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Chromaroma – Das ÖPNV-Ticket als urbanes Gesellschaftsspiel

In vielen Städten der Welt sind elektronische Fahrscheine im ÖPNV keine Neuheit mehr. Ob in Japan die SUICA-Card, in Hong Kong die Octopus-Karte oder in London die Oyster Card, zunehmend werden die Papierfahrscheine durch eTickets abgelöst. Auch in Deutschland gibt es eine Initiative des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen für ein einheitliches eTicket, das in einer wachsenden Anzahl an Verkehrsverbünden zum Einsatz kommt.
Während man in Japan oder Hong Kong das eTicket auch für bargeldlosen Einkauf oder für Dienstleistungen nutzen kann und in London immerhin alle Fahrscheinarten als Oyster Card verfügbar sind, werden in Deutschland nur zaghaft die Abokunden mit den neuen Plastikkarten ausgestattet. Der Nutzen ist damit begrenzt, da damit auch keine neuen, flexiblen Tarifformen mit der neuen Vertriebsform kombiniert werden.

Wenn also schon keinen innovativen Tarif, warum dann nicht ein bisschen Spaß in den ÖPNV bringen? Das haben sich wahrscheinlich auch die Macher von »Chromaroma« gedacht, die aus der Oyster Card in London ein ortsbasiertes, urbanes Gesellschaftsspiel gemacht haben.

Bei Chromaroma muss man sich mit den Nutzerdaten der Oyster Card (oder auch mit der Nutzerkarte des Barclay-Fahrradverleihsystems) einloggen und tritt dann einem von vier Teams bei (rot, gelb, grün oder blau). Man erhält Missionen oder ganze Kampagnen, die man durchspielen muss. Die Aufgaben bestehen im Wesentlichen darin, zu bestimmten Stationen zu fahren oder Routen abzufahren. Des Weiteren gibt es auch einen „Capture the Flag“-Modus, bei dem bestimmte Stationen von einem Team „besetzt“ werden. Alle Aktionen erfolgen mit dem Check-In oder Check-Out eines Teammitglieds an einem Oyster-Terminal.

Sicherlich kommt bei einer solchen Anwendung die Frage nach Datenschutz und Bewegungsprofilen auf. Während dies in Deutschland als hohes, zu schützendes Gut gilt, ist man da sicherlich im angelsächsischen Raum etwas entspannter (oder naiver?). Doch in Zeiten von Facebook und Co. scheint Chromaroma auch kein Tabubruch mehr zu sein…

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Gewinner der fahrstil-Ausgaben

Die Verlosung der drei fahrstil-Ausgaben ist auf große Resonanz gestoßen. Wir haben uns über zahlreiche Zusendungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum gefreut. Die korrekte Antwort lautete: „Pedal Electric Cycle„. Einige haben den Aufruf zu Lösungsvorschlägen ebenfalls ernst genommen, deshalb folgt hier eine Auflistung von interessanten Vorschlägen und

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urbanophil in der neuen fahrstil – mit Verlosung von drei Exemplaren

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Die neue Ausgabe des fahrstil-Magazins steht unter Strom. Nachdem wir am Anfang des Jahres die herausragende Qualität dieses Magazins gelobt und im Sommer im Rahmen unseres „Beauty and the Bike“ urbanoFILMS kooperiert haben, weisen wir nun mit großem Stolz auf einen eigenen, sehr umfangreichen redaktionellen Beitrag in der aktuellen Ausgabe hin. Urbanophil-Autor Tim Birkholz hat für das fahrstil-Magazin in der soeben erschienenen No. 6 den thematischen Grundstein für die Themen Radverkehrspolitik und -planung gelegt. In der Einleitung hört sich das dann so an:

Deutschland, einig Fahrradland?

Wie kommt es, dass Menschen an manchen Orten das Fahrrad ganz selbstverständlich zu ihrer Fortbewegung benutzen und an anderen Orten fast gar nicht? Die Niederlande z. B. gelten als Fahrradland und  Kopenhagen als Fahrradstadt. Warum eigentlich? Fahren die Menschen dort „einfach so“ mehr Rad oder macht man dort etwas anders? Und kann (oder will) auch Deutschland so werden?Können auch deutsche Städte zu Fahrradstädten werden?

Die Antwort darauf steht in der neuen fahrstil. Die liest sich gut weg und sieht mal wieder hervorragend aus. Zum Dank für’s Schreiben gab es ein paar Belegexemplare, von denen nun genau DREI Exemplare an die werte urbanophil-Leserschaft verlost werden. Es gilt eine sehr einfache, aber

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Der Einfluss des Internets auf den Radverkehr oder: I love Budapest. I bike Budapest.

Der Fahrradboom, der derzeit weltweit stattfindet, ist zu einem ganz großen Anteil der immer besseren Verbreitung von Informationen zum Thema Mobilität durch das Internet geschuldet. Das ist jetzt zwar eine These, die schwer zu belegen ist, aber es deutet viel darauf hin, dass es einen Zusammenhang gibt. Dieses Video ist dafür ein gutes Beispiel. Es stammt aus Ungarn. Aus Budapest. So weit, so gut. Dass dieses Video auf urbanophil (und vielen anderen Blogs oder Facebook-Seiten gezeigt wird), liegt aber daran, dass dieses Video von Hungarian Cycle Chic stammt, einem der mittlerweile 54 Ableger von Copenhagen Cycle Chic.

Copenhagen Cycle Chic und Copenhagenize von Mikael Colville-Andersen gehören zu den bekanntesten Fahrrad-Blogs weltweit und inspirieren und motivieren offenbar zahlreiche Menschen dazu, ebenfalls die schönen Seiten des Fahrradfahrens darzustellen und kritisch den Status Quo von heutigem Verkehr zu hinterfragen – so wie das auch hier auf urbanophil in der Rubrik „urbane Mobilität“ immer wieder gerne gemacht wird. Wir bleiben auf jeden Fall dran an der Überprüfung dieser These mit dem Internet und dem Einfluss…

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Bike Love von Copenhagen Cycle Chic

Bike Love - Glücksschuss von Mikael Colville-Andersen

Was für ein Foto! Mikael Colville-Andersen von Copenhagen Cycle Chic ist ein wahrer Glückstreffer gelandet. Seine Begeisterung spricht Bände:

„I’ve seen hundreds of bicycle users waiting at this spot in the evening, casting shadows from the car headlights. Suddenly, like a vision, a heart formed. It lingered there, imprinted on the asphalt for more than a minute. Until the light changed and the bicycle was set into motion. But the heart remains in these photographs. This is urban living. This is bike love. This is the future for our cities, baby.“

Wer sich ebenfalls über die kleinen Dinge des Lebens freuen kann (oder möchte), der kann die Fotos auch in größeren Formaten auf Copenhagen Cycle Chic herunterladen.

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