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Kategorie »Urbane Mobilität« RSS
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Social Media gegen rücksichtslose Falschparker

Im Vergleich zu anderen Ländern gibt es bei uns eine noch einigermaßen akzeptable Parkdisziplin bei den Autofahrern. Nicht so in Russland, wo das wilde parken auf Gehwegen Fußgängern das Leben schwer macht. Doch wie kann man so ein Problem lösen, wenn die staatlichen Kontrollorgane nichts tun? Das russische Magazin village.ru schlägt den Einsatz von Social Media und mobilem Internet vor. Frei nach dem Motto „name it and shame it“ können von Falschparkern genötigte Fußgänger ein Foto des Autos auf die Webseite laden, die dann automatisch über das Nummernschild den Halter ermittelt und diesen bei den verschiedenen Social Media-Kanälen ausfindig macht. So bald der Falschparker nun auf Webseiten surft, die z.B. einen Facebook-Login haben, wird ein unübersehbarer Banner über die Webseite gelegt, die ihn auf sein Falschparken aufmerksam macht. Dieser geht nur weg, wenn er sich mit seinem Facebook-Account einloggt und die News über sein Falschparken auf seinem Profil veröffentlicht. So erfahren alle seine Freunde und Kollegen von seinem Fehlverhalten, was – so die Idee von village.ru – letztendlich dazu führt, dass er sich die Peinlichkeit in Zukunft ersparen will und richtig parkt.
Eine witzige Idee, die – wenn sie denn echt wäre – die Möglichkeiten des Social Media kreativ nutzen würde.

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TED x-Talk zur City-Maut in Stockholm

http://youtu.be/wC33HAq–x8

Ein ausgesprochen sehenswertes TEDx-Video zur 2006 eingeführten City-Maut (Congestion Charge) in Stockholm von Dr. Jonas Eliasson, einem Professor für Transport Systems Analysis an der KTH (Kungliga Teknsika Högskolan) in Stockholm. In dem so lehrreichen wie unterhaltsamen Video erklärt er in knackigen zehn Minuten wie man als Verkehrsplaner effektiv Verkehrsströme (und somit Menschen) steuern kann. Seine Idee: Man sollte durch negative und positive Anreize (Incentives) steuern und nicht alles exakt ins Detail planen. Im vorliegenden Fall hat das erfolgreich funktioniert (20% weniger Autos), obwohl die Congestion Charge nur eine vergleichsweise geringe Gebühr beträgt. Besonders interessant sind die von Eliasson vorgestellten Ergebnisse für das Jahr 2007, als ein Jahr nach der Einführung die Maut-Gebühr wieder abgeschafft wurde, nur um sie im Jahr 2008 wieder einzuführen. Auch die Ergebnisse der „Vorher/Nachher-Befragungen“ zur Akzeptanz der Maut (vorher sehr geringe Akzeptanz, eine gewisse Weile nach der Einführung eine deutlich erhöhte) sind zwar nicht wirklich überraschend, sagen aber viel über den Menschen aus. Denn dieser ist (bekanntermaßen) ein gegenüber Neuerungen sehr skeptisches Wesen und das macht es „uns“ Planern ja nicht immer einfach.

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Australische Kampagne gegen Helmpflicht für Radfahrer

via: hamburgize

Auch in Deutschland wird immer wieder eine Helmpflicht diskutiert, obwohl die Sinnhaftigkeit hoch umstritten ist. Argumentiert wird immer wieder damit, dass eine in Australien eingeführte Helmpflicht für Radfahrer zu einem Absinken der Radverkehrszahlen geführt hat. Die Sicherheit für die verbliebenen Radfahrer hat sich dadurch eher verschlechtert, weil Autofahrer nicht so sehr an Radfahrer gewöhnt sind. Auch die australischen Fahrradverleihsysteme leiden aufgrund der Helmpflicht unter sehr niedrigen Ausleihzahlen. In Australien und Neuseeland ist nun eine sehenswerte Kampagne gestartet, die für die Abschaffung der Helmpflicht wirbt und Erwachsenen die Entscheidungsfreiheit zurückgeben möchte.

 

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Wie radverkehrsfreundlich ist Deine Stadt oder Gemeinde?

Wird bei Baustellen auch an den Radverkehr gedacht? – Im Fahrradklimatest des ADFC kann das jeder Bürger bewerten.

Nach vielen Jahren gibt es endlich wieder einen neuen Fahrradklimatest des ADFC. Jeder Bürger kann in wenigen Minuten die Qualität des Radverkehrs in seiner Stadt bewerten.  Mitmachen sollte am besten jeder, der eine Affinität zum Zweirad hat, denn die Ergebnisse sind ein vergleichsweise gutes Mittel um Druck auf kommunale Politiker zu machen. Die Befragung wird mit Fördermitteln des BMVBS finanziell unterstützt. Hier geht es direkt zur Befragung.

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Bike like a New Yorker.

Pro-Fahrrad-Kampagne von BikeNYC

Die New Yorker Pro-Fahrrad-Lobby-Organisation BikeNYC hat eine etwas aggressive, aber ziemlich sehenswerte Werbekampagne fürs Fahrradfahren gestartet. Im Internet und auf von Firmen gesponsorten Billboards in der Stadt wird mit dem Slogan „Bike like a New Yorker.“ für den Umstieg aufs Fahrrad geworben. Wobei die Kampagne nicht beim Auto halt macht:

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