Entries Tagged as 'Berlin'

Ausstellung: Modell vs. Wirklichkeit – Leere Läden

12. März 2010 19:00bis25. März 2010 19:00

“Vor mehr als 5 Jahren hat Hannes Wanderer zusammen mit Andreas Göx die Interieurs von einigen tausend leerstehen Geschäften in Berlin fotografiert, 2004 ist dazu bei PEPERONI BOOKS ein umfangreicher Bildband erschienen: TIME OUT.
Für Sarah Haas, Szenografin und Dozentin an der Akademie der bildenden Künste Wien und ihre Studenten sind die LEEREN LÄDEN immer wieder eine Inspirationsquelle. Sie bauten akribisch die Fotografien in Modellen nach.
Jetzt zeigt 25books die entstandenen Arbeiten zusammen mit einigen der Originalfotografien in einer Ausstellung.
Das Buch mit den Leeren Läden gibt es anlässlich der Ausstellung handsigniert und mit einigen Extras.”

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
: FREITAG /// 12.03.2010 /// 19:00 UHR
Ausstellung: bis 7. April 2010
wo: 25BOOKS /// BRUNNENSTRASSE 152 /// 10115 BERLIN

Filmvorführung: DENK MAL BERLIN – Wer baut die Stadt?

12. März 2010
16:45bis18:30

“Der Film der Schweizer Autoren Gabriela Neuhaus und Angelo Scudeletti, der am 14. April in 3Sat ausgestrahlt wird, zeigt Momentaufnahmen an verschiedenen städteplanerischen Brennpunkten in Berlin, begleitet von Gesprächen mit der Protagonistin Regula Lüscher, die seit drei Jahren Senatsbaudirektorin in Berlin ist und davor Stadtplanerin in Zürich war. Als oberste Planerin von Berlin ist Regula Lüscher Teil eines Kräftespiels zwischen den unterschiedlichen Interessen von Investoren, Architekten, Politik sowie Bürgerinnen und Bürgern. Der Film dokumentiert, wie und mit welchen Strategien die Senatsbaudirektorin heute versucht, die deutsche Hauptstadt von morgen zu denken.
Die Schweizer Filmautoren haben während zweieinhalb Jahren ausgewählte Stadtplanungsprojekte begleitet und ermöglichen so einen Einblick in das Werden von Stadt, wie es normalerweise hinter verschlossenen Türen stattfindet. Sie stellen dabei gleichzeitig die Frage nach den filmischen Möglichkeiten und Mitteln, stadtplanerische Prozesse in diesem Medium festzuhalten.”

Nach dem 60 minütigen Film wird ein Gespräch mit der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher geführt.

Die Teilnahme an der Preview ist kostenfrei. Bitte verbindliche Anmeldung unter: reply@aedes-network-campus.de

wann: Freitag, 12. März 2010, 16:45 Uhr
wo: ANCB, Christinenstr. 18-19, 10119 Berlin

Super-Mega-Schloss

super-mega-schloss

Der Architekt Robert Burghardt hat in seiner Diplomarbeit ein Alternativkonzept für die Bebauung des Schlossplatzes in Berlin entwickelt. Sein Entwurf sieht eine Collage ikonographischer Bauten und Gebäudeteile der Moderne vor, die zu einer Megastruktur zusammengestellt werden. Vertreten sind Bauten von Le Corbusier, The Smithons, Mies van der Rohe oder Konstantin Melnikow. Entstehen soll so ein Denkmal für die Moderne.

“Wir befinden uns in der paradoxen Situation, sowohl in der Moderne als auch nach der Moderne zu leben.”
Robert Burghardt in der taz Berlin vom 8. März 2010

Der modernistische Gedanke soll mit dem Denkmal für die gegenwärtigen und zukünftigen Debatten um Stadt und Architektur lebendig gehalten werden. Einen Beitrag dazu leistet der Entwurf zweifellos.

Das Modell von Burghardts Entwurf ist in der 8. Etage der von Ralf Schüler unter Leitung von Bernhard Hermkes entworfenen Architekturfakultät der TU Berlin (Straße des 17. Juni 152) zu besichtigen.

www.denkmal-für-die-moderne.de

Schlosskuppel oder Autobahn…?

In einem spannenden Interview mit dem Tagesspiegel zeigt der “Verkehrs- und Bauminister” Peter Ramsauer die drängenden Fragen auf, mit denen sich sein Ministerium gegenwärtig und in naher Zukunft auseinandersetzen muss.

Amüsant zu lesen. Man darf gespannt sein, mit welcher Politik sich das aktuelle BMVBS unter schwarz-gelb zukünftig profilieren wird.

Ausstellung: 城市漫步- City moves – urban bewegt

19. März 2010bis9. April 2010

Momentaufnahmen von Stadträumen in Shanghai, Peking, Berlin

“Die alltäglichen Szenen und Beziehungen in Stadträumen der drei Metropolen sind der Fokus der Ausstellung 城市漫步- CITY MOVES – URBAN BEWEGT. Gezeigt werden Arbeiten junger Absolventen aus den Bereichen Design, Kunst und Urbanistik, die sich von verschiedenen Blickwinkeln dem Thema Stadtraum in Shanghai, Beijing und Berlin nähern. Die Arbeiten umfassen die Medien Fotografie, Collage, Illustration, Buchgestaltung und Installation sowie theoretische Inhalte. Die Methodik der einzelnen reichen von Dokumentation bis hin zu poetisch künstlerischer Auseinandersetzung. Dabei ist die Vermischung der Statements aus unterschiedlichen Perspektiven ähnlich wie die heterogene Stadt.
Mit der Ausstellung soll Einblick gegeben werden in offenen Raum und urbane Realität und diese ein Stück weit erfahrbar machen.”

Zeit: 19.03.-09.04.2010
Ort: Galerie CON.form Architekten, Brunnenstraße 3, Berlin Mitte

Vortrag: If I can make it there. Was die Städte versprechen #1

29. März 2010
19:30bis21:30

UNTERWEGS IN UNSICHTBARE STÄDTE – Karl Schlögel spricht in der Vortragsreihe, als Teil des Projekts „The Promised City“.

“Diesseits des offiziösen neuen Europa bildet sich ein anderes. Es wird sich zu erkennen geben, wenn es soweit ist. Aber jetzt schon führen die Wege dorthin – Kriechströme, neue Korridore, ein neuer Untergrund. Karl Schlögel ist Professor für die Geschichte Osteuropas in Frankfurt/Oder und Autor zahlreicher Bücher (zuletzt „Terror und Traum. Moskau 1937“). Das anschließende Gespräch führt René Aguigah (DeutschlandradioKultur).
In sechs Abendvorträgen zwischen März und Juni 2010 wird die Frage des Glücks im urbanen Kontext untersucht. Internationale Wissenschaftler, Stadtforscher und Essayisten beleuchten die Ideologie der Glückssuche und ihre realen Effekte. Am Beispiel einzelner Städte (Warschau, Mumbai, Las Vegas u.a.) eröffnen sich Zusammenhänge von Migration, Tourismus, Stadtplanung und Architektur. Die Verheißungen der Stadt gehen über das Private hinaus und strukturieren Gesellschaft. Sie sind daher ein Schlüssel zum Verständnis unseres Zusammenlebens.”

wann: 29.03.2010 / 19.30 UHR
wo: HAU1 / Stresemannstr. 29 / Berlin Kreuzberg

Ausstellung: Döner, Dienste und Design – Berliner UnternehmerInnen

25. Februar 2010 10:00bis28. Februar 2010 18:00

Die Ausstellung “Döner, Dienste und Design – Berliner UnternehmerInnen” beschäftigt sich mit dem Thema der Migrantenökononomie.
“Der Döner-Kebap ist eine Erfindung aus Berlin, und zwar von einem ehemaligen “Gastarbeiter” aus der Türkei. Die Erfolgsgeschichte des Fast-Foods ist in Deutschland ungebrochen – seinen Siegeszug durch Europa hat er bereits angetreten. Etwa 1.600 Döner-Imbiss-Betreiber gibt es in Berlin. Ihre Spieße erhalten sie längst von professionellen Produzenten. In den letzten 20 Jahren hat sich eine regelrechte Döner-Industrie entwickelt, die auch für die Ausstattungen sorgt. Die entsprechenden Zuliefererfirmen findet man im türkischen Branchenbuch für Berlin-Brandenburg.
Alle Unternehmer/innen haben zweierlei gemeinsam. Sie stärken das wirtschaftliche Rückgrat unserer Gesellschaft, und sie sind Migrant/innen oder deren Nachfahren. Die Arbeit dieser Selbstständigen wird in Fachkreisen als “Migrantenökonomie” bezeichnet. Dabei handelt es sich mehr um eine Nischenwirtschaft. Neben den typischen kleinen Geschäften und Restaurants gibt es mittelständische Unternehmen im Dienstleistungsgewerbe und im Export; andere betätigen sich im Medien- und Kunstbereich. Sie sind aus Berlin nicht mehr wegzudenken, da sie einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Wohlergehen und zur kulturellen Belebung der Stadt leisten.”

noch zu sehen bis zum 28.2.2010
geöffnet 10 – 18 Uhr
Ort: Museen Dahlem, Lansstraße, Berlin Dahlem

Ausstellung: Berlin-Istanbul – Lebendige Nachbarschaft

13. März 2010 19:00bis18. März 2010 19:00

“Die Ausstellung der Kolonie Wedding e.V. mit Arbeiten von 14 internationallen KünstlerInnen zeigt neue Ergebnisse der künstlerischer Zusammenarbeit zwischen Istanbuler und Berliner Künstlerinnen und Künstlern, die sich im Rahmen des Austauschprojektes “Amongst Neighbours” 2009 kennen gelernt haben. Zu sehen sind Fotographien, Video, Performance, Installation und Text.”

Eröffnung: 5. März, 19.00 Uhr
Ausstellung: 5. – 27. März 2010
Ort: Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, Berlin Wedding

Jetzt geht’s los…!?

THF
Eroberung der Start- und Landebahnen! (Foto: Galene Haun)

An Ideen zur Entwicklung des Tempelhofer Feldes mangelt es wahrhaftig nicht. Ob sie jemals alle zur Umsetzung kommen, wird die Zeit zeigen. Sicherlich ist viel Platz auf dem Gelände, aber viele Nutzungen haben ähnliche Standortansprüche und somit ist es vielleicht doch nicht so einfach, alles auf der riesigen Fläche unterzubringen. Die Bürgerbeteiligung und viele Projekte – so auch das Studienprojekt “Grand Opening Tempelhofer Feld” – liefern eine Menge Ideen, die bei einer späteren Entwicklung der Parklandschaft zum tragen kommen sollten. Auch die IGA Berlin 2017 soll einen wichtigen Beitrag leisten. Doch das ist alles noch Zukunftsmusik.

Erstmal wird das Feld am 8. Mai geöffnet und dann wird sich zeigen, wie viel geplante Entwicklung die Fläche braucht oder veträgt und wie viel sich vielleicht ganz von alleine entwickeln wird. Wer seine Ideen zur Eröffnungsfeier einbringen möchte, kann dies noch bis zum 19. Februar mit einem Konzept tun: Es werden Akteure gesucht, die zum Motto “Bewegungsfreiheit” den Besuchern ein aktives Bewegungsangebot liefern. Wenn die Bewegung dann in den Regelbetrieb übergeht, kann der Sommer kommen!

Bürgerwerkstatt: Kulturforum

23. Februar 2010
18:00bis21:00

Die Ergebnisse eines Workshopverfahrens zum Kulturforum unter der Federführung von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher zur Aufwertung, Umgestaltung und Befreiung des Bereichs aus seiner gefühlten Randlage werden am 23.02. im Rahmen der Bürgerwerkstatt “Kulturforum – wach geküsst!” vorgestellt und können diskutiert werden. Interessante Gäste versprechen einen spannenden Abend!

23.02.2010 ab 18 Uhr in der Philharmonie, Ausstellungsfoyer; Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin