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Ausstellungseröffnung – Denkmal!Moderne

6. September 2007
19:00
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Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation von „Denkmal!Moderne“ am 6. September 2007 im bcc.

“Die Nachkriegsmoderne (ca. 1945-1975) wurde im Zuge von Postmoderne und Wiederentdeckung der Altbauquartiere als architektonisch minderwertig oder misslungen betrachtet. Nachdem sich die 50er-Jahre-Architektur seit einigen Jahren wieder erhöhter Aufmerksamkeit erfreut und in ihrer Bedeutung rehabilitiert wird, richtet sich die Aufmerksamkeit der Veranstalter der Ausstellung bzw. der Autoren des gleichnamigen Buchs auf die Bauten der 60er Jahre, die es „zu erfassen, neu zu bewerten und zu schützen“ gelte (Pressemitteilung). Denn dieser Bestandteil unseres Architekturerbes sei massiv gefährdet.” (www.baunetz.de)

A Wall is a Screen – Stadtspaziergang und Filmvorführungen in Berlin

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Am kommenden Dienstag (4. September) findet im Rahmen der Medienwoche ein Stadtspaziergang besonderer Art statt. Die interessante Hamburger Gruppe um das Projekt “A Wall is a Screen” projizieren an dem Abend verschieden Kurzfilme an öffentliche Wände und Fassaden rund um den Alexanderplatz. Gezeigt werden Filme der DVD “Kurz in Berlin“, die an diesem Abend released wird. Wie der Name schon sagt, werden Kurzfilme mit und über Berlin das Thema sein. Das Show-Programm ist noch geheim, aber die Anwesenheit einzelner Filmemacher wurde angedeutet, die über ihre Werke Rede und Antwort stehen.

Treffpunkt: Brunnen der Völkerfreundschaft am Alexanderplatz ++ Beginn: 21.00 h ++ Dauer: ca. 70min

Zum Ablauf: Mit Einbruch der Dunkelheit versammelt sich das Publikum am Startpunkt. Die Teilnehmeranzahl ist unbeschränkt, zufällig vorbeikommende Passanten können sich dem Rundgang anschließen. Ist der erste Film zu Ende, zieht die Gruppe zur nächsten Fassade, die zur nächsten Leinwand wird.

Tatort: Wohnort

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Ist der Wohnort ein Ausdruck für die eigene gesellschaftliche und wirtschaftliche Schicht, dann läßt sich durch thematische Kartierung zeigen, welche Probleme sowohl einen räumlichen wie eine sozialen Aspekt haben. So argumentiert der “Justice Mapping Center” mit Sitz in New York und versucht durch seine Arbeit zum besseren Verständnis von Verbrechen und Verbrechensbekämpfung beizutragen.

(links: eine Karte des JMC, rechts: Bild aus der Times in dem Artikel über das JMC)
Hierzu kartiert er die Wohnorte von Gefängnisinsassen in den USA (im Gegensatz zu den Orten der Verbrechensbegehung) und stellt fest, daß die Mehrheit der 2 Millionen amerikanischen Verurteilten aus wenigen Nachbarschaften in Großstädten stammen. Gut 95% kehren nach Vollendung der Haft nicht an ihren Tatort sondern ihren Stadtteil zurück und 40% werden rückfällig. Würde das Geld anstatt in Gefängnisbau und Unterhalt in die entsprechenden Stadtteile fließen, ließe sich ein großer Teil der Verbrechen vermeiden. In manchen Wohnblöcken würde in dieser Sichtweise soviel Geld stecken, daß sie auch “million-dollar block” genannt werden.

Ist die Argumentation nicht neu, sondern eine wissenschaftliche Fundierung, beginnen jetzt die spannenden Fragen. Denn wie sollte das Geld investiert werden und welchen Teil spielen räumliche und architektonische Faktoren dabei?

Artikel über das Justice Mapping Center: Times, Metro

urbanoFILMS#4 – Situativer Urbanismus

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Nach unserem kleinen Sommerausflug in die Tentstation sind wir dieses Mal aufgrund der anhaltend unstabilen Wetterlage wieder im Gelegenheiten e.V. in Neukölln. Der vierte Kinoabend beschäftigt sich mit der Thematik des “Situativen Urbanismus”. Das Adjektiv situativ bezieht sich dabei auf eine konkrete Situation, die aber auch einen Hang zum spontanen besitzt. Was bedeutet es ein Situationist zu sein und wer steckt hinter der 1957 gegründeten Situationistischen Internationalen? Und was hat das Ganze auch noch mit Stadt zu tun? Wir freuen uns, Florian Köhl (fat köhl architekten), Anh-Linh Ngo (arch+) und Jesko Fezer (proQM) für eine Podiumsdiskussion gewonnen zu haben und sind gespannt auf diesen Abend!

„Wir meinen zunächst, daß die Welt verändert werden muß. Wir wollen die am weitesten emanzipierende Veränderung von der Gesellschaft und dem Leben, in die wir eingeschlossen sind. Wir wissen, daß es möglich ist, diese Veränderung durch geeignete Aktionen durchzusetzen. Es ist gerade unsere Angelegenheit, bestimmte Aktionsmittel anzuwenden und neue zu erfinden, die auf dem Gebiet der Kultur und der Lebensweise leichter zu erkennen sind, aber mit der Perspektive einer gegenseitigen Beeinflussung aller revolutionären Veränderungen angewandt werden.“ – Rapport über die Konstruktion von Situationen. Weitere Infos: http://www.cddc.vt.edu/sionline

////////////////////urbanoFILMS #4///////////////////////////
:: Donnerstag :: 30.08.2007 :: 20.15 Uhr ::
:: Gelegenheiten e.V. :: Weserstraße 50 ::
:: U 7 Rathaus Neukölln::
//////////Situationistischer Urbanismus///////////

urbanoFILMS #4 – Situativer Urbanismus

30. August 2007
20:00bis22:00
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Nach unserem kleinen Sommerausflug in die Tentstation sind wir dieses Mal aufgrund der anhaltend unstabilen Wetterlage wieder im Gelegenheiten e.V. in Neukölln. Der vierte Kinoabend beschäftigt sich mit der Thematik des “Situativen Urbanismus”. Das Adjektiv situativ bezieht sich dabei auf eine konkrete Situation, die aber auch einen Hang zum spontanen besitzt. Was bedeutet es ein Situationist zu sein und wer steckt hinter der 1957 gegründeten Situationistischen Internationalen? Und was hat das Ganze auch noch mit Stadt zu tun? Wir freuen uns, Florian Köhl (fat köhl architekten), Anh-Linh Ngo (arch+) und Jesko Fezer (proQM) für eine Podiumsdiskussion gewonnen zu haben und sind gespannt auf diesen Abend!

„Wir meinen zunächst, daß die Welt verändert werden muß. Wir wollen die am weitesten emanzipierende Veränderung von der Gesellschaft und dem Leben, in die wir eingeschlossen sind. Wir wissen, daß es möglich ist, diese Veränderung durch geeignete Aktionen durchzusetzen. Es ist gerade unsere Angelegenheit, bestimmte Aktionsmittel anzuwenden und neue zu erfinden, die auf dem Gebiet der Kultur und der Lebensweise leichter zu erkennen sind, aber mit der Perspektive einer gegenseitigen Beeinflussung aller revolutionären Veränderungen angewandt werden.“ – Rapport über die Konstruktion von Situationen. Weitere Infos: http://www.cddc.vt.edu/sionline

////////////////////urbanoFILMS #4///////////////////////////
:: Donnerstag :: 30.08.2007 :: 20.15 Uhr ::
:: Gelegenheiten e.V. :: Weserstraße 50 ::
:: U 7 Rathaus Neukölln::
//////////Situationistischer Urbanismus///////////

Der Sound der Straße

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Die Straße und im speziellen die Hochgeschwindigkeitsstraßen sind Korridore durch den sie umgebenen Raum. Was auf der anderen Seite passiert, mag die Phantasie anregen oder es kann ebenfalls Unangenehmes verdrängen. 11 Umweltorganisationen entlang der Intersect-5, dem Highway zwischen San Fransisco und Los Angeles, haben sich im April letzten Jahres zusammengetan, um die Verkehrsader für ihre Zwecke zu nutzen.

Das entstandene Projekt trägt den Namen “Invisible 5” und ist ein “kritischer Audio-Guide” ähnlich Audio-Museumsführern. Auf der entsprechenden Internetpräsenz können Textbeiträge zu den Orten entlang des Highway im mp3-Format heruntergeladen werden. Auf der Fahrt leiten sie den Hörer durch die vorbeiziehende Landschaft und erzählen Geschichten von Umweltverschmutzung, dem Kampf der Organisationen dagegen und der dahinterstehenden Raumpolitik.

Aus der Ferne betrachtet wirkt das Projekt wie eine gelungene Schnittstelle zwischen virtuellem und realem Raum sowie zwischen Aktivisten und Interessierten.

Lesung: Das Alphabet der Stadt

28. August 2007
20:30bis23:00
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gelesen von René Hamann durchschreitet man bei dieser Geschichte die Stadt Buchstabe für Buchstabe…

“E wie Eichkamp, Z wie Zehlendorf, P wie Pankow, S wie Schöneberg, R wie Rudow. Der Autor René Hamann (sein Roman ¬ÑSchaum für immer¬í ist soeben im Verlag Tisch 7, Köln, erschienen) hat für die Taz die ganze Stadt bereist und ist auf Normales genauso gestoßen wie auf Obskures, auf Lächerliches wie auf Trauriges. Hamann beweist sich dabei als genauer Beobachter und als Ironiker. ¬ÑEs sind hundertfach mehr erleuchtete Lampen als Menschen zu sehen. Eine Frau raucht an einer Bushalte, eine andere kommandiert ihren Pudel, eine dritte schiebt eine Fenstertür im ersten Stock auf. Es gibt kaum hohe Mauern vor den Häusern, die Schäferhunde sind nach Friedrichshain gezogen, die Überwachungskameras sind beim FAB. Es ist still. Durch die Stille kommt Kirchengeläut. Ein knarrender Rollstuhl mit einem Greis. Ein Bus fährt nachdenklich Richtung Schönow. Dann wieder Autos.¬í Nun ist erstmals das ganze Alphabet zu hören, die Stadt in 26 Abschnitten.
Veranstaltungsort: Monarch/ Skalitzer Straße 134

Vernissage: WALK! Spazierengehen als Kunstform

31. August 2007
19:00bis21:00
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WALK! – Spazierengehen als Kunstform präsentiert das Spazierengehen als künstlerische Praxis und untersucht es hinsichtlich seines Potentials die Wahrnehmung der Umgebung zu schärfen… Spazierengehen unter verschiedenen Aspekten sehen – das versucht die Ausstellung zu vermitteln und das Gehen als Möglichkeit für Erkundungen wieder zu entdecken. Jeden Sonntag gibts einen Spaziergang unter Anleitung!
Ausstellunsgsdauer: 01.09. bis 14.10.07, 12 bia 19 Uhr
Ausstellungsort: Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien/ Mariannenplatz 2
Mehr Infos und Veranstaltungsprogramm: www.kunstraumkreuzberg.de

Vernissage: Australische Architektur – Wohnraum Moderne

12. September 2007
19:00bis21:00
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Das Deutsche Architektur Zentrum zeigt mit dieser Ausstellung erstmalig in Deutschland einen umfassenden Überblick über die moderne australische Architektur, deren Tradition und facettenreiche Transformation anhand herausragender Beispiele im Bereich Wohnungsbau.

Ort: DAZ, Köpenicker Straße 48/49/
Infos: www.daz.de
Ausstellungsdauer: 13.09. bis 11.11.2007,Di bis So 12:00 bis 18:00 Uhr

Urban Sustainability Conference

11. September 2007
12. September 2007
13. September 2007
14. September 2007
15. September 2007
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Die durch das Asien-Pazifik-Forum Berlin (APFB) konzipierte und organisierte “Urban Sustainability Conference (USC)” fokussiert auf das Thema der Nachhaltigkeit in urbaner Infrastruktur. Dabei werden Potentiale der Zusammenarbeit großer Städte – und insbesondere Berlins – im Bereich der städtischen Infrastruktur in den Feldern Stadtplanung und Architektur, Gebäudetechnologie, Verkehr und Mobilität, Energie, Wasser, Abfall, Life Science und Informations- und Kommunikationstechnologie ausgelotet. Das ausführliche Programm gibt es hier: http://www.berlin.de/apforum/werkzeug/kalender/index.php?event=157

Weitere Informationen und Anmeldung: Asien-Pazifik-Forum Berlin, Sven Harpering, E-Mail: harpering@apforum.com.