Entries Tagged as 'Sonstiges'

im Internet reisen..

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Transsibirische Eisenbahn (Foto: yeowatzup via flickr)

Schön, dass man dank des Internets und google nun nicht mal mehr zum Verreisen die Wohnung verlassen mussen. Wer immer schon einmal mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren wollte, kann das in Echtzeit nun vorm Computer abhaken, so berichtet der Spiegel. 30 Tage dauerten die Dreharbeiten von google – und ermöglichen nun die Fahrt ohne Unterbrechung und lästige Nachtansichten. Gute Reise!

Die indische Kreuzung

// Gastbeitrag von Georg Jahnsen aus Mumbai //

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Indische Kreuzung (Fotograf: Georg Jahnsen)

In einem der vergessenen Stadtviertel Mumbais, an diesem einen Sonntag, an dieser einen Kreuzung, passierte es mal wieder, dass nichts mehr ging. Autos, Rickshaws, Handkarren, Kühe, Ziegen, herumstehende und herumliegende Gegenstände und jede Menge Menschen waren plötzlich ineinander verkeilt ohne sich dabei zu berühren. Respektvolles ineinander verkeilt sein. Es wurde mit den Händen gefuchtelt und Lärm veranstaltet. Normalerweise hilft dies beim eigenen Vorankommen in Mumbai. Nicht so an diesem Tag und an dieser Kreuzung. Am Schluss versuchte jeder noch die letzten paar freien Zentimeter vor sich zu gewinnen. Doch dadurch wurde die Situation nur noch vertrackter. Die letzten möglichen Lücken, die noch als Auswege hätten benutzt werden können, schlossen sich. Ein letztes allgemeines Hupen und Rufen bäumte sich auf. Und dann wurde es still. [Read more →]

Rettet die Schriftarten

rettet die zierfische

Leuchtschriften prägen das Stadtbild auf verschiedenste Art. Gerade Jahrzehnte alte Schriftzüge tragen zur Atmosphäre von Straßenzügen und Orten bei und werden zu Widererkennungspunkten. Oft verschwinden solche Relikte sang- und klanglos, wenn das zugehörige Geschäft geschlossen oder umgebaut wird. Seit 2005 gibt es allerdings eine Berliner Initiative, die sich sie Bewahrung und Dokumentation von Buchstaben zur Aufgabe gemacht hat: Das Buchstabenmuseum.

Gesammelt werden in erster Linie Leuchtreklame-Schriftzüge von Geschäften und Institutionen. Wert wird dabei auf handwerklich hochwertige Schriftzüge, Zeichen und Schilder aus dem öffentlichen Raum gelegt.

Im Schaudepot des Museums am Spittelmarkt lehnt das KaDeWe am roten Sparkassen S. Große gelbe Lettern des Ebbinghauses liegen auf dem Boden, vermischt mit den Buchstaben des Hauses des Rundfunks der DDR. Im Nebenraum treffen sich die Zille-Stuben mit dem Emblem der Markthalle am Alexanderplatz und blicken auf ein altes blaues U-Bahn U.

Momentan bittet die Initiative um Mithilfe: Das Buchstabenmuseum möchte die oben abgebildeten bekannten leuchtenden Zierfische und den Schriftzug des gleichnamigen und Geschäfts am Frankfurter Tor erwerben, um sie dauerhaft für das Museum sichern zu können. Mehr Infos zur Spendenaktion und den Öffnungszeiten des Schaudepots unter buchstabenmuseum.de

Hinweise zu erhaltenswerten und gefährdeten Schriftzügen können dort auch gegeben werden, um sie für die Sammlung des Museums zu retten.

Was fehlt auf unserer kleinen kargen Insel? Ein Bergpanorama!

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BIG sind eins der aufstrebenden Architekturbüros, die in letzter Zeit von sich reden machen. Interessant zum einem, weil sie tolle Architektur machen (z.B. der Mountain),  neue Wege der Projektpräsentation ausprobieren und mit provokanten Ideen überraschen. In dem Video gibt Bjarke Ingels – “der vermutlich lustigste Konzeptkünstler der zeitgenössischen Architektur” (art) – einen Überblick über die Arbeitsweise von BIG und die aktuellen Projekte. Tolle Ideen, ikonografische Architektur und ein Megaprojekt in Aserbaidschan – Zira Island.

Klingt größenwahnsinnig (und ist es vielleicht auch). Aber im Unterschied zu Projekten wie der Palme, soll das Projekt umweltfreundlich sein und ein karges Eiland begrünen (mehr Infos gibt´s hier). Hat jemand dazu mehr Infos zur Ökobilanz – oder ist es doch wieder nur (ein funktionierender) Marketing-Gag?

Wie auch immer, das Video ist inspirierend und unterhaltsam (ich habe herzlich gelacht bei P. Johnson´s “I´m a whore”). Viel Spass beim Ansehen.

Einem Streeart-Gemälde beim Entstehen zusehen

Den Künstler beim Arbeiten beobachten (aktualisiert sich alle 5 Min)

In Friedrichshain auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei in der Richard-Sorge-Str. entsteht eine Wohnanlage mit Miet-, Eigentumswohnungen und Townhäusern. Auf diesem Gelände bemalt aktuell der Künstler Nomad eine riesengroße Brandwand. Und das Schönste an der Sache ist, dass man ihm beim Bemalen zuschauen kann. Eine Webcam filmt ihn bei seinen Arbeiten und aktualisiert alle 5mindas obige Bild.

Und wer sehen will, wie sich der Bau der Wohnanlge gestaltet, kann dies über die zweite Webcam verfolgen.

[via judithmp]

Das blutende Straßenschild

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Irgendwo an der Grenze zwischen abgefahren und abartig ist diese Werbung für mehr Sicherheit auf Neuseelands Straßen. Weil in Neu Seeland der Beginn der Regensaison auch einen Anstieg der Verkehrstoten bedeutet, entwickelte das Papakura & Franklin District Council mit der Agentur Colenso BBDO eine besondere Art der Straßenschildes zur Verkehrssicherheit: das Bleeding Billbord. Bei Regen fängt der Junge auf dem Plakat an zu “bluten“. Die Autofahrer – so die Hoffnung – sollen daraufhin ihre Geschwindigkeit reduzieren. Ob wirklich funktioniert wissen wir nicht. Wer Infos hat – bitte her damit.

[Danke an Jan Abt für den Hinweis]

Urbaner Monsun

//Gastbeitrag von Georg Jahnsen//

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Regendichtes Dach? Foto von Georg Jahnsen

Die ersten schweren Regenfälle der diesjährigen Monsunsaison werden in Mumbai in Kürze beginnen. Jeweils um den 24. der Monate Juni und Juli werden diese Monsunregenfälle von extremen Gezeitenhochwassern überlagert. Die Stadt erwartet ein Jahrhunderthochwasser, welches möglicherweise schlimmer ausfallen wird als jenes vom Juli 2005, welches die Stadt bis zu zwei Meter überflutete.

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Donate a toilet!

//Gastbeitrag von Georg Jahnsen, Mumbai//

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Die Toilette oder das Pissoire im öffentlichen Raum werden seit einigen Jahren nicht nur in Deutschland als städtebauliche Elemente  wiederentdeckt. Fast immer sind diese heute mit allerlei Sensorik und sonstiger Technik vollgestopft und die Gestaltung läßt in puncto Eleganz und Modernität kaum Wünsche offen (z.B. das “Pinkelraumschiff” auf dem Braunschweiger Kohlmarkt). Pinkelexklusivität hat jedoch ihren Preis, und so ist es wenig erstaunlich, daß dieser einen Großteil der potenziellen Nutzer abschreckt. Wo ist das gute und einfache Design für eine öffentliche Toilette? Vorbild könnte das öffentliche Pissoire aus französischer Zeit sein: zwei halbhohe Wände und ein fliegendes Dach: fertig!

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Die Pille des Architekten

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Es gab noch Zeiten, da stand die Baubranche für Planer mit übervollen Terminkalendern. Wenn der Baumeister in diesem Fall Kopfschmerzen kriegt, nimmt er Advil, wie wir in diesem Werbeclip lernen. Vielleicht hilft dies auch im entgegengesetzten Fall. Gefunden auf: Unemployed Architect.