Urbane Mobilität →
It’s smarter to travel in groups
Vor kurzem hatten wir ein Video zu emotionalem Marketing eines norwegischen Busunternehmens gezeigt. Dieses Mal die lustige Variante eines belgischen Verkehrsunternehmen De Lijn: Gemeinsam ist man stärker, bzw. reist besser.
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Berlin fährt Rad?!

Bild via SenStadtUm
„Berlin ist eine fahrradfreundliche Stadt und soll sich in dieser Hinsicht weiter qualifizieren.“ (SenStadtUm)
Der Frühling ist da und das zeigt sich auch in der zunehmenden Anzahl an Radfahrerinnen und Radfahrern auf Berlins Straßen. So wie in den letzten Jahren das Thema „urban gardening“ einen wahnsinnigen Niederschlag in Tagespresse, Magazinen, Reportagen und Ausstellungen fand, scheint dieses Jahr das Thema Radvekehr, mehr als in den Jahren zuvor, zum Leitthema des Frühlings zu werden. Den Anfang machte vielleicht die Ausstellung „Eine Stadt fährt Rad“ in den nordischen Botschaften, in der die Fahrradkultur in der dänischen Hauptstadt und die Möglichkeiten zur Förderung des Radverkehrs gezeigt und diskutiert wurden. Nun zieht Berlin hinterher und zeigt noch bis 30.03.2012 in einer kleinen Ausstellung „Fahrrad fahren in Berlin“, dass Fahrradfahren nicht nur der Umwelt hilft, sondern als zukunftsträchtiges Verkehrsmittel der heutigen Zeit gesehen wird. Warum dann die Mittel für den Ausbau und die Sanierung von Radverkehrsanlagen weiter gekürzt werden, kann man dahingehend nicht so ganz verstehen.
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urbanophil verlost 10 Tickets für die VELOBerlin

Am Wochenende des 24. + 25. März findet zum zweiten Mal die Publikumsmesse VELOBerlin statt. Zum ersten Mal ist die Sonderausstellung Metromobile auch für das gesamte Publikum geöffnet. Hier stellen verschiedene Akteure die die neuesten Entwicklungen auf dem Markt der urbanen Mobilität vor, begleitet wird dies durch Fachvorträge.
Ebenfalls zum ersten Mal wird es auf der VELOBerlin einen “Rad-Blogger”-Stand geben, bei dem auch urbanophil anwesend sein wird. Weitere Teilnehmer sind fahrradjournal, e-Rad Hafen, Radspannerei Blog und BikeBlogBerlin. Gerne können unsere Leser hier vorbeikommen, uns kennenlernen und ggf. Themen und Diskussionen des Blogs vertiefen. Neben diesem öffentlichen Stand wird es ein vom Pressedienst Fahrrad organisiertes internes Blogger-Treffen geben,welches der Vernetzung der verschiedenen Akteure dienen soll. Eine Entwicklung, die auch in anderen Bereichen der “Blogosphäre” voranschreitet, wie z. B. durch die “Blogging the City”-Konferenz im vergangenen Jahr.
urbanophil hat von Velokonzept 10 Tickets für die VELOBerlin zur Verlosung zur Verfügung gestellt bekommen. Wer teilnehmen möchte, beantwortet bitte folgende einfache Frage:
Wie teuer ist eine Fahrrad-Monatskarte für den Tarifbereich AB in Berlin?
Antworten bitte bis Mittwoch, den 21. März, 21 Uhr an: t.birkholz[at]urbanophil.net. Wer sich nicht ausschließlich auf sein Glück bei urbanophil verlassen möchte, kann es auch über die Facebook-Seite der VELO versuchen.
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Berliner Radverkehr in der Außenperspektive – und im Realitätscheck
Video via: Rad-Spannerei
Die englische Video-Journalistion Sonia Gil reist um die Welt und porträtiert die Besonderheiten der von ihr besuchten Orte. In Berlin ist das der Radverkehr! Das Video ist ein weiteres schönes Beispiel dafür, dass der in den letzten Jahren stark angestiegene Radverkehr in der Berliner Innenstadt mit dem Blick von Außen als etwas Besonderes wahrgenommen wird. Weitere Beispiele für diese positive Spiegelung der eigenen Radverkehrs-Realität sind der im Jahr 2011 erschienene – und geradezu euphorische – Artikel Berlin’s Striking Cycling Renaissance auf dem San Francisco Streetsblog sowie der durchaus beachtliche – wenn auch nicht unbedingt wissenschaftlich fundierte – fünfte Platz beim “Bicycle Friendly City”-Index von Copenhagenize Consulting.
Was sagt uns das? Im persönlichen Gespräch und auch in den Medien bekommt man immer wieder den Eindruck, dass die Selbstwahrnehmung in Berlin anders ist. Jedenfalls wird viel gemeckert und kritisiert oder bestenfalls alles als ganz normal empfunden. Gemeckert wird über den Zustand des Berliner Radwegenetzes, die Radverkehrspolitik im Allgemeinen, den Berliner Autofahrer im Speziellen, usw. Dabei helfen die Außenperspektive und der Blick auf ein paar Zahlen, Fakten und Eindrücke, um die Situation angemessener zu beurteilen:
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Whoever you are: Emotionales Marketing für öffentlichen Verkehr
Ein schönes Video das deutlich macht: Gutes Marketing für Mobilitätsthemen können auch norwegische Bus-Unternehmen. Nettbuss setzt hier mit perfektem Marketing voll auf Emotionen und Geschichten. Eine Methode, die insbesondere Autohersteller zur Perfektion getrieben haben.
Wie auch der Blog Muenchenierung feststellt, ist eines der zentralen Themen des Videos die soziale Interaktion. Das wird sogar so weit getrieben, dass es in dem Video nicht nur um öffentlichen Verkehr geht, sondern auch um ziemlich privaten. Was zur Folge hat, dass dieses Video eine kleine Premiere darstellt: Die erste Sex-Szene und nackte Brüste auf urbanophil, wer hätte das für möglich gehalten?



