Entries Tagged as 'China'

Ausstellung: City moves – urban bewegt

7. April 2010 12:00bis9. April 2010 18:00
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Momentaufnahmen von Stadträumen in Shanghai, Peking, Berlin

“Die alltäglichen Szenen und Beziehungen in Stadträumen der drei Metropolen sind der Fokus der Ausstellung CITY MOVES – URBAN BEWEGT. Gezeigt werden Arbeiten junger Absolventen aus den Bereichen Design, Kunst und Urbanistik, die sich von verschiedenen Blickwinkeln dem Thema Stadtraum in Shanghai, Beijing und Berlin nähern. Die Arbeiten umfassen die Medien Fotografie, Collage, Illustration, Buchgestaltung und Installation sowie theoretische Inhalte. Die Methodik der einzelnen reichen von Dokumentation bis hin zu poetisch künstlerischer Auseinandersetzung. Dabei ist die Vermischung der Statements aus unterschiedlichen Perspektiven ähnlich wie die heterogene Stadt.
Mit der Ausstellung soll Einblick gegeben werden in offenen Raum und urbane Realität und diese ein Stück weit erfahrbar machen.”

Zeit: 19.03.-09.04.2010
Ort: Galerie CON.form Architekten, Brunnenstraße 3, Berlin Mitte

Symposium: M8 in China – zeitgenössische chinesische Architekten

5. Februar 2010
15:00bis19:30
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Am 5. Februar findet zur Ausstellung “M8 in China” des DAZ ein Symposium im Taut Saal des Architekturzentrums statt. Informationen zum Programm gibt es hier.

In der der gleichnamigen Ausstellung sind acht chinesische Architekturbüros und ihre Entwürfe zu besichtigen. Sie widmet sich kleinen und unabhängigen Büros, die von jungen, international agierenden Architekten gegründet wurden. Die Büros sind Stellvertreter einer Hinwendung zu regionalen Typologien und eines behutsamen Umgangs mit dem Bestand. Sie grenzen sich damit von den staatlichen Designinsituten ab, die meist ohne Rücksicht auf chinesische Baukultur gigantische Gebäude planen.

Der Blick auf chinesische Architektur ist noch möglich bis zum 21. Februar 2010 im DAZ, Köpenicker Straße48/49, 10179 Berlin.

Öffnungszeiten der Ausstellung: DI-FR 12-19 Uhr, SA/SO 14-19 Uhr

Ausstellung: M8 in China – zeitgenössische chinesische Architekten

21. Februar 2010
20:00
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Das Architekturzentrum DAZ stellt acht chinesische Architekturbüros und ihre Entwürfe vor. Die Ausstellung widmet sich kleinen und unabhängigen Büros, die von jungen, international agierenden Architekten gegründet wurden. Sie sind Stellvertreter einer Hinwendung zu regionalen Typologien und eines behutsamen Umgangs mit dem Bestand. Sie grenzen sich damit von den staatlichen Designinsituten ab, die meist ohne Rücksicht auf chinesische Baukultur gigantische Gebäude planen.

Am 5. Februar findet zum Thema ein Symposium statt.

Der Blick auf chinesische Architektur ist noch möglich bis zum 21. Februar 2010 im DAZ, Köpenicker Straße48/49, 10179 Berlin.

Öffnungszeiten: DI-FR 12-19 Uhr, SA/SO 14-19 Uhr

Vernissage: M8 in China – Zeitgenössische chinesische Architekten

4. Dezember 2009
19:00bis21:00
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“Die Ausstellung M8 IN CHINA spürt neue Tendenzen in der aktuellen chinesischen Architektur auf. Der chinesische Architekturmarkt zählt zu den dynamischsten der Welt. In der Volksrepublik geben jedoch noch immer die mehr als 10.000 staatlichen Designinstitute mit ihren jeweils über 1.500 Mitarbeitern den Ton an. Erst seit 1994 ist die Gründung privater Architekturbüros in China erlaubt.
Die Ausstellung widmet sich daher den kleinen, flexibel und unabhängig agierenden Büros in China. Deren Gründer sind junge Architekten, die größtenteils im westlichen Ausland studiert haben, internationale Netzwerke pflegen und sich erfolgreich in Wettbewerben behaupten. Sie stellen damit das eigentliche Entwicklungslabor der zeitgenössischen Architektur in China dar.
Alle acht präsentierten Architekturbüros zeichnen sich durch die Hinwendung zu regionalen Typologien, die Wiederentdeckung traditioneller Handwerkstechniken und den behutsamen Umgang mit dem jeweiligen ortsspezifischen Kontext aus. Darin unterscheiden sie sich von den staatlichen Designinstituten, die vorwiegend gigantische Bauten in den Megastädten des Landes planen, meist ohne Rücksicht auf chinesische Tradition und regionalen Bezug.
Mit ihrem Werk bilden die freischaffenden Architekten nur einen sehr kleinen Teil der Bautätigkeit Chinas – sozusagen eine Ausnahme. Im Kontext der Globalisierung suchen sie nach Wegen für eine neue Architektur „Made in China“.”

Bei der Eröffnung sprechen:
Michael Frielinghaus, Präsident BDA
LI Xin, Gesandter-Botschaftsrat, Botschaft der Volkrepublik China
Peter Cachola Schmal, Kurator, Direktor Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main
DAI Chun, Redakteurin Time & Architecture, Shanghai (in Vertretung von ZHI Wenjun, Kurator, Chefredakteur Time & Architecture)
CHEN Ciliang, Vize-Präsident und Chefredakteur, Liaoning Science and Technology Publishing House, Shenyang
WANG Jie, MADA s.p.a.m. Architecture design office, Shanghai

Ort: DAZ, Scharoun Saal, Köpenicker Str. 48/49, Berlin Mitte
Zeitraum: 05.12.2009 – 21.02.2010
Symposium: 05.02.2010

Stadtentwicklung als Konjunkturprogramm

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Auf dem Höhepunkt der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise brachte China ein 460 Mrd. Euro schweres Konjunkturpaket auf den Weg mit dem Ziel, 8% Wirtschaftswachstum zu erreichen. Dass man dabei das Geld aus einem Konjunkturprogramm nicht in die Verschrottung von Autos investieren muss, zeigt dieser Bericht auf Al jazeera über die Stadt Ordos in China, einer Retortenstadt für bis zu 1 Mio. Einwohner, die nahezu leer steht.

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PUBLIC

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PROGRAM is a nonprofit project aimed at testing the disciplinary boundaries of architecture through collaborations with other fields. PROGRAM intends to enrich and broaden our definitions of architecture, and to challenge traditional, domesticated modes of architectural practice and representation.“ – dieses kurze Zitat beschreibt eigentlich ganz passend, welche Intention hinter der Initiative PROGRAM steht.

PUBLIC

Bild von PROGRAM, Elaine W. Ho und Fotini Lazaridou-Hatzigoga

PUBLIC“ ist das aktuelle Projekt, welches von PROGRAM unterstützt wird. PUBLIC ist ein Forschungsprojekt von Elaine W. Ho und Fotini Lazaridou-Hatzigoga mit dem Ziel, das Potential des latenten und des offenen Raums in den wechselseitigen Beziehungen zwischen Individuum und Öffentlichkeit zu untersuchen. Im Zeitraum vom 22. Januar bis zum 1. Februar 2009 wird dazu eine Serie täglicher Experimente, Interventionen und Diskussionen organisiert. Dafür ist eine aktive Teilnahme gewünscht – wer mitmachen will kann sich hier über das Programm informieren. Am Donnerstag den 22.1. ist der Auftakt einer Serie von Experimenten im “Headquarter” in den Räumen von PROGRAM. Im November 2008 waren die Forscherinnen bereits in Beijing unterwegs.

Wohnen in China – Abriss und Neuentdeckung der Hutongs

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Hutongs in Peking (Bild von curiousgeoff)

Die Hutongs – die tradionelle Wohnbebauung in China – sind vielfach für olympische Bauten und neue Wohnprojekte abgerissen worden. In Peking beherbergen sie noch etwa die Hälfte der Bevölkerung, verschwinden aber zunehmend aus dem Stadtbild – insbesondere in der Innenstadt (hierzu eine tolle Bilderreihe).

Wo letztes Mal noch ein Altstadtviertel war, stehen jetzt Bürotürme, Einkaufszentren oder mehrspurige Autobahnen. Nirgends auf der Welt verändern Städte ihr Gesicht so schnell wie in China. (Quelle: drs.ch)

Mit dem zunehmenden Verschwinden der traditionellen Strukturen wächst gleichzeitig ein Bewusstsein für diese Bauform und deren kulturellen Bedeutung. Mit jedem Neubau verschwindet auch ein Stück des alten Chinas. Aus diesem Bewusstsein heraus gründetete das Beijing Cultural Heritage Protection Center (CHP) das Netzwerk Friends of old Beijing, welches sich um die Bewahrung der alten Baustrukturen kümmert. Über die Aktivitäten des Netzwerks und die den Wandel berichtet das Schweizer Radio DRS in dem Beitrag “Hofhaus zum Hochhaus – Wohnen in China”, den es online zu hören gibt.

Stadt ohne Planer – Kowloon Walled City

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Immer wieder entstehen in Städten rechtsfreie und damit planungsfreie Gebiete und werfen die Fragestellung der Bewertung anarchistischer Orte zwischen Kriminalisierung und Romantisierung auf. Meistens entstehen diese Räume durch das Auftreten eines zweiten Machtfaktors (linksorientierte Bürger im Falle Christianias oder organisierte Kriminalität im Falle Neapels usw.), der die Hoheit der Stadt ersetzt. Der Fall von Kowloon Walled City in Hong Kong unterscheidet sich hierin, dass zwei Staaten sich nicht über deren rechtlichen Status entgultig einigen konnten und so ein Machtvakuum entstehen ließen und machen den Fall des 2.6 Hektar grossen Gebietes für die Fragestellung interessant.

(Zwei Bilder aus der Entstehung von KWC)
Der Name Walled City ruht auf einer ehemaligen Garnison an dieser Stelle, welche trotz des Erwerbs von Kowloon durch die brittische Krone von 1898 bis 1997 vom chinesischen Militär betrieben werden durfte, solange deren Aktionen nicht mit britischen Interessen kollidierten. Diese merkwürdige Sonderregelung zwischen den beiden Staaten in der “Convention for the Extension of Hong Kong Territory” führte jedoch nach dem zweiten Weltkrieg zu einer ungeklärten und damit größtenteils rechtsfreien Situation. Zugleich war es chinesisches Hoheitsgebiet, lag aber praktisch inmitten Hong Kongs.

Dies zog über die Jahrzehnte nicht nur Kriminelle an, hier zu leben oder zu arbeiten sondern vor allem auch China-Flüchtlinge und sozial Schwache. Die Bevölkerung wuchs von 2000 Bewohnern um 1947 bis auf 50.000 beim Abriss von KWC im Jahre 1992. Damit galt es als der dichtbesiedelste Ort der Welt mit hochgerechnet 1,9 Mio Einwohnern/qm. Die Geschichte erwieß sich in der Zeit als sehr wechselhaft. Galt KWC in den 70er Jahren als Rückzugsort der Triaden, wurde die Selbstregulierung und niedrige Kriminalitätsrate der Stadt in den 80er Jahren, wohl auch wegen ihres geplanten Abrisses vor Augen (beschlossen 1983 zwischen China und Großbritannien), geprießen.

(Innenaufnahmen von Greg Girard)

Die eingehend gestellte Frage läßt sich wohl rückblickend nicht so einfach beantworten, weil KWC und seine Probleme im Zusammenhang mit Hong Kong als Ganzes gesehen werden müssen. Die Einwohner erhielten nach dem Abriß eine Entschädigung und es wurde ein Park an der Stelle errichtet. Nichts soll heute in der chinesischen Diktatur mehr an die Existenz eines selbstorganisierten Wohnblocks erinnern.

Die Filmindustrie scheint jedoch die Fragestellung für sich beantwortet zu haben. “Bloodsport” mit Jean-Claude Van Damme gedreht in den Gassen von KWC zeichnen das Bild einer kriminellen Hochburg.

Quellen: 1, 2, 3, 4, 5, 6

Der öffentliche Raum: NEUE URBANE RÄUME IN CHINA UND DEUTSCHLAND

21. September 2007
14:00bis18:00
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Im Rahmen der Asien-Pazifik-Wochen organisiert der Verein stadtkultur international eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Gestaltung und Nutzung öffentlicher Räume mit Referenten aus China und Deutschland und einem Schlussplenum. Weitere Informationen zu Referenten und den einzelnen Veranstaltungsblöcken finden sich unter: http://www.stadtkultur-international.de/deu/aktuell.htm

Ort: Rotes Rathaus Berlin Raum 338 – Ferdinand Friedensburg Saal
Veranstalter: ski – stadtkultur international ev/ hbs – Heinrich Böll Stiftung

Es muss nicht immer High-Tech sein

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“Not macht erfinderisch” und “kopieren geht über studieren”. Vielleicht ging so etwas Ähnliches dem chinesischen Bauern Ma Yanjun durch den Kopf, als er beschloß, eine solarthermische Anlage aus 66 leeren Bierflaschen zu bauen, um das Leben seiner Mutter angenehmer zu gestalten. Dabei hatte er Vorreiter, wie der Hemmings Auto Blog uns in einer Bilderbuch-Bauanleitung vormacht. Die dort benutzten 50 Dosen waren allerdings vorher mit Sprite gefüllt. Wahrscheinlich funktioniert es aber auch mit Bierdosen, nach deren Verzehr sich aber eher eine kalte Dusche empfiehlt.

via: Kevin Kelly und Make-Magazine