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Australische Kampagne gegen Helmpflicht für Radfahrer

via: hamburgize

Auch in Deutschland wird immer wieder eine Helmpflicht diskutiert, obwohl die Sinnhaftigkeit hoch umstritten ist. Argumentiert wird immer wieder damit, dass eine in Australien eingeführte Helmpflicht für Radfahrer zu einem Absinken der Radverkehrszahlen geführt hat. Die Sicherheit für die verbliebenen Radfahrer hat sich dadurch eher verschlechtert, weil Autofahrer nicht so sehr an Radfahrer gewöhnt sind. Auch die australischen Fahrradverleihsysteme leiden aufgrund der Helmpflicht unter sehr niedrigen Ausleihzahlen. In Australien und Neuseeland ist nun eine sehenswerte Kampagne gestartet, die für die Abschaffung der Helmpflicht wirbt und Erwachsenen die Entscheidungsfreiheit zurückgeben möchte.

 

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Wie radverkehrsfreundlich ist Deine Stadt oder Gemeinde?

Wird bei Baustellen auch an den Radverkehr gedacht? – Im Fahrradklimatest des ADFC kann das jeder Bürger bewerten.

Nach vielen Jahren gibt es endlich wieder einen neuen Fahrradklimatest des ADFC. Jeder Bürger kann in wenigen Minuten die Qualität des Radverkehrs in seiner Stadt bewerten.  Mitmachen sollte am besten jeder, der eine Affinität zum Zweirad hat, denn die Ergebnisse sind ein vergleichsweise gutes Mittel um Druck auf kommunale Politiker zu machen. Die Befragung wird mit Fördermitteln des BMVBS finanziell unterstützt. Hier geht es direkt zur Befragung.

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Bike like a New Yorker.

Pro-Fahrrad-Kampagne von BikeNYC

Die New Yorker Pro-Fahrrad-Lobby-Organisation BikeNYC hat eine etwas aggressive, aber ziemlich sehenswerte Werbekampagne fürs Fahrradfahren gestartet. Im Internet und auf von Firmen gesponsorten Billboards in der Stadt wird mit dem Slogan „Bike like a New Yorker.“ für den Umstieg aufs Fahrrad geworben. Wobei die Kampagne nicht beim Auto halt macht:

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Epischer Buswerbefilm aus Dänemark

Die Skandinavier scheinen etwas vom Marketing ihres öffentlichen Verkehrs zu verstehen. Nach dem emotionalen Werbevideo des norwegischen Busunternehmens „nettbuss“ hat jetzt das dänische Unternehmen Midttrafik nachgelegt und preist sein Busangebot mit einer ordentlichen Prise Absurdität und Hollywood-reifer Inszenierung an.

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Kassel kon Rad – Für den Erhalt des Fahrradverleihsystems KONRAD in Kassel!

In vielen europäischen Städten sind Fahrradverleihsysteme mittlerweile fester Bestandteil moderner Mobilitätspolitik - in Kassel soll das erfolgreiche gestartete KONRAD gleich wieder abgebaut werden (Bild: urbanophil)

In vielen europäischen Städten sind Fahrradverleihsysteme mittlerweile fester Bestandteil moderner Mobilitätspolitik – in Kassel soll KONRAD gleich wieder abgebaut werden (Bild: urbanophil)

Radfahren ist in aller Munde und inzwischen mehr als nur eine Art der Fortbewegung. Vermehrt gehen auch Städte auf diese Tatsache ein und installieren Fahrradverleihsysteme zur Förderung einer nachhaltigen Mobilitätskultur. So auch Kassel. Seit dem Frühjahr 2012 gibt es dort das mit 500 Rädern und 52 Stationen ausgestattete System mit dem schönen Namen KONRAD. Innerhalb der ersten zwei Monate haben sich bereits mehr als 8.000 Kunden angemeldet und über 30.000 Fahrten gemacht.

Das System konnte mit einer Anschubfinanzierung durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) aufgebaut werden, diese Gelder laufen jedoch Ende 2012 aus. Da sich das System bislang nicht durch die Fahrteinnahmen selber trägt, ist eine Nachfolgefinanzierung erforderlich. Im Haushalt der Stadt Kassel für das Jahr 2013 ist KONRAD jedoch nicht vorgesehen.  Lösungsvorschläge gibt es z.B. aus einer Gruppe von Kasseler Studierenden, diese scheitern jedoch am AstA der Universität Kassel, der einer moderaten Erhöhung der Semesterbeiträge zugunsten des KONRADs nicht zugestimmt hat. Das System steht damit vor dem Aus.

Deshalb gibt es nun eine Petition zum Erhalt des KONRAD. Aus dem Petitionstext:

Diese Petition fordert die Stadtverordneten, die Betreibergesellschaft KVG und den AStA der Uni Kassel dazu auf, eine nachhaltige Finanzierungsgrundlage für KONRAD zu schaffen, durch eine gemeinsame Anstrengung, die unter anderem finanziert wird aus einer Erhöhung des KONRAD-Beitrags im Semesterticket um 2 €. KONRAD muss BLEIBEN, KONRAD passt zu KASSEL, KONRAD kämpft mit uns gegen den KLIMAWANDEL, KONRAD radelt mit uns in die ZUKUNFT!

Dass das allein nicht ausreichend sein kann, ist klar. Deshalb ist mit dem Aufruf zur Unterzeichnung der Petition hier auch die Einladung an alle zur Nutzung des Systems verbunden. Denn nur durch Nutzung und Verbreitung kann das System auch langfristig gesichert werden. Mitzeichnen! Mitfahren!

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