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Kategorie »Urbane Mobilität«
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Gestern war und Heute ist mein Glückstag!

Ich Glücklicher! Bei schönstem Fahrradwetter bin ich gestern kreuz und quer durch die Stadt gefahren. Kreuzberg und Neukölln waren auf Kurzgeschichten eingestellt und haben mir eine menge Freude beschert. Überdurchschnittlich viele Menschen lächelten zurück, sogar die Autofahrer waren irgendwie anders als sonst, rücksichtsvoller und entspannter. Zusammen mit Punks am Halleschen Tor habe ich beim warten auf  Grün meinem all-time-in-my-personal-Top-Ten-Song “The Girl from Ipanema” gepfiffen. Hach, Berlin, du kannst so wundervoll sein!

Kurze Zwischenstation an der Packstation gemacht und ein Glückspaket von meinem Freund Jan, dem Glückspropheten aus Frankfurt, erhalten. Darin seine Schubidubi-alles-ist-gut-wie-es-ist-CD “Glück ist Jetzt” und eine Menge Glücksblumen zum verschenken.

Glück verdoppelt sich ja bekanntlich, wenn man es teilt, deshalb wünsche ich euch allen einen glücklichen Sonntag mit dem Song “Ich fahr Fahrrad” von der Bergelheim CD “Glück ist Jetzt”!

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China’s road to e-bike

Teil 2: Die (urbane) Mobilität der Zukunft fährt Elektrorad!

Nachdem sich der erste Teil unseres Doppelartikels zum Thema Elektrofahräder mit der jüngeren Entwicklung in Deutschland beschäftigt hat wollen wir mit dem zweiten Teil ein Blick nach China werfen. In der sich rasch entwickelnden Volksrepublik gehören e-bikes seit über 10 Jahren zum Strassenbild. Doch der wirtschaftliche Aufstieg und das unaufhaltsame Wachstum der Städte scheint das Fahrrad als Verkehrsmittel immer weiter ins Abseits zu drängen.

Viel Spaß beim Lesen! Wir freuen uns auf Kommentare, Kritik und Anregeungen. 

 

 

China und Mobilität – da denkt man zu aller erst an Beijinger Endlosstaus, Luftverschmutzung und: das Fahrrad. Doch dank dem rasanten wirtschaftlichen Aufstieg des Landes wird das Fahrrad zunehmend durch das Auto ersetzt. Soweit die europäische Wahrnehmung. Der Trend ist im Allgemeinen nicht zu bestreiten, doch so einfach ist die Angelegenheit nicht. Die guten Nachrichten vorweg: Die Zahl der Fahrradfahrten hat in China über die letzten Jahre nicht abgenommen. Zudem ist das (E-)Fahrrad ein fester Bestandteil des Wirtschaftsverkehrs und Elektrofahrräder gehören seit mehr als 10 Jahren zur Alltags-Mobilität.

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Die (urbane) Mobilität der Zukunft fährt Elektrorad!

Dieser Artikel ist Teil 1 eines Doppel-Artikels zum Thema Elektrofahrräder auf urbanophil. Lange Zeit belächelt, entwickeln sich elektrisch unterstützte Zweiräder derzeit zu einem ernst zu nehmenden Verkehrsmittel. Sie eröffnen große Chancen für eine moderne Mobilitätspolitik, verdeutlichen aber gleichzeitig die Schwierigkeiten und Herausforderungen der aktuellen Verkehrspolitik umso deutlicher. Ein guter Grund, einmal genauer hinzuschauen. Teil 1 des Doppel-Artikels stammt aus den Tasten von Gastautor Wasilis von Rauch, der den ausgesprochen lesenswerten Blog e-Rad Hafen betreibt. Teil 2 “Chinas road to e-bike” ist von unserem urbanophil-China-Experten Nikolas Neubert, der seit 2009 in Shanghai lebt und arbeitet und in seinem Artikel den schon viel länger andauernden Boom von Elektrofahrrädern in China beschreibt. 

Viel Spaß beim Lesen! Wir freuen uns auf Kommentare, Kritik und Anregeungen. Tim Birkholz für urbanophil. 

(E-)Bike und (E-)Auto-Bestand in Deutschland: Elektromobilität boomt...

E-Räder boomen, kaum ein Zweirad-Hersteller oder Medienbericht kommt derzeit noch ohne die Räder mit extra Schwung daher. Das Marktvolumen verkaufter E-Räder steigt seit 2007 jährlich um etwa 50%. Allein im Jahr 2011 wurden laut Zweirad-Industrieverband (ZIV) 310.000 Stück verkauft, schon bald werden in Deutschland mehr als Million E-Räder auf der Straße fahren. Die Entwicklung ist eine große Chance für eine zukünftige moderne Mobilitätspolitik, sie stellt die aktuelle Verkehrspolitik und -planung allerdings auch vor einige Herausforderungen.

E-Auto und E-Rad im Elchtest

Im Jahr 2011 wurden in Deutschland etwas über 2.000 E-Autos zugelassen, das ist nicht einmal ein Hundertstel der verkauften E-Räder.

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Diese Radfahrer!

via: Rad-Spannerei, Zeichnung: Max Vähling von Dreadful Gate

Wer die Medien in den letzten Tagen verfolgt aufmerksam, dürfte sich vermutlich ebenfalls über die häufig einseitige Berichterstattung zum Thema “Kampfradler” gewundert haben. Auf urbanophil haben wir das bereits mit einem Gast-Kommentar thematisiert. Eine löbliche Ausnahme bildet z. B. ein Artikel der Süddeutschen Zeitung, in dem es darum geht, dass das Fahrrad zum Kernstück einer neuen Verkehrspolitik werden könnte.

Einen schönen Kommentar zur aktuellen Debatte hat Max Vähling gezeichnet. Ein Bild, dass die gesamte Debatte mit wenigen Worten wunderbar entlarvt. Ein etwas längerer Kommentar vom Zeichner findet sich auf seiner Website Dreadful Gate.

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Der systemische Fehler des Radverkehrs – Gastartikel zur “Kampf-Radler”-Debatte

Es ist Frühling in Deutschland. Das erkennt man unter anderem daran, dass die Aufregung über sogenannte “Kampf-Radler” insbesondere in den Boulevard-Medien inflationär zunimmt. Schon im zweiten Jahr in Folge wird die Diskussion aber durch jemanden befeuert, der eigentlich für alle Verkehrsteilnehmer zuständig ist und dementsprechend ausgleichend auftreten sollte: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Aus gegebenem Anlass veröffentlich wir einen Gastartikel von Martin Randelhoff, dem Autor und Betreiber des ausgesprochen lesenswerten Blogs Zukunft Mobilität.

Sehr einseitig: die "Kampf-Radler"-Rhetorik von Peter Ramsauer

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer möchte gegen die sogenannten „Kampf-Radler“ vorgehen. Wieder einmal. Dabei verkennt er allerdings das Grundproblem.

In vielen deutschen Städten und Ländern wächst der Radverkehr. Dieser Effekt ist politisch erwünscht und gewollt. Der Radverkehr ist eine günstige, umweltfreundliche Verkehrsart, die zudem wenig Fläche verbraucht. Daher arbeiten Verkehrsplaner und engagierte Mitarbeiter in Kommunen und anderenorts stetig daran, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern und diesen zu fördern.

Dies ist auch dringend angebracht. Künftig werden nur jene Städte erfolgreich sein, die ihren Einwohnern eine Wahl lassen. Die Wahl, welches Verkehrsmittel für den jeweiligen Zweck das richtige ist. Mono-Strukturen sind überholt und werden sich in Zukunft selbst abschaffen. Die Abhängigkeit von einem einzigen Werkzeug (in heutigen Zeiten zumeist das Auto) war langfristig noch nie existenzsichernd. Oder gar nachhaltig. Oder innovativ. Oder zukunftsgewandt.

Viele Städte befinden sich in einem Transformationsprozess, um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können. Die Förderung des Radverkehrs ist dabei ein wichtiger Baustein.

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