Entries Tagged as 'Mapping'

San Franciscos Busflotte im Zeitraffer

Flickr Video

Ein tolles Video von Eric Fischer, der mit den Daten der GPS-Geräte an Bord der Busse die Bewegungen aller Busse im Stadtgebiet von San Francisco über einen Monat visualisiert hat.
Und wo wir gerade beim Thema Bus sind: Eine schöne und funktionale, bunte Installation “verschlingt” seit einiger Zeit in Porto Wartehäuschen von Bushaltestellen.

BusStopSymbiosis | Foto: Dinis Sottomayor, Diogo Aguiar, Teresa Otto, Manuel Magalhães, OPOLab

Datenvisualisierung: Verkehrsbelastung/24h von Lissabon von seiner schönen Seite

Der Student der University of Coimbra Pedro Cruz hat in seiner Master-Thesis sich mit Datenvisualisierung beschäftigt und dazu den Verkehr von Lissabon untersucht. Im Oktober 2009 hat er dazu die Fahrrouten von insgesamt 1.534 kartiert und kann auf diesem Wege die Verkehrsbelastungen auf den Straßen von Lissabon darstellen. Durch die Wahl unterschiedlicher Farben werden Fahrgeschwindigkeiten oder Staus symbolisiert. Entstanden ist eine Serie von ästhetisch sehr schönen Visualisierungen.

Weitere Abbildungen, Videos und Informationen finden sich auf der Webseite zur Master-Arbeit unter http://mondeguinho.com/master/.

via UrbanTick

MIMOA – kostenloser Online-Architekturguide

Das 2007 gegründete Projekt MIMOA ist ein kostenloser Online-Guide für moderne und zeitgenössische Architektur, der auf Basis von Google Maps Informationen zu den Gebäuden, Architekten, Öffnungszeiten usw. zusammenträgt. Alle angemeldeten Benutzer können dabei mitmachen, indem sie bspw. neue Objekte eintragen, Fotos hochladen oder Kommentare verfassen.

MIMOA is free and open for everyone to contribute: publish your projects, posts comments and ratings, define your personal favorites and keep track of the projects you’ve visited. All this personal information, reviews and opinions, define the current architectural trends.
Quelle: www.mimoa.eu/what_is_mimoa/

Der Umfang der Einträge ist bereits sehr beachtlich und gibt einen guten Überblick über interessante Gebäude. Personalisierte Guides von angemeldeten Benutzern erlauben dabei individualisierte Architekturspaziergänge.

Web 2.0 & Stadtplanung

Die University of Southern California hat im Rahmen ihres Graduiertenprogramms “Internet Technologies for Policy & Planning” ein interessantes Whitepaper zum Einsatz von Web 2.0-Technologien (bspw. Twitter, Web GIS oder Mapping) für Planungsprozesse herausgegeben.

Zu den Einsatzmöglichkeiten von Twitter und Webmapping in der Stadtplanung hat Stefan Höffken in der Ausgabe 05/09 der PLANERIN ebenfalls einen Artikel veröffentlicht.

Die Veröffentlichung der University of Southern California kann kostenlos unter http://ppd599.wordpress.com/whitepaper/ heruntergeladen werden.

Schärfer als die Realität: Paris in 26 Gigapixeln

Paris in 26 Gigapixeln
Wer nicht gerade Urlaub in Paris machen kann, dem sei diese 360°-Ansicht von Paris empfohlen. Bei 26 Gigapixeln (!!!) Auflösung geht kein Detail verloren.

via Spreeblick

Google Maps mit Fahrradrouten

YouTube Preview Image

Google hat zur Routenplanung bei Google Maps nun auch Fahrradrouten hinzugefügt. In unterschiedlichen Farben wird die Art der Straße bzw. die Menge des Verkehrs und das Verfügbarkeit von Fahrradspuren angezeigt.
Das Angebot ist zunächst auf die USA begrenzt, so dass wir uns in Deutschland wohl noch etwas gedulden müssen. Für alle Berliner sei solange BBBike empfohlen!

Street View & Augmented Reality

Google wird im Laufe diesen Jahres Street View auch in Deutschland anbieten. Der 3D-Modus von Microsoft Bing Maps geht da noch einen Schritt weiter: Die Kombination von Street View mit Augmented Reality soll es ermöglichen, über die Handykameras von Freunden ein Live-Bild der Umgebung auf die Karte zu projizieren. Auch werden die über Dienste wie Flickr bereitgestellten Fotos von Orten in die 3D-Ansicht perspektivisch eingepasst, so dass Ansichten desselben Ortes an verschiedenen Tageszeiten oder Situationen möglich ist. Des Weiteren werden die Orte nicht nur per Auto abfotografiert, sondern auch per pedes mit einem Kamerarucksack.

Ob das erstrebenswert ist, muss sich jeder selbst überlegen.

Aber Achtung: Die 3D-Funktion der Bingmaps funktioniert nur mit einem Windows-PC. Ist ja auch schließlich ein Dienst von Microsoft…

How to build a fake Google Street View car

Im Rahmen der Transmediale 2010 haben die Mitglieder von F.A.T. mehrere Projekte unter dem Motto “FUCK GOOGLE” erstellt. Darunter auch ein gefaketes Google Street View-Auto, mit dem sie anschließend durch Berlin gefahren sind. Die teilweise inszenierten, teilweisen echten Reaktionen der Berliner auf die Gegenwart des Autos wurden in diesem Video festgehalten.

F.A.T, u. a. mit dem Bauplan für die Google Street View-Kamera als PDF-Download.

via rebel:art

Englands vorgefertigtes Häusererbe

prefab

(Quelle: www.nothingtoseehere.net)

Der Guardian überrascht mit einer schönen Diashow zu dem Leben in Nachkriegsbungalows im Londoner Stadtteil Catford. Die Aufnahmen von Martin Godwin mit der Stimme von Eddie O’Mahony, einem 88 Jahre alten Bewohners eines der Häuser, sind ein angenehmer Kontrast zu schnellen Grafiken im Netz.

Die Bungalows in Catford sind vorgefertigte Häuser, auch “prefabs” genannt. In den Nachkriegsjahren wurden über ganz Großbritannien rund 150.000 von ihnen errichtet, um die Wohnungsnot zu mildern. Für die Bauarbeiten wurden anscheinend auch italienische und deutsche Kriegsgefangene heran gezogen. Konstruiert für 10-15 Jahre haben sich die “Prefabs” in Catford als einige der wenigen bis heute erhalten. Dem Titel nach zu urteilen soll ihnen deshalb der “Grade II“-Status als denkmalgeschützte Bauwerke verliehen werden. Das ist der niedrigere von zwei Stufen erhaltenswerte Gebäude auszuzeichnen.

Weitere Quellen: Fotoserie bei Flickr

Willst du mit mir fahren?

Wer morgens an einer stark befahrenen Straße vorbeiradelt und die Autos genau begutachtet stellt fest, dass sich in den meisten Autos nur der Fahrer befindet – von Mitfahrern keine Spur. Der Pendler ist alleine. Das ist nicht nur langweilig, sondern vor allem teuer und ökologisch schädlich.

Um hier Abhilfe zu schaffen haben Studenten der TU Berlin die Webseite citypendler ins Leben gerufen.

CITYPendler ist Deutschlands Pendlerplattform für innerstädtische und Umlandpendler. Hier können sich Menschen, die jeden Tag von einem Stadtteil in den Anderen pendeln, treffen und organisieren.

Wer also täglich pendelt und kann nun sich, der Umwelt und seinen Mitmenschen etwas gutes tun. Wieder ein schönes, auf WebMaps besierendes Mashup.