Entries Tagged as 'Ausstellungen'

Alte Buchstaben an neuem Ort

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Die Buchstaben ziehen um. Foto: Buchstabenmuseum

Die Buchstaben ziehen um. Foto: Buchstabenmuseum

Das Buchstabenmuseum ist umgezogen! Vor einiger Zeit berichteten wir bereits über diese liebenswerte Initivative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Leuchtreklame, Werbeschriftzüge und Embleme zu sammeln, um sie vor der Zerstörung zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Nach dem die Sammlung schnell immer größer wurde, ist nun das Museum vom Spittelmarkt in die Markthalle am Alexanderplatz in größere Räume umgezogen. Urbanophil hat sich umgesehen und ist begeistert: Die Buchstaben haben nun viel Platz und können in mehreren kleinen Räumen bestaunt werden – der ein oder andere Schriftzug ist sicherlich dabei, den man in der Stadt gesehen, vielleicht sogar  schon vermisst hat.

Informationen zum Museum und viele Buchstaben gibt es hier.

Öffnungszeiten:
Do – Sa 13 – 15 Uhr,
Eintritt: 2,50 Euro

Karl-Liebknecht-Straße 13, Markthalle “Berlin Carré”, 1.OG
10178 Berlin – Mitte
U+S Alexanderplatz

Ausstellung: Das ungebaute Berlin

31. Juli 2010 10:00bis15. August 2010 20:00
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“Keine andere Stadt inspirierte Architekten so sehr zu Visionen wie Berlin. Die zahlreichen politischen Umbruchsituationen verlangten nach einem jeweils neuen architektonischen und urbanistischen Ausdruck. Auch wenn die idealisierten und oft radikalen Konzepte nicht immer befriedigend auf den spezifischen Kontext reagieren und eine zugespitzte Haltung widerspiegeln, sind sie dennoch Teil der Ideengeschichte. Sie offenbaren die Sehnsüchte einer Gesellschaft. Im Gegensatz zu anderen Metropolen zieht sich die Suche nach einer alternativen Stadt wie ein roter Faden durch die Geschichte Berlins.
Es werden vergessene und verdrängte Projekte ans Licht geholt und in Plänen und Modellen präsentiert. Es wird ein anderes Berlin gezeigt, als wir es kennen, eine unsichtbare Stadt. Dessen Kenntnis ist aber für das Verständnis der gebauten Stadt notwendig, weil sich diese aus den Fragmenten der Utopien zusammensetzt. Die Ausstellungsgestaltung von Kuehn Malvezzi will nicht nur Architektur und Städtebau als Einheit darstellen, sondern auch Entwurf und Diskurs als einen Prozess. Gefilmte Statements von Koolhaas, Siza, Venturi, Eisenman, Libeskind, Foster und vielen anderen werden als ein imaginärer Kongress präsentiert, um zu demonstrieren, dass die Entwürfe Teil einer Debatte sind.” (Das ungebaute Berlin)

Zeit: 16.07. – 15.08.2010, täglich 10 – 20 Uhr
Ort: Café Moskau, Karl-Marx-Allee 34, Berlin-Mitte

Fünfte Architekturwoche A5

16. Juli 2010bis24. Juli 2010
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InfoHalt in FreihamUmbruch.Abbruch.Aufbruch
Fünfte Architekturwoche A5 in München, Traunstein, Nürnberg, Erlangen, Fürth, Augsburg, Kempten, Würzburg, Landshut, Regensburg

Unter dem Motto „Umbruch.Abbruch. Aufbruch“ setzt die Fünfte Architekturwoche den Rahmen für Projekte die sich mit der Stadt, dem Stadtrand und der Vorstadt beschäftigen. Vom 16. bis zum 24. Juli 2010 möchte der Bund Deutscher Architekten – BDA in Bayern das Interesse für baukulturelle Belange wecken und darüber hinaus das kritische Bewusstsein in der Gesellschaft stärken. Architektur und Stadtplanung sollen in dieser Woche ein lebendiger, erfahrbarer Bestandteil unserer Kultur und Gegenstand des öffentlichen Diskurses sein.

Ein absolut vielseitiges Programm an spannenden Orten, wie beispielsweise im Architekturclub in dem im Frühjahr geschlossenen Kaufhaus am Dom in der Münchner Fußgängerzone, wird geboten. Auch die Fakultät für Architektur der Technischen Universität München ist mit zahlreichen interessanten Veranstaltungen beteiligt, weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind nachzulesen auf der Homepage der Fünften Architekturwoche A5.

Ausstellung und Führung: “Außenstelle Fernsehturm”

17. Juli 2010
12:00bis20:00
18. Juli 2010
12:00bis20:00
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Plakat zur Ausstellung

Die Kunsthochschule Weißensee bespielt am  17. und 18. Juli 2010 die wohl zentralsten Galerieräume Berlins: die Fernsehturmfußumbauung.

Dreißig Studierende der Kunsthochschule Berlin-Weißensee stellen zusammen mit internationalen Gaststudenten aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Japan, Großbritannien, der Schweiz und Kanada in der “Außenstelle Fernsehturm” ihre neuesten Werke aus.

Die Ausstellung findet im Rahmen der Tage der offenen Tür der Kunsthochschule Berlin-Weißensee statt und wird von der Jungkuratorin Katia Lina Sternel betreut.

Am Samstag um 12 Uhr wird mit einem Sektfrühstück eröffnet, der Eintritt ist frei. Um 13 Uhr am Samstag bieten die Jungen Meister e.V. eine Führung durch die Ausstellung an, für die man sich hier anmelden kann.

Geöffnet ist an beiden Tagen zwischen 12 und 20 Uhr.

Hoffentlich ist diese Ausstellung ein Auftakt zu einer verstärkten Nutzung der Fernsehturmfußumbauung!

WO: Fernsehturmfußumbauung, Panoramstraße 1a, Berlin
WANN: 17. und 18. Juli, 12-20 Uhr

EINTRITT FREI

Am Wochenende ist Kunst im Fuß

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Auskragende Dächer der Fernsehturmfußumbauung - im Hintergrund die Rathauspassage
…des Berliner Fernsehturms. Die Fußumbauung wurde nach der Errichtung des Fernsehturms 1969 begonnen und drei Jahre später fertig gestellt. Bauingenieur Walter Herzog und Architekt Heinz Aust setzten mit ihren in die Höhe und in Richtung Boden strebenden auskragenden Faltwerkkonstruktionen ein Bindeglied zwischen Fernsehturm und Stadt, das als Erdung und Lokalisierung des Turms wirkt.
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Rezension + Tipp: „Post Oil City“

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Noch bis zum 18. Juli ist in der Berliner ifa-Galerie eine höchst empfehlenswerte Ausstellung zu besichtigen: Post Oil City, über die „Stadt nach dem Öl“. Die Ausstellung ist auf Grundlage der gleichnamigen Arch+-Ausgabe vom Januar 2010 konzipiert worden (das Heft ist in der Ausstellung oder über die Website käuflich erhältlich).

Post Oil City ist nach den Oberthemen „Nachhaltigkeit“, „Stadtverkehr“ und „Stadtsystem“ gegliedert. Für jedes der drei Themen wurde eine umfangreiche und höchst informative [Read more →]

„Connor hat Depressionen“

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Clean Air Pod: Ant Farm (Chip Lord, Doug Michels und Curtis Schreier) 1970; Foto: Chip Lord, Courtesy Ant Farm

Warum bloß ist der Held der Terminator-Saga so unheilvoll erkrankt? Weil er die Welt einmal gerettet hat und nun die Last einer unbestimmten Zukunft trägt? Weil er immerfort kämpft gegen übermächtige Gegner und nicht ausschließen kann, diesen mit seinen Bemühungen gar in die Hände zu spielen? Weil er sich völlig isoliert hat, um den Spürsystemen der Maschinen entgehen zu können?

Im Buch „Klimakapseln. Überlebensbedingungen in der Katastrophe“ von Friedrich von Borries – der auch Kurator der gleichnamigen Ausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ist – schlüpft der Archivar in die Rolle des Terminators. [Read more →]

Die 6. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst eröffnet in Berlin-Mitte und Kreuzberg

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Auf das, „was draußen wartet“, möchte die 6. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, die heute abend feierlich eröffnet wird, verweisen.

Michael Schmidt, Ohne Titel (2010), aus der Serie Frauen, 1997-99

Wer die letzten Wochen aufmerksamen Auges durch Berlin spaziert ist, hat umgekehrt in einem ihrer „Draußen“ – dem Berliner Stadtraum – vielleicht schon ihre Vorboten entdeckt. Ohne jegliche schriftliche Beigabe sind die ausschnitt-haften Frauenporträts des Künstlers Michael Schmidt zwischen die werbenden oder anklagenden Botschaften des Berliner Plakatwalds geklebt und geben dem uneingeweihten Betrachter ein Rätsel auf.

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The Knot – ein freier Versuchsraum in der Stadt

29. April 2010bis1. Mai 2010
3. Mai 2010bis16. Mai 2010
17. Mai 2010bis30. Mai 2010
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“THE KNOT ist eine mobile Plattform, die von Ende April 2010 bis Oktober 2010 in Berlin, Warschau und Bukarest verschiedene Orte im öffentlichen Raum besetzt und zum freien Begegnungs-, Austausch- und künstlerischen Versuchsraum umfunktioniert. In der Aktivierung des öffentlichen Raums verfolgt THE KNOT die Frage nach dem Umgang mit Kunst außerhalb schützender Institutionen, die angewandte Forschung über die Chancen öffentlicher Räume und die Schaffung eines experimentellen Raums für neue Formen der Kooperation im „digital age“.
Das von Markus Bader (raumlabor berlin), Oliver Baurhenn (DISK/CTM), Jakub Szreder (freier Kurator) und Raluca Voinea (E-cart.ro) kuratierte Projekt führt Künstler, Urbanisten, Architekten, Theoretiker und Aktivisten zusammen. Diese sollen als permanente oder vorübergehende Mitglieder des Projekts den Austausch zwischen temporär geschaffenem Stadtraum und dessen Nutzern ermöglichen. Durch das flexible Programm (veröffentlicht auf www.knotland.net) und das innovative Erscheinungsbild verkörpert THE KNOT die Stadt von heute und ist gleichzeitig Bezugspunkt innerhalb der umfassenden Diskussion über die urbanen Netzwerke von morgen.” (THE KNOT)

In Berlin ist THE KNOT mit vielen Veranstaltungen an folgenden Orten präsent:
auf dem Kulturforum (29.04.2010 – 01.05.2010),
auf dem Mariannenplatz (03.05.2010 – 16.05.2010) und
dem ehemaligen Flughafen Tempelhof (17.05.2010 – 30.05.2010)

Ausstellung: Ostkreuz . Agentur der Fotografen . Die Stadt

28. Juni 2010 11:00bis4. Juli 2010 20:00
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Spannende Ausstellung in der Galerie C/O Berlin im ehemaligen Postfuhramt in der Oranienburger Straße: 18 Fotografen der bekannten Agentur Ostkreuz haben sich auf die Suche nach der Essenz des Städtischen begeben. Dazu wurden Menschen in ihrem urbanen Umfeld porträtiert. Zusammengetragen wurden Fotografien aus 22 Städten, verteilt über die ganze Welt.

Mit dieser Ausstellung feiert Ostkreuz sein 20jähriges und C/O Berlin sein 10jähriges Bestehen.

Ausstellung
Ostkreuz. Agentur der Fotografen. Die Stadt.
Vom Werden und Vergehen
08.05 bis 04.07.10

täglich geöffnet von 11-20 Uhr
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro

Ort:
Postfuhramt
Oranienburger Straße 35/36
10117 Berlin