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Stadt für alle: Urbaner Umbau zur Barrierefreiheit

26. Oktober 2007
15:00bis20:00

Barrierefreiheit ist mehr als das Absenken von Bordsteinen und der Einbau von Fahrstühlen – “Design für alle” bedeutet dass kommunale Produkte und Dienstleistungen so getaltet sein müssen, dass sie für alle NutzerInnen ohne weitere Anpassungen in Anspruch genommen werden können. Die ZunkunftsWerkStadt VI der Heinrich Boell Stiftung nimmt diesen Ansatz als Thema ihrer Veranstaltung und wartet mit einem spannenden Programm auf. Am Samstag gibt es dann auch eine Führung in einem barrierefreien Wohnheim durch den Architekten Eckhard Feddersen! Anmeldung nötig.
Tagungsort:
Kleisthaus
Mauerstraße 53
Informationen und Anmeldung (bis 19.10.2007):
Judith Utz, utz(at)boell.de, 030.285 34 232
oder unter: www.boell.de/veranstaltungen
Tagungsbeitrag: 5/3 Euro

Südliche Autobahn – Theaterinszenierung

2. Oktober 2007 00:00bis6. Oktober 2007 00:00

Eine musiktheatralische Reise an die Berliner Peripherie nach Motiven von Julio Cortázar

Raststätten sind die einzige Ausnahme vom Halteverbot der Autobahn, exemplarische Orte unserer mobilen Gesellschaft: in sich abgeschlossene Blasen, abgespart von der Landschaft, öffentliche Areale des Konsums und alltäglicher, existenzieller Verrichtungen. Raststätten inszenieren regionale Eigenart in europäischer Regelmäßigkeit. Auf Raststätten verlieren wir Zeit. Wir bremsen kurz runter, regenerieren Mensch und Maschine für die Weiterfahrt, beschleunigen dann wieder auf die Mindestgeschwindigkeit und fädeln uns ein, zurück in den Strom.

In seiner letzten Veröffentlichung, der tagebuchartigen Chronik “Die Autonauten auf der Kosmobahn” (1984) beschreibt Julio Cortázar eine außergewöhnliche, zeitlose Reise – weniger von Paris nach Marseille, als vielmehr von Raststätte zu Raststätte. Aufgetankt mit Texten und Motiven des argentinischen Meistererzählers, dessen bekannteste Kurzgeschichte “Der Teufelsgeifer” die Vorlage für Antonionis Film “Blow up” war, fährt ein Berliner Reisebus der Wirklichkeit hinterher, um sie an geeigneter Stelle zu überholen.

Wir widmen diese Expedition allen Bekloppten der Welt und insbesondere jenem englischen Gentleman, der im 18. Jahrhundert die Strecke London-Edinburgh rückwärts gehend zurücklegte und dabei Wiedertäuferhymnen sang.

Datum: 2. – 6. Oktober 2007, jeweils 17 Uhr
Abfahrt: 17 Uhr Parkplatz Bundesallee 1-12, Berlin Wilmersdorf
Kosten: Karten 15 Euro / erm. 10 Euro
Infos: www.kosmobahn.com, Anmeldung unter autonauten@kosmobahn.com

Möge der Bessere gewinnen

Die olympischen Spiele beginnen regelmäßig mit dem Auflaufen verschiedener Folklore- und Musikgruppen, dass sich die meisten Betrachter in der Regel ersparen. Dabei bildeten die Künste nach einem der Väter der modernen olympischen Spiele Pierre de Coubertin einen festen Bestandteil neben den Sportveranstaltungen. In den Jahren zwischen 1912 und 1948 wurden so in den Disziplinen Architektur (mit der Unterteilung in Stadtplanung und Architekturdesign), Skulptur, Literatur, Malerei und Musik ebenfalls Medaillen verteilt. Eingereicht werden konnten Arbeiten, die einen Zusammenhang zum Sport hatten. Wohingegen die Sportler dem Amateurstatut verpflichtet waren und ihre Disziplin nur nebenberuflich ausübten, stammte die Mehrheit der Kunstarbeiten jedoch von vollberuflichen Künstlern. Dies führte wohl auch zu deren Ausschluss und liess sie zu dem werden, was sie heute sind: eine nette und wenig beachtete Begleiterscheinung.

(Alfréd Hajós als Sportler und sein Beitrag zu Olympia als Architekt. Quellen: Hajos-Gesellschaft und Olympic-Museum)

In der Geschichte gab es zwei Personen die sowohl sportlich als auch künstlerisch bei Olympia geehrt wurden. Der Amerikaner Walter Winans gewann nicht nur eine Goldmedaille als Sportschütze sondern auch für seine Skulptur “An American Trotter”. Der Ungar Alfréd Hajós widmete sich nach einer erfolgreichen Karriere als Sportler (Zweimal Sieger bei Schwimmdisziplinen) der Architektur. 1924 reichte er bei den Spielen in Paris zusammen mit Deszo Lauber einen Entwurf für ein Schwimmstadion in Budapest ein und wurde mit der Silbermedaille belohnt. Inwiefern es bei Hajós zu einer Synthese von Sport und Kunst gekommen ist, ist dem Autor leider nicht bekannt.

Weitere Quellen: Wikipedia, Meaus, University of Leeds, Internationales Komitee Pierre de Coubertin, Wikipedia2

urbanoFILMS#5 – Das Leuchten der Städte

Wir freuen uns sehr, euch diesesmal in die Möbelfabrik einladen zu können. Wir werden die Dokumentation “Das Leuchten der Städte” von Arabelle Frey (2004) zeigen, in deren Mittelpunkt die Stadt Zürich steht, die nach dem Vorbild des französischen Lyons mit Hilfe des Lichtplaners Roland Jéol ein Konzept für die Lichtgestaltung der Stadt aufstellen will.

Lichtgestaltung im öffentlichen Raum wird auch das Thema in der anschließenden Diskussion sein. Berlin scheint sich mit einer systematischen Lichtplanung schwer zu tun und ein gesamtstädtisches Konzept ist bis jetzt nicht erkennbar. Daher wollen wir mit den beiden Lichtplanern Iris Tegtbur (maßlicht, Berlin) und Torsten Rullmann (Schlotfeldt Licht, Berlin) sowie Christina Wendenburg (Berliner Technische Kunstschule) vergangene und neue Projekte und Entwicklungen in Europa ansprechen und den aktuellen Stand in Berlin diskutieren.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Freut euch mit uns auf einen schönen Abend am Montag und bringt eure Freunde mit.

/////////////////urbanoFILMS #5////////////////////////
:: Montag :: 01.10.2007 :: 20.00 Uhr ::
:: ZMF (Möbelfabrik) :: Brunnenstr. 10 HH::
:: U 8 Rosenthaler Platz::
/////////////Das Leuchten der Städte//////////////

Der Kartenbaumeister

Nach ein paar Bier in einer Kneipe werden viele von uns zu Bierdeckelbaumeistern. Im Falle des Harvard-Architekten Bryan Berg war es der Großvater, der ihn in diesem Fall zum Kartenbauen brachte. Heute hält er den Rekord für das höchste Kartenhaus und lebt davon für verschiedene Auftraggeber genau dies zu machen. Wer nicht glaubt, dass die Konstruktionen ganz ohne Kleber halten, kann sich bei Reader’s Digest ein kleines Video anschauen wie er das amerikanische Kapitol baut. (pdf)

(Quelle: Reader’s Digest und Bergs Homepage)

Wie und wo dürfen wir wohnen?

29. November 2007
19:00bis21:00

Die Veranstaltungsreihe “IBA 1957 – IBA 1987 – UND WIE WEITER?” von der Akademie Architektur Kommunikation Perspektive setzt sich mit dem besonderen Erbe der Interbau 57 und der IBA 87 auseinander und beleuchtet die Spannungsfelder Ökologie und Mobilität, Innovation und Erhalt sowie Dichte und Differenz mit der Fragestellung inwiefern wir von den beiden Ereignissen lernen können. Dabei wir auch die Frage nach den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gestellt und gesellschaftspolitische Paradigmen benannt, die damals wie heute die Stadtgestaltung leiten.

Wohnen ist Privatsache. Dennoch versuchen die Bauausstellungen 57 und 87 Modelle des Wohnens zu entwickelt. WIe können wir heute auf die stark ausdifferenzierten Wohnformen reagieren? Die Gesprächspartner und weitere Informationen finden sich unter www.aakp.de. Um Anmeldung wird gebeten!
Münzsalon
Münzstraße 23

Wohnumfeld – Ort der Begehung?

1. November 2007
19:00bis21:00

Die Veranstaltungsreihe “IBA 1957 – IBA 1987 – UND WIE WEITER?” von der Akademie Architektur Kommunikation Perspektive setzt sich mit dem besonderen Erbe der Interbau 57 und der IBA 87 auseinander und beleuchtet die Spannungsfelder Ökologie und Mobilität, Innovation und Erhalt sowie Dichte und Differenz mit der Fragestellung inwiefern wir von den beiden Ereignissen lernen können. Dabei wir auch die Frage nach den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gestellt und gesellschaftspolitische Paradigmen benannt, die damals wie heute die Stadtgestaltung leiten.
Das Wohnumfeld wir als Ort der Begegnung und Kommunikation geplant. Aber auch ohne Planung entstehen Räume für das Aufeinandertreffen von Menschen, für den Austausch nachbarschaftlicher Interessen. Der Raum gibt aber auch oft auch Anlass für Konflikte. Welche Perspektiven hat der Öffentliche Raum vor dem Hintergrund der beiden IBAs? Die Gesprächspartner und weitere Informationen finden sich unter www.aakp.de. Um Anmeldung wird gebeten!

Münzsalon
Münzstraße 23

Stadtökologie gestern und heute

25. Oktober 2007
19:00bis21:00

Die Veranstaltungsreihe “IBA 1957 – IBA 1987 – UND WIE WEITER?” von der Akademie Architektur Kommunikation Perspektive setzt sich mit dem besonderen Erbe der Interbau 57 und der IBA 87 auseinander und beleuchtet die Spannungsfelder Ökologie und Mobilität, Innovation und Erhalt sowie Dichte und Differenz mit der Fragestellung inwiefern wir von den beiden Ereignissen lernen können. Dabei wir auch die Frage nach den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gestellt und gesellschaftspolitische Paradigmen benannt, die damals wie heute die Stadtgestaltung leiten.

Thema der Veranstaltung werden die oft recht gegensätzlichen Wünsche der Menschen an die Stadt sein, zwischen dem Haus im Grünen und einer gewünschten Nachbarschaft sowie kurzen Wegen zu navigieren. Es soll der Frage nachgegangen werden, welche Lösungsansätze die IBA 87 lieferte und wie man zur verknüpfung von Lifestyle, Ökologie und Lebensqualität kommt. Die Gesprächspartner und weitere Informationen finden sich unter www.aakp.de. Um Anmeldung wird gebeten!

Münzsalon
Münzstraße 23

Erhaltung gegen Innovation?

18. Oktober 2007
19:00bis21:00

Die Veranstaltungsreihe “IBA 1957 – IBA 1987 – UND WIE WEITER?” von der Akademie Architektur Kommunikation Perspektive setzt sich mit dem besonderen Erbe der Interbau 57 und der IBA 87 auseinander und beleuchtet die Spannungsfelder Ökologie und Mobilität, Innovation und Erhalt sowie Dichte und Differenz mit der Fragestellung inwiefern wir von den beiden Ereignissen lernen können. Dabei wir auch die Frage nach den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gestellt und gesellschaftspolitische Paradigmen benannt, die damals wie heute die Stadtgestaltung leiten.

Die erste Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld Innovation und Erhalt, mit den Themen Tabula Rasa, Behutsame Stadterneuerung sowie Denkmalschutz. Die Gesprächspartner und weitere Informationen finden sich unter www.aakp.de. Um Anmeldung wird gebeten!
Münzsalon
Münzstraße 23

Nächste Ausfahrt Wedding – Touren

6. Oktober 2007
13:00bis17:00

Nach dem großen Auftakterfolg im Juni, startet am Samstag dem 6. Oktober 2007 die „Nächste Ausfahrt Wedding“ mit Expeditionen zu vergessenen Orten im gleichnamigen Kiez. Auf neuen Touren, über das Brunnenviertel hinaus, bietet sich den Berlinern und ihren Gästen erneut die Gelegenheit den Wedding von seiner unbekannten Seite her zu entdecken.

Interessierte können sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad den Tourenscouts anschließen, die diesmal über das Brunnenviertel bis in die Gartenstadt Atlantic führen. Dort wird nicht nur hinter die Fassaden geschaut und die verschwundene Lichtburg – ehemals Berlins bedeutendster Amüsierpalast – gezeigt, auch zum Abstieg unter die Erdoberfläche wird eingeladen: zur längst versiegt geglaubten Gesundbrunnenquelle. Hier logierten einst König und Bürger der Stadt, da dem Quellwasser eine heilsame Wirkung nachgesagt wurde.

Wer weniger gern absteigt, sondern hoch hinaus will, dem sei die Spezial-Tour empfohlen. Sie führt direkt ins Weddinger Hinterland, zu Gebäuden und auf Dächer, die ganz besondere Ein- und Überblicke garantieren.

Datum: 6.10.2007 um 13:00, 14:30, 15:30 und 16:00 Uhr
Ort: Treffpunkt und Start der Touren ist der Gleimtunnel auf Höhe des Mauerparks
Anmeldung: bei Tanja Kapp & Lothar Gröschel, Tel. 030 – 448 22 66

Aktuelle Informationen und Routen können online unter: http://ausfahrtwedding.blog.de/ abgerufen werden.