Entries Tagged as 'Digitale Kultur'

How to build a fake Google Street View car

http://www.vimeo.com/9455140

Im Rahmen der Transmediale 2010 haben die Mitglieder von F.A.T. mehrere Projekte unter dem Motto “FUCK GOOGLE” erstellt. Darunter auch ein gefaketes Google Street View-Auto, mit dem sie anschließend durch Berlin gefahren sind. Die teilweise inszenierten, teilweisen echten Reaktionen der Berliner auf die Gegenwart des Autos wurden in diesem Video festgehalten.

F.A.T, u. a. mit dem Bauplan für die Google Street View-Kamera als PDF-Download.

via rebel:art

Great Street Games – Interaktive Lichtinstallation simultan in drei Städten

http://www.vimeo.com/9294813

Im vergangenen Oktober wurde im Rahmen des Kulturprogramms zum “Great North Run” (Halbmarathon im Norden Englands) eine interaktive Lichtinstallation von KMA simultan auf öffentlichen Plätzen in den Städten Gateshead, Sunderland und Middlesbrough vorgeführt. Die “Great Street Games” ermöglichten Passanten, live gegen Passanten der anderen Städte zu spielen, indem sie durch ihre Bewegung Lichtpunkt in die Zone der “gegnerischen” Stadt beförderten.

Lights on – Medienfassadenkunst

http://www.vimeo.com/4706049

Nachdem letztes Jahr ja das Medienfassadenfestival für einige Ernüchterung in Bezug auf die Möglichkeiten der digitalen Fassaden sorgte (zumindest beim Autor), zeigt der obige Film nun endlich wieder eine tolle Inszenierung, welche die Möglichkeiten der neuen Technologien inspiriend nutzt. In der Kombination aus der im Gebäude installierten LEDs und schöner Musik ist hier ein tolles Kunstwerk für das Ars Electronica Center in Linz entstanden. Am besten in Fullscreen-Modus anschauen und den Sound aufdrehen. Dank an Vincent für den Link.

Urban Gaming

http://www.vimeo.com/187209

Anstatt sich zwischen den vier Wänden mit einer Flimmerkiste im Kleinformat zufrieden zu geben, haben in Stockholm ein paar xbox-Fanatiker etwas größer gedacht. „Urban gaming is the new way of gaming“ – das ist ihr Motto.  Mit einem VW-Bully, einem leistungsstarken Beamer und einer Spielekonsole touren sie nachts durch die Stadt und nutzen Hochhäuser, Fabrikhallen und Silos als Projektionsfläche. Das Video spricht für sich.

Echt? Virtuell? 3D-Visualisierungen heute


Transbay Transit Center Demo from steelblue LLC on Vimeo.

Digitale 3D-Visualisierungen werden immer detailreicher und realer. Als Augmented Reality kann das zu beeindruckenden und sinnvollen Präsentationsformen führen, so lange klar ist, was real und was virtuell ist. Anders hingegen beim obigen Video, in dem die digitale Visualisierung so real erscheint, dass “reale” Personen darin kaum noch auffallen. Faszinierend, wie weit die Visualisierungstechniken inzwischen sind.

Wir müssen nur aufpassen, dass uns uns nicht irgendwann die echte Welt “irgendwie komisch” und “unwirklich” vorkommt.

[via: digital urban]

Fassadenbespielungen

YouTube Preview Image

Wie ihr wisst, mögen wir Medienfassaden und die Fassadenbespielungen. Diesmal haben wir was sehr Schönes in den Weiten des Netzes gefunden (Dank an Phabe). Das Kollektiv Easyweb zeigt immer wieder interessante und auch innovative Projektionen an den unterschiedlichsten Fassaden. Für eine gute Übersicht empfehlen wir das neueste Video Mix Showreel 2009.

Gesamt Berlin mit echten Fassaden in Google Earth

google-earth_marzahn

Die meisten dürften das alte 3D-Stadtmodell Berlin für Google Earth kennen und vielleicht auch schon runtergeladen haben. In Fachkreisen gab es Diskussionen um die Standardfronten, die einfach über die 3D-Modelle gemappt wurden und somit ein Abbild der Realität vorgegaukelt wurde, welches das Modell nicht hergab. Dies führte dazu, dass manch moderner Bau mit einer historischen Fassade belegt wurde. Nun ist dieses Problem behoben, denn es wurden

rund 500.000 Gebäude auf 890 km2 Stadtgebiet aus der Luft fotografiert und die Dächer mit Laser vermessen. Hinzu kommen rund 80 detailliert modellierte Sehenswürdigkeiten und fünf sogar von innen zu erkundende Gebäude (Olympiastadion, Sony Center, Reichstag, DZ-Bank und Hauptbahnhof).(Quelle: www.3d-stadtmodell-berlin.de)

Damit werden nicht mehr nur die “Innenstadt”-Bereiche im S-Bahnring, sondern auch die Großsiedlungen und Vororte als 3D-Modelle bereitgestellt. Zwar sind aufgrund der automatisierten Erstellung noch vielfach Fehler auszumachen, aber nichts desto trotz ein beeindruckender Schritt.

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Selbstmarkting 2.0 – wie ArchitektInnen soziale Netzwerke nutzen

Soziale Online-Netzwerke werden ein immer wichtiger Teil der Kommunikation zwischen Freunden, Bekannten sowie Arbeitskollegen. Jugendliche nutzen Facebook und StudiVZ um sich zu verabreden, während man im Arbeitsleben mit Xing seine Kontakte pflegt. Doch welche Erwartungen hegen die Benutzer an diese neue Form der Kontaktpflege und -suche? Dem Aspekt der Selbstdarstellung in diesen Netzwerken bei ArchitektInnen ging Norma Demuro in ihrer Masterarbeit an der Universität Duisburg-Essen nach.

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Nur über sein Werk an neue Aufträge zu kommen reicht nur in den wenigsten Fällen  (Quelle: cinema-journal.blogspot.com)

In der Arbeit mit dem Titel „Selbstmarketing 2.0“ prüfte sie, ob und in welchem Maße die Selbstdarstellungstechniken einzeln oder kombiniert von Architekten auf sozialen Online-Netzwerken eingesetzt werden. Darüber hinaus wurde geprüft, welche Ziele Architekten mit der Teilnahme an einem sozialen Online-Netzwerk verfolgen und in welchem Maße diese Erwartungen erfüllt werden.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wird bald im Internet unter www.marketing-2punktnull.com veröffentlicht werden. Über die ersten Ergebnisse berichtet Norma Demuro in diesem Interview.

In den Architektur-Fachmedien wurde das Thema Netzwerke in den letzten Jahren öfters behandelt, jedoch selten unter dem Aspekt der Selbstvermarktung. Was macht für Sie das Besondere dieses Themas aus?

Betrachtet man soziale Netzwerke aus der beruflichen Perspektive, verbindet man mit der Pflege und dem Ausbau seines Netzwerkes auch das berufliche Fortkommen. In der Kommunikation mit dem Geschäftspartner wird man sich daher positiv darstellen wollen. [Read more →]

Vortrag: Soziale Geräusche und andere Projekte

27. Januar 2009
19:00bis21:00

In der interdisziplinären Gesprächsreihe der Kunsthochschule Berlin-Weißensee “RaumStrategien: Künstlerisches Handeln im öffentlichen Raum“ findet heute ein Vortrag von Judith Siegmund statt: SOZIALE GERÄUSCHE und andere Projekte.

Die Vortragsreihe widmet sich den verschiedenen Möglichkeiten raumwirksamen und strategischen Handelns von Kunstschaffenden im städtischen Raum. Die Referentinnen und Referenten stellen Projekte vor, die an den Schnittstellen zwischen Bildender Kunst, Urbanistik, Plastik und sozialer Kommunikation stehen. Formale und
konzeptionelle Grenzüberschreitungen charakterisieren diese künstlerischen Positionen. Sie stellen die Konvention von Kunst im Stadtraum in Frage und öffnen den Blick für einen interdisziplinären, zukunftsweisenden Austausch. Sie geben Anlass zur Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen der kreativen Umdeutungen, Aneignungen und Transformationen öffentlicher Flächen und Räume.

Zeit: Dienstag 27.1.2009 um 19.00 Uhr
Ort: GLS-Sprachschule, Kastanienallee 82, Prenzlauer Berg

Vogelfeindliche Medienfassaden

post-tower_night

Die vogelfreundlichere Beleuchtung (Foto via flickr: John & Mel Kots)

Vor genau einem Jahr berichteten wir über das vogelfreundliche Bewertungssystem mit Checkliste, welches die Stadt Toronto bereitstellt. Denn leuchtende Medienfassaden locken nicht nur Menschen an, sondern auch Vögel. Je heller die Gebäude beleuchtet sind, desto eher prallen Vögel gegen deren Fassaden – und verletzen sich oder sterben. Aus diesem Grunde wird die Beleuchtung des Post-Tower in Bonn

…zur Zeit der Haupt-Vogelzüge von März bis Mai und von August bis November [...] seit 2008 auf Blau umgestellt, auf 22 Uhr bis 1 Uhr begrenzt und durch bewegte Vogel-Silhouetten ergänzt. (Quelle: Wikipedia)

In wie weit diese Maßnahme wirklich zum Schutz der Vögel beiträgt, untersucht die Studentin Irina von Maravic im Rahmen ihrer Diplomarbeit. Vielleicht wäre es auch ganz interessant herauszufinden, in wie weit solch hell-leuchtenden Fassaden auch Auswirkungen auf Schlaf und Wohlbefinden von Menschen haben. Ein Beispiel hierfür wäre die grell leuchtende O2-Arena in Berlin.