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Heimat Charlottenburg: 30 Jahre ICC.Fotos von Mila Hacke

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Das Heimatmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf zeigt noch bis zum 4. November eine kleine aber aussagekräftige Ausstellung zum ICC der Architekten Schüler und Schüler-Witte. Gezeigt werden großformatige Fotografien der Architektin und Architekturfotografin Mila Hacke. Die sehr plastischen Fotografien zeigen insbesondere Innenräume des ICC, die ansonsten nur Messe- oder Konferenzbesucher zu Gesicht bekommen. Farbigkeit und Menschenleere der Fotos vermitteln die ganz besondere Atmosphäre dieser raumschiffähnlichen Architektur, die an die Filme Kubricks oder Tarkowskys erinnert. Ein Dokumentarfilm aus der Bauzeit gibt Einblick in die technisch anspruchsvolle Erbauung des ICC. Zudem werden Modelle der Beleuchtungs- und Wegweisertechnik im ICC ausgestellt, deren technisch-organische Konzeption eine fast schauerliche Faszination ausüben. Amüsant ist die Sammlung von Ansichtskarten mit dem ICC.
Eintritt frei
Di-Fr 10-17
So 11-17

Schloßstraße 69 in Charlottenburg, gegenüber Schloss Charlottenburg

Filmpremiere – Denk mal Berlin

10. November 2009
18:15
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Premiere Deutschland: 10.11.2009, 18.15 Uhr,  

Schweizer Botschaft Berlin - Baukunst im Dialog

Weitere Infos unter www.denkmalberlinfilm.ch

U10-Berlin: Kronos-Projekt im U-Bhf Innsbrucker Platz (U10)

12. November 2009
19:30
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Am 12.11.2009 findet ab 19:30 Uhr im Rahmen des Projekts “U10 – Von hier aus ins Imaginäre und zurück” im U-Bahnhof Innsbrucker Platz (unten), einer Bauvorleistung, die in den 1970er Jahren im Zusammenhang mit den Planungen für die U-Bahnlinie F (U10) errichtet wurde und seither im Rohbauzustand vor sich hin dämmert.

Beim Kronos-Projekt, auch als “Entschleunigungsbahn Steglitz” bekannt, das an diesem Tag an diesem außergewöhnlichen und normalerweise nicht zugänglichen Ort präsentiert wird, handelt es sich um ein 1926 gestartetes Experiment zur Beinflussung der Zeitachse. Ein extrem langsm bewegte, ungebaute U-Bahnwagen ist mit 6 bis 10 Insassen in Raum Steglitz unterwegs.
Mit Videoprojektion und Toninstallation wird ein Eindruck von der Dimension des bis heute andauenden Versuches vermittelt, welches durch die Umstände lange unbekannt geblieben war.

Weitere Informationen unter www.u10-berlin.de und www.kronos-projekt.de.

Ausstellung: MAGIC BLOCKS – Szenarien für die Kollektivwohnungen aus der sozialistischen Zeit in Bukarest

27. Oktober 2009
10:00bis20:00
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Die Ausstellung MAGIC BLOCKS von AedesLand setzt sich mit rumänischer Architektur auseinander.
Das Stadtbild von Bukarest ist geprägt durch die Häuserblöcke aus der sozialistischen Zeit, zumeist in den 1970er und 1980er Jahren errichtet – etwa 70 % der Bewohner Bukarests leben in ihnen. Die Initiative von Archis Interventions in Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Architekturinitiativen und -büros setzt sich mit Szenarien für die zukünftige Qualifizierung der ehemaligen Kollektivbauten auseinander. Die Ausstellung stellt diese Konzeption vor, ergänzt um Informationen zur Stadtentwicklung in Bukarest.
¬ªMagic Blocks¬´ eröffnet ein neues Feld für die Architekturdiskussion: die wenig bekannten negativen Auswirkungen der Privatisierung der ehemaligen Kollektivwohnungen und die Frage, wie dieser Entwicklung eine andere Perspektive entgegengesetzt werden kann.

noch bis Donnerstag, 29.10.2009!!

Ort: AedesLand, Else-Ury-Bogen 600-601, am Savigny-Platz, Berlin-Charlottenhof
Öffnungszeiten: Mo-So 10.00 – 20.00 Uhr

Diskussion: What makes India urban?

28. Oktober 2009
19:00bis21:00
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Die Frage WHAT MAKES INDIA URBAN? beschäftigt nicht nur Architekten, Stadtplaner und Umweltaktivisten; der Diskurs spiegelt sich auch in der modernen indischen Literatur wider. Der Schriftsteller und Journalist Uday Prakash und der Psychoanalytiker und Autor Sudhir Kakar werden sich mit diesem Thema auseinandersetzen.
Die Diskussion bei AEDES wird sich um Urbanisierung in Indien drehen, basierend auf einem eher kulturwissenschaftlich orientierten Ansatz. Insbesondere der Diskurs über das so oft zitierte Attribut einer indischen Stadt, das Bild der “Einheit in der Vielfalt”, wird thematisiert werden.

wann: Mittwoch, 28. Oktober 2009, um 19.00 Uhr
wo: Aedes Am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, Berlin-Mitte

TV-Tipp: ARTE-Baukunst: Roissy 1

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Ein kurzfristiger TV-Tipp: Heute Abend, 23:10 Uhr

ARTE-Baukunst zum Flughafen Roissy 1

Der Flughafen Roissy 1 wurde zwischen 1969 und 1974 von dem jungen Architekten Paul Andreu erbaut. Da sich der Flugverkehr Mitte der 60er Jahre verdoppelt hatte, beschloss der französische Staat den Bau eines neuen Flughafens nördlich von Paris. Es sollten vier Kilometer Pisten und eine Infrastruktur entstehen, die mit der einer Stadt vergleichbar ist. Aber nicht nur von seiner technischen, sondern auch von seiner ästhetischen Seite her gesehen wurde der Terminal zu einem absoluten architektonischen Novum. In der Dokumentation kommt der Architekt selbst zu Wort und erklärt das bauliche Konzept der Anlage.

Quelle: http://www.arte.tv/de/Nr–7–Roissy-1/2865660,CmC=2865662.html

Die Sendung wird am 30.10.2009 um 7 Uhr wiederholt.

hörGEHschichten aus Neukölln

21. Oktober 2009
20:00bis22:00
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Die hörGEHschichten sind eine Straßenführung, mit der Geschichten über die Karl-Marx-Straße und ihre Seitenstraßen erzählt werden. Mit einem Routenplan und mp3- oder CD-Player im Gepäck entdeckt man selbst die Straße und die Stationen der Führung. Die Karl-Marx-Straße ist dabei sowohl die Fundgrube für die vielfältigen Geschichten als auch die Bühne, auf der die Straßenführung stattfindet. Die hörGEHschichten entstehen aus den historischen und gegenwärtigen Geschichten und Anekdoten der Karl-Marx-Straße und ihrer Händler, Flaneure, Bewohner, Künstler, Jugendlichen, Aufpasser, Beobachter, Zeitgenossen…

Vorführung der HörGEHschichten um 20 Uhr
Alte Post, Karl-Marx-Straße 97 – 99

Ausstellung bis 24.10., 15 bis 21 Uhr

Podiumsdiskussion und Workshop “Gentrification für alle und zwar umsonst!”

13. November 2009bis14. November 2009
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Die Podiumsdiskussion “Gentrification für alle und zwar umsonst! Strategien gegen steigende Mieten und für eine soziale und radikaldemokratische Wohnungspolitik” am 13.11.2009 für und mit allen Interessierten wird durch 3 Input-Referate eingeleitet:
1. „Selbstbestimmtes Wohnen“ und „Stadtpolitik von Unten“: Radikale Aktionsformen & sozialrevolutionäre Stadtteilpolitik // Samira Fansa, Stadtteil-Aktivistin aus Berlin
2. „Realpolitik“: Möglichkeiten des Einflusses auf Miet- und Wohnungsbaupolitik auf unterschiedlichen Politikebenen // Matthias Bernt, aktivistischer Stadtforscher aus Berlin
3. „Kapitalismus unterwandern“: Das Mietshäusersyndikatsmodell und die Erweiterung der Strategie über privilegierte Schichten hinaus // Helma Haselberger und Stefan Rost, Mietshäusersyndikat Freiburg

wann: Freitag, 13.11.2009, 20 Uhr
wo: Kreuzberg-Museum, Adalbertstr. 95a, Berlin-Kreuzberg

Am Samstag, den 14.11.2009 findet von 11 bis ca. 16:30 Uhr ein Workshop statt:
11 Uhr: Wohnen in der neoliberalen Stadt – Einführung in die Berliner Wohnungspolitik, mit einem Input von Andrej Holm
13.30 Uhr: Die Häuser denen, die drin wohnen? – Strategien, Aktionen, Bündnisse für eine soziale und radikaldemokratische Wohnungspolitik

wo: in der Betroffenenvertretung Teutoburger Platz, Templiner Straße 17, Berlin-Prenzlauer Berg

Podiumsdiskussion „GrenzgängerArt“: Gentrifizierung in Berlin- Neukölln und Tel Aviv- Florentin im Vergleich

16. Oktober 2009
19:00bis21:00
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Es diskutieren:
Dr. Talia Margalit (Architektin, Dozentin für Geographie und Stadtentwicklung, Universität Negev),
Dr. Henrik Lebuhn (Politologe, Berlin)
Roee Suffrin (Bildender Künstler, Jerusalem)
Alma Allora (Kunststudium Tel Aviv und Weimar)
Matthias Merkle (Retsina Film, Freies Neukölln)

wann: Freitag, den 16.10.2009 um 19 Uhr
wo: Meuterei – Reichenberger Str. 58, Berlin-Kreuzberg

Tagung: Hier arm – da sexy? Soziale Spaltung und Segregation in Berlin

17. Oktober 2009
10:00bis18:00
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Die Tagung der AG Linke Metropolenpolitik beschäftig sich mit dem Thema der Sozialen Spaltung in Berlin.
“Soziale und räumliche Polarisierung nehmen seit Jahren in den Städten zu. Auch in Berlin verschärfen sich die sozialen Gegensätze: In aufgewerteten Teilen der Innenstadt wurde über drei Viertel der Bewohnerschaft ausgetauscht. Woanders werden immer neue „Problemquartiere“ identifiziert, wo sich Armut und von sozialer Ausgrenzung Betroffene konzentrieren.
Auf der Tagung wollen wir nicht nur die globalen, nationalen und spezifischen Berliner Entwicklungen diskutieren, die zu Segregation führen. Ziel ist die Auseinandersetzung mit bestehenden und alternativen Instrumente zur Segregations-bekämpfung wie z.B. dem Quartiersmanagement (QM).
Nach wie vor sind die QM-Gebiete die Schlusslichter in Bezug auf Einkommen, Arbeitslosigkeit, Wohnungs- und Lebensqualität der BewohnerInnen. Was kann das Quartiersmanagement, was können Maßnahmen der Bildungs- oder Wohnungspolitik für eine soziale Stadtentwicklung leisten?”
(AG Linke Metropolenpolitik)

Programm:
I Kaleidoskop städtischer Spannungen
Was ist Segregation?
Facetten von Segregation
Diskurse über Segregation/Ghettodiskurse
II Segregation in Berlin
Segregation in Berlin – Befunde des Sozialstrukturatlas
Lokale Schlaglichter: Beispiel Marzahn-Hellersdorf, Innenstadt – Aufwertungsgebiete und Abwertungsgebiete
III Ursachen und Handlungsmöglichkeiten
Handlungsansätze gegen soziale Segregation

Parallele Workshops: Wohnungspolitik, Bildung, Kommunale Infrastruktur

Zeit: Samstag, 17. Oktober 2009, 10:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Neues Stadthaus, Otto-Suhr-Saal, Parochialstr. 3, Berlin-Mitte
Kosten: 5 Euro (incl. Mittagessen)
Anmeldung bis zum 15.10.2009 hier