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Film: The City und Halsted Street

The City kontrastiert die miserablen Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Metropolen mit der Vision kleiner Planstädte, in denen ein Gleichgewicht von Mensch und Natur, Arbeit und Freizeit möglich sein soll. Damit nimmt der Dokumentarfilm, der nach einer Idee von Pare Lorentz im Auftrag des American Institute of Planners produziert wurde, den Zug in die Vorstädte vorweg, der nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzt. Auf humorvolle und lyrische Weise propagiert The City die urbane Erneuerung der USA im Rahmen der Reformpolitik und zeichnet zugleich das Bild einer homogenen Welt der weißen Mittelschicht mit klar definierten Geschlechterrollen. Dabei gebührt der Musik von Aaron Copland ein besonderer Anteil an der Wirkung des von der Presse gefeierten Films.
In der Tradition des unabhängig produzierten, linksgerichteten Dokumentarfilms, der die Regisseure von The City, Ralph Steiner und Willard Van Dyke, entstammten, steht auch Halsted Street. Die Kamera folgt hier einem Fußgänger auf der Halsted Street durch Chicago, die vom ländlichen Süden der Stadt bis zu den Vierteln der Reichen am Lake Michigan führt. Auf diese Weise präsentiert der Film eine soziale Topographie der Metropole.

Ort: Deutsches Historisches Museum, Zeughauskino, Unter den Linden 2, Eingang Spreeseite

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Kurzfilme zur Architektur

Die öffentliche Wahrnehmung und Selbstinszenierung totalitärer Regime geht auch auf die Lancierung ihrer monumentalen städtebaulichen Projekte zurück. In ihnen nimmt der Aufbruch in eine neue Zeit sichtbare Formen an. Dabei stellt der architektonische und urbanistische Rationalismus den zentralen Orientierungspunkt der italienischen Filme Littoria und Mussolinia di Sardegna dar. Angestrebt wird ein Ausgleich zwischen Natur und Stadt, Landschaft und moderner Technik. Von einem der ehrgeizigsten Bauprojekte, der E42, berichtet Milizie della Civilt–. Der Regisseur Corrado D”Errico, ein Protagonist des italienischen Experimentalfilms, beschreibt darin den Tagesablauf der Arbeiter. Walter Ruttmanns Berlin. Die Sinfonie der Großstadt ist als Vorbild deutlich erkennbar.
Während diese Filme vor allem mit Außenaufnahmen operieren, veranschaulicht Das Wort aus Stein die Pläne für eine nationalsozialistische Bautätigkeit am Beispiel von Modellen. Straßenzüge und Gebäude in Berlin und München werden mit Hilfe einer aufwendigen Tricktechnik so plastisch präsentiert, dass die Illusion entsteht, die Planungen seien bereits umgesetzt. Der Kulturfilm Die Bauten Adolf Hitlers liefert dagegen einen Überblick über bereits realisierte Bauprojekte im Dritten Reich.

Ort: Deutsches Historisches Museum, Zeughauskino, Unter den Linden 2, Eingang Spreeseite

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Berlin 3D in Google Earth!


(Blick vom Telefunkenhochhaus auf den Ernst-Reuther-Platz)

Die ersten, kurzen Meldungen und unsere Vermutung über die Kooperationspartner erwiesen sich als richtig. Berlin ist nun als 3D-Modell in Google Earth zu besichtigen. Zwar muss man sich die Daten noch als kmz.- Datei runterladen und kann es sich nicht direkt im Programm anschauen, aber die Ergebnisse sind doch beeindruckend. 44.000 Gebäude sollen dafür digital erfasst worden sein. Allerdings sind die Texturen der meisten dieser Gebäude nicht original, sondern aus einem Standardkatalog draufgemappt. Originaltexturen haben – nach Angaben von spiegel.de – 550 Gebäude.

Ein weiteres Novum ist die Möglichkeit der Gebäudebegehung, d.h. man kann 5 Gebäude (z.B. Reichstag, Hauptbahnhof) „betreten“. Sie wurden auch im Innenraum modelliert und sind damit begehbar. Hier z.B: ein Bild vom Innenbereich des Hauptbahnhofs – Lehrter Bahnhof.

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Filmpremiere – „Neuland“ im Ballhaus Ost

Premiere des Doumentarfilms Neuland – anschließende Diskussion mit Wolfgang Kil („Luxus der Leere“) im Ballhaus Ost.
„Neuland ist ein Reisebericht durch die ostdeutsche Transformationslandschaft. Die Verdichtung von Realitätsfragmenten unterschiedlicher Akteure, von Pionieren und ihren Projekten regt an, Neuland zu denken.“ (www.neuland-denken.de)

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Palastabriss – Fotoserie

Wir berichteten bereits in Palastabriss – Live von der Live-Cam des Deutschen Historischen Museums mit rund-um-die-Uhr Blick auf das 26 Millionen Euro kostende Spektakel des Palastabrisses. Der Mittelbau ist bereits zu weiten Teilen demontiert und zwischen den beiden parallelen Seitenbauten erhebt sich nun der Berliner Fernsehturm. Victor Joosten geht dem Palast in seiner neuen Fotoserie so zu sagen „noch einmal an die Substanz“, die Konstruktionselemente des Palastes sind nach außen hin sichtbar und werden somit selber Teil der Fassade.


Der Abriss des Palastes wird auch international verfolgt: Über den niederländischen Weblog Geschiedenis ist ein äußerst sehenswertes Video abrufbar, in dem die Geschichte des Palastes noch einmal aufgerollt wird und neben einem der Architekten des Palastes auch ein ehemaliger Hausmeister und andere Beteiligte zu Wort kommen. Ein Niederländisch-Crashkurs ist dazu nicht nötig, denn die Interviews werden im deutschen Originalton wiedergegeben.

::Fotos
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