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urbanoREISE#2 – Montréal

Mondays in Montréal

Downtown Montréal

Downtown Montréal

Montag, früher Nachmittag in Montréal. Bevor mein Zug zurück nach Toronto geht, nehme ich mir noch ein bisschen Zeit, die Tage hier Revue passieren zu lassen. Fangen wir am Besten dort an, wo ich gerade sitze – im Second Cup Café an der Rue Sainte Caterine, Ecke Rue Stanley. Vor mir eine typische Straßenkreuzung, an der die Montréaler Mischung (Industrie – Hochhaus – Moderne) gut zu beobachten ist. Die Sonne scheint, draußen lässt sich das städtische Treiben an einer der vielen Shopping-Straßen der Stadt beobachten. Alle haben die Sonnenbrillen gezückt, alle sehen unglaublich gut aus. Eine Stadt mit Swag und Style. No doubt about that!

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Mit Schirm, Charme und Tadao Ando – Regionalentwicklung auf japanisch.

Art House, gestaltet von Thomas Rehberger, auf der japanischen Insel Teshima.

Art House, gestaltet von Thomas Rehberger, auf der japanischen Insel Teshima.

August. Um 6.25 geht die Fähre nach Teshima, der Tag hat seine volle Hitze bereits erreicht. 35 Grad Celsius, 100% Luftfeuchte und eine Art Brise vom Pazifik hüllen die Wartenden ein. Es stehen japanische Besucher mit hellen Strohhüten und weißen Sonnenschirmen entlang der Markierung in einer Reihe, irgendwo stehen ein paar europäische Touristen herum. Die meisten folgen dem Rat des außerordentlich detaillierten Official Guidebook der Setouchi Triennale 2016 und tragen ebenfalls Hut, Handtuch um den Nacken und Rucksack auf dem Rücken. Die weiße Fähre legt an. Es sind weniger die in der Umgebung des Fährterminals angebrachten großformatigen Fotos von Häfen aus aller Welt – kleine Vorboten der Kunst, die uns auf den Inseln erwarten sollte – als das rostig-schaukelnde Quietschen des Schiffes, das in jedem von uns eine heimatliche Hafenerinnerung weckt und den Ort internationalisiert.

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Nachlese: urbanophil auf der Frankfurter Buchmesse

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Abb. JOVIS Verlag

Von 19.-23.10.2016 war wieder Frankfurter Buchmesse und urbanophil war auch für einen Tag vor Ort. Neben spannenden Gesprächen mit einigen Verlagen, waren wir auch Teil der Gesprächsreihe Communicating Architecture am Stand des JOVIS Verlags.

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urbanoREISE #1 – Madrid

Ob Spanien oder Italien, Hauptsache Madrid.

von Verena Pfeiffer-Kloss und Anna Galda

Gran Vía Madrid

Madrid ist bekanntlich die Hauptstadt Spaniens. 3 Millionen Menschen sind hier gemeldet, 5.000 teilen sich jeweils einen Quadratkilometer der hügeligen Stadtfläche. So ist Madrid dicht bebaut und oftmals auch ziemlich in die Höhe strebend. Die Straßen schlängeln sich beinahe arabisch und sind doch lange, weitläufige und sonnige städtische Bühnen. Auf den Kopfsteinpflastern der kleineren Straßen und an den Rändern der Plätze hat kaum ein Auto Platz, entsprechend ungestört ist hier das quirlige Perlen der spanischen Sprache. Bar an Bar, Restaurant an Restaurant, Kioske, Designläden und Modelabels, lokal, national, international. Stühle, Tische, Leute. Sangría mit frischen Apfelstücken, Gin-Mixgetränke mit Erdbeeren in hohen, bauchigen Gläsern, Sonne im Gesicht, nie Gedränge. Eigenartig: Madrid riecht nicht. Völlig clean, neutral und nur ab und an ein Duft von Tapas und Kaffee.

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