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Das Alphabet der Stadt – Lesung

5. Februar 2009
20:30bis22:30
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Der Verbrecherverlag lädt ein zu einer Vorleserunde mit René Haman, der aus seinem Buch “Das Alphabet der Stadt” liest:

“E wie Eichkamp, Z wie Zehlendorf, P wie Pankow, R wie Rudow, S wie Schöneberg, X wie Xberg. René Hamann hat Berlin durchsucht und ist auf Normales gestoßen wie auf Obskures, auf Lächerliches wie auf Trauriges. Hamann beweist sich als genauer Beobachter. “Es sind hundertfach mehr erleuchtete Lampen als Menschen zu sehen. Eine Frau raucht an einer Bus-halte, eine andere kommandiert ihren Pudel, eine dritte schiebt eine Fenstertür im ersten Stock auf. Es gibt kaum hohe Mauern vor den Häusern, die Schäferhunde sind nach Friedrichshain gezogen, die Überwachungskameras sind beim FAB. Es ist still. Durch die Stille kommt Kirchengeläut. Ein knarrender Rollstuhl mit einem Greis. Ein Bus fährt nachdenklich Richtung Schönow. Dann wieder Autos.” Die Glossen erschienen zuerst in der taz und erfreuten sich großer Beliebtheit. Nun ist das ganze Alphabet in einem Buch versammelt, ergänzt durch weitere Erzählungen aus und über Berlin.” (Verbrecherverlag)

Ort: Ori, Friedelstraße 8, Neukölln

Diskussion mit Sara Hadid

1. Februar 2009
11:00bis13:00
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Europa off-shore oder neue Zentren der Weltkultur am Golf?

Großprojekte wie ¬ªKhor Dubai¬´, das u. a. 10 Museen, 14 Theatern, Galerien und ein Opernhaus vorsieht, ebenso wie das geplante Guggenheim Museum oder der Louvre Abu Dhabi werden zu Chiffren der Verlagerung kultureller Großereignisse aus den westlichen Zentren an die ehemalige Peripherie. Welchen Beitrag leistet Europa beim Aufbau dieser neuen crossroads der Weltkultur? Können zeitgenössische Architektur und Künste, Mode und Design zu einer Öffnung der dortigen Gesellschaften beitragen oder bleiben sie nur Amusement der Reichen?

Moderation:

  • Hans Ulrich Obrist (Direktor der Serpentine Gallery, London)


Referenten:

  • Zaha Hadid (Irakisch-britische Architektin, Trägerin des Pritzker-Preises. Plante das Opernhaus auf der künstlichen Insel im Dubai Creek. Entwarf u. a. 2002 das Zentralgebäude der BMW Werke in Leipzig)
  • Thomas Krens (Senior Advisor for International Affairs der Guggenheim Foundation,Verantwortlich für das Guggenheim Museum in Abu Dhabi. 1988 bis 2008 Direktor der Guggenheim Foundation)
  • Zaki Anwar NusseibehLeiter der Abu Dhabi Culture and Heritage Authority und Berater der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate. Präsident der ersten Richard-Wagner-Vereinigung der arabischenWelt.)
  • Michael Schindhelm (Schriftsteller, Theaterintendant undstudierter Quantenphysiker. Seit 2008 Kulturdirektor der Dubai Culture and Arts Authority. 2004 bis 2007 Generaldirektor der Berliner Opernstiftung.)

In deutscher und englischer Sprache

Eine Veranstaltungsreihe der Allianz Kulturstiftung in Kooperation mit ARTE, Der Tagesspiegel, Deutsche Welle, European Council on Foreign Relations und der Staatsoper Unter den Linden mit freundlicher Unterstützung der BMW Group

Dauer: ca. 2 h

Weitere Infos: www.staatsoper-berlin.org

Prelinger Filmarchiv

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prelinger

(Quelle: Screenshot Prelinger Archives)

Das graue Winterwetter schreit förmlich nach einem gemütlichen Filmabend im warmen Heim. Wer selbst den Weg zur Videothek scheut, kann im Prelinger Archives aus über 2.000 Filmen (als Stream oder zum Runterladen) wählen. Das Archiv wurde 1982 in New York gegründet, um Filmproduktionen vor deren Verlust zu retten. Die bereit gestellten Filme sind Produktionen, deren Urheberschutz abgelaufen ist und damit meist älteren Datums. Über eine Suchfunktion lässt sich auf der Internetseite bequem thematisch suchen. In den Rubriken Architektur und Stadt finden sich zahlreiche Filme, so dass hier jeder zum selber suchen und entdecken aufgefordert wird.

Die Web-Präsenz des Prelinger Archiv ist Teil des “Internet Archive“, das auch Audio- und Textdokumente bereit stellt. Diese Sparten sind ebenso ergiebig an Fundstücken für noch einige kalte-nasse Tage und Abende.

Ausstellungseröffnung “Humboldt Landvermesser”

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GPS-Drawing von Marzahn-Hellersdorf

Die beiden Künstler Johann Zeitler und Klaus W. Eisenlohr stellten am vergangenen Sonntag die Ergebnisse ihres mehrmonatigen Forschungs- und Kunstprojektes Landvermesser K. und Humboldt Landvermesser – HM2 vor. Neben Filmsequenzen ihrer 3 an die Flaneure angelehnten Begehungen, an denen auch urbanophil.net beteiligt war, ist dort eine Fotoserie öffentlicher Gebäude (1, 2, 3), Zeichnungen und Interviews mit Bewohnern, anderen Künstlern und verantwortlichen Stadtplanern zu sehen.

Neben dem großen GPS-Drawing (siehe Foto) aller Begehungen der beiden Künstler durch die Bezirke Marzahn-Hellersdorf, sind dort die ersten Ergebnisse meines Forschungsprojektes zur “Emotionalen Stadtkartierung” zu sehen (genauere Infos hierzu demnächst auf digiphil.de).

Wer also in Marzahn ist, sollte einen Abstecher in die Galerie M machen.

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Film und Diskussion „Good Bye, Southern City”

9. Februar 2009
18:00bis20:00
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Innerhalb des Vortragsprogramm vom Forschungskreises “Stadt und Stadtgesellschaft im Umbau: Metropolen in Osteuropa” zeigt das Georg-Simmel-Zentrums für Metropolenforschung der HU Berlin den Film „Good Bye, Southern City“ / „Proschaj Yuzhnyi Gorod“ (90 min, OmE).

“Der Film des Regisseurs Oleg Safaraliyev ist eine russisch-aserbaidschanische Koproduktion aus dem Jahr 2006. Auf der Berlinale 2007 lief er im „Panorama“: Baku, Ende der 80er Jahre. Die politischen Veränderungen, die den Zerfall der Sowjetunion nach sich ziehen werden, sind auch in der Hauptstadt Aserbaidschans zu spüren. Selbst für das Zusammenleben der normalen Einwohnerschaft dieser gastfreundlichen Stadt am Kaspischen Meer haben sie spürbare Folgen. So etwa in einem Haus, das mit Fariz und seiner Familie neue Mieter erhält. Fariz ist ein Flüchtling aus Nagorny Karabach, dem Autonomen Gebiet innerhalb Aserbaidschans, das mehrheitlich von Armeniern bewohnt wird. Nach Baku musste er fliehen, nachdem der Konflikt um die nationale Zugehörigkeit dieses Gebiets eskalierte. Schon nach kurzer Zeit gelingt es Fariz, bei seinen neuen Nachbarn ein Schuldbewusstsein in Hinsicht auf ihr angeblich unzureichendes politisches Engagement zu wecken. Tatsächlich aber verfolgt Fariz ausschließlich eigene persönliche Interessen, die mit seinen glühend vorgetragenen Erklärungen nicht das Geringste zu tun haben. Der einzige, der mutig genug ist, ihm angstfrei entgegenzutreten, ist Alik. Er gehört zu einer Generation, die unter der verbreiteten Unfähigkeit zum Kompromiss leidet, und möglicherweise bedeutet das sein Unglück … Vor dem Hintergrund der persönlichen Tragödie des Protagonisten und der vielfältigen Probleme in seiner Nachbarschaft erzählt der Film vom Ende althergebrachter Traditionen.” (Georg Simmel Zentrum der HU Berlin)
Anschliessend findet eine Diskussion statt.

Zeit: 9.2.2009 18-20 Uhr
Ort: Raum 212, Institut für Europäische Ethnologie, Mohrenstr. 41, Mitte

Spreeforum in der TU Berlin

28. Januar 2009
16:00
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“Welche Potenziale bieten die Gebiete an der Spree? Welche neuen Ansätze für die Gestaltung dieser wichtigen urbanen Wasserräume zeigen Perspektiven auf? Lassen sich weitere Spielräume eröffnen? Darüber soll im Spreeforum am 28. Januar in der TU Berlin diskutiert werden.

Eine Vielzahl von Gebieten entlang der Spree ist geprägt durch ihre ehemalige industrielle Nutzung und durch große Parzellen in isolierter Stellung zu ihrer Nachbarschaft. Ihre Reaktivierung bedarf spezieller Fragestellungen, um den Ort und insbesondere die Qualität der Wasserlagen zu betonen und die wertvollen Flächen in den Stadtraum zu integrieren. Prominente Referenzbeispiele für den zeitgenössischen Umgang mit innerstädtischen Wasserlagen, wie zum Beispiel die Hafencity Hamburg, stellen sich dabei oft als Konzepte sogenannter “Megaprojekte” dar. Diese Eingriffe stehen für eine massive Veränderung des Ortes in seiner physischen, kulturellen und politischen Konfiguration.

Doch welche behutsameren Optionen für die Veränderungen Berlins sind noch offen? Es stellt sich die Frage nach der Prägnanz und Relevanz von ortsspezifischen Qualitäten, nach der Möglichkeit, die urbane Ökologie in diesen Räumen spielen kann und nach der Rolle, die die Nutzer und Bewohner haben. Wir möchten alle Interessenten herzlich zur Diskussion darüber zum Spreeforum einladen.

Es diskutieren Paola Alfaro d’Alencon, Nancy Couling und Daniela Konrad von der TU Berlin sowie Stefan Horn (Urban Dialogues) und Ralf Steeg (Spree 2011). Eingeladen sind Diskussionsteilnehmer aus der Politik, der Senatsverwaltung, dem Kultur- und Kunstbereich sowie aus der Architektur und Stadtplanung. Begrüßt werden die Teilnehmenden von Professor Peter Herrle und Prof. Klaus Zillich, beide TU Berlin. Moderiert wird die Veranstaltung von Kristin Ring, DAZ Berlin.” (TU Berlin)

Im Anschluss wird eine Ausstellung von studentischen Arbeiten der TU Berlin eröffnet.

Zeit: 28.1.2009 um 16:00 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 152, Architekturgebäude – Forum

Vortrag: Soziale Geräusche und andere Projekte

27. Januar 2009
19:00bis21:00
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In der interdisziplinären Gesprächsreihe der Kunsthochschule Berlin-Weißensee “RaumStrategien: Künstlerisches Handeln im öffentlichen Raum“ findet heute ein Vortrag von Judith Siegmund statt: SOZIALE GERÄUSCHE und andere Projekte.

Die Vortragsreihe widmet sich den verschiedenen Möglichkeiten raumwirksamen und strategischen Handelns von Kunstschaffenden im städtischen Raum. Die Referentinnen und Referenten stellen Projekte vor, die an den Schnittstellen zwischen Bildender Kunst, Urbanistik, Plastik und sozialer Kommunikation stehen. Formale und
konzeptionelle Grenzüberschreitungen charakterisieren diese künstlerischen Positionen. Sie stellen die Konvention von Kunst im Stadtraum in Frage und öffnen den Blick für einen interdisziplinären, zukunftsweisenden Austausch. Sie geben Anlass zur Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen der kreativen Umdeutungen, Aneignungen und Transformationen öffentlicher Flächen und Räume.

Zeit: Dienstag 27.1.2009 um 19.00 Uhr
Ort: GLS-Sprachschule, Kastanienallee 82, Prenzlauer Berg

Der andere Energieausweis

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Will man in Deutschland die Umweltfreundlichkeit von Gebäuden in einem Dokument bekunden, muss auf den Energieausweis zurück gegriffen werden. Eine fundierte Aussage über die Ökologie ist aber weitaus komplexer.

Das “United States Green Building Council” veröffentlichte 1999 erstmals ein Bewertungssystem mit der Abkürzung LEED (Leadership in Energy and Environmental Design). Die Struktur dieses Systems unterscheidet zuerst in die verschiedenen Bauaufgaben wie z.B. Neubau, Umnutzung oder Bewertung einer Nachbarschaft. Für jeden Fall kommen andere Fragebögen in Betracht. Jede Frage eines Bogens ist wiederum in drei Teile gegliedert: Absicht (des zu bewertenden Punktes), Anforderung und mögliche Technologie/Strategie, um die Absicht zu erreichen. Für jede erfüllte Frage wird ein Punkt vergeben und am Ende je Punktestand die Auszeichnungen Silber, Gold oder Platin vergeben. Hier wird schon ein Unterschied zum deutschen Energieausweis deutlich: Es sind keine Zahlen im Vordergrund, sondern Aufklärung und Strategien.

Zudem wird das Bewertungssystem stetig verbessert. Die aktuelle Version ist 2.2. Eine neue Variante ist bereits in Vorbereitung.

Die letzte Frage in dem Bogen lautet übrigens, ob ein anerkannter LEED-Fachmann im Designteam ist. Vielleicht ist ein ausgebildeter Fachmann neben allen Systemen die beste Versicherung für einen umweltbewussten Umgang mit Bauwerken.

Lange Nacht der Museen

31. Januar 2009 18:00bis1. Februar 2009 02:00
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Hier gehts zum urbanophilen Programm..

Lange Nacht der Museen

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langenacht22

Nicht bei der Langen Nacht dabei: Die Temporäre Kunsthalle Berlin

Die “Winter-Lange-Nacht” der Museen konzentriert sich auf rund 60 Häuser im Zentrum Berlins. Im Rahmen des Winter-Mottos “Weltbilder-Weltsichten” – anlehnend an das UNESO-Jahr der Astronomie – werden wieder verschiedene Routen angeboten, die alle mit einem Bus-Shuttle verbunden sind. Wir von urbanophil haben ein paar Ausstellungen herausgesucht, die im Stadt-Architektur-Kontext stehen..

Und hier gehts zum Programm für urbanophile… [Read more →]