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urbanoREVIEW

urbanoREVIEW ist unsere Rezensionsreihe, in der wir Bücher, Webprojekte, Zeitschriften oder andere Medien aus urbanophiler Sicht rezensieren.

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Rezension »New York« ein Fotoband mit Fotografien von Thomas Hoepker

New York übt schon schon seit Generationen eine besondere Anziehungskraft aus und bietet eine Projektionsfläche für die Sehnsucht nach Freiheit, Geschwindigkeit und einer lebendigen Urbanität. Derzeit erlebt die Stadt eine große Renaissance, was sich in vielen just erschienenen Publikationen widerspiegelt. Auf vielfältige Weise wird versucht einzufangen, was diese Stadt zu einem einzigartigen Sehnsuchtsort macht.

© New York by Thomas Hoepker, View of Times Square and Broadway at rush hour, 1983, published by teNeues, www.teneues.com. Photo © 2013 Thomas Hoepker/Magnum Photos

© New York by Thomas Hoepker, View of Times Square and Broadway at rush hour, 1983, published by teNeues, www.teneues.com. Photo © 2013 Thomas Hoepker/Magnum Photos

Dieses Gefühl ist aber in ständiger Gefahr vereinnahmt zu werden, denn die Bilder, die diese Stadt produziert, sind häufig Sinnbilder, denen eine gewichtige Bedeutung beigemessen wird. Alltägliche Szenen, Zwischenmenschlichkeiten, Ereignisse haben immer eine Metaebene, die vergleichbare Bilder aus anderen Städten nicht hätten. So bewegt sich ein Fotograf in New York immer im Spannungsfeld zwischen Kunst und Sehnsuchtsprojektion, zwischen Zeugnis und Inszenierung, zwischen Alltag und Kitsch.

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Rezension »Haus Tugendhat« ein Film von Dieter Reifahrt

»Wir erhalten, in dem wir Verändern. Dies ist ein Grund-wiederspruch, den wir nicht überwinden können.« Ivo Hammer

Mit »Haus Tugendhat« ist kürzlich ein Film in ausgewählte Kinos gekommen, der sich auf die Suche nach den Prinzipen der Architektur Mies van der Rohes, seiner Leitsätze und Vorgehensweise sowie seiner Auftraggeber macht. Exemplarisch verhandelt der Regisseur Dieter Reifarth dies am Haus Tugendhat in Brno (ehemals Brünn) und der gleichnamigen Familie, die durch Krieg und Verfolgung über die ganze Welt zerstreut wurde.
Das Haus Tugendhat ist unbestritten eine, wenn nicht die Ikone moderner Architektur, an der die Grundprinzipien des modernen Bauens abgelesen werden können. Mies van der Rohe verdichtete in ihm seine ganze Erfahrung sowie seinen sozialutopischen Anspruch, den er versuchte über eine fließende Raumanordnung und kommunikative Strukturen zu materialisieren.

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Haus Tugendhat – ca. 1930/1931 – Foto: Rudolf de Sandalo © strandfilm, Pandora Film Verleih

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Rezension „Wir bauen Deutschland. 40 Entscheider der Stadtentwicklung im Portrait“

… oder die Antwort auf die Frage: Was ist Stadtplanung?

Worum geht es?

Durch Zufall bin ich auf das Buch „Wir bauen Deutschland“ aufmerksam geworden und spontan hat mein Herz einen Sprung gemacht: Dieses Buch portraitiert nicht nur 40 Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung, deren tägliches Arbeitsfeld die Stadt ist. Dieses Buch dokumentiert das aktuelle Verständnis und die gegenwärtigen Herausforderungen von Stadtentwicklung und Stadtplanung. Dieses Buch vermittelt anschaulich, persönlich, humoristisch und höchst informativ, was das Berufsfeld Stadtplanung heute ausmacht.

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Rezension „Was heißt hier Stadt?“ von Brigitte Schultz

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Abb. Jovis Verlag

Es ist in gewisser Weise Eulen nach Athen tragen, wenn man Stadtplanern und Architekten etwas über die Stadtbauwelt erzählen möchte, ist diese Zeitschrift doch seit der Gründung Anfang der 1960er Jahre zu einem der bekanntesten Fachorgane aufgestiegen. Es wird wenige Diskurse geben, die sich nicht in der einen oder anderen Art auf Texte oder Diskussionen der Stadtbauwelt beziehen und die Autoren bestimmten diese zu weiten Teilen mit. Es ist das besondere Verdienst der Publikation „Was heißt hier Stadt? – 50 Jahre Stadtdiskurs am Beispiel der Stadtbauwelt seit 1964“ von Brigitte Schultz, diese knapp 50-jährige Geschichte einmal systematisch auszuwerten und in Hinblick auf die zentralen Diskussionslinien aufzubereiten.

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Rezension: „Architekturwissen Bd. 1 und 2“ von Susanne Hauser, Christa Kamleithner und Roland Meyer (Hrsg.)

Ich kenne noch die Zeiten, in denen meine Urgroßmutter, wenn sie mit einer bestimmten Frage nicht mehr weiter wusste, in die kleine Hausapotheke, das Buch mit den Haushaltstipps oder das Brevier des Weltwissens schaute. Allesamt Bücher, die in jedem Haushalt standen und dabei halfen, die Dinge verständlich zu machen, für die eine entsprechende Fachbildung fehlte.

Architekturwissen von Susanne Hauser, Christa Kamleithner und Roland Meyer herausgegeben, ist ein zweibändiges ebensolches Kompendium, das in keinem Haushalt fehlen sollte, der sich für Architektur, Raum, Wahrnehmung, Gestaltung oder Baukunst und die dazugehörigen Theorien interessiert.
Gedacht als Handapparat der Texte, die innert der Ausbildung am Lehrstuhl Susanne Hausers an der UdK Berlin vermittelt werden, wurde dieses Werk, sorgfältig gepflegt und umfangreich kommentiert, nun für die Öffentlichkeit im Transcript-Verlag verlegt.

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