Posts filed under 'Kunst'

Stadt von unten

Und hier noch ein wunderschönes Video, das Madrid von unten zeigt. Die Perspektive erinnert an die Bilder aus dem Film Renaissance, der mit toller Grafik beeindruckte und ein Paris der Zukunft zeigte - mit unterirdischen, verglasten Fussgängerpassagen (im Video bei Sek. 40 zu sehen). Gefunden über BaunetzWOCHE.

Add comment June 7th, 2008

Die Fassade als Zeichenbrett

Ein ganz besonders tolles Video gibt es von Blu. Hier wird die Fassade zum Leben erweckt und das nicht mit Beamer oder LEDs, sondern ganz klassisch mit Farbe und Pinsel. Allerdings funktioniert das Ganze nur im Video. In den Strassen selber wird man wohl nur weiße Wände sehen. Was einerseits schade ist, andererseits wieder Platz zum kreativen Austoben gibt. Bitte mehr davon!

1 comment May 24th, 2008

Stuttgarter Flaneure goes Berlin?

Zwar nicht in Berlin, dennoch erwähnenswert: die Stuttgarter Flaneure. Ein Webspiel, ganz im Sinne der Situationisten, – die ja grad in brotlosen Zeiten, also jetzt, wieder modern werden – welches die Stadt als Spielbrett betrachtet und seine Mitspieler auffordert, kreativ in das Städteleben einzugreifen.

Ziel des Spiels ist es, die Aufgaben aus dem Netz an Orten der realen Welt zu lösen und diese Lösungen wiederum im Netz zu dokumentieren. Dabei werden Punkte gesammelt, mit denen man im Falle einer neuen Höchstzahl, in der Netzversion bestehende Regeln ändern oder neue Aufgaben erfinden kann. Das Spiel ist dadurch beliebig erweiter- und verbesserbar und wäre somit, abhängig von dem Einfallsreichtum der Punktekönige, in der Lage lange weiter zu bestehen. Die relativ einfachen Aufgaben, so gibt es eins bei dem zu wildem guerillaartigem Blumensamenbepflanzungen aufgefordert wird, scheinen für den Anfang richtig, könnten aber mit der Zeit von den Veränderungen durch die Spieler profitieren und komplexer und ausgefeilter werden.

Also liebe Berliner, findet sich da nicht jemand mit netten Ideen? – Ich will auch spielen!

Add comment April 6th, 2008

Urban Breath

Warszawa is the city in the rush. The rush of young ones who try to get on the train of flourishing capitalism, the rush of the older ones who try hard to stay on boards and the rush of all the others who struggle to survive in the urban hustle. It is the city with the biggest number of gated communities in Europe and the city of degenerated and always shrinking public space. Streets are bustling with enormous traffic, crowd of strangers is running. Even though not a global city, Warsaw might be vertiginous and then you really need to catch a breath. Last year an artist Joanna Rajkowska created a place for those who need to be oxygenized.

At first sight an installation seems just a pond, but at the bottom of the pond extra oxygen is created and the dew that is being produced above the pond keeps the volatile oxygen in place. The place has many cool benches around and has been frequented by people of all ages during the day and night of the summer months.
The Oxyganator demonstrated that a friendly public space is as essential to the city as breathing to man.


It is located in a hidden square where different realities of the city intersect. The corporate skyscrapers of mediocre new architecture neighbor small shops with materials for the craftsmen that remember the pre-war past of this place. Old block of flats that remember impoverished modernist planning rules next to the newly build apartment buildings supervised by the guardians. The catholic church and nearby a synagogue. The square was the part of Warsaw ghetto and was completely demolished. Here past meets present, but people who cross this square are rarely conscious of this fact. The place has dissolved identity and did not serve the community apart from dog walkers for which a huge lawn was the biggest attraction. The Oxygenator was created to give the inhabitants a place for both relaxation and reflection, where the current identity of the place could be constructed.

(Dies ist ein Gastbeitrag von Monika Komorowska, aktuell Studentin der Architektur in Warschau. In dieser Reihe werden von nun an Externe aus verschiedenen Ländern in englischer Sprache berichten).

Add comment March 18th, 2008

Escher nachgebaut

Eigentlich beruhen Eschers Bilder auf einem zeichnerischen Trick, der nur in der Ebene möglich ist. Andrew Lipson und Daniel Shiu haben sich trotzdem daran gewagt 5 seiner Werke mit Lego nach zubauen. Der Clou hier: Die optische Illusion funktioniert nur, weil die Legowerke aus einem ganz bestimmten Winkel fotografiert wurden. Auf der Internetseite von Andrew Lipson kann der Arbeitsprozess, begleitet von vielen Konstruktionsbildern, gut nachverfolgt werden.

(Quelle: Andrew Lipsons Homepage)

Die weiteren nachgebauten Werke sind in Englisch: Balcony, Belvedere, Waterfall und Ascending and Descending.

Add comment February 15th, 2008

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