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leises.berlin.de: Auf dem Weg zu einer neuen Beteiligungskultur?

Screenshot zum Online-Dialog (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt / Zebralog)

Screenshot zum Online-Dialog (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt / Zebralog GmbH & Co. KG)

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat die BerlinerInnen zur Diskussion über die Geräusche der Stadt eingeladen. Auf der Internetseite leises.berlin.de konnten sie Anfang 2013 vier Wochen lang ihre Erfahrungen über zu laute Straßen oder Flugrouten mitteilen. Einerseits finde ich die Methodik dieses partizipativen Verfahrens einen Fortschritt für die Berliner Beteiligungskultur, anderseits bezweifle ich die tatsächliche Durchschlagskraft der Ergebnisse in der Umsetzung.

Meine Wohnung ist ein traditioneller Altbau. Vor ein paar Wochen stellte leider das Fenster der inneren Balkontür seinen Dienst ein und dekorierte unseren Boden mit unzähligen Glasstückchen. Für die Reparatur wurde die Tür komplett entfernt. Der Raum war kälter als vorher, der größte Unterschied war jedoch zu hören: Berlins omnipräsenter Schall des Verkehrs.

Als ich den taz-Artikel „Wo darf’s noch etwas leiser sein?“ (27.01.2013) durchlas, wurde mir der Umfang des Problems bewusst.

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Kurzdoku über den Alltag eines amerikanischen Fahrradkuriers

Fahrradkurier in der Autonation Nummer 1 zu sein, ist sicherlich nicht leicht. In dieser netten Kurzdoku von Jon Barber berichtet ein Kurier von seinem Alltag. Wer das Thema etwas Hollywood-artiger aufbereitet sehen möchte, der kann zu »Premium Rush« greifen, mit einer hundsdämlichen Story aber richtig guter Fixie-Action in New York.

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Der Ritt auf dem heißen Draht durch die Stadt – Oder: Seilbahnen als urbane Massentransportmittel?

Die amerikanischen Designer von frog design haben in ihrer Freizeit ein interessantes Konzept für ein Seilbahn-Nahverkehrssystem für die Stadt Austin entwickelt, das sie auf „The Wire“ getauft haben. Kern des Konzepts ist das Hub and Spoke-Prinzip, bei dem es einige Hauptdrehkreuze im Zentrum der Stadt und eine Vielzahl an Nebenknoten gibt, von denen aus in die Vororte oder zu bestimmten Points-of-interest (z.B. zum Flughafen) verzweigt wird. Die Argumentation Pro-Seilbahn der frog-Designer lautet: Man kann die Route entlang der schönsten urbane Szenerien führen, da Seilbahnen in kürzester Strecke extreme Steigungen überwinden können. Sie kann also von der Spitze des Hochhauses zur Wasserfront abtauchen, um anschließend in den nächstgelegenen Park zu schweben. Und Seilbahnen können in extrem dichter Folge verkehren und so eine sehr hohe Beförderungskapazität erzielen, ohne Tokioter Sardinendosenerlebnis.
Und das Gute: Seilbahnen sind verhältnismäßig günstig zu bauen. Obwohl die Infrastrukturinvestitionskosten, die frog da kalkuliert hat nicht ganz plausibel scheinen. Denn nimmt man die Emirates Air Line in London, sieht der Investitionsaufwand nicht mehr ganz so günstig aus. Denn im Gegensatz zur Kalkulation der Designer von frog kostete hier der Kilometer nicht knapp 2 Mio. €, sondern 67 Mio. €… Doch günstiger als der Bau einer U-Bahn (~200 Mio. €/km) ist die Seilbahn dann wohl sicher, ohne dass man sich nach einem Taktfahrplan richten müsste.
Vielleicht wäre eine Seilbahn auch was für Berlin? Ein Seilbahngesetz gibt es immerhin schon…

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Der Fahrrad-Skyway über London

Die Landschaftsarchitekten von Exterior Architecture sind mit einem Vorschlag für einen Fahrrad-Skyway über London an die Öffentlichkeit getreten. Überall dort, wo es Eisenbahntrassen gibt (egal, ob noch genutzt, oder stillgelegt), könnte man doch eine dedizierte Fahrradtrasse errichten. Denn die Barclay’s Cycle Superhighways sind auch nicht das Wahre, denn sie laufen entlang der stark befahrenen Straßen und damit immer inmitten von Stau, Abgasen und potentiellen Gefahren. Die Idee ist, eine transparente Röhre über den bestehenden Schienenwegen zu errichten, auf denen die Radler dann bequem und sicher über die Stadt hinwegbrausen könnten. Die Idee des »SkyCycle«, die wie eine Mischung aus High Line und Kolelinia daherkommt, soll über eine Nutzungsgebühr von £1 pro Radler finanziert werden. Dass es Exterior Architecture durchaus ernst meint mit seiner Idee beweist, dass sie ihr Konzept der Stadtverwaltung Londons vorgestellt haben, wie hier bei BBC berichtet wird:

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Dumb Ways to Die – Süße Verkehrssicherheitskampagne aus Australien

Metro Trains, das SPNV-Verkehrsunternehmen im Großraum Melbourne, hat eine sehr süße Kampagne für mehr Sicherheitsbewusstsein der Nutzer des Nahverkehrs ins Leben gerufen: »Dumb Ways to Die« zeigt verschiedene Arten sich erfolgreich unter die Erde zu befördern. Im Kern geht es darum, nicht zu nah an der Bahnsteigkante zu stehen, nicht über einen Bahnübergang bei geschlossenen Schranken zu fahren oder über die Gleise von Bahnsteig zu Bahnsteig zu wechseln. Die Musik stammt von Tangerine Kitty.

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