Entries Tagged as 'Film'

Banksy-Film kommt bald in die Kinos!

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Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass im Frühjahr 2010 ein Banksy-Film in die Kinos kommt. Man darf gespannt sein, der Trailer von “Exit through the gift shop” ist jedenfalls mit typischem Banksy-Humor gespickt und auch die weiteren Ankündigungen lassen Vorfreude aufkommen, Zitat Banksy:

“It’s the story of how one man set out to film the un-filmable. And failed. It’s a film about a man who tried to make a film about me. Everything in it is true, especially the bits where we all lie.”

Premiere hatte das gute Stück beim Sundance Film Festival am 24. Januar 2010. Auch hier lies Banksy seine übliche Geheimhaltungstaktik walten; der Film tauchte nicht im offiziellen Festivalplan auf und erst wenige Tage zuvor wurde die Premiere bekannt gegeben. Der Kinostart in Deutschland scheint noch unbekannt zu sein, in Großbritannien startet er am 5. März.

26.11.09: urbanoFILMS #11: “Superstudio im Bierpinsel”

urbanophil.net – Netzwerk für urbane Kultur präsentiert

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urbanoFILMS # 11
Superstudio im Bierpinsel – Megastrukturvisionen der 1970er Jahre
Kurzfilme der Architekturbüros “superstudio” und “archigram”
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urbanoFILMS # 11 lädt ein in den Bierpinsel, einem auffälligen und in seiner Form einzigartigen Beispiel der 70er Jahre Architektur. Der markante rote Turm über Schloßstraße, Autobahn und U-Bahnhof prägt den Stadtraum, und auch innen bietet er eine ganz eigene Atmosphäre.
urbanoFILMS #11: Superstudio im Bierpinsel
Kurz vor dem Umbau der Innenräume präsentieren wir im 3. Stock des Turmes mehrere Kurzfilme aus den 1970er Jahren zu Visionen der Städte von morgen. Die Architekten von „Archigram“ zeigen in pop-art Ästhetik eine bunte Utopie von beweglichen und modular erweiterbaren Stadtsystemen. Wir präsentieren aber auch die filmischen Beiträge des italienischen Architekturbüros „Superstudio“, die sich kritisch-ironisch mit den Megastrukturvisionen der damaligen Zeit auseinandersetzten. Die Utopie von flexiblen und hochtechnisierten Stadt- und Gesellschaftsstrukturen wird mittels Überspitzung hinterfragt.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wird den Fragen nachgegangen, in welcher Form die Megastrukturidee heute noch Relevanz hat und welchen Einfluss sie auf die Architektur der 1970er Jahre hatte. Im Vordergrund dabei stehen die Bauwerke der Architekten Schüler/Schüler-Witte, die den Bierpinsel und das ICC entwarfen.
Auf dem Podium diskutieren

  • Mila Hacke (Architektin und Fotografin; thematische Schwerpunkte Nachkriegsmoderne und Architektur der 1970er Jahre)
  • Cornelia Escher (Kunsthistorikerin, kuratorische Assistenz „megastructure reloaded“).

Danach gibt es wie immer Musik und die Möglichkeit, bei Gespräch und Getränk einen seltenen Blick auf die Stadt zu genießen.

Wann: 26. Nov 2009, 20:00 Uhr
EINLASS VON 19:30 BIS 20:00 UHR – Kein Nacheinlass!

Wo: Bierpinsel (Schlossstraße 17, U9 Schlossstraße)
Eingang zum Bierpinsel: Ausgang der U9 Richtung Schildhornstraße,
dann direkt unter der Autobahnbrücke (www.schloss-turm.com)

Unkostenbeitrag: 3,- EUR

Mit freundlicher Unterstützung von der Schlossturm GmbH, SRL e.V. und BierBier.

TV-Tipp: ARTE-Baukunst: Roissy 1

Ein kurzfristiger TV-Tipp: Heute Abend, 23:10 Uhr

ARTE-Baukunst zum Flughafen Roissy 1

Der Flughafen Roissy 1 wurde zwischen 1969 und 1974 von dem jungen Architekten Paul Andreu erbaut. Da sich der Flugverkehr Mitte der 60er Jahre verdoppelt hatte, beschloss der französische Staat den Bau eines neuen Flughafens nördlich von Paris. Es sollten vier Kilometer Pisten und eine Infrastruktur entstehen, die mit der einer Stadt vergleichbar ist. Aber nicht nur von seiner technischen, sondern auch von seiner ästhetischen Seite her gesehen wurde der Terminal zu einem absoluten architektonischen Novum. In der Dokumentation kommt der Architekt selbst zu Wort und erklärt das bauliche Konzept der Anlage.

Quelle: http://www.arte.tv/de/Nr–7–Roissy-1/2865660,CmC=2865662.html

Die Sendung wird am 30.10.2009 um 7 Uhr wiederholt.

Filme zur nationalsozialitischen Architektur

Der zweite Termin unserer Kooperation mit dem ZeughausKino findet morgen, am 18.Juni, statt. Innerhalb der Filmreihe KUNST DES DOKUMENTS – ARCHITEKTUR werden 3 verschiedene Filme zur nationalsozialistischen Architektur gezeigt.
- Baustelle Reichsparteitagsgelände 1938/39 (D 1939, 16’)
- Albert Speer spricht über Architektur und Dramaturgie der nationalsozialistischen Selbstdarstellung, Göttingen 1970 (BRD 1970, B: Karl Friedrich Reimers, 53’)
- Brutalität in Stein (BRD 1960/61, R: Alexander Kluge, Peter Schamoni, 13’)
Infos zu den Filmen

Vergünstige Eintrittskarten für 2,50 € sind über unseren Newsletter erhältlich, also Newsletter abonnieren!

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Film über Norman Foster: Building the Gherkin

Das ZeughausKino hat wieder einmal eine Kooperation mit urbanophil geschlossen. In der Filmreihe KUNST DES DOKUMENTS – ARCHITEKTUR werden Filme gezeigt, die uns die Möglichkeiten geben, auf die vielfältige Weise Architektur wahrzunehmen: Architekturgeschichte als Stil- und Kulturgeschichte, Stadt- und Landschaftsplanung als Herrschaftsideologie, Bauwerke als Ausdrucksformen außergewöhnlich talentierter Architekten.

"The gherkin" von Foster
(Foto von flickr)

Heute (11.6. um 20:00 Uhr) wird der Film “Building the Gherkin – Norman Foster baut in London” von Mirjam von Arx (CH 2005) gezeigt.
Infos zum Film und zum Termin heute.
Vergünstige Eintrittskarten für 2,50 € sind über unseren Newsletter erhältlich, also Newsletter abonnieren!

Weitere Termine der Filmreihe, jeweils 20:00:
18.6.2009
- Baustelle Reichsparteitagsgelände 1938/39 (D 1939, 16’)
- Albert Speer spricht über Architektur und Dramaturgie der nationalsozialistischen Selbstdarstellung, Göttingen 1970 (BRD 1970, B: Karl Friedrich Reimers, 53’)
- Brutalität in Stein (BRD 1960/61, R: Alexander Kluge, Peter Schamoni, 13’)
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Die Krise verstehen

Die Finanzkrise folgte einer Immobilienblase in den USA. Soweit kommt wahrscheinlich noch jeder mit bei dem verwirrenden Geflecht von Hypotheken und faulen Krediten, die zu der momentanen Krise geführt haben. Wer gerne die makroökonomischen Zusammenhänge des Immobilienmarktes besser verstehen will, kann sich den animierten Film “The Crisis of Credit Visualized” von Jonathan Jarvis im Netz anschauen.

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Städte als Spielwiese

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Seit einigen Jahren ist Parkour in aller Munde. Das Internet ist voll mit Videos, das Fernsehen berichtet und Parkour-Elemente werden in Kinofilmen und Musikvideos verwendet. Es handelt sich hier um nichts geringeres, als die wahrscheinlich urbanste Sportart der Welt, erfunden vom Franzosen David Belle. Grundsätzlich geht es bei Parkour um die Überwindung von Hindernissen aller Art, was auch gerne spektakulär aussehen darf. Natürlich geht es bei Parkour im tieferen Sinne aber auch um die Frage, was in Städten alles möglich und erlaubt ist, für wen und für welchen Zweck Städte gebaut sind und was es eigentlich braucht, um sich selbst zu verwirklichen. Kaspar Astrup Schröder hat sich diesen Themen angenommen und einen Dokumentarfilm gedreht, Veröffentlichung ist laut Trailer im Sommer 2009. Neben den Parkour-Elementen, [Read more →]

Interaktive Streetart

FelleimerVogelhäuschen

Jeder, der dem Thema Stadt und öffentlicher Raum auf die eine oder andere Art verbunden ist, hat wahrscheinlich seinen ganz eigenen Spleen dieses Interesse zu pflegen. Manche fotografieren Brücken, z. B. im Venedig des Nordens, andere stellen Hundehütten zwischen Bahngleise und dann gibt es jene, die versuchen die verschiedensten Variationen von Streetart fotografisch zu erfassen.

(PO 002 from Vimeo.)

Und es gibt natürlich die Verrückten, die mit Streetart den öffentlichen Raum erst interessanter gestalten. Manchmal kennen sich Raum-Gestalter und -Fotografierer, ohne voneinander zu wissen, dass man ähnliche Interessen pflegt. Das wird erst dann offenbar, wenn man sich zufällig “auf frischer Tat” trifft. Durch eine solche Begegnung in Stockholm wurde jetzt in Erfahrung gebracht, dass sich im letzten Jahr eine bislang weitgehend unbekannte Gruppe junger Raumbespielungsaktivisten daran gemacht hat, die schwedische Hauptstadt auf ganz kreative Weise interaktiv zu bespaßen. An verschiedenen Stellen der Stadt wurden Installationen – zumeist Vogelhäuschen – angebracht, die (fast) alle durch unterschiedliche Funktionen interaktiv gestaltet waren und zum Mitmachen aufforderten. Sehr interessant z. B. die ‘königliche Flaschenpost’, das “flammenwerfende Vogelhäuschen” und das “kommunizierende Vogelhäuschen”. Sympathisch größenwahnsinnig dagegen das mitten auf einer Verkehrsinsel installierte mehrstöckige “Vogelhochhäuschchen”. Und am imposantesten, weil am lautesten und weithin hörbar: “Das trötende Vogelhäuschen”.

Das Medium bestimmt die Stadt

Der Titel der aktuellen Ausgabe von “Zeit Wissen” widmet sich dem Thema “Die ideale Stadt“. Begleitend dazu hat Zeit Online den dreiteiligen Animationsfilm “Die Medienepochen der Stadt” ins Netz gestellt.

Die Stadt wird in dem Film als ein Ort beschrieben, “an dem man Menschen trifft, mit denen man nicht persönlich bekannt ist und dennoch etwas zu schaffen hat”. Deshalb wird die Entwicklung der Medien wichtig, welche die Struktur der Stadt prägt. Die Stadt der Stammesgesellschaft ist in diesem Sinne eine Folge der Entwicklung der Sprache, die antike Stadt folgte der Schrift und die moderne Stadt schließlich ist eine Reaktion auf den Buchdruck. Die kommende vierte Phase wird mit dem Medium des Computers benannt, aber leider nicht weiter erläutert.

Prelinger Filmarchiv

prelinger

(Quelle: Screenshot Prelinger Archives)

Das graue Winterwetter schreit förmlich nach einem gemütlichen Filmabend im warmen Heim. Wer selbst den Weg zur Videothek scheut, kann im Prelinger Archives aus über 2.000 Filmen (als Stream oder zum Runterladen) wählen. Das Archiv wurde 1982 in New York gegründet, um Filmproduktionen vor deren Verlust zu retten. Die bereit gestellten Filme sind Produktionen, deren Urheberschutz abgelaufen ist und damit meist älteren Datums. Über eine Suchfunktion lässt sich auf der Internetseite bequem thematisch suchen. In den Rubriken Architektur und Stadt finden sich zahlreiche Filme, so dass hier jeder zum selber suchen und entdecken aufgefordert wird.

Die Web-Präsenz des Prelinger Archiv ist Teil des “Internet Archive“, das auch Audio- und Textdokumente bereit stellt. Diese Sparten sind ebenso ergiebig an Fundstücken für noch einige kalte-nasse Tage und Abende.