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Die Anfänge der Städtebauförderung – Zeitzeugen im Gespräch

Die Städtebauförderung ist eines der zentralen Instrumente der Stadtentwicklungspolitik in Deutschland. Ihre Anfänge liegen in den 1960er Jahren, 1971 wurde dann das Städtebauförderungsgesetz verabschiedet. 2021 wird es 50 Jahre alt – Anlass für einen Rückblick!

Zu den Anfängen der Städtebauförderung findet am Donnerstag, 27.6.2019 im „bauhaus reuse“ auf dem Ernst-Reuter-Platz in Berlin eine Podiumsdiskussion mit fünf Zeitzeugen statt.

Mit Dr. hc Christiane Thalgott, Heinrich Suhr,  Prof. i.R. Christian Kopetzki, Theodor Winters und Julius Ehlers kommen Protagonisten zusammen, die an der Entwicklung des Gesetzes und ersten praktischen Umsetzung der Städtebauförderung mitwirkten. Rückblickend berichten sie von den damaligen Herausforderungen für die Stadterneuerung und ihren Erfahrungen mit dem neuen Instrumentarium.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Seminars Bestandsentwicklung von Prof. Elke Pahl-Weber, Institut für Stadt- und Regionalplanung, TU Berlin statt.

Eckdaten:

Beginn der Städtebauförderung in Deutschland – Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen
Wann: Donnerstag, 27.6.2019, 11-13:30 Uhr
Wo: bauhaus reuse, Ernst-Reuter-Platz (Mittelinsel), Berlin,
Zugang: Erreichbar über U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz, Ausgang Mittelinsel

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17.-23.6. in Dresden: Raumkonferenz und Aktionstage »Zukunftsschutzgebiet Stadtraum«

Credit: Clemens Rothbauer

Zur Raumkonferenz und den Aktionstagen »Zukunftsschutzgebiet Stadtraum« sind Interessierte und Fachleute aus dem ganzen Bundesgebiet eingeladen, um in Dresden die Fundamente gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung zu gießen. Vor Ort treffen sie auf vier heiß diskutierte Fälle lokaler Raumgestaltung, sowie vier brandaktuelle Themen nationaler Stadtentwicklung. Gemeinsam mischen sie den Zement der Stadt von morgen – und alle mischen mit!

Vom 17. bis 23. Juni bietet die Raumkonferenz einen seltenen Experimentier- und Erlebnisraum, sich einzumischen und die Stadt mitzugestalten. In abwechslungsreichen Veranstaltungsformaten, wie Vorträgen, Seminaren, Ausstellungen, Workshops und Spaziergängen werden die Bausteine der lebenswerten Stadt von Morgen hergestellt – und alle bauen mit!

Die Konferen bietet ein vielfältiges Programm mit vier Themenschwerpunkten: Lebensqualität & Gemeinwohl, Engagement & Mitgestaltung, Boden & Eigentum und Planen & Bauen.

Baut mit an der Zukunft unserer Städte!

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„Bündnis digitale Stadt Berlin“ stellt sich vor und lädt zum Mitmachen ein

Im September 2018 hat der Berliner Senat, basierend auf der Koalitionsvereinbarung, die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für Berlin beschlossen. Als Gruppe von Akteur*innen aus dem digitalen, technologie- und stadtpolitischen Feld wollen wir diesen Prozess mitgestalten. Denn die bisherige Gestaltung des Prozesses gibt Grund zur Sorge, dass Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Parlament und Öffentlichkeit nicht angemessen eingebunden werden. Deshalb laden wir Euch ein, gemeinsam mit uns zu diskutieren, wie wir den Prozess partizipativ und im Sinne einer demokratischen Stadt gestalten können.

Das Treffen findet am 4. Juni um 18:30 Uhr im Abgeordnetenhaus im Saal 113 statt.

Es soll einerseits dazu dienen, den derzeitigen Strategieprozess der Senatsverwaltung zu erläutern. Andererseits hoffen wir, gemeinsam mit Euch ein möglichst breites Bündnis aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Vertreter*innen des Parlamentes zu schmieden, um die Debatte in die Öffentlichkeit zu tragen und darauf einzuwirken, dass der Prozess tatsächlich partizipativ und gemeinwohlorientiert gestaltet wird.

Zum derzeitigen Stand der „Digitalisierungsstragie für Berlin“ seitens der Stadt:
Die Koordination des Strategieprozesses übernimmt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unter Leitung des Staatssekretärs Christian Rickerts. Entscheidungsgremium soll laut Senatsverwaltung ein Lenkungskreis sein, bestehend aus den Staatssekretären der teilnehmenden Senatsverwaltungen.

Die Strategie soll zweistufig erarbeitet werden:
1.) Für Anfang des 4. Quartals 2019 ist die Veröffentlichung eines Grünbuchs als Bestandsaufnahme der Ist-Situation in Berlin geplant.
2.) Bis Juni 2020 soll dann ein Weißbuch als „konkretes Strategiepapier mit definierten Umsetzungsschritten“ erarbeitet werden.

Um „konkrete Vorschläge für die detaillierte Ausgestaltung des Strategieprozesses zu erarbeiten und das Projektmanagement bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe während des gesamten Prozesses zu unterstützen“ wurde die Beratungsfirma Ernst & Young beauftragt.

Vor diesem Hintergrund erscheint uns die Notwendigkeit für ein „Bündnis digitale Stadt Berlin“ umso dringlicher.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und laden Euch hiermit herzlich ein!

Leitet die Einladung auch gerne an potenzielle Mitstreiter*innen weiter!

Mit besten Grüßen,

  • Elizabeth Calderón Lüning (Weizenbaum Institut, Forschungsgruppe „Ungleichheit und digitale Souveränität“)
  • Philipp von Becker (Weizenbaum Institut, Forschungsgruppe „Ungleichheit und digitale Souveränität“)
  • Felix Hartenstein (Urbanophil – Netzwerk für urbane Kultur e.V.)
  • Hans-Hermann Albers (Urbanophil – Netzwerk für urbane Kultur e.V.)
  • Christian Grauvogel (re:Kreators – Netzwerk für zivilgesellschaftliche Stadtentwicklung in Europa)
  • Boris Hekele (FixMyBerlin, decidim Deutschland)
  • Katalin Gennburg (MdA, Sprecherin für Stadtentwicklung, Smart City & Tourismus; Die LINKE)
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Weak Art Award 2018 am 27. Februar 2019

Der Immobilienmarkt in Berlin ist heiß umkämpft, auch KünstlerInnen sind zunehmend von der Raumknappheit betroffen. Sie werden aus ihren Ateliers verdrängt und finden nur schwerlich neue Arbeitsräume. Leider häufen sich die Fälle, in denen Vermieter alteingesessenen Kulturschaffenden kurzfristig kündigen, sie mit falschen Versprechungen hinhalten oder die Miete in unerreichbare Höhen schrauben. In seltenen Extremfällen schrecken skrupellose Immobilienbesitzer selbst vor illegalen Abrissversuchen nicht zurück.

Mit dem Weak Art Award „ehrt“ die Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser (AbBA) herausragende Leistungen zur Schwächung der Kunst in Berlin

Als Reaktion auf die prekäre Raumsituation vieler Berliner KünstlerInnen hat die Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser (AbBA) den Weak Art Award ins Leben gerufen, mit dem sie nun erstmals die größten Kunstschwächer 2018 auszeichnet. Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen:

  • Personen/Unternehmen/Institutionen
  • Mechanismen/Regelungen

Nach der Bekanntgabe der Preisträger sind diese eingeladen, öffentlich auf die Juryentscheidung zu reagieren. Darüber hinaus möchten die Initiatoren des Preises mit den Preisträgern und anwesenden Jurymitgliedern über die Rolle der Immobilienwirtschaft diskutieren und die Verdrängung von KünstlerInnen und Kleingewerbe aus angestammten Ateliers und Arbeitsräumen in den Blick nehmen. Dabei sollen auch neue Möglichkeiten und Modelle für Kooperationen und Dialog zwischen Unternehmen und Künstlerinnen sowie Kleingewerbetreibenden ausgelotet werden, damit diese auch in Zukunft in Berlin arbeiten und leben können.

Weak Art Award
Mittwoch, 27. Februar 2019, 18:00 Uhr
Werkstatt des Hauses der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin-Mitte

Disclaimer: Der Autor dieses Posts war Teil der Jury des Weak Art Award.

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Heute! Underground Architecture – Führung durch die Ausstellung

In der Berlinischen Galerie ist derzeit die Ausstellung Underground Architecture zu sehen. Gezeigt werden Fotografien und bislang noch nie ausgestellte Entwürfe der nachkriegsmodernen U-Bahnarchitektur in Berlin aus den Vor- und Nachlässen der Architekten Ralf Schüler/Ursulina Schüler-Witte, Rainer G. Rümmler, Bruno Grimmek und des Magistrats von Berlin.
Am heutigen Samstag führt die Initiative Kerberos, die die Kuratorinnen der Berlinischen Galerie bei der Ausstellung beraten hatte, zwischen 11 und 16 Uhr zu jeder vollen Stunde durch die Ausstellung. Eine neue, andere, eine überraschende Perspektive auf die U-Bahnhöfe aus künstlerischer Sicht…
Einen kleinen Blick in die Ausstellung kann man übrigens schon mal beim rbb erhaschen. Und statt Ausstellungskatalog gibt es das erste Buch zu Rainer G. Rümmler und seinen U-Bahnhöfen: „Der Himmel über West-Berlin“ von Verena Pfeiffer-Kloss…

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