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urbanoFILMS#21b zu Kiosken in Dortmund

Nachdem wir im Frühjahr die #21 der Urbanofilms-Reihe zum Thema “Kioske: Beiläufige Orte und Raumstationen – vom Vergessensbedarf bis zur Lebensgeschichte” in Stuttgart veranstaltet hatten, meldete sich prompt der 1. Kioskclub Museum Ostwall 06 e.V. und fragte an, ob wir diesen Abend nicht in Dortmund wiederholen könnten. Diese freundliche Einladung, sozusagen in die heiligen Hallen der Kioskkultur, konnten und wollten wir nicht ausschlagen und nahmen gerne an.

Abb.: So sah es in Stuttgart aus – Filme und Gespräche zwischen Kartoffelchips und passierten Tomaten. Foto: Paul Lange

So wird nun fortgesetzt, was Tina Saum und Daniela Metz in Stuttgart im Rahmen der Reihe “Gute Bude” begonnen haben: Es soll auf den Kiosk, einen eher beiläufigen Ort in der Stadt, aufmerksam gemacht werden, denn die kleinen bis winzigen “Eckensteher“ sind die Infopoints eines jeden Viertels und aus dem Alltagsleben einer Stadt nicht wegzudenken. Im Kiosk gibt es Hintergrund-Infos von vor und hinter dem Tresen, über die Anreiner und die Kioskverkäufer selbst. Doch das Kioskleben ist hart und der Konkurrenzdruck durch die langen Öffnungszeiten der Supermärkte treibt viele InhaberInnen zum Entschluss nicht mehr weiter zu machen. So entstehen aber auch wiederum Orte, die kreative Potentiale suchen und manchmal auch finden. Manchmal geht es auch umgekehrt und Kioske finden einen Ort. Mehr über all diese Facetten erfahrt ihr in den ausgewählten Filmen und durch die Gespräche mit der Kulturwissenschaftlerin und Kioskkennerin Darijana Hahn aus Hamburg.

Kurzfilmabend und Gespräch am Freitag, 26. Oktober 2012, 19:30 Uhr im Museum Ostwall im Dortmunder U (Lautsprecher, Ebene 4), Eintritt frei!

Weitere Informationen unter: www.dieflanerie.wordpress.com; www.darijana-hahn.de; www.urbanophil.net/projekte/films und www.kcmo.de

 

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urbanoFilms#22 in Stuttgart zum Thema: Earth, Cities, Streets, Home – Stadt lesen mit Hilfe von Google-Datenplattformen

Die Google-Plattformen Earth und Street View sind mittlerweile kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken. Aber nicht nur im Alltag, sondern z.b. auch in der Architektur und Stadt- und Regionalplanung spielen diese Formate eine große Rolle. So hat sich z.B. Urbanophil-Mitglied Stefan Höffken in seiner Diplomarbeit explizit mit der Nutzung von Google Earth in der Stadtplanung beschäftigt und forscht mittlerweile am CPE der Technischen Universität Kaiserslautern dazu.

Generell sind Plattformen wie diese beiden als Tools bekannt, die die Hoheit über die kartographische Ansichten der Erde demokratisieren. Jede Person, die über einen Zugang zum Internet verfügt, kann sich die Orte der Erde aus der Satelitenperspektive ebenso ansehen, wie aus der Straßensicht. Selbst Spaziergänge durch weit entfernte Baudenkmäler, städtebauliche Ensembles und besondere Stadtgebiete werden dadurch möglich.

Das macht  Google Earth und Street View wiederum auch für Künstlerinnen und Künstler interessant, die sich mit Stadtraum und städtischen Strukturen, aber auch mit Zufallsfunden beim Flanieren in der digitalen Entsprechung der Realität beschäftigen. Sie spüren besondere Momente auf, die durch die Google-Fahrzeuge mit einer neunäugigen Kamera erfasst und zu einem stillstehenden Moment digitaler Ewigkeit eingefroren wurden. Andere wiederum interessieren sich für die politische Ebene, die sich hinter der von Google praktizierten Form der Kartografie verbirgt und der Auseinandersetzung um das Recht auf Privatheit und die Pflicht Teil der Öffentlichkeit zu sein.

Da Urbanophil sich primär in den Feldern der digitalen Stadt bewegt, wurden wir eingeladen im Rahmen der Ausstellung „GHOSTTOWN“ der Künstlergruppe Backstreetviewboys einen urbanoFILMS-Abend zu diesen Themen zu gestalten. Gezeigt werden Kurzfilme, die sich mit Google Earth bzw. Street View auseinandersetzen, die die Chancen und künstlerischen Potentiale ebenso ausleuchten, wie sie die immer heftiger werdenden Diskussionen um Nutzungsrechte und Abbildungshoheit thematisieren.

Beginn 20 Uhr Ebene Null im ehemaligen Züblin Parkhaus Lazarettstr. 5 in Stuttgarts Mitte. Die Ausstellung ist vom 16.-25. August 2012 zu sehen.

Weitere Informationen hier

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urbanoFILMS#21a in Stuttgart

Wie es der Zufall will, wird die Nummer 21 der Urbanofilms-Reihe in Stuttgart stattfinden (hoffentlich gibt es keinen Protest): im Rahmen der Reihe „Gute Bude“, die Tina Saum und Daniela Metz von „die flanerie“ organisieren zeigen wir am 14. März 18:30 Uhr urbanofilms#21 mit Gute Bude-Talk im Spareck-Kiosk, Moserstraße 13, 70182 Stuttgart.

Ausgewählt wurden 7 Filme zum Thema „Kioske: Beiläufige Orte und Raumstationen – vom Vergessensbedarf bis zur Lebensgeschichte“, die ein Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin und Kioskkennerin Darijana Hahn aus Hamburg und dem Kioskbesitzer Reza Shirazehbaf umrahmen und unterbrechen.

Auch so kann es in einem Kiosk aussehen! Wer es nicht glaubt fährt nach Linderhof und schaut selber nach.

Die GUTE BUDE soll auf den Kiosk, einen eher beiläufigen Ort in der Stadt, aufmerksam machen. Denn die kleinen bis winzigen “Eckensteher“ sind die Infopoints eines jeden Viertels und aus dem Alltagsleben einer Stadt nicht wegzudenken. Im Kiosk gibt es Hintergrund-Infos von vor und hinter dem Tresen, über die Kioskverkäufer, und Talk mit Künstlerinnen und Künstlern. Nicht zuletzt gilt es eine Antwort auf die immerwährende Frage: Heißt es nun Kiosk, Trinkhalle, Spätkauf, Wasserhäuschen oder Büdchen? zu finden.

Wir freuen uns sehr an diesem Abend auch mal die Gelegenheit zu haben unsere Stuttgarter Freunde zu besuchen. Alle Infos über den Abend und den weiteren Verlauf der Reihe findet ihr hier. Der Eintritt ist kostenlos, wer möchte kann die Reihe aber über Startnext.de finanziell unterstützen.

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urbanoFILMS #20 | Streetart – die vergängliche Rebellion

Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass wir in Kaiserslautern den urbanoFILMS #20 im StadtumbauAtelier, einem für eine Woche bespielten Leerstand umsetzen können. Thema ist diesmal „Streetart – zwischen Raumaneignung und halblegaler Praxis“, womit wir an die urbanoFILMS #3 und #10 anknüpfen.

Dazu zeigen wir den Film „Streetart – die vergängliche Rebellion“ von Ben­ja­min Cantu Anne Bürger, den urbanshit als „sehr lohnenswert“ bewertete.

Ort: StadtumbauAtelier, Richard-Wagner-Str. 48, Kaiserslautern

Beginn: 06.12.2011, 19 Uhr

Partner des Filmabends: Viola Spurk (StadtumbauAtelier), Fachgebiet Stadtumbau und Ortserneuerung, Raumpiraten. Dank geht an: Kloos&Co Medien GmbH.

Den Trailer gibt es nach dem Umbruch.

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Experimentdays 2011 und urbanoFILMS #19b

Am heutigen Nachmittag ist der Auftakt zu den Experimentdays 2011, die dieses Jahr in den Ausstellungsräumen des DAZ stattfinden. Hier werden sich in den nächsten Tagen Akteure und Interessierte selbstorganisierter Wohnkulturen treffen, sich austauschen und über ihre Projekte informieren. Aber nicht nur hier wird über das Wohnen diskutiert, auch an anderen Orten wie dem Sonnendeck des RADIALSYSTEM V, im neu eröffneten KaterHolzig oder der Markthalle IX finden die verschiedensten Formate statt.

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