwarzweißen Zeichnungen. 

Der Comic ist – mit zusätzlichem informativen architekturhistorischen Vor- und Abspann – im Sommer 2018 unter dem Titel „Wolkenbügel. Berlin im Rausch“ bei JOVIS erschienen und wird morgen Abend, am 28. November 2018 im Wedding vorgestellt. Natürlich mit Sebastian Strombach, der aus seinem Comic liest. 

Comiclesung 28. November 2018, 19:30 Uhr

Bibliothek am Luisenbad / Puttensaal
Badstraße 39, 13357 Berlin Wedding
U-Bahnhof Pankstraße

Eintritt frei.

Der Comic

„Wolkenbügel. Berlin im Rausch“ von Sebastian Strombach.

Broschur
21 x 29,7 cm
88 Seiten, s/w
Deutsch
ISBN 978-3-86859-545-1
07.2018

25.00

 

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Wohn-Projekttage der Experimentdays in Berlin

Die Netzwerkveranstaltung EXPERIMENTDAYS.18 lädt vom 8. bis 11. November 2018 unter dem Titel „Kiez. Boden. Gemeingut. / Community. Land. Trust.“ zu den (Wohn-)Projekttagen und der (Wohn-)Projektebörse auf dem RAW-Gelände ein.
Neben Diskussionen und Workshops stellen sich eine Vielfalt an Berliner und regionalen (Wohn)Projekten und Initiativen, Netzwerken und sozial-ökologisch ausgerichteten Banken und Stiftungen vor.

Experimentdays 2017

„Die EXPERIMENTDAYS sind eine Plattform für gemeinwohlorientierte Projekte. Seit 2003 bietet die Netzwerkveranstaltung die Gelegenheit Stadt weiterzudenken, sich über nicht-spekulative Wohn- und Bauformen zu informieren und Mitstreiter*innen und Unterstützer*innen dafür zu finden. So setzen wir uns gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und Fachwelt, gemeinwohlorientierter Immobilienwirtschaft, Politik und Verwaltung für eine demokratische, solidarische und ökologische Stadtentwicklung ein.

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urbanize! Festival 5. – 14. Oktober in Berlin

Wie lässt sich Stadt zusammen emanzipativ-demokratisch gestalten?

Das „Internationale Festival für urbane Erkundungen in Berlin“ ist eine zehntägige Vernetzungs-, Theorie- und Praxisplattform für Menschen, die sich für das „Recht auf Stadt“ interessieren und engagieren. Das Festival unter dem Motto „BEWEGUNG. MACHT. STADT.“ findet zum ersten Mal in Berlin statt – damit laden rund dreißig stadtentwicklungs-politische Berliner Akteur*innen und dérive – Zeitschrift für Stadtforschung (Wien) zum Diskurs.

Eröffnet wird das Festival am 5. Oktober um 18 Uhr im ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik. In den folgenden Tagen finden zahlreichen Workshops, Führungen, Podien, Exkursionen und Vorträge statt, bei denen Menschen aus allen Teilen der Stadtgesellschaft zusammenkommen sollen, um Wege für die plurale und kollaborative, solidarische und gemeinwohlorientierte Stadt(re)produktion zu erkunden.

Stadt ist divers. Und Bewegung ist aufregend. Denn Macht fragt nach Gegenmacht. Was in Berlin seit Jahren und aktuell wieder besonders spürbar ist, davon werden die Veranstaltenden von urbanize! in Berlin im Laufe des Abends vielstimmig erzählen und dabei einen feierlichen Einblick in die ereignisreichen zehn Festivaltage geben.

Weitere Infos: Facebook-Veranstaltung und das gesamte Programm des Urbaniz.

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Alternativer Wohngipfel und Protest am Kanzleramt

Die Bundeskanzlerin hat für Freitag zum Wohnungsgipfel geladen. Dabei ist jedoch fast nur die Immobilienlobby vertreten, wichtige Vertreter von Mietervereinigungen und Sozialverbänden bleiben außen vor. Das Bündnis gegen Mietenwahnsinn veranstaltet daher bereits am Donerstag den Alternativen Wohngipfel, untertsützt von über 200 Gruppen und Inititativen – darunter auch urbanophil. Eine Teilnahme ist leider nicht mehr möglich, das Programm ist bereits völlig ausgebucht.

Am Freitag gibt es am Kanzleramt eine öffentliche Kundgebung. Dabei wird eine Petition überreicht, die bereits von fast 70 000 Menschen unterzeichnet wurde. Wer den Aufruf unterstützen möchte, kann dies übrigens immer noch tun.

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Kiez. Boden. Gemeingut. – Experimentdays 2018 in Berlin

Die Netzwerkveranstaltung EXPERIMENTDAYS.18 lädt vom 6. bis 9. September 2018 unter dem Titel „Kiez. Boden. Gemeingut. / Community. Land. Trust.“ Berliner*innen und auswärtige Akteur*innen ein, sich kennenzulernen, und auszutauschen sowie rund um das Thema Stadt zu mobilisieren.
In öffentlichen Gesprächen und Workshops wird u.a. mit internationalen Gästen über Themen wie „Kiez. Boden. Gemeingut.“ debattiert.

Zum Programm

Experimentdays 2017

„In Berlin zeichnet sich eine Immobilienentwicklung ab, die nicht nur unmittelbare Wohnumfelder, sondern das soziale Gefüge der gesamten Stadt bleibend verändert. Die Diskussionen über das vielzitierte ‘Recht auf Stadt’ sind deshalb sowohl in und mit der Nachbarschaft als auch stadtweit zu führen! Die EXPERIMENTDAYS.18 greifen diese Debatten auf und laden zu öffentlichen Gesprächen, Workshops und Exkursionen über Know-How und Ressourcen, Initiativen und (Wohn)Projekte sowie zur weiterführenden Zusammenarbeit ein. So setzen wir uns gemeinsam mit der Zivilgesellschaft und Fachwelt, gemeinwohlorientierter Immobilienwirtschaft, Politik und Verwaltung für eine demokratische, solidarische und ökologische Stadtentwicklung ein.“

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