<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>URBANOPHIL</title>
	<atom:link href="http://www.urbanophil.net/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.urbanophil.net</link>
	<description>Netzwerk für urbane Kultur e.V.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 22:01:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Citizen Art Days Spot &#8211; Anmeldungen freigeschaltet</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/kunst/citizen-art-days-spot-anmeldungen-freigeschaltet/</link>
		<comments>http://www.urbanophil.net/kunst/citizen-art-days-spot-anmeldungen-freigeschaltet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 21:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.urbanophil.net/?p=19326</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem großen Erfolg der Citizen Art Days im März findet nächsten Mittwoch im Rahmen des 12. Bundeskongress Politische Bildung auf dem Alexanderplatz ein Citizen Art Days Spot zu kooperativen Kunststrategien und Beteiligungspotentiale im öffentlichen Raum statt. &#8220;Der öffentliche Raum ist der Raum für soziale Kommunikation, es ist der Raum, in dem wir Citizens uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem großen Erfolg der <a href="http://www.urbanophil.net/?p=17974" target="_blank">Citizen Art Days im März</a> findet nächsten Mittwoch im Rahmen des <a href="http://www.bundeskongress-partizipation.de" target="_blank">12. Bundeskongress Politische Bildung</a> auf dem Alexanderplatz ein <strong>Citizen Art Days Spot</strong> zu kooperativen Kunststrategien und Beteiligungspotentiale im öffentlichen Raum statt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Der öffentliche Raum ist der Raum für soziale Kommunikation, es ist der Raum, in dem wir Citizens uns begegnen können. Der zu erlebenden Renaissance des Öffentlichen in Berlin stehen ebenso viele Problemfelder gegenüber: die Privatisierung des Stadtraums, Segregation und das Auseinanderdriften von Milieus in Teilöffentlichkeiten. Der Überzeugung folgend, dass künstlerische Zugänge einen geeigneten Ansatz bilden, negativen Entwicklungen im öffentlichen Raum kreativ entgegenzutreten, stehen bei den angebotenen Workshops der Citizen Art Days auf dem Alexanderplatz drei Schwerpunkte im Vordergrund: Nachhaltigkeit, Ökonomie und Miteinander.&#8221;</p></blockquote>
<p><img title="Weiterlesen …" src="http://www.urbanophil.net/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p>Am Vormittag werden mehrere <a href="http://www.citizenartdays.de/workshop_shelleysacks.html" target="_blank">Earth Foren</a> angeboten und am Nachmittag finden <a href="http://www.citizenartdays.de/cad-spot.html#stadtexkursion" target="_blank">eine Stadtexkursion</a>, <a href="http://www.citizenartdays.de/cad-spot.html#kleingeld" target="_blank">zwei Workshops</a> <a href="http://www.citizenartdays.de/cad-spot.html#superconstellation" target="_blank">eine Aufstellung</a> und <a href="http://www.citizenartdays.de/cad-spot.html#schwarzarbeiter" target="_blank">ein Kunstprojekt</a> statt. Zu deren Teilnahme werden explizit Bürger und Bürgerinnen aufgerufen die Interesse haben zusammen mit renomierten Künstler/inne/n und Wissenschaftler/innen (u.a. Juliane Wedell, Julia Kapelle und Stephanie Hanna, Superconstellation, Maria Linares und Karsten Michael Drohsel), öffentliche Räume um den Alexanderplatz in Berlin zu untersuchen.</p>
<p>Am späteren Nachmittag habt ihr die Gelegenheit im<a href="http://chorverband.posterous.com/ich-kann-nicht-singen-workshop"> »Ich kann nicht singen-Chor«</a> von Michael Betzner-Brandt mitzusingen. Der Chorleiter nimmt alle vermeintlichen Nicht-Sänger von Anfang an bis zum Ende mit: Aufwärmübungen, sich locker durch den Raum bewegen, dann erst einmal Stimmengeräusche machen &#8230; und am Ende den Ort klanglich thematisieren. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/aus-frust-mach-lust-berliner-beschwerdechor-mit-der-parole-noergeln/4613206.html">»Beschwerdechor«</a> von Salam Yousry statt.</p>
<div>
<div id="attachment_19327" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="size-large wp-image-19327" title="Cad Spot" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/05/Bild-1-500x273.png" alt="" width="500" height="273" /><p class="wp-caption-text">Die Abbildung ist der Ankündigung des CAD Spots entnommen</p></div>
</div>
<p>Die Citizen Art Days sind ein Projekt von <a href="http://www.parallelewelten.info" target="_blank">&#8220;Parallele Welten&#8221;</a> (Stefan Krüskemper, María Linares und Kerstin Polzin) und werden gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Alle Infos findet ihr auf <a href="http://www.citizenartdays.de/" target="_blank">dieser Webseite</a>, die Programmübersicht ist <a href="http://www.citizenartdays.de/cad-spot.html" target="_blank">hier</a> zu finden.</p>
<p><strong>Zeit: 23. Mai 2012, 9.30–15 Uhr</strong><br />
<strong>Ort: Alexanderplatz</strong><br />
<strong>Teilnahme: kostenlos, Anmeldung <a href="http://www.citizenartdays.de/cad-spot.html" target="_blank">unter diesem Link</a> erforderlich</strong><br />
In der Mittagspause gibt es Suppe vom &#8220;Schwarzarbeiter&#8221;.</p>
<p>Nimm Dir Zeit!<br />
Nimm teil!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.urbanophil.net/kunst/citizen-art-days-spot-anmeldungen-freigeschaltet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>10 Thesen für eine neue Stadtplanung</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/digitale-stadt/10-thesen-fur-eine-neue-stadtplanung/</link>
		<comments>http://www.urbanophil.net/digitale-stadt/10-thesen-fur-eine-neue-stadtplanung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Höffken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Stadt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.urbanophil.net/?p=19265</guid>
		<description><![CDATA[10 Thesen für eine neue Stadtplanung von Prof. Streich, welche den notwendigen Wandel der Disziplin in der Wissen- und Netzwerkgesellschaft begründen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder berichten wir in der Kategorie <a href="http://www.urbanophil.net/category/digitale-stadt/">digitale Stadt </a>über die neuen Möglichkeiten, die sich aus dem Internet und der Digitalisierung unserer Umwelt ergeben. Ob neue <a href="http://www.urbanophil.net/digitale-stadt/der-digitale-kiez/">Analysemethoden des Sozialen</a>, <a href="http://www.urbanophil.net/digitale-stadt/open-data-in-berlin/">Open Data </a>oder die <a href="http://www.urbanophil.net/digitale-stadt/%e2%80%9evernetzte-stadt-zum-anfassen-professor-munoz-zu-smart-santander-2/">Vernetzte Stadt</a> &#8211; immer steht dahinter der veränderte Umgang mit Information und das Teilen des Wissens. Das wird unsere Gesellschaft grundlegend verändern &#8211; und zwar fundamental und auf mehreren sozialen Ebenen.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://geo-innovation.stqp.uni-karlsruhe.de/images/dateien/bilder/2012_PNGI5/01_prof_streich.jpg" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>Der digital ausgelöste gesamtgesellschaftliche Wandel wird auch die Stadtplanung in aller Konsequnez erfassen, wie Herr Prof. Bernd Streich in seinem Thesenpapier aufzeigt, das er beim <a href="http://geo-innovation.stqp.uni-karlsruhe.de/">5. Internationalen Symposium des Planungsnetzwerks geo-Innovation</a> vorstellte:</p>
<blockquote><p>Das Zeitalter der Industriegesellschaft neigt sich nun seinem Ende zu und wird allmählich überformt durch eine Art Netzwerkgesellschaft (Manuel Castells, Yochai Benkler), in der sich das Wissen als die wesentliche ökonomische Ressource konstituiert und deren prägendes Merkmal die immer neu sich strukturierenden relationalen Funktionalitäten sind. [...] All dies wird nicht ohne Auswirkung auf die Stadtplanung bleiben: Ihre Inhalte und Methoden werden sich ebenso verändern wie ihre Organisation und Institutionen.</p></blockquote>
<p><span id="more-19265"></span><br />
Und damit werden weitreichende und grundlegende Fragen, die auch das &#8220;institutionelle Gefüge der Stadtplanung insgesamt&#8221; betreffen gestellt:</p>
<blockquote><p>Es stellt sich dabei die Frage, ob und inwieweit die neue Epoche zu einer neuen Stadtplanung führt oder ob wir nicht gar einen völlig anderen Denkansatz für die Stadtplanung in der Netzwerkgesellschaft benötigen. Weitere Fragen schließen sich an: Etwa die Frage, auf welche Weise künftig neue Inhalte definiert werden. Oder die Frage, auf welche Art und Weise städtebauliche Konzepte in Zukunft entworfen werden. Ist dann vielleicht auch darüber nachzudenken, das stadtplanerische Methodenrepertoire zu erweitern? Sind die Organisationsstrukturen der Stadtplanung, wie wir sie kennen, überhaupt noch zeitgemäß? Muss vielleicht das institutionelle Gefüge der Stadtplanung insgesamt überdacht werden? Wie steht es um das Thema Partizipation, ein zentrales Thema im Gefüge und Denken demokratisch legitimierten Handelns? [...]</p></blockquote>
<p>Prof. Streich, der auch schon auf unsere <a href="http://bloggingthecity.de/" target="_blank">Blogging the City Konferenz</a> einen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=nxH6QQugMGA" target="_blank">äußerst gelungenen Vortrag über die Auswirkungen des Internets</a> hielt, gibt damit einen guten Überblick, auf wie vielen Ebenen sich Veränderungen ankündigen und/oder bereits vollziehen. Es ist ein grundlegendes Thesenpapier, das von Stadtplanern gelesen und diskutiert werden sollte und <a title="10 Thesen für eine neue Stadtplanung" href="http://geo-innovation.stqp.uni-karlsruhe.de/images/dateien/download/VORTRAEGE_PNGI_2012/2012_PNGI-05_1_streich.pdf" target="_blank">hier in voller Länge als pdf einsehbar </a>ist. Dementsprechend möchten wir alle Leser auffordern, in den Kommentaren ihre Meinungen kundzutun und die notwendige Diskussion zu unterstützen.</p>
<p>Ein Aspekt soll hierbei besondere Beachtung finden, welcher das Themenfeld beleuchtet, das wir auf Urbanophil seit langen intensiv betreiben - nämlich die mögliche Bedeutung von urbanen Blogs:</p>
<blockquote><p>Partizipation alten Stils wird allmählich transformiert in einen Blogging-Kontext, der sich als netzwerkartige Gruppenaktivität von sozialen Milieus im Internet darbietet, wobei Planer-‘Experten‘ als ‘blogger inter pares‘ und Koordinatoren von ‘open contents‘ in Erscheinung treten.</p></blockquote>
<p>Mit den 10 Thesen hat Herr Streich eine präszise und gelungene Zusammenfassung der wichtigsten Veränderungen und Themenbereiche erstellt, welche die Basis für weitere Diskussionen, Methodenentwicklung und Theoriebildung sein wird.</p>
<p><em>Anmerkung: Der Autor ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im <a title="CPE" href="http://cpe.arubi.uni-kl.de/" target="_blank">Fachgebiet von Prof. Streich</a>. </em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.urbanophil.net/digitale-stadt/10-thesen-fur-eine-neue-stadtplanung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>1&#215;2 Tickets für die Bike-Shorts zu verlosen</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/kunst/1x2-tickets-fur-die-bike-shorts-zu-verlosen/</link>
		<comments>http://www.urbanophil.net/kunst/1x2-tickets-fur-die-bike-shorts-zu-verlosen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 06:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Birkholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bike Shorts]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Verlosung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.urbanophil.net/?p=19258</guid>
		<description><![CDATA[Wir verlosen 1x2 Tickets für die Bike Shorts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.urbanophil.net/kunst/1x2-tickets-fur-die-bike-shorts-zu-verlosen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Wir machen es kurz: Mit leicht verändertem Programm ist das <a href="http://www.shortsattack.com/bike-shorts/" target="_blank">Bike Shorts</a>-Programm wieder zurück. Diesmal mit <a href="http://www.shortsattack.com/bike-shorts/" target="_blank">zwei Terminen in Berlin</a> und <a href="http://www.shortsattack.com/bike-shorts/" target="_blank">13 im restlichen Bundesgebiet</a>, darunter Bielefeld, Bremen, Hamburg, Dortmund und München. Für das Berliner Programm am morgigen Mittwoch, den 16. Mai oder Sonntag, den 20. Mai verlosen wir 1&#215;2 Tickets. Da der erste Termin bereits morgen ist, läuft die Verlosung nur bis HEUTE ABEND, den 15. Mai um 21 Uhr. Bei Interesse bitte eine Mail mit dem Wunschtermin an: t.birkholz@urbanophil.net</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.urbanophil.net/kunst/1x2-tickets-fur-die-bike-shorts-zu-verlosen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Bock auf Stadt“ &#8211; Stadtentwicklung als Corporate Citizenship</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/%e2%80%9ebock-auf-stadt-stadtentwicklung-als-corporate-citizenship/</link>
		<comments>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/%e2%80%9ebock-auf-stadt-stadtentwicklung-als-corporate-citizenship/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 06:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Duderstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Bock]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.urbanophil.net/?p=19217</guid>
		<description><![CDATA[Unternehmen werden zunehmend in Stadtentwicklungsprozessen aktiv und engagieren sich als sogenannte Corporate Citizen für den städtischen Raum]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zivilgesellschaftliches Engagement und Bürgerbeteiligung sollen heute in vielen Stadtentwicklungsprozessen die Bewältigung der wachsenden Herausforderungen (etwa bzgl. demografischem und klimatischem Wandel) unterstützen und möglichst noch staatliche Institutionen entlasten. Aber nicht nur die Bürger nehmen hier verstärkt neue Rollen ein, auch Unternehmen werden zunehmend in diesem Kontext aktiv und engagieren sich als sogenannte Corporate Citizen für den städtischen Raum – und werden etwa von Image- und Reputationsgewinn motiviert.</p>
<p>Aktuell fallen vor allem große Konzerne auf, die sich unterschiedlich als Akteure einer nachhaltigen Stadtentwicklung präsentieren und Debatten hinsichtlich ihrer Zweckmäßigkeit und Glaubwürdigkeit entfacht haben: IBM kommuniziert sich mit dem Slogan »Smarter Cities« als Wegbereiter nachhaltige Stadtentwicklung. Die Dt. Telekom hat das Projekt T-City in Friedrichshafen umgesetzt. Die Siemens AG positioniert sich mit zahlreichen Aktionen als „Partner“ für die nachhaltige Stadt (wir berichteten darüber u.a. <a href="http://www.urbanophil.net/digitale-stadt/tagungsbericht-4-stadtentwicklung-im-fokus-von-wirtschaftsunternehmen/">von der Tagung der Urbanauten in Tutzing</a>). Und BMW sorgt mit dem <a href="http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/bmwguggenheim-lab-in-new-york/">BMW-Guggenheim-Lab</a> als Denkwerkstatt für die Stadt der Zukunft, seit Monaten für heftige Diskussionen in Berlin.</p>
<p>Kritik richtet sich dabei besonders auf ein unternehmerisches Stadtverständnis, unternehmerischen Kommunikationsstrategien oder dem oft nur auf prestigeträchtige Orte gerichteten Engagement.</p>
<p>Aber auch kleine &amp; mittelständische Unternehmen (kurz KMU) befassen sich vermehrt mit dem Thema Stadtentwicklung und treten als Unterstützer von Einzelprojekten auf oder stoßen ganze Stadtentwicklungsprozesse an, etwa wie im niedersächsischen Duderstadt (ca. 22.000 Einwohner).</p>
<div id="attachment_19221" class="wp-caption aligncenter" style="width: 260px"><img class=" wp-image-19221" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/05/buchcover_gallery_1dud_handbuch_titel_u1-359x500.jpg" alt="" width="250" /><p class="wp-caption-text">Buchcover: Duderstadt, Eine Stadt in Bewegung, A. Engel u.a., Duderstadt 2011</p></div>
<p><span id="more-19217"></span> <strong>Duderstadt2020</strong></p>
<p>Das Projekt <a href="http://www.duderstadt2020.de">Duderstadt2020</a> ist eine private Stadtentwicklungsinitiative des Unternehmers Prof. Hans Georg Näder (Firmeninhaber &amp; CEO der <a href="http://www.ottobock.de">Otto Bock GmbH</a> aus Duderstadt, Weltmarktführer für Orthopädietechnik). Das Projekt wird seit 2009 von einem Team der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Holzminden und Göttingen (HAWK) entwickelt und organisiert. Die Wissenschaftler verschiedener Disziplinen aus den Fakultäten der HAWK bringen das Fachwissen aus verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten ein und begleiten den Prozess. Die Firma Otto Bock finanziert die daraus entstandene Duderstadt2020 GmbH zunächst bis 2013 (http://www.duderstadt2020.de).</p>
<p>Das Ziel der Initiative ist, Maßnahmen zur qualitativen Stadtentwicklung in Form eines Masterplans anzuregen. Dabei werden vor allem Konzepte entwickelt, die der Abwanderung von Fachkräften und dem demografischen Wandel entgegenwirken sollen – letztlich um die Attraktivität als Lebens- und Wirtschaftstandort zu stärken. Der offene Prozess soll von möglichst vielen Bürgern und Unternehmen mitgetragen und gestaltet werden, weshalb bereits zu Beginn integrative Instrumente zur Anregung von Bürgerbeteiligung eingesetzt wurden (etwa Diskussionsforen/ Zukunftswerkstätten/etc.). Und so dienen einige Projekte ebenfalls der Vernetzung der vorhandenen Akteure und zur Verstärkung ihrer Potentiale, etwa die Initiierung eines Unternehmensnetzwerks oder des Künstler/Innennetzwerks. Als erste städtebauliche Initiative wurde eine Quartiersentwicklung in Form eines Gemeinschaftsprojekts angeregt (Scharrenstraße) .</p>
<p>Zukünftig soll Duderstadt2020 als gemeinnützige GmbH weitergeführt werden und ein „integratives Stadtentwicklungsmanagement“ mit 6 Themenfeldern betreiben (Stadtmarketing, Tourismusförderung, Wirtschaftförderung, Kulturförderung, Quartiersentwicklung und soziales Miteinander). Für eine finanzielle Unabhängigkeit (von Otto Bock) und Diversifikation sollen zusätzliche Partner gewonnen werden, die Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement wird intensiviert.</p>
<p>Duderstadt2020 ist ein lobenswerter und innovativer Ansatz, der jedoch hinsichtlich eines artikulierten Nachhaltigkeitsanspruchs noch lückenhaft ist und gerade Umweltaspekte kaum thematisiert &#8211; sondern eher auf die Herstellung von Attraktionen (mit Eventcharakter) fokussiert ist. Die Aktivierung von zivilgesellschaftlichem Engagement wird heute gerne genutzt, ist jedoch gerade auch wegen des demografischen Wandels begrenzt ausbaufähig.</p>
<p>Über das Verhältnis zu bestehenden kommunalen Strukturen kommuniziert man, dass man nicht beabsichtigt „vorhandene Einrichtungen und Institutionen grundsätzlich in Frage zu stellen, vielmehr soll an bestehende Strukturen angeknüpft  und diese unter Einbeziehung der neu entstandenen Aktivitäten und Akteure weiterentwickelt werden.“ Und genau in diesem Anliegen, bzw. der Notwendigkeit nach Anschlussfähigkeit von unternehmerischen Engagement an Politik und Bürgergesellschaft, liegt die Schwierigkeit der Initiative Duderstadt2020. Ein „intermediäres Prozessmanagement“ wird als mögliche Lösung vorgestellt, jedoch ist es vor allem der Top-Down Ansatz, also die Initiative (&amp; Finanzierung) von nur einem Unternehmer bzw. Unternehmen, der Hindernisse aufzeigt und teilweise sogar Blockaden auf allen Ebenen hervorruft. Gegenüber Politik und Stadtverwaltung ergeben sich etwa Kompetenzkonkurrenz oder Eingriffe in die Verwaltungshoheit. Bürger identifizieren sich teilweise nur schwer mit der „Fremd“-Initiative und engagieren sich eher passiv, als durch Eigeninitiative. Andere lokale Unternehmen schließen sich oft nur schwer der Initiative an oder belassen dem führenden Unternehmen (hier Otto Bock) die Verantwortungsrolle.</p>
<p>Eine Folge ist, dass sich die Vorstellungen und das Verständnis von Stadt des dominierenden Unternehmers  &#8211; wenn auch nicht beabsichtigt- besonders stark in den Prozess einschreiben und Kommunikation und Projektrhetorik entsprechend geprägt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bock auf Berlin</strong></p>
<p>Ein Stadtverständnis des Unternehmers wird auch andernorts sichtbar. Denn inzwischen ist Prof. Näder (als „<em>Bürgerunternehmer/ Mäzen/ Philanthrop“</em>) in Berlin aktiv; das <a href="http://www.sciencecenter-medizintechnik.de">Otto Bock Science Center Medizintechnik</a> besteht seit 2009 am Potsdamer Platz.</p>
<div id="attachment_19219" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-large wp-image-19219" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/05/boetzow_entrance10052012_hha-500x374.jpg" alt="" width="500" height="374" /><p class="wp-caption-text">Eingang zum Areal der ehem. Bötzow Brauerei 2012, Bild hha</p></div>
<p>Spannender: Im Dezember 2011 wurde der Entwicklungsplan für die ehemalige Bötzow Brauerei im Bezirk Prenzlauer Berg für eine Mischnutzung aus Kulturangebot (Skulturenpark), Rollstuhlmanufaktur (Otto Bock), Otto Bock-Marketing-Abteilung, Büros, Ateliers, Hotel und Loft-Wohnungen vorgestellt. Prof. Näder hatte das ehemalige und nun denkmalgeschützte Brauerei-Areal (ca. 25.000 qm) 2010 erworben und möchte mit einem „Masterplan 2020“ ca. 35.000 qm vermietbare Fläche schaffen, wobei die Firma Otto Bock einen Großteil selbst nutzen möchte. Auch wenn man betont, dass hier nicht der Trend fortgesetzt wird, hochpreisige Eigentumswohnungen zu entwickeln, wird klar welche Art der Wiederbelebung hier Fortsetzung erfährt und welche „lebendige Community“ geplant ist. Loft-Mietwohnungen von 280 bis 1180 qm oder ein luxuriöses Boutique Hotel sind kennzeichnend für die bestehende Urbanitätsvorstellung. Der Projektentwurf vom Bu?ro van Geisten/Marfels Architekten wurde bislang nur einer ausgewählten Öffentlichkeit mit einem Event vorgestellt. Von Bezirksseite gibt man sich zufrieden, dass nun endlich das Grundstück einer neuen Nutzung zugeführt werde – andere Entwicklungen waren in den letzten Jahren gescheitert (etwa ein Projekt der Metro AG). Die bisherigen Zwischennutzungen werden also bald weichen. Das aufmerksame Publikum kann sich zunächst einen Eindruck auf der hinsichtlich Akzeptanzkriterien formulierten Website von <a href="http://www.boetzowberlin.de">„Bötzow Berlin“</a> verschaffen. Dort wird formuliert, „den gewachsenen Organismus der früheren Bötzow Brauerei im Sinne einer DNA“ zu erhalten. Der Jetztzustand darf auf organisierten Touren besichtigt werden (Anmeldungen unter www.boetzowberlin.de).</p>
<p>Beide hier kurz vorgestellten Projekte des engagierten Unternehmers/ Unternehmens stehen für sich und sollten auch getrennt hinsichtlich von Chancen und Risiken bewertet werden. Sie zeigen jedoch klar, dass die Debatte um Unternehmensengagement in der Stadtentwicklung erst am Anfang steht und für eine nachhaltige Qualität planerische Instrumente und integrative Prozessmethoden weiterentwickelt werden müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Autor:</strong><br />
Hans-Hermann Albers lebt und arbeitet als freischaffender Architekt, Stadtforscher &amp; Stadtentwicklungsberater in Berlin. Studium: Architektur &amp; Städtebau an der TU Graz, TU Helsinki, TAIK Helsinki, TU Athen. Forschungsarbeiten, Kunstprojekte und Ausstellungsbeiträge zu Stadtentwicklungsprozessen mit den Schwerpunkten: Tourismus/Sport- und Kultur/regionale Identitätsbildung/Arbeitsmigration/Urban CSR &amp; Nachhaltigkeit. Dissertation an der TU Graz 2010: »Corporate Urban Responsibility« erschienen bei Campus 2011.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/%e2%80%9ebock-auf-stadt-stadtentwicklung-als-corporate-citizenship/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Süden viel Neues: Unbehagen, Urban Action und Bürgerschloss</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/im-suden-viel-neues-unbehagen-urban-action-und-burgerschloss/</link>
		<comments>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/im-suden-viel-neues-unbehagen-urban-action-und-burgerschloss/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 06:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.urbanophil.net/?p=19245</guid>
		<description><![CDATA[In dem Artikel werden drei aktuelle Stuttgarter Projekte vorgestellt, die sich im weitesten Sinne mit Partizipation, urbanen Visionen und Empowerment auseinandersetzen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Ferne muss man sich schon sehr wundern, wenn man betrachtet, was in Stuttgart gerade los ist. Quer durch alle Instanzen und Institutionen wird das Thema Stadt diskutiert und verhandelt, gerade so, als wäre da was aufzuholen. Ich denke das wird letztlich auch die Motivation des Württembergischen Kunstvereins sein, der sein Programm schon während der Hochzeit des Protest gegen das Projekt Stuttgart 21 ziemlich eindeutig in Richtung der großen Stadt-Fragen ausrichtete und regelmäßig einlud, zu erfahren, diskutieren und streiten. Diese Lust am Verhandeln, diese Freude am Auseinandersetzen, das Agieren, statt Reagieren ist es dann auch, was der Institution eine Relevanz verleiht. Endlich ist was los, endlich ergreift jemand seine Mittel und geht voran.</p>
<div id="attachment_19247" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-19247" title="Die Grenzen des Wachstums" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/05/index.jpg" alt="" width="300" height="464" /><p class="wp-caption-text">Erinnert sich noch jemand an die Prognosen des Club of Rome in &quot;Die Grenzen des Wachstums&quot;? Abb.: http://www.hdg.de</p></div>
<p><span id="more-19245"></span>Sicher die Töne im Städtle sind zwischenzeitlich vom Fortissimo im Mezzopiano angekommen und auch die Diskussion wird mit weit aus weniger Druck geführt. Gutes Timing des Kunstvereins, denn genau jetzt scheint die Richtige Zeit zu sein sich diszipliniert mit der Frage des <a href="http://www.wkv-stuttgart.de/programm/2012/ausstellungen/oh-my-complex/einfuehrung/">Unbehagens beim Anblick der Stadt</a> auseinander zu setzen: Wie sind wir denn bis hierhin gekommen und wo ist denn hier? Wo stehen wir und ist dieses Hier eine Basis für die Herausforderungen, denen wir uns nun real stellen müssen? Arbeiten von 20 Künstlerinnen und Künstler versuchen die städtebaulichen, sozialen, politischen und ökonomischen Konfliktlinien der Stadt auszuloten und eine Auseinandersetzung über die Widerstände zwischen Stadtplanung, Architektur, Politik, Ökonomie, StadtbewohnerInnen und StadtnutzerInnen zu führen.</p>
<p>Auf eine ganz andere, unmittelbarere Art tätig zu werden verspricht die Aktion <a href="http://www.72hoururbanaction.com/">&#8220;72 Hours Urban Action&#8221;</a>. Die Aktion ist der erste Echtzeit-Architekturwettbewerb, in dem 10 Teams 3 Tage und Nächte Zeit haben ein Projekt zu erfinden und zu realisieren, das auf lokalen Bedürfnissen beruht. Neudeutsch würde man das ganze vielleicht &#8220;Hardcore- oder Guerilla-Partizipation&#8221; nennen, doch die vorab gelaufenen 72-Hours-Wettbewerbe, vor allem der in Bat Yam belegen, da wo Menschen zusammenkommen passiert etwas, wo Menschen Kommunizieren, wo jeder seine Stärken einbringt und den Fokus auf das legt, was er kann, geht die Rakete durch die Decke. Überzeugt euch selbst:</p>
<p><a href="http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/im-suden-viel-neues-unbehagen-urban-action-und-burgerschloss/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Noch werden Ideen zur Bessergestaltung Stuttgarts angenommen, die dann zwischen dem 11. und 14. Juli mit einem kleinen Budget realisiert werden können. Mehr Info bekommt ihr <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nordbahnhofviertel-wir-basteln-uns-eine-bessere-stadt.c1888ecc-a3c9-4d1b-81b3-37df78df37c5.html">hier</a>, Einreichungen könnt ihr noch bis zum 26. Mai <a href="http://www.72hoururbanaction.com/apply.html">hier</a> tätigen.</p>
<p>Das letzte Projekt das ich euch vorstellen möchte kommt überraschender Weise aus einer Kommunikationsagentur, dazu noch aus einer der Bekanntesten der Republik: <a href="http://www.milla.de/">Milla und Partner</a> mit Sitz in Stuttgart, die u.a. den Wettbewerb um das <a href="http://www.freiheits-und-einheitsdenkmal.de/">Einheitsdenkmal in Berlin</a> gewonnen haben. Johannes Milla hat sich Gedanken über ein <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.neues-schloss-prachtbau-fuer-alle.4e335491-86b7-440e-8295-794c617cd8b4.html">Bürgerschloss</a> gemacht und als Bauwerk kein geringeres als das Neue Schloss im Stuttgarter Zentrum ins Auge gefasst.</p>
<p>So verwegen wie das Konzept auf den ersten Blick klingt ist es jedoch garnicht, auch nicht dass sich ausgerechnet eine Kommunikationsagentur Sorgen um das symbolische Herz Baden-Württembergs macht. Partizipation ist Kommunikation, die das Aushandeln von Referenzbereichen und das Verhandeln von Begriffen und Grenzen ebenso beinhaltet, wie das Verteilen der gemeinsamen Güter und das Besetzen von gemeinsamen Räumen. In diesem Zusammenhang hat die Idee viel zu bieten: zum einen transportiert sie das neue Selbstverständnis der Bürger Stuttgarts, wenn nicht Baden-Württembergs, zum anderen nutzt sie die Gunst der politischen Stunde, in der Partizipation nicht nur gefordert, sondern auch gewährt wird.</p>
<p>Besonders charmant finde ich die Idee des Kinderspielplatzes, der eine Reminiszenz an die Stuttgarter &#8220;Stunde Null&#8221; sein soll, überdenkenswert hingegen das mitgelieferte Demokratiekonzept, das momentan nur Skizzencharakter hat und sich den räumlichen, ergo sichtbaren Fragen deutlich unterordnet. Schade eigentlich, denn, so meine zumindest ich, sollte sich die Form der Funktion unterordnen und nicht die Nutzung den Renderings mit vielen Menschen, die dann am Ende Fraglos in einem Raum stehen, den sie erstmal zu füllen bereit und in der Lage sein müssen.</p>
<p>Also Herr Milla, ab in den Think Tank und wahr machen, was das Konzept versprechen soll. Interessant wäre hier auch eine Antwort auf die Frage, in wie fern sich schon im Prozess Bürger und Bürgerinnen beteiligen können. Ich denke viele Menschen in der aufgewühlten Stadt hätten große Lust darauf.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/im-suden-viel-neues-unbehagen-urban-action-und-burgerschloss/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gestern war und Heute ist mein Glückstag!</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/urbane-mobilitat/gestern-war-und-heute-ist-mein-gluckstag/</link>
		<comments>http://www.urbanophil.net/urbane-mobilitat/gestern-war-und-heute-ist-mein-gluckstag/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2012 08:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urbane Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.urbanophil.net/?p=19239</guid>
		<description><![CDATA[Glück ist jetzt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich Glücklicher! Bei schönstem Fahrradwetter bin ich gestern kreuz und quer durch die Stadt gefahren. Kreuzberg und Neukölln waren auf Kurzgeschichten eingestellt und haben mir eine menge Freude beschert. Überdurchschnittlich viele Menschen lächelten zurück, sogar die Autofahrer waren irgendwie anders als sonst, rücksichtsvoller und entspannter. Zusammen mit Punks am Halleschen Tor habe ich beim warten auf  Grün meinem all-time-in-my-personal-Top-Ten-Song <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UJkxFhFRFDA" target="_blank">&#8220;The Girl from Ipanema&#8221;</a> gepfiffen. Hach, Berlin, du kannst so wundervoll sein!</p>
<p>Kurze Zwischenstation an der Packstation gemacht und ein Glückspaket von meinem Freund Jan, dem Glückspropheten aus Frankfurt, erhalten. Darin seine Schubidubi-alles-ist-gut-wie-es-ist-CD &#8220;Glück ist Jetzt&#8221; und eine Menge Glücksblumen zum verschenken.</p>
<p>Glück verdoppelt sich ja bekanntlich, wenn man es teilt, deshalb wünsche ich euch allen einen glücklichen Sonntag mit dem Song &#8220;Ich fahr Fahrrad&#8221; von der Bergelheim CD &#8220;Glück ist Jetzt&#8221;!</p>
<p><a href="http://www.urbanophil.net/urbane-mobilitat/gestern-war-und-heute-ist-mein-gluckstag/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.urbanophil.net/urbane-mobilitat/gestern-war-und-heute-ist-mein-gluckstag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WelcomeGoodbye – Touristification und Crowdfunding</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/welcomegoodbye-touristification-und-crowdfunding/</link>
		<comments>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/welcomegoodbye-touristification-und-crowdfunding/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 05:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Touristifizierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.urbanophil.net/?p=19188</guid>
		<description><![CDATA[Die Berliner Regisseurin Nana A.T. Rebhan möchte in ihrem neuen Film "WELCOME GOODBYE" das Thema Touristifizierung beleuchten. Und dafür braucht sie Eure Unterstützung! ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder ein neuer Film über die (ehemalige) Berliner Clubszene und ein perfekter Einstieg in das Thema: Die Geschichte der Bar25 und ihr Ende ist den meisten bekannt, auch dass internationale Partygäste für Berliner Clubs sowohl als zahlendes Publikum aber vor allem aus Marketinggründen wichtig sind. Doch was sind die weitreichenderen Folgen des Tourismus für Berlin? Genau das will die Regisseurin Nana A.T. Rebhan in ihrem neuen Film &#8220;WELCOME GOODBYE&#8221; herausfinden! Nachdem sie mit  „Berlin.Hasenheide“ 2010 Aufmerksamkeit auf Neukölln gelenkt hat, befindet sich ihr neues Projekt inmitten einer aktuellen internationalen Diskussion, der sich kaum ein Berliner oder anderer Großstädter entziehen kann. Dabei könnte dieser Film eine wegweisende Rolle spielen, will er doch verschiedenste Akteure zu Wort kommen lassen und damit eine oft einseitig geführte Debatte aufbrechen. In 80 Minuten will sie Bedeutung, Folgen und Ursachen der Attraktivität der Hauptstadt ergründen. Den Aufruf zum Film und wie man Nana unterstützen kann findet ihr unter: <a href="http://www.startnext.de/welcomegoodbye" target="_blank">http://www.startnext.de/welcomegoodbye</a>.</p>
<p><strong><p><a href="http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/welcomegoodbye-touristification-und-crowdfunding/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></strong></p>
<p><span id="more-19188"></span>Das Thema Tourismus wird vor allem bei einer wirtschaftlichen und stadtentwicklungstechnischen Betrachtung interessant. Die Bruttoeinnahmen aus Tourismus in Berlin betragen 8,99 Mrd. €, davon 1,19 Mrd. € Mehrwertsteuereinnahmen (<a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-wirtschaft/tourismuskonzept2011.pdf?start&amp;ts=1301582288&amp;file=tourismuskonzept2011.pdf" target="_blank">Tourismuskonzept 2011</a>). Der Kreislauf der Beliebtheitssteigerung einer Stadt ist bekannt: Je attraktiver ein Standort desto mehr Einnahmen durch Reisende und höher die Dichte an Investoren. Berlin als Keimzelle junger Kreativer trägt seinen Teil dazu bei. Und je mehr Geld in die Hauptstadt gespült wird, desto gezielter kann Berlin Entwicklungen in seinem Sinne lenken. Die Privatwirtschaft auf der anderen Seite profitiert enorm. Neue Anbieter für private Ferienwohnungen zum Beispiel boomen und erfreuen sich großer Beliebtheit aufgrund ihrer Unkompliziertheit und Nähe zu sozialen Netzwerken, von dem Nutzen für Gastronomie etc. ganz zu schweigen. Dies hat natürlich Auswirkungen auf die Strukturen in den Kiezen. Ein <a href="http://www.isr.tu-berlin.de/projekte/tourist_city-social_city/foljanty_kappus_pfeiffer_oelkers-Touristification.pdf" target="_blank">Artikel</a> des Instituts für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin von 2006, an dem auch zwei Mitglieder von urbanophil beteiligt waren, formuliert es zu vier Phasen aus: Insidertipp – Szeneviertel – Touristenattraktion &#8211; „Touristified City Quarter“. Eine Entwicklung in Wechselwirkung von Touristen und Gentrifiern, an deren Ende (falls es zum Endstadium kommt) ein Ort ohne Unvorhersehbarkeiten und mit ausgereizten ökonomischen Potenzialen steht. Zu den Leitlinien der Tourismusentwicklung in Berlin gehört übrigens unter <em>„6. Tourismusfreundliche Entwicklung im Einklang mit Einwohnerinteressen: Trotz steigender Touristenzahlen soll die hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität für die Berlinerinnen und Berliner sowie für die Gäste erhalten werden, die Stimmung „entspannt“ bleiben.“</em> Der Interpretationsspielraum von <em>entspannt</em> ist natürlich groß. Touristification mag nun der neue Trendbegriff für Anhänger der Gentrifikationsdiskussion sein, macht es doch auch wieder eine bestimmte Gruppe für die Verdrängung der Berliner Stadtkultur und Bewohner verantwortlich. Unter sachlichen Gesichtspunkten betrachtet und mit einer Nutzenanalyse wiederum gelangt man sicherlich zu interessanten Ausblicken für die Zukunft unserer Städte.</p>
<p>WelcomeGoodbye wird nicht mit einer ausdifferenzierten Analyse zum Thema aufwarten, sondern vielmehr einen Einblick in die vielen unterschiedlichen Aspekte der Diskussion geben. Bei Umsetzung des Filmprojekts wird das Ergebnis hoffentlich eine gute Grundlage bieten, um sich mit Tourismus in Berlin mit einer neuen Weitsicht auseinanderzusetzen.</p>
<p>Die Finanzierung über ein Crowdfunding-Portal (<a href="http://www.startnext.de/" target="_blank">startnext.de</a>) entspricht dabei der Aufmachung des Films. Ein junges an seiner Umwelt interessiertes Team spricht mit diesem Konzept Menschen an, die für guten Input gern ein paar Euro hergeben. Dabei spielt auch der Geben-Nehmen-Aspekt eine Rolle. Eine unterschriebene Postkarte der Regisseurin für nur 10€ stellt einen persönlichen Bezug zum Projekt her und lässt das Gefühl einer anonymisierten Spende verschwinden. Noch <strong>bis Ende Mai</strong> läuft der Aufruf das Projekt mitzufinanzieren, dabei wird jede Finanzspritze zwischen 5 €und 5.000 € äußerst dankbar entgegengenommen. Abschließend noch an alle, die das Crowdfunding Prinzip noch nicht kannten: Bei Nichtrealisierung des Film gibt es das Geld natürlich zurück!</p>
<p><strong>Die Autorin:</strong></p>
<p>Paula Salomo, geboren 1989, Studium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre in Frankfurt (Oder) und Manchester, Bachelorarbeit zum Thema „Urban regeneration of cultural quarters“, arbeitete bei einem Start-Up für private Ferienwohnungen und ist zurzeit Praktikantin in einem Berliner Quartiersmanagement.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/welcomegoodbye-touristification-und-crowdfunding/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wettbewerb ORT.SCHAFFT.IDEEN 2012</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/wettbewerb-ort-schafft-ideen-2012/</link>
		<comments>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/wettbewerb-ort-schafft-ideen-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 14:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Galda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kassel]]></category>
		<category><![CDATA[Ort.Schafft.Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.urbanophil.net/?p=19193</guid>
		<description><![CDATA[Ein interessanter Wettbewerb, der von einer Gruppe Studierender und Absolventen der Stadt- und Regionalplanung und Architektur ausgelobt wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-19194" title="auslobung_foto_osi" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/05/auslobung_foto_osi-500x375.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p>Auf unserem kleinen Ausflug nach Kassel sind wir auf den Wettbewerb Ort.Schafft.Ideen 2012 aufmerksam geworden, der von einer Gruppe Studierender und Absolventen der Stadt- und Regionalplanung und Architektur namens [an]docken ausgelobt wurde. Aus dem Ankündigungstext:</p>
<blockquote><p>Der bundesweite, interdisziplinäre Ideenwettbewerb mit anschließender Realisierung richtet sich an Architekten, Planer, Handwerker, Künstler und Bewohner. Ziel ist es, während des &#8220;Documenta-Sommers&#8221; eine kostengünstige temporäre Architektur oder urbane Intervention jeglicher Art für die vorgesehenen Standorte im Kasseler Schillerviertel und im Ortskern von Rothenditmold zu schaffen, die nicht nur für die 6 Tage der baulichen Umsetzung ein Image prägt, sondern im Idealfall zukunftsweisende Impulse für die weitere Stadtentwicklung liefert. Gesucht sind Ideen, die eine Funktion für das jeweilige Umfeld übernehmen, einen besonderen architektonischen bzw. künstlerischen Wert besitzen und sich in die bestehende Struktur eingliedern.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.OrtSchafftIdeen.net/">Hier</a> sind die Auslobung und weitere relevante Dokumente zum Download zu finden.</p>
<p><span id="more-19193"></span></p>
<p>Man kann sich noch bis zum 18.5.2012 für die Teilnahme am Wettbewerb melden. Die weiteren Termine sind:</p>
<p>08. Juni 2012<br />
Abgabe der anonymisierten Wettbewerbsbeiträge</p>
<p>22. Juni 2012<br />
Jurysitzung zur Auswahl der Arbeiten für die 2. Wettbewerbsstufe</p>
<p>23. – 29. Juni 2012<br />
Ausstellung der eingerechten Beiträge in der Hammerschmiede Kassel</p>
<p>11. August 2012<br />
Startschuss für die 2. Wettbewerbsstufe</p>
<p>11. –16. August 2012<br />
Realisierung der Siegerentwürfe</p>
<p>17. August 2012<br />
Jurysitzung für die beste Umsetzung</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/wettbewerb-ort-schafft-ideen-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>no trust no city!</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/staedtebau-architektur/no-trust-no-city/</link>
		<comments>http://www.urbanophil.net/staedtebau-architektur/no-trust-no-city/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 May 2012 11:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Städtebau & Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Rick]]></category>
		<category><![CDATA[Raumlabor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.urbanophil.net/?p=19143</guid>
		<description><![CDATA[matthias rick ist letzte woche überraschend verstorben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Raumlabor prägt seit nunmehr bald zehn Jahren die junge Generation der Planerinnen und Planer. Mit deutlicher Sprache und klaren Ansagen, dem spielerischen Umgang mit schwierigen und bisweilen sehr ernsten Themen, den kreativen Bauten und der Lust zu feiern beeindruckten sie uns mit jeder Aktion aufs Neue. Viele Inspirationen und Impulse für eigene Projekte haben wir dem Raumlabor zu verdanken.</p>
<p>Einer der freudigsten Denker, Matthias Rick, ist letzte Woche überraschend verstorben. Mit tiefer Bestürzung nehmen wir diese Nachricht zur Kenntnis.</p>
<p>Link zum <a href="http://www.raumlabor.net/?p=5800">Raumlabor</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.urbanophil.net/staedtebau-architektur/no-trust-no-city/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alle, die auch DBmobil lesen!</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/kunst/alle-die-auch-dbmobil-lesen/</link>
		<comments>http://www.urbanophil.net/kunst/alle-die-auch-dbmobil-lesen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 13:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Galda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bruno Taut]]></category>
		<category><![CDATA[Hufeisensiedlung]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.urbanophil.net/?p=19120</guid>
		<description><![CDATA[Das kostenlose Magazin mobil der Deutschen Bahn als Innovationsquelle für den Sommerurlaub.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-19125 aligncenter" title="Bildschirmfoto 2012-05-04 um 08.57.48" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/05/Bildschirmfoto-2012-05-04-um-08.57.48-245x135.png" alt="" width="245" height="135" /></p>
<p>Dass urbanophil Fan von kostenlosen Magazinen großer Verkehrsunternehmen ist, wisst ihr <a href="http://www.urbanophil.net/urbane-mobilitat/wer-liest-denn-bvgplus/">bereits</a>. Dieses Mal ist es die <em>mobil</em> der Bahn, die ein paar spannende Tipps für den Sommer bereit halten, die natürlich auch allen (Noch-)Nicht-Bahnfahrern vorenthalten wollen.</p>
<p>Da wäre zum Beispiel die wunderschöne Ferienwohnung (und Webseite!) von <a href="http://tautes-heim.de/">Tautes Heim</a>. Hier kann der von der Stadt genervte Großstädter, aber auch alle, die es werden wollen, mindestens eine Woche Ferien im Einfamilienhaus mit Garten von Bruno Taut in der Berliner Hufeisensiedlung machen.</p>
<p>Weitere Reise-Tipps gibt das Magazin für Sachsen-Anhalt (Wörlitzer Gartenreich, Bauhaus und Halle als neues Design-Zentrum in der Region), die Nordfrisischen Inseln und Fischland-Darß-Zingst.</p>
<p>Reingucken und Urlaub machen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.urbanophil.net/kunst/alle-die-auch-dbmobil-lesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

