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Grüne Stadt →

Der urbane Gemüsegarten vor dem Fenster

Die Tomaten aus dem Supermarkt schmecken mal wieder nach gar nichts? Der Salat ist labberig? Die im Gewächshaus hochgezüchteten Kräuter gehen trotz guter Pflege nach nur wenigen Tagen ein?
Wäre es da nicht toll einen kleinen Stadtgarten zu haben? Doch eine Parzelle in der Kleingartenkolonie ist irgendwie Overkill und die tradierten Vorgaben, wie die Parzelle zu pflegen und gestalten ist, passt irgendwie auch nicht so recht zu einem modernen Urbanisten. Doch blöder Weise hat die Wohnung keinen Balkon. Was also tun?

Eine Lösung könnte da der »Volet végétal« bieten.
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Die französischen Designer Barreau&Charbonnet haben einen klappbaren Minigarten entworfen, der vor einem Fenster montiert wird. Wie eine kleine Zugbrücke bei einer Burg kann er bei schönem Wetter heruntergelassen werden. Bei schlechtem, z.B. windigem Wetter wird er einfach hochgezogen und ersetzt beim Blick von innen aus dem Fenster das trübe Wetter durch eine grüne Wand. Und im Winter kann die Konstruktion in der Wohnung aufgestellt werden. Eine Prototypen gibt es schon. Hoffentlich bald auch ein fertiges Produkt zu kaufen.

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8 Kommentare
  1. Coole Idee! RT @urbanophil: New Blog Post Der urbane Gemüsegarten vor dem Fenster. http://t.co/QGdSKWuJ

  2. http://t.co/memSZEGq

  3. Hätte das #BONNJOUR Fensterbänke, wir würden jedem Mieter einen urbanen Gemüsegarten sponsorn: http://t.co/NxjIOkAq (via @Architektourist)

  4. habenwollen!!!!

  5. ob der nach dem ersten Sommersturm auch noch so schön aussieht…? ;-)

  6. Genau für diesen Fall kann die Konstruktion wie eine Zugbrücke hochgezogen werden oder bei Bedarf sogar komplett indoor aufgestellt werden.

  7. Gemüseanbau in der Stadt ist nicht einfach. Ein französischer Designer hat eine Lösung für Städter ohne Klein-,… http://t.co/qGrmMRiF

  8. Im Prinzip ja – aber . . .
    Die im Film gezeigte Holzrahmen-Konstruktion dürfte mit den drei Blumenkästen ein Gewicht von etwa 20 kg erreichen. Die Verbindungs-Elemente der beweglichen Teile müssen bei Wind schwingende Lasten tragen, die dann als wirksame Kräfte erstaunliche Größenordnungen erreichen können.
    Es hat schon seinen Grund, warum herkömmliche Blumenkasten-Systeme fast immer aus (meist unästhetisch aussehenden) massiven Metallklammer-Teilen bestehen, die dann auch noch „ordentlich“ festgeschraubt werden müssen, zumal wenn sie an der Hausfassade nach draußen hängen. Im Fall-Fall kann ich dafür dann den Inhalt des Antwortschreibens der Haftpflichtversicherung auch schon vorausdenken.
    Also: Bei einem Privathaus (auch Reihenhaus) ohne öffentlichen Gehwegbereich unmittelbar an der Hauswand und bei maximal zwei Stockwerken und bei wenig nutzbarer Gartenfläche => Ja, nette Idee!
    Aber im Fall einer typischen Geschosswohnung in der Stadt? => Hoher Gänsehaut-Faktor!
    Heute mal (und das schon in der Früh) absolut spielverderbend grüßend,
    HeGe

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