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urbanoFILMS #24 | Fahrrad sucht Stadt

Und weiter geht´s mit unseren urbanoFILMS. Zum Jahresausklang veranstaltet Urbanophil gemeinsam mit den Raumpiraten die urbanoFILMS #24 zum Thema Radfahren und Radverkehrsplanung in Kaiserslautern. Wir werden den bereits bekannten Film “Beauty and the bike” zeigen, ergänzt von einigen Kurzfilmen. Zudem werden sich Kollegen vom Institut für Mobilität und Verkehr (imove), die sich mit Radverkehr beschäftigen, einen kurzen Videoclip zum Thema Radfahren in Kaiserslautern zeigen und mit den Teilnehmern diskutieren.

Los geht es Dienstag, den 18.12., ab 19 Uhr in der Steinstr. 27, Kaiserslautern.

Vielen Dank geht an unsere Unterstützer: Stadtumbau und Ortserneuerung, die Regionalgruppe der SRL und die Kaffeerösterei Kaiserslautern.

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urbanoFILMS#23: Istanbul zwischen Graffiti und Gentrifizierung

Am Donnerstag, den 6. Dezember 2012 um 19.30 Uhr präsentieren URBANOPHIL und das Stadtlabor der Humboldt-Universität zu Berlin den Dokumentarfilm »Urbanbugs – A Street Art Documentary« des türkischen Regisseurs Aykut Alp Ersoy.

«Urbanbugs is a documentary from Turkey focuses on street art concepts such as Graffiti, Stencil, Wheatpasting. Besides their visual contribution to the urban life, these street arts became a sociological matter due to the their political messages. In this context, this documentary is trying to analyse the sociocultural reflections of street art concept in Turkey.» (www.urbanbugs.com)

Bei der anschliessenden Diskussion auf Deutsch/Englisch mit dem Architekten Martin Schwegman und der Kunsthistorikerin Ayse Nur Erek werden Fragen nach der Rolle urbaner Interventionen, wie zum Beispiel Graffiti oder StreetArt, und den aktuellen Tendenzen der Stadtentwicklung Istanbuls diskutiert. Dabei soll geklärt werden, inwieweit (Graffiti-)KünstlerInnen zur Aufwertung von Stadtteilen Istanbuls beitragen. Die Diskussion wird moderiert von Heike Oevermann und Eszter Gantner (beide HU Berlin).

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtlabor des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung (GSZ) der Humboldt-Universität zu Berlin und mit Unterstützung der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL).

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urbanoFILMS#21b zu Kiosken in Dortmund

Nachdem wir im Frühjahr die #21 der Urbanofilms-Reihe zum Thema “Kioske: Beiläufige Orte und Raumstationen – vom Vergessensbedarf bis zur Lebensgeschichte” in Stuttgart veranstaltet hatten, meldete sich prompt der 1. Kioskclub Museum Ostwall 06 e.V. und fragte an, ob wir diesen Abend nicht in Dortmund wiederholen könnten. Diese freundliche Einladung, sozusagen in die heiligen Hallen der Kioskkultur, konnten und wollten wir nicht ausschlagen und nahmen gerne an.

Abb.: So sah es in Stuttgart aus – Filme und Gespräche zwischen Kartoffelchips und passierten Tomaten. Foto: Paul Lange

So wird nun fortgesetzt, was Tina Saum und Daniela Metz in Stuttgart im Rahmen der Reihe “Gute Bude” begonnen haben: Es soll auf den Kiosk, einen eher beiläufigen Ort in der Stadt, aufmerksam gemacht werden, denn die kleinen bis winzigen “Eckensteher“ sind die Infopoints eines jeden Viertels und aus dem Alltagsleben einer Stadt nicht wegzudenken. Im Kiosk gibt es Hintergrund-Infos von vor und hinter dem Tresen, über die Anreiner und die Kioskverkäufer selbst. Doch das Kioskleben ist hart und der Konkurrenzdruck durch die langen Öffnungszeiten der Supermärkte treibt viele InhaberInnen zum Entschluss nicht mehr weiter zu machen. So entstehen aber auch wiederum Orte, die kreative Potentiale suchen und manchmal auch finden. Manchmal geht es auch umgekehrt und Kioske finden einen Ort. Mehr über all diese Facetten erfahrt ihr in den ausgewählten Filmen und durch die Gespräche mit der Kulturwissenschaftlerin und Kioskkennerin Darijana Hahn aus Hamburg.

Kurzfilmabend und Gespräch am Freitag, 26. Oktober 2012, 19:30 Uhr im Museum Ostwall im Dortmunder U (Lautsprecher, Ebene 4), Eintritt frei!

Weitere Informationen unter: www.dieflanerie.wordpress.com; www.darijana-hahn.de; www.urbanophil.net/projekte/films und www.kcmo.de

 

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urbanoFilms#22 in Stuttgart zum Thema: Earth, Cities, Streets, Home – Stadt lesen mit Hilfe von Google-Datenplattformen

Die Google-Plattformen Earth und Street View sind mittlerweile kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken. Aber nicht nur im Alltag, sondern z.b. auch in der Architektur und Stadt- und Regionalplanung spielen diese Formate eine große Rolle. So hat sich z.B. Urbanophil-Mitglied Stefan Höffken in seiner Diplomarbeit explizit mit der Nutzung von Google Earth in der Stadtplanung beschäftigt und forscht mittlerweile am CPE der Technischen Universität Kaiserslautern dazu.

Generell sind Plattformen wie diese beiden als Tools bekannt, die die Hoheit über die kartographische Ansichten der Erde demokratisieren. Jede Person, die über einen Zugang zum Internet verfügt, kann sich die Orte der Erde aus der Satelitenperspektive ebenso ansehen, wie aus der Straßensicht. Selbst Spaziergänge durch weit entfernte Baudenkmäler, städtebauliche Ensembles und besondere Stadtgebiete werden dadurch möglich.

Das macht  Google Earth und Street View wiederum auch für Künstlerinnen und Künstler interessant, die sich mit Stadtraum und städtischen Strukturen, aber auch mit Zufallsfunden beim Flanieren in der digitalen Entsprechung der Realität beschäftigen. Sie spüren besondere Momente auf, die durch die Google-Fahrzeuge mit einer neunäugigen Kamera erfasst und zu einem stillstehenden Moment digitaler Ewigkeit eingefroren wurden. Andere wiederum interessieren sich für die politische Ebene, die sich hinter der von Google praktizierten Form der Kartografie verbirgt und der Auseinandersetzung um das Recht auf Privatheit und die Pflicht Teil der Öffentlichkeit zu sein.

Da Urbanophil sich primär in den Feldern der digitalen Stadt bewegt, wurden wir eingeladen im Rahmen der Ausstellung „GHOSTTOWN“ der Künstlergruppe Backstreetviewboys einen urbanoFILMS-Abend zu diesen Themen zu gestalten. Gezeigt werden Kurzfilme, die sich mit Google Earth bzw. Street View auseinandersetzen, die die Chancen und künstlerischen Potentiale ebenso ausleuchten, wie sie die immer heftiger werdenden Diskussionen um Nutzungsrechte und Abbildungshoheit thematisieren.

Beginn 20 Uhr Ebene Null im ehemaligen Züblin Parkhaus Lazarettstr. 5 in Stuttgarts Mitte. Die Ausstellung ist vom 16.-25. August 2012 zu sehen.

Weitere Informationen hier

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urbanoFILMS#21a in Stuttgart

Wie es der Zufall will, wird die Nummer 21 der Urbanofilms-Reihe in Stuttgart stattfinden (hoffentlich gibt es keinen Protest): im Rahmen der Reihe “Gute Bude”, die Tina Saum und Daniela Metz von “die flanerie” organisieren zeigen wir am 14. März 18:30 Uhr urbanofilms#21 mit Gute Bude-Talk im Spareck-Kiosk, Moserstraße 13, 70182 Stuttgart.

Ausgewählt wurden 7 Filme zum Thema “Kioske: Beiläufige Orte und Raumstationen – vom Vergessensbedarf bis zur Lebensgeschichte”, die ein Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin und Kioskkennerin Darijana Hahn aus Hamburg und dem Kioskbesitzer Reza Shirazehbaf umrahmen und unterbrechen.

Auch so kann es in einem Kiosk aussehen! Wer es nicht glaubt fährt nach Linderhof und schaut selber nach.

Die GUTE BUDE soll auf den Kiosk, einen eher beiläufigen Ort in der Stadt, aufmerksam machen. Denn die kleinen bis winzigen “Eckensteher“ sind die Infopoints eines jeden Viertels und aus dem Alltagsleben einer Stadt nicht wegzudenken. Im Kiosk gibt es Hintergrund-Infos von vor und hinter dem Tresen, über die Kioskverkäufer, und Talk mit Künstlerinnen und Künstlern. Nicht zuletzt gilt es eine Antwort auf die immerwährende Frage: Heißt es nun Kiosk, Trinkhalle, Spätkauf, Wasserhäuschen oder Büdchen? zu finden.

Wir freuen uns sehr an diesem Abend auch mal die Gelegenheit zu haben unsere Stuttgarter Freunde zu besuchen. Alle Infos über den Abend und den weiteren Verlauf der Reihe findet ihr hier. Der Eintritt ist kostenlos, wer möchte kann die Reihe aber über Startnext.de finanziell unterstützen.

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