Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Kategorie »Urbane Mobilität« RSS
Urbane Mobilität →

Kurzdoku über den Alltag eines amerikanischen Fahrradkuriers

Fahrradkurier in der Autonation Nummer 1 zu sein, ist sicherlich nicht leicht. In dieser netten Kurzdoku von Jon Barber berichtet ein Kurier von seinem Alltag. Wer das Thema etwas Hollywood-artiger aufbereitet sehen möchte, der kann zu »Premium Rush« greifen, mit einer hundsdämlichen Story aber richtig guter Fixie-Action in New York.

Urbane Mobilität →

Der Ritt auf dem heißen Draht durch die Stadt – Oder: Seilbahnen als urbane Massentransportmittel?

Die amerikanischen Designer von frog design haben in ihrer Freizeit ein interessantes Konzept für ein Seilbahn-Nahverkehrssystem für die Stadt Austin entwickelt, das sie auf „The Wire“ getauft haben. Kern des Konzepts ist das Hub and Spoke-Prinzip, bei dem es einige Hauptdrehkreuze im Zentrum der Stadt und eine Vielzahl an Nebenknoten gibt, von denen aus in die Vororte oder zu bestimmten Points-of-interest (z.B. zum Flughafen) verzweigt wird. Die Argumentation Pro-Seilbahn der frog-Designer lautet: Man kann die Route entlang der schönsten urbane Szenerien führen, da Seilbahnen in kürzester Strecke extreme Steigungen überwinden können. Sie kann also von der Spitze des Hochhauses zur Wasserfront abtauchen, um anschließend in den nächstgelegenen Park zu schweben. Und Seilbahnen können in extrem dichter Folge verkehren und so eine sehr hohe Beförderungskapazität erzielen, ohne Tokioter Sardinendosenerlebnis.
Und das Gute: Seilbahnen sind verhältnismäßig günstig zu bauen. Obwohl die Infrastrukturinvestitionskosten, die frog da kalkuliert hat nicht ganz plausibel scheinen. Denn nimmt man die Emirates Air Line in London, sieht der Investitionsaufwand nicht mehr ganz so günstig aus. Denn im Gegensatz zur Kalkulation der Designer von frog kostete hier der Kilometer nicht knapp 2 Mio. €, sondern 67 Mio. €… Doch günstiger als der Bau einer U-Bahn (~200 Mio. €/km) ist die Seilbahn dann wohl sicher, ohne dass man sich nach einem Taktfahrplan richten müsste.
Vielleicht wäre eine Seilbahn auch was für Berlin? Ein Seilbahngesetz gibt es immerhin schon…

Urbane Mobilität →

Der Fahrrad-Skyway über London

Die Landschaftsarchitekten von Exterior Architecture sind mit einem Vorschlag für einen Fahrrad-Skyway über London an die Öffentlichkeit getreten. Überall dort, wo es Eisenbahntrassen gibt (egal, ob noch genutzt, oder stillgelegt), könnte man doch eine dedizierte Fahrradtrasse errichten. Denn die Barclay’s Cycle Superhighways sind auch nicht das Wahre, denn sie laufen entlang der stark befahrenen Straßen und damit immer inmitten von Stau, Abgasen und potentiellen Gefahren. Die Idee ist, eine transparente Röhre über den bestehenden Schienenwegen zu errichten, auf denen die Radler dann bequem und sicher über die Stadt hinwegbrausen könnten. Die Idee des »SkyCycle«, die wie eine Mischung aus High Line und Kolelinia daherkommt, soll über eine Nutzungsgebühr von £1 pro Radler finanziert werden. Dass es Exterior Architecture durchaus ernst meint mit seiner Idee beweist, dass sie ihr Konzept der Stadtverwaltung Londons vorgestellt haben, wie hier bei BBC berichtet wird:

weiterlesen →

Urbane Mobilität →

Dumb Ways to Die – Süße Verkehrssicherheitskampagne aus Australien

Metro Trains, das SPNV-Verkehrsunternehmen im Großraum Melbourne, hat eine sehr süße Kampagne für mehr Sicherheitsbewusstsein der Nutzer des Nahverkehrs ins Leben gerufen: »Dumb Ways to Die« zeigt verschiedene Arten sich erfolgreich unter die Erde zu befördern. Im Kern geht es darum, nicht zu nah an der Bahnsteigkante zu stehen, nicht über einen Bahnübergang bei geschlossenen Schranken zu fahren oder über die Gleise von Bahnsteig zu Bahnsteig zu wechseln. Die Musik stammt von Tangerine Kitty.

Urbane Mobilität →

Es wieder Bike-Shorts-Zeit – mit Verlosung

Vom 13. – 18. November findet das 28. Interfilm-Festival in Berlin statt und wie im letzten Jahr gibt es wieder eine Ausgabe der Bike-Shorts. Zweimal wird das Programm gezeigt und zwar am:

  • Mi, 15. November, 21 Uhr im Roten Salon
  • So, 18. November, 17 Uhr im Passage Kino 1, Neukölln

Das Programm ist neu zusammengestellt. Nach welchen Kriterien dies geschah, kann im Interview mit Kurator Christoph Schulz nachgelesen werden. Für die weniger fahrradaffinen gibt es beim Interfilm ein eigenes Stadtprogramm zur argentinischen Hauptstadt Buenos Aires.

Für die fahrradaffinen Leser haben wir wie im letzten Jahr eine kleine Verlosung: 2 x 2 Tickets gibt es für die Veranstaltung am 18. November in der Passage Neukölln. Die Frage dazu lautet: „Den Verkehr in welcher Stadt thematisiert der einzige Kurzfilm des diesjährigen Programms, der den Namen einer europäischen Stadt im Titel trägt?“ – Korrekte Antworten bitte bis Sonntag, den 11. November, 20 Uhr an: t.birkholz@urbanophil.net

nach oben ↑
Themen