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Fahrradinfrastruktur aus einer anderen Dimension (den Niederlanden)

via: The Bicycle City, Price Tags 

Seit einigen Jahren erlebt das Fahrrad als Verkehrsmittel eine außergewöhnliche Renaissance. Die Entwicklung ist mittlerweile so weit vorangekommen, dass der ADAC europaweit Fahrradverleihsysteme testet und auf Online-Auto-Magazinen Artikel erscheinen wie „Nachhaltige Mobilität: Deutschland steigt aufs Fahrrad um“. Selbst Verkehrsminister Peter Ramsauer kommt nicht mehr darum herum, dem Radwelt-Magazin des ADFC ein butterweiches Interview zu geben, indem er zumindest behauptet, sich nun auch für die Belange des Radverkehrs einzusetzen. Dass das Gegenteil der Fall ist  – nämlich Mittel- und Personalkürzungen –  haben kürzlich auch SPD und Grüne kritisiert und die umfangreichen Verbesserungsvorschläge des VSF am Entwurf des Nationalen Radverkehrsplan 2020 gezeigt.

Welche Dimensionen trotz all der positiven Nachrichten in Wirklichkeit weiterhin zwischen DER Fahrradnation Niederlande (27% Radverkehrsanteil am Modal Split) und dem aufstrebenden Fahrradentwicklungsland Deutschland (10% Fahrradanteil) liegen, zeigt die Eröffnung einer neuen Kreisverkehr-Fahrradbrücke in den Niederlanden. Der Hovenring liegt

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Berlins ÖPNV-Netz im Zeitraffer

Zugegeben, es ist ein bisschen nerdig. Aber stadtgeschichtlich ist es dennoch interessant:
Martin Brake hat eine Google-Karte mit jahresscharfen Daten zur Entwicklung des schienengebundenen ÖPNV in Berlin erstellt. Der Clou dabei ist, dass man die Entwicklung im Zeitraffer abspielen kann. Sehenswert!

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Ich mal mir eine Fahrradspur

Eine gelungene Form von urban hacking ist die Neubemalung eines Fahrradstreifens in New York. Weil die Bemalung abgenutzt und kaum sichtbar war, machten sich Radaktivisten an die Arbeit und ließen ihn wieder neu strahlen.

The Take Back Our Bike Lanes Campaign is a coalition of bike commuting citizens unaffiliated with any established organization who came together to challenge the sudden removal last week of the bike lane on Bedford Avenue between Flushing and Division in Williamsburg, Brooklyn.

Interessant wäre auch zu sehen, was passiert, wenn man sich einfach selber welche malt. DIY-Planning sozusagen – in Anlehnung an selbst gemalte Zebrasteifen.

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So kommt das Bier zum Fußball!

via: Münchenierung

Eine kleine Einstimmung auf den Fußballklassiker gegen die Niederlande. Der Münchenierung-Blog hat mal wieder ein schönes Werbevideo zum Thema „urbane Mobilität“ bzw. „Radverkehr“ entdeckt. Eigentlich geht es um die zwei schönsten Nebensachen der Welt: Bier und Fußball! Nebenbei spielt aber auch das Fahrrad als schnelles und vor allem praktisches Transport-Verkehrsmittel eine entscheidende Rolle. Passt perfekt in den Zeitgeist. Besonders schön ist, dass ein  Helm nur vom Rollerfahrer getragen wird – das gibt es wohl nur in holländischen Video-Clips, wo man dieses Thema deutlich entspannter und undogmatischer betrachtet als in Deutschland. Dafür können es die Deutschen mit dem Fußball besser – hoffentlich jedenfalls…

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Die Stadt und das Auto

Der Tausendfüßler in Düsseldorf. Foto: Jaro Gielens via flickr.

Der Nachkriegsstädtebau wurde von drei Leitbildern gesteuert: Die gegliederte und aufgelockerte Stadt gliederte die Stadt in Funktionen (Arbeiten, Wohnen, Freizeit, Verkehr) und lockerte das Gerüst durch Grünzüge auf. Das der Stadtlandschaft war geprägt durch die organisch schwingenden Verkehrs- und Grünbänder, welches die Natur in die Stadt zurück holen und die Städte von der Strenge der Blöcke und Achsen heilen sollte. Das von Bernhard Reichow geprägte Schlagwort der autogerechten Stadt ist der aufkommenden Technik des Automobils geschuldet gewesen. Dem Autoverkehr wurde während des Wiederaufbaus ein hoher Stellenwert beigemessen, trotz starker Eingriffe in die historische Substanz durch Verkehrsschneisen.

Die Ausstellung „Die Stadt und das Auto“ im Museum der Arbeit in Hamburg greift dieses Thema auf und zeigt anhand von Objekten, Fotografien und Versuchsmodellen, wie Hamburg in seiner Verkehrsplanung auf das Auto reagiert hat – von der ersten Fußgängerampel Europas am Stephansplatz und der „autogerechten Stadt“ bis zu Mobilitätskonzepten und dem öffentlichen Nahverkehr im 21. Jahrhundert.

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