Entries Tagged as 'Architektur'

A Tribute to the Frankfurt Kitchen

Frankfurter Küche

Der österreichische Musiker Robert Rotifer hat ein Lied über die Frankfurter Küche geschrieben, die von der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky in den 1920er Jahren entwickelt worden ist und die durch ein Höchstmaß an Wegeoptimierung und Rationalisierung des Arbeitsplatzes Hausfrau (sic!) gekennzeichnet war.

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Temporäre Bar aus 420 IKEA-Schachteln

Temporäre Bar aus IKEA-Schachteln
Architekturstudierende der Universidade do Porto haben im Rahmen eines universitätsweiten Wettbewerb aus 420 IKEA-Plastikaufbewahrungsschachteln eine temporäre Bar entworfen und umgesetzt.

Nobody knows why, but whenever we go to Ikea, we cannot help buying white plastic boxes, multipurpose containers whose destination is always hazy. The reason for buying them is that these objects can surely be useful.
Quelle: Abitare

Die Schachteln sind mit LED, die auf die Musik reagieren hinterleuchtet. Die Bauzeit betrug nur eine Woche und wie die Fotos zeigen, scheint die Bar ihre Feuertaufe auch schon bestanden zu haben.
via Dezeen

Super-Mega-Schloss

super-mega-schloss

Der Architekt Robert Burghardt hat in seiner Diplomarbeit ein Alternativkonzept für die Bebauung des Schlossplatzes in Berlin entwickelt. Sein Entwurf sieht eine Collage ikonographischer Bauten und Gebäudeteile der Moderne vor, die zu einer Megastruktur zusammengestellt werden. Vertreten sind Bauten von Le Corbusier, The Smithons, Mies van der Rohe oder Konstantin Melnikow. Entstehen soll so ein Denkmal für die Moderne.

“Wir befinden uns in der paradoxen Situation, sowohl in der Moderne als auch nach der Moderne zu leben.”
Robert Burghardt in der taz Berlin vom 8. März 2010

Der modernistische Gedanke soll mit dem Denkmal für die gegenwärtigen und zukünftigen Debatten um Stadt und Architektur lebendig gehalten werden. Einen Beitrag dazu leistet der Entwurf zweifellos.

Das Modell von Burghardts Entwurf ist in der 8. Etage der von Ralf Schüler unter Leitung von Bernhard Hermkes entworfenen Architekturfakultät der TU Berlin (Straße des 17. Juni 152) zu besichtigen.

www.denkmal-für-die-moderne.de

Vortrag: Kunst und Landschaften – Roberto Burle Marx

4. März 2010
19:00bis21:00

Seien es das schwarz-weiß gewellte Pflaster an der Copacabana in Rio, die kubistischen abstrakten Formen der Gärten in São Paulo oder die Tapetenentwürfe – die spezielle Handschrift von Roberto Burle Marx springt einem sofort ins Auge. Der Brasilianer gilt schließlich als größter Landschaftsarchitekt des 20. Jahrhunderts und Schöpfer der modernen Sprache der weltweiten Landschaftsarchitektur. (baunetz)

Vortrag des Architekten und Bauhistorikers Pedro Moreira ein. Unter dem Titel „Roberto Burle Marx und der Aufbruch der modernen Landschaftsarchitektur”. Passend zum Thema auch die baunetzwoche#136.

Ort: Brasilianische Botschaft, Wallstraße 57

Anmeldung unter: kultur (at) brasemberlin.de

Ausstellung: Lighting Powers of Ten

12. März 2010 18:30bis25. April 2010 18:30

“Die Ausstellung Lighting Powers of 10 präsentiert das in New York ansässige, von Jean Sundin und Enrique Peiniger geführte Büro Office for Visual Interaction (OVI). Damit zeigt Aedes erstmals das Schaffen eines auf Lichtplanung spezialisierten Büros, das dank weltweiter Präsenz, sorgfältigster Auseinandersetzung mit individuellen Projekten, großer Innovationsgabe und höchster technischer Professionalität zu den führenden Vertretern seines Metiers zählt. Jean Sundin und Enrique Peiniger verstehen Licht als integrale Gestaltungskomponente von Gebäudearchitektur, ein Ansatz, dessen Erfolg gemeinsame Projekten mit Architekten wie Zaha Hadid, Enric Mirailles – Benedetta Tagliabue, GRIMSHAW, Morphosis, Pei Cobb Freed und Renzo Piano unter Beweis stellen.”

mehr Infos bei AEDES

Zeitraum: 12. März – 25. April 2010
Eröffnung: 12. März 2010, 18:30 Uhr
Ort: Aedes Am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, Berlin Mitte

Ausstellung: Dialog der Konstrukteure

13. März 2010 19:00bis9. April 2010 19:00

“Mit der industriellen Revolution hat sich neben dem bereits existierenden Berufsbild des Architekten und Baumeisters dasjenige des Bauingenieurs entwickelt. Das daraus entstandene Spannungsfeld um die Art und Weise der Zusammenarbeit zwischen Architekt und Ingenieur zeigt dabei eine lange, kontrovers diskutierte Tradition auf. Allgemeine architektonische Tendenzen unserer Zeit zeugen von einer weit verbreiteten Absicht, die Form unbekümmert von der Wirklichkeit der Konstruktion zu verfolgen. Gegenläufig dazu entstanden aber in der Schweiz in den letzten 20 Jahren einige bemerkenswerte Bauten und Projekte, die auf eine stark dialogische Auseinandersetzung in der interdisziplinären Zusammenarbeit hinweisen. Mit dieser Beobachtung als Startpunkt begibt sich die Ausstellung DIALOG DER KONSTRUKTEURE auf die Spurensuche nach den Bedingungen, Möglichkeiten und aber auch Grenzen dieses Dialoges.”

Ausstellungseröffnung mit Podiumsdiskussion: 04.03.2010, 19.00 Uhr
Ausstellung: 05.03. – 02.05.2010 // Di bis Fr 12-19 Uhr, Sa + So 14-19 Uhr
wo: DAZ Scharoun Saal, Köpenicker Str. 48/ 49, Berlin Mitte
Der Eintritt ist frei.

Nachkriegsmoderne ade.

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Die Bonner Beethovenhalle ist  vom Abriss bedroht.
(Quelle: © Schafgans Archiv/ Hans Schafgans)

Hach wie schön wars früher noch, als die junge, aufstrebende Bunderepublik mit ihren funktional-ästethischen, schwingenden Gebäuden der kriegsgebeutelten Stadt wieder etwas Leben einhauchte.

Vor allem die Baudetails – fein gegliederte Fassaden, geschwungene Treppen und Handläufe, lichtdurchflutete Eingangshallen, Fenster- und Bodenmosaike, kunstvoll verzierte Türgriffe – geben den Gebäuden aus den 1950er Jahren ein unverwechselbares Gesicht (monumente online).

Die Demokratie verliert vierlerorts ihr Gedächtnis. In Hannover soll der von Oesterlen sensibel in das historische Ensemble eingefügte Plenarsaaltrakt umgebaut oder abgerissen werden, vom historischen Zentrum in Berlin ist Nennenswertes kaum übrig geblieben und in Bonn wurde der alten Plenarsaal von Hans Schwippert bereits 1987 abgerissen.

Auf der Suche nach irgendwas, was bleibt. Die Nachkriegsmoderne erfährt in jüngerer Zeit wieder eine Wertschätzung – und der Abriss all jener Gebäude, die stadtbildprägend und den Menschen ans Herz gewachsen sind, können nicht mehr ohne Widerstand der Bevölkerung vollzogen werden. [Read more →]

Ausstellung: Gebauter Aufbruch – Neue Synagogen in Deutschland

2. März 2010
18:30bis20:30

“Die Stiftung Baukultur Rheinland Pfalz hat über den Tellerrand ihres Bundeslandes geschaut und eine Ausstellung über „Neue Synagogen in Deutschland“ (Untertitel) herausgegeben. Sie wird unter dem Titel „Gebauter Aufbruch“ ab 2. März 2010 in der Landesvertretung von Rheinland-Pfalz in Berlin gezeigt.
19 Neue Synagogen stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung, die erstmals 2009 in Mainz gezeigt worden war. Seit Mitte der 90er Jahre werden in nennenswertem Umfang wieder Synagogen in Deutschland gebaut. Die Ausstellung trägt die wichtigsten baulichen Zeugnisse eines aufblühenden jüdischen Gemeindelebens zusammen. Anlass für die Ausstellung war der Bau der Mainzer Synagoge des Architekten Manuel Herz.”

Eröffnung: Dienstag, 2. März 2010, 18.30 Uhr
Ort: Landesvertretung Rheinland-Pfalz, In den Ministergärten 6, Berlin Mitte

Podiumsdiskussion: Hotel – Raum für Experimente

4. März 2010
19:00bis22:00

“Kaum etwas hat sich in letzter Zeit so gewandelt wie die Tourismus-Architektur: Es gibt nicht nur immer mehr Hotels, sie werden auch immer differenzierter. Konnte man sich früher anhand des Sternchen-Schemas noch eine ziemlich genaue Vorstellung davon machen, wie das Zimmer der gewählten Kategorie wohl ausgestattet sein würde, gibt es heute unzählige Features, zwischen denen der Gast wählen kann: Designhotel, Low-Budget-Kette oder Luxussegment – das sind die Oberbegriffe einer sich weit verzweigenden Branche, die vom vielreisenden Business-Gast bis zum braven Urlauber ein breites Spektrum persönlicher Vorlieben bedient.
In der Dialogreihe „Trends, Thesen, Typologien“, die Grohe gemeinsam mit BauNetz im Jahr 2010 ausrichtet, geht es in der ersten Veranstaltung „Hotel – Raum für Experimente“ in Berlin genau um die Fragen, die Architekten, Betreiber und Nutzer dazu beschäftigt: Wie flexibel muss ein Gebäude sein? Welche Rolle spielt die Architektur?
Auf dem Podium diskutieren dazu die Architekten Holger Kehne (Plasmastudio), Benedict Tonon, Tobias Wallisser (LAVA) und Thomas Albrecht (Hilmer & Sattler und Albrecht), außerdem zwei ausgewiesene Vertreter des Hotelfachs. Die Moderation hat der Berliner Architekturkritiker Andreas Ruby.”

Termin: 4. März 2010, 19 Uhr. Ab 21 Uhr: Imbiss
Ort: Lounge des Hotels „Casa Camper“, Weinmeisterstraße 1, Berlin-Mitte

IKEA rundum

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Foto von ktpupp via flickr.

Bevölkern schon seit Mitte der 1970er Jahre Billy, Lack und co die Wohnzimmer Deutschlands, möchte das Möbelunternehmen bzw. seine Tochter Bloklok nun auch den Fertighaus-Markt in Deutschland erobern. Mit Imbus-Schlüssel Häuser bauen? Das Konzept, einfach und preisgünstig, funktioniert ganz ohne den Ikea-Mitmach-Effekt. In den skandinavischen Ländern und Großbritannien bereits erfolgreich erprobt, werden die kleinen Reihen- und Mehrfamilienhäuser ab März auch hierzulande angeboten. “Funktional wie ein Billy-Regal” titelt die Süddeutsche in einem Artikel und vergleicht die neuen Fertighäuser mit einem Hasenstall. Ob das recht sperrige Motto “Gut leben, preiswert leben, clever leben” und das neue Fertighausprodukt ebenso erfolgreich sein werden wie “Wohnst Du noch – oder lebst Du schon?” wird sich nach der ersten Anlaufphase zeigen. Zu fragen bleibt, ob die Nachfrage so groß sein wird, dass auch hierzulande die Häuser per Los vergeben werden. Bis jetzt kann man nur sein Interesse bekunden und Informationen anfordern…