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Kategorie »Urbane Mobilität« RSS
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Der Fahrrad-Skyway über London

Die Landschaftsarchitekten von Exterior Architecture sind mit einem Vorschlag für einen Fahrrad-Skyway über London an die Öffentlichkeit getreten. Überall dort, wo es Eisenbahntrassen gibt (egal, ob noch genutzt, oder stillgelegt), könnte man doch eine dedizierte Fahrradtrasse errichten. Denn die Barclay’s Cycle Superhighways sind auch nicht das Wahre, denn sie laufen entlang der stark befahrenen Straßen und damit immer inmitten von Stau, Abgasen und potentiellen Gefahren. Die Idee ist, eine transparente Röhre über den bestehenden Schienenwegen zu errichten, auf denen die Radler dann bequem und sicher über die Stadt hinwegbrausen könnten. Die Idee des »SkyCycle«, die wie eine Mischung aus High Line und Kolelinia daherkommt, soll über eine Nutzungsgebühr von £1 pro Radler finanziert werden. Dass es Exterior Architecture durchaus ernst meint mit seiner Idee beweist, dass sie ihr Konzept der Stadtverwaltung Londons vorgestellt haben, wie hier bei BBC berichtet wird:

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Dumb Ways to Die – Süße Verkehrssicherheitskampagne aus Australien

Metro Trains, das SPNV-Verkehrsunternehmen im Großraum Melbourne, hat eine sehr süße Kampagne für mehr Sicherheitsbewusstsein der Nutzer des Nahverkehrs ins Leben gerufen: »Dumb Ways to Die« zeigt verschiedene Arten sich erfolgreich unter die Erde zu befördern. Im Kern geht es darum, nicht zu nah an der Bahnsteigkante zu stehen, nicht über einen Bahnübergang bei geschlossenen Schranken zu fahren oder über die Gleise von Bahnsteig zu Bahnsteig zu wechseln. Die Musik stammt von Tangerine Kitty.

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Es wieder Bike-Shorts-Zeit – mit Verlosung

Vom 13. – 18. November findet das 28. Interfilm-Festival in Berlin statt und wie im letzten Jahr gibt es wieder eine Ausgabe der Bike-Shorts. Zweimal wird das Programm gezeigt und zwar am:

  • Mi, 15. November, 21 Uhr im Roten Salon
  • So, 18. November, 17 Uhr im Passage Kino 1, Neukölln

Das Programm ist neu zusammengestellt. Nach welchen Kriterien dies geschah, kann im Interview mit Kurator Christoph Schulz nachgelesen werden. Für die weniger fahrradaffinen gibt es beim Interfilm ein eigenes Stadtprogramm zur argentinischen Hauptstadt Buenos Aires.

Für die fahrradaffinen Leser haben wir wie im letzten Jahr eine kleine Verlosung: 2 x 2 Tickets gibt es für die Veranstaltung am 18. November in der Passage Neukölln. Die Frage dazu lautet: „Den Verkehr in welcher Stadt thematisiert der einzige Kurzfilm des diesjährigen Programms, der den Namen einer europäischen Stadt im Titel trägt?“ – Korrekte Antworten bitte bis Sonntag, den 11. November, 20 Uhr an: t.birkholz@urbanophil.net

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Social Media gegen rücksichtslose Falschparker

Im Vergleich zu anderen Ländern gibt es bei uns eine noch einigermaßen akzeptable Parkdisziplin bei den Autofahrern. Nicht so in Russland, wo das wilde parken auf Gehwegen Fußgängern das Leben schwer macht. Doch wie kann man so ein Problem lösen, wenn die staatlichen Kontrollorgane nichts tun? Das russische Magazin village.ru schlägt den Einsatz von Social Media und mobilem Internet vor. Frei nach dem Motto „name it and shame it“ können von Falschparkern genötigte Fußgänger ein Foto des Autos auf die Webseite laden, die dann automatisch über das Nummernschild den Halter ermittelt und diesen bei den verschiedenen Social Media-Kanälen ausfindig macht. So bald der Falschparker nun auf Webseiten surft, die z.B. einen Facebook-Login haben, wird ein unübersehbarer Banner über die Webseite gelegt, die ihn auf sein Falschparken aufmerksam macht. Dieser geht nur weg, wenn er sich mit seinem Facebook-Account einloggt und die News über sein Falschparken auf seinem Profil veröffentlicht. So erfahren alle seine Freunde und Kollegen von seinem Fehlverhalten, was – so die Idee von village.ru – letztendlich dazu führt, dass er sich die Peinlichkeit in Zukunft ersparen will und richtig parkt.
Eine witzige Idee, die – wenn sie denn echt wäre – die Möglichkeiten des Social Media kreativ nutzen würde.

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TED x-Talk zur City-Maut in Stockholm

http://youtu.be/wC33HAq–x8

Ein ausgesprochen sehenswertes TEDx-Video zur 2006 eingeführten City-Maut (Congestion Charge) in Stockholm von Dr. Jonas Eliasson, einem Professor für Transport Systems Analysis an der KTH (Kungliga Teknsika Högskolan) in Stockholm. In dem so lehrreichen wie unterhaltsamen Video erklärt er in knackigen zehn Minuten wie man als Verkehrsplaner effektiv Verkehrsströme (und somit Menschen) steuern kann. Seine Idee: Man sollte durch negative und positive Anreize (Incentives) steuern und nicht alles exakt ins Detail planen. Im vorliegenden Fall hat das erfolgreich funktioniert (20% weniger Autos), obwohl die Congestion Charge nur eine vergleichsweise geringe Gebühr beträgt. Besonders interessant sind die von Eliasson vorgestellten Ergebnisse für das Jahr 2007, als ein Jahr nach der Einführung die Maut-Gebühr wieder abgeschafft wurde, nur um sie im Jahr 2008 wieder einzuführen. Auch die Ergebnisse der „Vorher/Nachher-Befragungen“ zur Akzeptanz der Maut (vorher sehr geringe Akzeptanz, eine gewisse Weile nach der Einführung eine deutlich erhöhte) sind zwar nicht wirklich überraschend, sagen aber viel über den Menschen aus. Denn dieser ist (bekanntermaßen) ein gegenüber Neuerungen sehr skeptisches Wesen und das macht es „uns“ Planern ja nicht immer einfach.

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