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Ausstellung: auf.einander.bauen

28. August 2010 10:00bis31. August 2010 18:00

“Die Ausstellung “auf.einander.bauen” präsentiert 12 erfolgreich realisierte Baugemeinschaftsprojekte in der Berliner Innenstadt. Sie zeigt, dass das Stadtbild durch die zukunftsweisenden Ideen eines verdichteten und umweltbewussten Wohnens gewinnt, und das Berliner Wohnungsangebot wird durch diese kostensparende Form der Eigentumsbildung vielfältiger. Mehr noch: Diese Wohnform kann zur sozialen Stabilisierung innerstädtischer Quartiere beitragen, denn Baugemeinschaften sind erfahrungsgemäß “soziale Anker”. Baugemeinschaften verwirklichen ihren Lebensstil häufig nicht nur in den eigenen vier Wänden, ihre Mitglieder engagieren sich auch überdurchschnittlich im Kiez.” (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung)

Zeit: 02.-31.08.2010
Öffnungszeit: Mo-Sa 10:00-18:00 Uhr
Ort: Lichthof der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Am Köllnischen Park 3, Berlin-Mitte

Ausstellung: Measure of Man – Measure of Architecture

4. September 2010 11:00bis23. September 2010 18:30

“Gerade in jüngster Zeit spielt unter Architekten, Stadtplanern, Künstlern und Aktivisten die soziale Verantwortung gegenüber Umwelt und Zukunft, eine immer größere Rolle. Ihr architektonisches und urbanistisches Fachwissen, ihre Expertise, ihre bereits gewonnenen Erfahrungen und die entsprechenden Netzwerke zur Verbesserung der Lebensqualität (in Entwicklungsländern wie in hiesigen sozialen Brennpunkten) finden ihren Niederschlag in einer Vielzahl innovativer Projekte.
Architektur und Stadtplanung fungieren dabei verstärkt als Katalysatoren für den sozialen, infrastrukturellen und wirtschaftlichen Wandel, vor allem in Regionen, die mit widrigen klimatischen und sozialen Bedingungen zu kämpfen haben. So entstehen vermehrt einfühlsame und intelligente Lösungen sowie neue Typologien zur Verbesserung des täglichen Lebens wie Bildungseinrichtungen und Arbeitsstätten für die Bewohner vor Ort. Diese Projekte fördern die lokale Identität ebenso wie die Bildungschancen und erhöhen somit das soziale und wirtschaftliche Potenzial. Gleichzeitig sind diese Projekte lokale Antworten auf globale Herausforderungen wie Migration, Armut und Umweltbelastungen.
Die Ausstellung Measure of Man – Measure of Architecture – New Responsibility in Architecture and Urbanism zeigt eine Auswahl unterschiedlicher Ansätze und Initiativen aus der ganzen Welt: zum Beispiel aus Äthiopien, Malawi, Mosambik, Venezuela, Palästina, Indien und Spanien.” (AEDES)

Eröffnung: Donnerstag, 12. August 2010, 18.30 Uhr
Öffnungszeiten: Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, Sa-So 13 bis 17 Uhr
Ort: Aedes Am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, Berlin-Mitte

Ausstellung: The Informal City of Century XXI

3. September 2010 18:30bis23. September 2010 18:30

“In São Paulo gibt es mehr als 1500 Favelas, deren Integration in das reguläre Stadtgebiet eine enorme Herausforderung darstellt. Favelas sind Stadtteile, die keine legale Baugenehmigung besitzen. Wo Grundstücke unkontrolliert unterteilt und Gebäude ungeplant errichtet werden, entstehen sogenannte “Spontansiedlungen” – häufig ohne jede Infrastruktur und öffentliche Verwaltung. Dies ist mittlerweile ein weitverbreitetes Phänomen in fast allen Metropolen und Kontinenten.
Die Ausstellung “The Informal City of Century XXI – Eine Vision für die Zukunft der Favelas in São Paulo” präsentiert Studienergebnisse aus der Zusammenarbeit zwischen brasilianischen und internationalen Architekten. Sie zeigen Interventionen bei der Nutzung alternativer Technologien für Wasser- und Abwassersysteme, Energie, Erosionskontrolle und Transport sowie Planungen für Wohnungsbau, Infrastruktur und Grünanlagen. Detaillierte Entwürfe, Statistiken und Beschreibungen der sozialen, politischen und anderer spezifischer Besonderheiten der Favelas analysieren die illegalen Landbesitznahmen. Pläne, Fotografien und Videos illustrieren die Komplexität der neu entwickelten Projekte.” (AEDES)

Eröffnung: Donnerstag, 12. August, 18.30 Uhr

Öffnungszeiten: Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, Sa-So 13 bis 17 Uhr
Ort: Aedes Am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, Berlin-Mitte

MERIDIAN | URBAN – Call for Proposals

Nachdem sich das Haus der Kulturen der Welt mit dem Projektaufruf “überlebenskunst” bereits an Akteure im urbanen Raum gewandt hat, lädt es nun Nachwuchskuratoren ein, Vorschläge für ortsspezifische Kunstprojekte im Rahmen von Meridian | Urban. Curatorial Projects on Health einzureichen.

Kuratoren sind aufgefordert, Kunstprojekte für das Stadtzentrum Berlins vorzuschlagen. Es werden Projekte gesucht, die sich mit dem Verhältnis von Kunst und Gesundheit auseinandersetzen, seine Bedeutung für das zeitgenössische urbane Leben ansprechen und bestehende Menschenbilder hinterfragen. (HKW)

Hier werden vielleicht neue Projekte für den Urban Intervention Award der Zukunft geboren. Die gesamte Beschreibung des Call for proposals findet ihr hier. Annahmeschluß ist der 17. September 2010.

Ausstellung: Mit dem Townhouse leben

19. August 2010 14:00bis21. August 2010 19:00

“Mit dem Townhouse leben”

Eine Informationsausstellung organisiert von Dominikus Müller und Kito Nedo in der Galerie Kai Hölzer.

Mit dem Niedergang der Rohstoff-, Waren- und Investitionsgüterproduktion in den westlichen Industrienationen und dem Umbau zu Dienstleistungs- und Informationswirtschaften geht ein Strukturwandel von Städten einher, durch die an immer mehr Orten immer größere auch innerstädtische Areale ungenutzt bleiben.

Parallel dazu ist, beginnend mit der Abschaffung der Privilegien und Bindungen der Wohnungsgemeinnützigkeit 1988 und fortgeführt im Rückzug des Bundes aus der Förderung im Zuge der “Föderalismusreform” von 2006 der soziale Wohnungsbau seit Jahren schon im Niedergang begriffen. Auch in Folge der Privatisierung von Wohnungsbaugesellschaften sind heute weniger als 9 Prozent des Wohnraums im Westteil Berlins den Sozialwohnungen zuzuzählen. Selbst im Ostteil der Stadt sind es trotz weiträumiger Plattenbauviertel kaum mehr als 20 Prozent. Bauen, so scheint es, ist wieder Bürgersache.

Berlin, an seine Vorreiterrolle in Sachen politischer und gesellschaftlicher Radikalisierungen gewöhnt, hat sich mit seinem “Planwerk Innenstadt” von 1999 eine Strategie zur “Reurbanisierung und Revitalisierung der historischen Mitte und der City-West” gegeben, die im wesentlichen darauf beruht, Innenstadt-Brachen insbesondere durch eigentumsfähige Gebäudetypologien zu ergänzen und kommunale Grundstücke für selbstnutzende Bauherren und Bauherrengemeinschaften zur Verfügung zu stellen.

Explizit Bezug nehmend auf Tom Wolfes Abrechnung mit den Ideen des sozialen Wohnungsbaus in seiner 1981 erschienenen Kampfschrift “From Bauhaus to our House” (dt. Titel “Mit dem Bauhaus leben”) kanalisiert “Mit dem Townhouse leben” den medialen Rausch, den der neo-bourgeoise Bauboom in der City und den zentralen Randlagen Berlins ausgelöst hat. In hunderten unkommentierten und aleatorisch ausgewählten Texttafeln und Fotografien rückt der Akteur in den Fokus, der sich als eigentliche Triebfeder des Umbaus der Städte erweist: Der Markt und seine Sprache in Immobilienbeilagen, Werbeprospekten, und wohlmeinenden wie kritischen Berichterstattungen. Den von Dominikus Müller und Kito Nedo ausgewählten Textsamples und Zitaten sind Fotografien der in Berlin lebenden Künstlerin Nine Budde gegenübergestellt. Als Mehrkanal-Diashow schneiden sie mitten hinein in die als Filetstücke kommunizierten Innenstadtlagen, die den Speckgürtel längst als bevorzugte Wohnlage des neuen Geschmacksbürgertums abgelöst haben.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit einem Text von Robert Burghardt und Fotografien von Nine Budde.

Öffnungszeiten:

Alte Buchstaben an neuem Ort

Die Buchstaben ziehen um. Foto: Buchstabenmuseum

Die Buchstaben ziehen um. Foto: Buchstabenmuseum

Das Buchstabenmuseum ist umgezogen! Vor einiger Zeit berichteten wir bereits über diese liebenswerte Initivative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Leuchtreklame, Werbeschriftzüge und Embleme zu sammeln, um sie vor der Zerstörung zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Nach dem die Sammlung schnell immer größer wurde, ist nun das Museum vom Spittelmarkt in die Markthalle am Alexanderplatz in größere Räume umgezogen. Urbanophil hat sich umgesehen und ist begeistert: Die Buchstaben haben nun viel Platz und können in mehreren kleinen Räumen bestaunt werden – der ein oder andere Schriftzug ist sicherlich dabei, den man in der Stadt gesehen, vielleicht sogar  schon vermisst hat.

Informationen zum Museum und viele Buchstaben gibt es hier.

Öffnungszeiten:
Do – Sa 13 – 15 Uhr,
Eintritt: 2,50 Euro

Karl-Liebknecht-Straße 13, Markthalle “Berlin Carré”, 1.OG
10178 Berlin – Mitte
U+S Alexanderplatz

Ausstellung: Das ungebaute Berlin

13. August 2010 10:00bis15. August 2010 20:00

“Keine andere Stadt inspirierte Architekten so sehr zu Visionen wie Berlin. Die zahlreichen politischen Umbruchsituationen verlangten nach einem jeweils neuen architektonischen und urbanistischen Ausdruck. Auch wenn die idealisierten und oft radikalen Konzepte nicht immer befriedigend auf den spezifischen Kontext reagieren und eine zugespitzte Haltung widerspiegeln, sind sie dennoch Teil der Ideengeschichte. Sie offenbaren die Sehnsüchte einer Gesellschaft. Im Gegensatz zu anderen Metropolen zieht sich die Suche nach einer alternativen Stadt wie ein roter Faden durch die Geschichte Berlins.
Es werden vergessene und verdrängte Projekte ans Licht geholt und in Plänen und Modellen präsentiert. Es wird ein anderes Berlin gezeigt, als wir es kennen, eine unsichtbare Stadt. Dessen Kenntnis ist aber für das Verständnis der gebauten Stadt notwendig, weil sich diese aus den Fragmenten der Utopien zusammensetzt. Die Ausstellungsgestaltung von Kuehn Malvezzi will nicht nur Architektur und Städtebau als Einheit darstellen, sondern auch Entwurf und Diskurs als einen Prozess. Gefilmte Statements von Koolhaas, Siza, Venturi, Eisenman, Libeskind, Foster und vielen anderen werden als ein imaginärer Kongress präsentiert, um zu demonstrieren, dass die Entwürfe Teil einer Debatte sind.” (Das ungebaute Berlin)

Zeit: 16.07. – 15.08.2010, täglich 10 – 20 Uhr
Ort: Café Moskau, Karl-Marx-Allee 34, Berlin-Mitte

Fünfte Architekturwoche A5

16. Juli 2010bis24. Juli 2010

InfoHalt in FreihamUmbruch.Abbruch.Aufbruch
Fünfte Architekturwoche A5 in München, Traunstein, Nürnberg, Erlangen, Fürth, Augsburg, Kempten, Würzburg, Landshut, Regensburg

Unter dem Motto „Umbruch.Abbruch. Aufbruch“ setzt die Fünfte Architekturwoche den Rahmen für Projekte die sich mit der Stadt, dem Stadtrand und der Vorstadt beschäftigen. Vom 16. bis zum 24. Juli 2010 möchte der Bund Deutscher Architekten – BDA in Bayern das Interesse für baukulturelle Belange wecken und darüber hinaus das kritische Bewusstsein in der Gesellschaft stärken. Architektur und Stadtplanung sollen in dieser Woche ein lebendiger, erfahrbarer Bestandteil unserer Kultur und Gegenstand des öffentlichen Diskurses sein.

Ein absolut vielseitiges Programm an spannenden Orten, wie beispielsweise im Architekturclub in dem im Frühjahr geschlossenen Kaufhaus am Dom in der Münchner Fußgängerzone, wird geboten. Auch die Fakultät für Architektur der Technischen Universität München ist mit zahlreichen interessanten Veranstaltungen beteiligt, weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind nachzulesen auf der Homepage der Fünften Architekturwoche A5.

Ausstellung und Führung: “Außenstelle Fernsehturm”

17. Juli 2010
12:00bis20:00
18. Juli 2010
12:00bis20:00

Plakat zur Ausstellung

Die Kunsthochschule Weißensee bespielt am  17. und 18. Juli 2010 die wohl zentralsten Galerieräume Berlins: die Fernsehturmfußumbauung.

Dreißig Studierende der Kunsthochschule Berlin-Weißensee stellen zusammen mit internationalen Gaststudenten aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Japan, Großbritannien, der Schweiz und Kanada in der “Außenstelle Fernsehturm” ihre neuesten Werke aus.

Die Ausstellung findet im Rahmen der Tage der offenen Tür der Kunsthochschule Berlin-Weißensee statt und wird von der Jungkuratorin Katia Lina Sternel betreut.

Am Samstag um 12 Uhr wird mit einem Sektfrühstück eröffnet, der Eintritt ist frei. Um 13 Uhr am Samstag bieten die Jungen Meister e.V. eine Führung durch die Ausstellung an, für die man sich hier anmelden kann.

Geöffnet ist an beiden Tagen zwischen 12 und 20 Uhr.

Hoffentlich ist diese Ausstellung ein Auftakt zu einer verstärkten Nutzung der Fernsehturmfußumbauung!

WO: Fernsehturmfußumbauung, Panoramstraße 1a, Berlin
WANN: 17. und 18. Juli, 12-20 Uhr

EINTRITT FREI

Am Wochenende ist Kunst im Fuß

Auskragende Dächer der Fernsehturmfußumbauung - im Hintergrund die Rathauspassage
…des Berliner Fernsehturms. Die Fußumbauung wurde nach der Errichtung des Fernsehturms 1969 begonnen und drei Jahre später fertig gestellt. Bauingenieur Walter Herzog und Architekt Heinz Aust setzten mit ihren in die Höhe und in Richtung Boden strebenden auskragenden Faltwerkkonstruktionen ein Bindeglied zwischen Fernsehturm und Stadt, das als Erdung und Lokalisierung des Turms wirkt.
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