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urbanoREISE#2 – Montréal

Mondays in Montréal

Downtown Montréal

Downtown Montréal

Montag, früher Nachmittag in Montréal. Bevor mein Zug zurück nach Toronto geht, nehme ich mir noch ein bisschen Zeit, die Tage hier Revue passieren zu lassen. Fangen wir am Besten dort an, wo ich gerade sitze – im Second Cup Café an der Rue Sainte Caterine, Ecke Rue Stanley. Vor mir eine typische Straßenkreuzung, an der die Montréaler Mischung (Industrie – Hochhaus – Moderne) gut zu beobachten ist. Die Sonne scheint, draußen lässt sich das städtische Treiben an einer der vielen Shopping-Straßen der Stadt beobachten. Alle haben die Sonnenbrillen gezückt, alle sehen unglaublich gut aus. Eine Stadt mit Swag und Style. No doubt about that!

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Der urbane twitter-Wochenrückblick (01.04.2017 – 07.04.2017)

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Der urbane twitter-Wochenrückblick (28.01.2017 – 03.02.2017)

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Rezension „Pioniere des Comics – Eine andere Avantgarde“ Hrsg.: Alexander Braun/Max Hollein

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Eine Rezension von Sebastian Strombach

URBANE COMICS

Es geschah irgendwann Mitte der 1980er in einen düsteren Hinterhofzimmer: Bei meinem ersten Berlinbesuch lag bei meinem Onkel eine Ausgabe von Little Nemo im Bücherregal. Ich weiss nicht mehr, ob mir der Comic damals gefiehl oder nicht, aber es muß doch KLICK gemacht haben: ich klein und verloren in dieser seltsamen Mauerstadt, und dann die Geschichte von einem Jungen, der mit einem Zeppelin zum Mars fliegt und dort Abenteuer in unendlichen Straßenschluchten erlebt.

Die Szenerie hat mich jedenfalls nicht mehr losgelassen, und dass mein Onkel in der Druckerei des Tagesspiegels in der Potsdamer Straße arbeitet, deute ich heute ebenfalls als ein Fingerzeig. Denn um die frühen Comics in den Zeitungen geht es in „Pioniere des Comics – Eine andere Avantgarde“, als Ausstellungskatalog (besser gesagt Ausstellungsbuch) im Hatje Verlag erschienen. Der Herausgeber und Kurator Alexander Braun beschreibt fast im Alleingang die frühe Avantgarde der Comickünstler von Winsor McCay über Lyonel Feininger, Charles Forbell, Cliff Sterrett, George Herriman und Frank King.

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Mit Schirm, Charme und Tadao Ando – Regionalentwicklung auf japanisch.

Art House, gestaltet von Thomas Rehberger, auf der japanischen Insel Teshima.

Art House, gestaltet von Thomas Rehberger, auf der japanischen Insel Teshima.

August. Um 6.25 geht die Fähre nach Teshima, der Tag hat seine volle Hitze bereits erreicht. 35 Grad Celsius, 100% Luftfeuchte und eine Art Brise vom Pazifik hüllen die Wartenden ein. Es stehen japanische Besucher mit hellen Strohhüten und weißen Sonnenschirmen entlang der Markierung in einer Reihe, irgendwo stehen ein paar europäische Touristen herum. Die meisten folgen dem Rat des außerordentlich detaillierten Official Guidebook der Setouchi Triennale 2016 und tragen ebenfalls Hut, Handtuch um den Nacken und Rucksack auf dem Rücken. Die weiße Fähre legt an. Es sind weniger die in der Umgebung des Fährterminals angebrachten großformatigen Fotos von Häfen aus aller Welt – kleine Vorboten der Kunst, die uns auf den Inseln erwarten sollte – als das rostig-schaukelnde Quietschen des Schiffes, das in jedem von uns eine heimatliche Hafenerinnerung weckt und den Ort internationalisiert.

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