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Die wartenden Fahrgäste: M41

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Einfach nur großartig finden wir diesen Lovesong auf den M41er Bus in Berlin, der gerne mal mit 2 bis 4 Bussen an der Haltestelle ankommt. Die Künstler dahinter haben den Video-Dreh übrigens über eine StartNext-Kampagne finanzieren lassen. Bisher gibt es aber nur das oben gepostet “provisorische” Video. Viel Freude erstmal damit und gute Fahrt im M41.

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Transitmix – Buslinien interaktiv planen

transitmix

Für alle von uns, die insgeheim eigentlich Nahverkehrsplaner werden wollten: Mit Transitmix gibt es jetzt ein Tool im Internet, mit dem man auf OSM-Kartenbasis ein Busnetz für jede beliebige Stadt der Welt planen kann. Man hat die Möglichkeit, die Bedienzeiten einzustellen, Annahmen zur durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit zu treffen (oder die voreingestellten zu verwenden) und schon berechnet Transitmix, wie viele Busse benötigt werden und wie viel das Netz pro Jahr ungefähr kosten wird.

Und? Wer baut das beste Busnetz mit Transitmix? Postet die Links zu Euren wildesten Nahverkehrsnetzen hier in der Kommentarfunktion!

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Protected Intersection

Was nützen wunderbar geschützte oder abmarkierte Fahrradspuren, wenn die Kreuzungen die eigentliche Gefahrenquelle sind. Eine Lösung ist die geschützte Kreuzung, protected intersection, die der Stadtplaner Nick Falbo für einen Wettbewerb kompakt in einem Video erklärt. Er bezieht sich hierbei auf den niederländischen Fahrrad-Aktivisten Mark Wagenbuurs und sein Blog Bicycle Dutch, das definitiv auch einen Besuch lohnt.

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Mit der App für Radwege demonstrieren

Radwende

Screenshot der Webseite Radwende

Was tun, wenn eine Stadt als fahrradunfreundlichste Stadt Deutschlands bewertet wird, so wie es in Wiesbaden der Fall war? Dann sollte man Aufmerksamkeit für diese Problematik erzeugen und Lobbyarbeit für eine bessere Verkehrspolitik machen. Genau dies setzt das Projekt Radwende in Wiesbaden – und zwar auf wunderschöne und medial interessante Weise –  um. So können die Fahrradfahrer mittels App ihre zurückgelegte Strecken als GPS-Daten sammeln.

Wiesbaden hat im ADFC Test als die fahrradunfreundlichste Stadt Deutschlands abgeschlossen. Schuld daran ist zum einen die fahrradfeindliche Infrastruktur, aber auch die Respektlosigkeit den Radfahrern gegenüber und die fehlende Lobby. Das wollen wir ändern! Und dafür brauchen wir in erster Linie euch, die Radfahrer. Unsere App macht Radfahrer in Wiesbaden sichtbar und nimmt damit Einfluss auf die Gestaltung der Stadt. Das erreichen wir durch die tatsächliche Nutzung der Infrastruktur selbst, also durch eure täglich gefahrenen Strecken. Das Prinzip ist denkbar einfach: wir zeichnen die Strecken einzelner Radfahrer auf und konsolidieren sie auf einer Karte.

Diese Daten werden dann am nächsten Tag im Museum Wiesbaden als analoge Karte ausdruckt, womit eine gelunge Übersetzung digitaler Spuren im Stadtraum erfolgt. Durch diese kollaborative Form der Datenerfassung wird jeder gefahrene Kilometer zu einer Aufforderung die Infrastruktur zu verbessern und die App Radwende zu einem digitalen Tool, um für eine bessere Infarstrukturpolitik zu demonstrieren.

[Danke an Dennis für den Hinwies]

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Theoretische Fahrradtipps für`s Wochenende

Nach dem Wettercheck gerade eben, fällt dieses Wochenende vermutlich nicht nur meine Fahrradtour ins Regenwasser, sondern auch Eure, sodenn Ihr eine geplant habt. Schade… Wer aber trotzdem im Thema bleiben will, kann dieses Wochenende von der Praxis in die Theorie wechseln, denn im ZDF Länderspiegel wird es morgen Nachmittag, zumindest der Ankündigung von Ralph Szepanski nach (in der Ankündigung auf der Webseite vom Länderspiegel steht etwas anderes), einen Beitrag zu fahrradfreundlichen Städten im Bundesvergleich geben.

Abb.: Immer ein guter Tipp: LÄCHELN Foto: KMD

Abb.: Immer ein guter Tipp: LÄCHELN Foto: KMD

Dass Erlangen nicht nur zu den fahrradfreundlichen Städten in Deutschland dazugehört, sondern Spitzenreiter ist, verwundert mich ein bischen, da ich bei meinem Aufenthalt im letzten Jahr, nicht gerade den Eindruck hatte, oder anders gesagt, es drängte sich nicht auf, dass Erlangen Musterstadt für Fahrradfreundlichkeit ist. Aber vielleicht ist es ja die Diskretion, mit der der Fahrradverkehr in Erlangen abgewickelt wird, die die Stadt so weit nach vorne gebracht hat. Wir werden es ja morgen erfahren.

Ein Tipp, der mir persönlich besonders am Herzen liegt, ist die erste Publikation aus der neu gegründeten Schriftenreihe “Spektrum des Verkehrswesens“, die sich mit Aspekten des städtischen Radverkehrs beschäftigt.

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