Nachdem Mitglieder von urbanophil letztes Jahr auf dem PLANET-Kongress „Social Participation in Formation of Urban Space – Top Down/Botton up“ teilgenommen haben, und wir auch sonst Kontakte nach Polen pflegen, begrüßen wir nun eine Gruppe von Studenten der Architekturfakultät der Universität Politechnika Warszawska. urbanophil gestaltet das Rahmenprogramm und organisiert urbanoTOURS.
Den Auftakt des Berlinbesuchs bildet eine Vortragsreihe auf dem Gelände EXROTAPRINT, einer ehemaligen Druckmaschinenfabrik in Berlin-Wedding. Ab 16:00 Uhr referieren:
Bernhard Hummel (Architekt, Partner Exrotaprint) über die wechselhafte Geschichte und die besondere Architektur des Rotaprint-Areals berichten,
Karsten Ruddigkeit (urbanophil) über „Berlin - Hauptstadt der Risikogesellschaft”,
Nikolai Roskamm (ISR, FPB) widmet sich den Großprojekten in der Berliner Nachwendezeit und
Tim Birkholz (Tutor am ISR) wirft einenBlick auf die Geschichte des Berliner Palastes der Republik.
Die polnischen Gäste werden im Anschluss architektonische und stadtplanerische Projekte aus Warschau vorstellen. Der Abend wird gegen 19:00 Uhr mit einer Grillrunde auf dem Exrotaprint Gelände beendet. Externe sind herzlich Wilkommen!
Mal wieder ein beeindruckendes Video aus dem Hause OMA. Es ist schick animiert, und gerade die Stadtansichten beeindrucken. Das Gebäude selber allerdings - das worum es sich in dem Video eigentlich dreht - wirkt langweilig und setzt die kubische, kistenstapelnde Architektur von Koolhaas und OMA (1, 2, 3, 4) uninspiriert fort.
Ein Projekt zur Entwicklung des öffentlichen Raumes in Europa läuft gerade am Netherlands Architecture Institute (NAI). In dem Projekt My public space gingen 8 Personen in 8 europäischen Städten - Dublin, Copenhagen, Naples, Barcelona, Rotterdam, Tirana, Brussels und Berlin der Frage nach, wie der öffentliche Raum gestaltet ist und wie er sich entwickelt.
Gespannt darf man auf den “European public index” sein, der wohl die Veränderungen von Privatheit und Öffentlichkeit als Zahlen und Grafiken darstellen möchte. Zu hoffen ist, dass die Ausstellung auch in Berlin zu sehen sein wird.
Irgendwie denkt man bei Bremen zuerst an den Fussballverein und eine kleine schnarchige Stadt - zumindest ist dies das erste Klischee, was einem im Kopf herumgeistert. Schaut man aber mal genauer hin, dann fällt doch auf, dass es interessante Initiativen und Personen, Aktionen und Projekte gibt. Die wohl spannenste Aktion des letzten Jahres war das Sproutbau-Projekt (wir berichteten). Aber auch Diese Jahr gibt es auch einige spannende Projekte, die einen Blick wert sind.
.. werden “Inseln des frivolen Miteinanders”.
Zum einen ist da das Projekt B.A.L.D - Brache als lebendiges Dorf, eine “temporäre Besiedelung eines Noch-Nicht-Ortes”. In der Bremer Überseestadt, sollen “die Lücken des Masterplans” bespielt und “auf ihnen Inseln des frivolen Miteinanders” gegründet werden. Einen ersten Einblick gibt das Interview mit dem AAA. Zum anderen die Ausstellung “bremen 2.0 – die stadt neu denken“, die vom Anfangen-Netzwerk organisiert wird (bei deren “Bremer Architektur Dialog” immer wieder spannende Leute ihre Projekte vorstellen).
Und weil Streetart ja auch immer ein Hinweis für die Kreativität und das kulturelle Potential einer Stadt ist, hier das schöne Portal streetart-bremen.de.
Es ist definitiv ein Luxus-Problem, wenn Wohnungen nicht vermietet werden, weil der Hausbesitzer genug Geld mit der Werbung durch die Medienfassaden an seinem Hochhaus verdient (hier gibt es das Video in besser Qualität). Vielleicht liegt es aber auch daran, dass viele in einem solchen Haus nicht wohnen möchten, da es den ganzen Tag durch die Fenster reinleuchtet. Und das tut es am Times Square zur Genüge, wie man diesem Video entnehmen kann. Gefunden über de-bug.