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Verkehrsabhängige Mobilitätskarte

Vor kanpp drei jahren hatten wir schon über das Projekt mapnificent geschrieben – eine Karte welche die zeitabhängige Erreichbarkeit mit ÖPNV visualisierte. Einen ähnlichen Sanstaz verfolgt nun Isoscope, allerdings für den Autovekehr und zwar basierend auf historischen und aktuellen Verkehrsdaten.

With Isoscope one can easily see and compare the influence of traffic conditions on our mobility or compare the reach of different means of transport. Within or among cities. Worldwide.

Ein tolles Konzept mit einer wunderbaren grafischen Aufbereitung. Allerdings sind die Daten nicht sehr präzise, zumindest in meinem Versuch. Denn dass man auf der Herrmannstr. (Berlin) z.B. Montag nachmittags (15 Uhr) in nur 6 Min mehrere hundert Meter vorwärts kommt, ist leider nicht möglich. Vielmehr herrscht dort immer Stau. Was aber den tollen Ansatz und die technische Umsatzung in keine Fall schmälert, sondern vielmehr neugierig auf die angekündigten weiteren Schritte macht.

[Danke an Martin für Hinweis]

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2 Kommentare
  1. Isochronendarstellungen sind grundsätzlich nichts Neues und werden in der Verkehrsplanung regelmäßig zur Erreichbarkeitsanalyse verwendet (z.B. hier http://www.vep-erlangen.de/fileadmin/user_upload/documents/Forum-VEP/3-Forum_03_Bestandsanalyse-Bagge.pdf (ab Folie 8) oder hier http://www.bauumwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/18_271_S_VEP_Endf_kons.pdf (ab Seite 233). In der Regel benötigt man dafür allerdings ein komplexes Verkehrsmodell, das kaum einer auf seinem heimischen PC schlummern hat. Daher ist dieses Projekt natürlich toll, denn es nutzt die öffentlich zugängliche HERE-Map-Engine von Nokia/Microsoft. Wobei darin wohl auch die Ursache zu suchen ist, dass bei Dir nicht alles ganz präzise war. Denn die Isochronendarstellung steht und fällt mir einem sauberen Routing, aktuellen Fahrplänen (sofern der ÖPNV berücksichtigt wird) und Daten zur akutellen Verkehrslage. Und ob und wie Parkplatzsuchzeiten berücksichtigt werden, ist dann noch mal ein eigenes Kapitel…

  2. Hallo TrafficJammer,
    besten Dank für die Hinweise und Links. Klar, ist das prinzipiell nicht neues, aber spannend finde ich an dem Projekt die Mölichkeit, so etwas über die API realisieren zu können – und die grafische anspruchvolle Umsetzung.

    Man stelle sich nur Open-Data Schnittstellen mit einer Vielzahl an Datensätzen vor, die alle für solcherlei Projekte genutzt werden können.

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