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Petition zum Erhalt des Prinzessinnengarten

Seit einigen Jahren ist “urbanes Gärtnern” in aller Munde und der vielleicht bekannteste Berliner (wenn nicht gar deutschlandweite) urbane Garten ist der Prinzessinnengarten am Moritzplatz. Weil der Berliner Liegenschaftsfonds (von dem die Fläche gemietet ist) plant, die Fläche zu verkaufen, hat der Prinzessinnengarten eine Petition an den Berliner Senat gestartet, der sich für den Erhalt des Gartens einsetzt. Eine Initiative die urbanophil selbstverständlich unterstützt: Liebe Leser, bitte unterschreiben Sie hier!

Mit  dem Kreisverkehr am Moritzplatz verbindet man nicht unbedingt sofort das Wort “Aufenthaltsqualität”. Hinter dem verrankten Zaun gegenüber vom Modulor-Haus hat sich ein soziales und ökologisches Kleinod entwickelt, welches schnell vergessen lässt, dass man sich mitten in einer Großstadt befindet. Es wurde schon schon viel über den Prinzessinnengarten geschrieben (z. B. hier, hier oder hier) und auch wir von urbanophil haben dort schon 2010 eine urbanoFILMS-Veranstaltung  durchgeführt. Eigentlich bedarf es nicht vieler Worte, um zu erklären, warum der Prinzessinnengarten erhaltenswert ist. Insbesondere nicht in Zeiten, wo selbst das BBSR ein Forschungsprojekt (pdf) zur Bedeutung des urbanen Gärtnern ausschreibt. Schöne Worte haben auch bereits viele gefunden, die die Petition bereits unterschrieben haben. Von urbanophil gibt es an dieser Stelle statt noch mehr Worten ein paar Fotos:

Impressionen aus dem Berliner Prinzessinnengarten (alle Fotos: Tim Birkholz, urbanophil) 

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  • 7 Kommentare
    1. Der Prinzessinnengarten muss UNBEDINGT bleiben!!!!!

    2. So ein wunderbarer Platz in der Stadt! Und so ein tolles & frisches Projekt! Klar gehört der zu Berlin!!

    3. »Gerne unterstütze ich das Anliegen der AnwoherInnen des Moritzplatzes zum Erhalt Ihres ganz eigenen Wachstums-Raumes!
      Auch für mich aus Hannover ist der Prinzessinnengarten der Ort in Berlin geworden, den ich bei meinen 3-4 Reisen nach Berlin im Jahr jedes Mal und mit großer Freude besuche. Es ist ein Leuchtturmprojekt weit über Berlin hinaus geworden, das wachsen und gedeihen muss!«

    4. So eindeutig finde ich die Sache nicht.

      Der Gegend um den Moritzplatz war vor dem 2 WK eine der am meisten verdichteten- und belebtesten – in Berlin. Entsprechend ist die Infrastruktur ausgebaut (zB die Ubahnstation im Hinblick auf Grösse des Verteilergeschosses, Zahl der Abgänge etc).

      Es ist ökonomisch wie ökologisch sinnvoll, vorhandene Infrastrukturen voll auszulasten (also Nachverdichtung in Kernzonen) statt in Vorstädten neue bauen zu müssen. (kompakte Städte haben einen viel geringeren Energieaufwand/CO2-Footprint pro Person – für Heizung, Transport etc).

      Berlin leidet, wenn überhaupt, an einem Mangel an Verdichtung im Vergleich zu anderen Großstädten – und in jedem Fall nicht an einem Mangel an Grün.

      Den Garten an einer Stelle wie dem Moritzplatz zu erhalten ist in jedem Fall en “Luxus”, den man sich leisten wollen und können muss.

      Ohne Rückfall in “Subventionitis” wird der Garten nicht zu erhalten sein. Jemand muss bezahlen – wenn nicht die Nuzter oder Betreiber (und die wollen/können ja offenbar nicht) – dann eben der Eigentümer oder der Staat.

      Besonders skurril an der Situation ist dass die Innenstadt-Schrebergärtner auf die gleichen Reflexe zurückfallen wie die scheinbar spiessigere Variante der Standard-Schrebergärtner (siehe zB Streitfall Würtenbergische Strasse). Irgendwie alles konservative Leute, die vor allem behalten und bewahren und einfrieren wollen. Dabei dachte ich immer, dass die junge lebendige Szene vom stetigen Wandel, vom Temporären, vom sich immer wieder neu erfinden lebt.

    5. Hallo Thomas, vielen Dank für deinen argumentativ sehr starken Beitrag, der erfrischenderweise ja mal eine ganz andere Meinung vertritt. Vielleicht hast Du es schon gesehen, aber Karsten zielt in seiner urbanophilen Sonntagsfrage in eine ähnliche Richtung: http://www.urbanophil.net/grune-stadt/sonntagsfrage-02/#comments

    6. Dem Thema widmet man sich ja mittlerweile auf echt vielen Seiten im Internet! Was ist denn der aktuelle Stand der Petition? Ich finde es wichtig, dass der Prinzessinnengarten erhalten bleibt, tut er doch der nicht so genialen Lebensqualität der Hauptstadt ( http://www.berlinportal.org/kreuzberger-prinzessinnengarten-droht-das-aus/159 ) mehr als gut. Grün statt grau!

    7. [...] Der wunderbare prinzessinnengarten am Moritzplatz in Berlin ist potentiell von der Liegenschaftspolitik des Landeseigenen Liegenschaftsfonds bedroht. URBANOPHIL berichtete vor kurzem über die Petition zum Erhalt des prinzessinnengartens. [...]

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