Entries Tagged as 'Kiez-Kultur'

Pressetip: Berliner Lebensadern

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Lebensader Bergmannstraße

An dieser Stelle der kurze Hinweis auf eine lesenswerte Reihe, die der Tagesspiegel gerade veröffentlicht: Berliner Lebensadern – spannende Geschichten über Berliner Straßen, die wir alle kennen und mögen. Ganz im Gegensatz zu den touristischen Highlights der jeweiligen Straßen wird hier vor Allem die Geschichte der Straße und das ganz alltägliche Leben beschrieben.

Bisher erschienen sind Artikel zu: Oranienstraße | Motzstraße | Schiffbauerdamm | Bergmannstraße | Martin-Luther-Straße.

Viel Spaß beim Lesen und (neu)entdecken der Straßen!

Crossroads (what to do)

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Der Künstler Garvin Nolte hat eine sehr schöne Videoinstallation geschaffen, in der der Einfluss anderer auf den eigenen Lebensweg in einer abstrakten Weise dargestellt wird: Unzählige Navis weisen den Weg durch Neukölln.

Das Video ist neben weiteren tollen Installationen unter dem Motto “urban memories” im Rahmen von 48 Stunden-Neukölln im Alten Museum Neukölln (Ganghoferstr. 3) zu sehen.

Baukulturwerkstatt: Kreativität planen

29. Juni 2010
19:00bis23:00
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Die Initiative “Architektur und Baukultur” des BMVBS lädt erneut zu einer öffentlichen Baukulturwerkstatt. Passend zum Thema “Kreativität planen” findet die Veranstaltung im Grünen Salon der Volksbühne statt.

Die Baukulturwerkstatt fragt fachübergreifend nach dem Wesen unserer gebauten Umwelt: nach den Funktionen von Architektur und Stadt als Projektionsfläche gesellschaftlicher Realitäten und Wunschvorstellungen.

In den letzten vierzig Jahren wurden die Verfahren der Stadtplanung durch neue Impulse erweitert, die quartiersprägend sein können: Bürgerinitiativen, Zwischennutzungen, Baugemeinschaften, Instand(be)setzungen. Kreativität  lässt eine Baukultur entstehen, deren Protagonisten Stadt immer wieder neu denken und formen. Führt das zu einer neuen Planungs- oder Baukultur?

Veranstalter: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

Organisation und Anmeldung: thies schröder planungskommunikation

Weitere Informationen hier

Ort: Grüner Salon in der Volksbühne
Rosa-Luxemburg-Platz  2
10178 Berlin
Datum: 29. Juni 2010
Beginn: 19 Uhr

Vernissage | BOOMBOX M – Installation und Performance

30. Januar 2010
18:00
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„Boombox M“ Installation und Performance: Ausstellungsdauer: 30.1. – 18.3. 2010

Vernissage am Samstag, 30.1.2010, 18.00 Uhr

Ort: Galerie M,Marzahner Promenade 13, 12679 Berlin

RZM feat Maki/Tagtool (www.tagtool.org)

BOOMBOX M beschäftigt sich mit der Klangwelt, der Architektur und Textur von Orten in Marzahn-Hellersdorf. In zwei begehbaren Boxen kann der Galeriebesucher die verarbeiteten Spuren zu ihrem konkreten Ursprung verfolgen. Thomas Bratzke und Ritsche Koch arbeiten sein 2002 zusammen, Christian Marien kam 2004 dazu. In ihren Performances erforschen sie weltweit auf spielerische Art die verschiedensten öffentlichen Orte. Mit Ausrucksmitteln zwischen Bildender Kunst, Performance und Musik tasten sie vorgefundene urbane Strukturen ab, spiegeln dieses „Rohmaterial“ akustisch und visuell in einem sich immer wieder neu findenden künstlerischen Prozess.

  • Thomas Bratzke, 1977 in Berlin geboren, studierte zunächst Design und dann Bildhauerei/Freie Kunst an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und war 2005/2006 dort Meisterschüler bei Professor Berndt Wilde. Die Arbeiten von Thomas Bratzke sind durch intensive praktische und theoretische Auseinandersetzung mit dem Stadtraum, oft in Verbindung mit Musik und performativen Elementen, geprägt. www.thomasbratzke.com
  • Ritsche Koch * 05.04.1979 Das Zentrum Ritsche Kochs Schaffens bildet die Verbindung von Musik mit anderen Kunstrichtungen wie z.B. Bildende Kunst, Tanz oder auch Sprache. So brachte ihn das Projekt „Ritsche&Zast“ mit dem bildenden Künstler Thomas Bratzke an verschiedene Orte weltweit. Seine weiteren Tätigkeitsfelder sind zahlreiche Jazzformationen sowie diverse Pop-Projekte wie z.B. „Miss Platnum“, “Seeed” oder „Peter Fox“. Ritsche Koch lebt in Berlin. www.ritschekoch.com
  • Christian Marien, *1975, lebt seit 2000 in Berlin, studierte Schlagzeug in Amsterdam und Berlin. Als Mitglied zahlreicher Ensembles (Superimpose, The Astronomical Unit, Computerband, Miss Platnum) spielt er Konzerte in Europa und den USA. Ein besonderes Augenmerk gilt der Zusammenarbeit mit Tänzern, Schauspielern und bildenden Künstlern an der Schnittstelle von Musik und anderen künstlerischen Ausdrucksformen. www.myspace.com/christianmarien

Interview mit der Künstlerin Daniela Brahm

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Die Künstlerin Daniela Brahm beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der Stadt als sozialem Raum. Zudem ist sie Mitbegründerin von ExRotaprint. Dies ist eine ungewöhnliche Initiative von Künstlern um ein altes Fabrikgelände als Raum für das Zusammentreffen von Kunst und urbaner Alltagskultur zu erhalten. Ihre letzte Installation in Warschau, “The Big Argument“, war inspiriert durch die Auseinandersetzung zwischen sozialen Gruppierungen in Warschau. Auf diese Weise mischt sich die Stimme der Kunst in den urbanen Diskurs. Dieses Zusammenspiel aus Kunst und sozialer Aktivität war der Grund, sich mit Daniela Brahm eingehender zu unterhalten.

In diesem Zusammenhang organisiert urbanophil in Kooperation mit den Jungen Meistern am 14. Januar eine Führung durch das ExRotaprintgelände und die Arbeit von Daniela Brahm.

(Das Interview führten Cornelia Escher und Stefan Höffken).

Kürzlich hast du in Warschau eine Installation realisiert: “The Big Argument”. Dieses Arbeit setzt sich ja mit der gebauten Umwelt auseinander. Kannst du kurz beschreiben, worum es dir dabei ging?

Die Installation “The Big Argument” realisierte ich auf Einladung des Museum of Modern Art in Warsaw für den Platz, an dem in Zukunft der Neubau des Museums entstehen soll. Die Idee war, den Diskurs der Kunst, der innerhalb einer kleinen Gruppe von Menschen geführt wird, in die Stadt und damit in die Öffentlichkeit zu bringen und transparent zu machen. Was mich in Warschau besonders beeindruckt, ist die visuelle Lautstärke, mit der die unterschiedlichsten Gruppierungen versuchen, Einfluss zu gewinnen und ihre Projekte zu realisieren. Die Stadt ist voll mit Plakaten, haushohen Billboards, Texten auf Wänden und Schildern, voll mit Neubauten, Glasfassaden, Markthallen, Marktständen und fliegenden Händlern.

Das heißt alle möglichen sozialen Interessengruppen besetzen den Stadtraum? Jede versucht also mit ihren – sehr unterschiedlichen – Mitteln, sich durchzusetzen?

Ja, diese “große Auseinandersetzung” prägt das Bild, das durch die unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten, die dahinter stehen, zu einem sehr diversen Bild wird. Das fasziniert mich. Und davon handelt die Installation. Dass sich die Kunst in dieses Getümmel einmischt, ist eher selten. Und das, obwohl wir den Stadtraum als ein wesentliches Referenzsystem sehen können, das die Gegenwartskunst ausmacht.

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Mach was aus deinem Parkplatz!

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Guerilla Gardening dürfte unseren Lesern bekannt sein. Einer der Pioniere dieser ästhetische Form der urbanen Intervention hat nun ein botanisches Manifast verfasst. Berlin wird nun Schauplatz eines wunderbaren Battles, der an die Idee des Guerilla Gardening anknüpft – der (Park)ingday-Battle.

Der (Park)ingday wurde 2005 von dem Künstlerkollektiv REBAR aus San Francisco erfunden und findet seitdem weltweit Nachahmer: Am (Park)ingday “besetzen” BürgerInnen durch die Zahlung von Parktickets Parkplätze und gestalten diese nach Lust und Laune. Jede und jeder kann mitmachen! Mit Rollrasen wird der Parkplatz zum Stadtpark. Auf 6 grünen PARKflächen könnt Ihr realisieren, was Ihr schon immer in Berlin vermisst habt. Macht was aus Eurer Stadt!

Zum Worldparkingday ruft RepairBerlin zur Teilnahme auf. Wer will kann sich als kleines Team noch bis zum 12.September bewerben.

[Dank an W. Schelter für den Hinweis]

Bitte werten Sie mein Haus ab!

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Die Gentrifizierungsdebatte köchelt nun schon eine ganze Weile, hat es nun in die Schlagzeilen geschafft und wird auch in Zukunft weiter für Kontroversen sorgen. Ein schöner, da ironischer Kommentar zu diesem Thema ist das Video der Initiative “Es regnet Kaviar”, in welchem das Abwertungskit vorgestellt wird, mit dem sich in

“wenigen Handgriffen [...] das Erscheinungsbild ihrer Wohnung nach außen verschlechtern”

lässt. Schön gemacht und unterhaltsam. Daher anschauen und weiterempfehlen.

Mediaspree? Megaspree!

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MEGASPREE - DIE ZEIT IST REIF!!!

Dass das Thema Mediaspree ein viel diskutiertes und umkämpftes Thema ist, dürften inzwischen alle mitbekommen haben. Und alle, die sich dem Aufruf anschließen möchten, sollten morgen mit demonstrieren gehen. So heißt es im Aufruf:

Der Krisenverwaltungspolitik und den Stadtentwicklungsstrategien zwischen fadem Historismus und Größenwahn stellen wir ein Recht auf eine kulturell vielfältige, freie und soziale Stadt entgegen. Wir wollen mit entscheiden, was in unserer Stadt geschieht.

Mitmachen, mitdemonstrieren und seine Meinung kundtun. Für ein vielfältigeres, kreativeres und partizipatorisches Berlin!

Wer sich weitergehend informieren will, bekommt auf megaspree weitere Infos zu den Gründen und Initiatoren dieser Demonstration.

…und free nap in Stockholm

checked http://www.vimeo.com/4561083

Und auch beim zweiten Beitrag geht es um Kunst im öffentlichen Raum. ‘Interaktive Streetart’ hatten wir das beim letzten mal genannt. Es ging darum, dass eine Aktivistengruppe mit dem Namen POST verschiedene Installationen innerhalb Stockholms verteilt hat, die dem unbedarft vorbei schlendernden Bürger das Mitmachen in Form verschiedener Aktionen erlauben. Seit dem ersten Beitrag hat sich das Portfolio von Post erheblich erweitert. Unter anderem wurden die Überwachungskameras in Slussen manipuliert. Immerhin einer der zentralsten Plätze in der schwedischen Hauptstadt.

Höhepunkt ist aber eine ganze Serie von Videos (immerhin drei…) über das ELECTRIC INN. Dies ist ein manipulierter Elektrokasten – bzw. eine Konstruktion, welche vorgibt ein Elektrokasten zu sein – in dem man es sich für ein Nickerchen gemütlich machen kann: Kaum zu glauben? Dann bitte das Video anschauen.

Podiumsdiskussion: Steigende Mieten in den Innenstadtbezirken und deren Auswirkungen auf die Mieterstruktur

4. Dezember 2008
19:00bis21:00
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Aus aktuellem Anlass veranstaltet die KungerKiezInitiative e.V. eine Podiumsdikussion zum Thema: “Steigende Mieten in den Innenstadtbezirken und deren Auswirkungen auf die Mieterstruktur”.
Viele im Kiez wohnhafte Bürger mit niedrigem Einkommen befürchten, durch weiter steigende Mieten aus ihrem angestammten Kiez verdrängt zu werden. Erschwinglicher Wohnraum wird knapp. Deshalb hat sich die Kiezinitiative entschlossen diese Veranstaltung mit kompetenten Fachleuten durchzuführen.
Es diskutieren:
Herr Joachim Oellerich (Chefredakteur des „Mieterechos”)
Herr Florian Schöttle (Berliner Atelierbeauftragter)
Herr Dr. Arndt (wohnungspolitischer Sprecher der SPD – MdA)
Frau Jutta Matuscheck (verkehrspolitische Sprecherin der Linken – MdA)
VertreterIn der Anwohnerinitiative gegen Mieterhöhungen.

Die Moderation übernimmt Gerian Asmuth (Redakteur der TAZ)

Ort: KungerKiezInitiative, Karl-Kunger-Str. 15, Berlin-Treptow
Zeit: 19 Uhr