Entries Tagged as 'Stadtentwicklung'

PARK(ing) Day 2010

urbanophil hat im vergangenen Jahr über den PARK(ing) Day berichtet. Am 17. September 2010 steht der nun mittlerweile 5. PARK(ing) Day vor der Tür. Beim PARK(ing) Day werden straßenbegleitende Parkplätze für einen Tag in öffentliche Grün- oder Freizeitanlagen transformiert.

PARK(ing) Day is a annual open-source global event where citizens, artists and activists collaborate to temporarily transform metered parking spaces into “PARK(ing)” spaces: temporary public places. The project began in 2005 when Rebar, a San Francisco art and design studio, converted a single metered parking space into a temporary public park in downtown San Francisco. Since 2005, PARK(ing) Day has evolved into a global movement, with organizations and individuals (operating independently of Rebar but following an established set of guidelines) creating new forms of temporary public space in urban contexts around the world.

The mission of PARK(ing) Day is to call attention to the need for more urban open space, to generate critical debate around how public space is created and allocated, and to improve the quality of urban human habitat … at least until the meter runs out!

Angekündigte Aktionen in Deutschland:

  • In München werden 21 Parkplätze verteilt im gesamten Stadtgebiet vom Greencity e.V. umgestaltet.
  • In Kiel wird die Aktion an einem noch bekannt zu gebenden Ort von The Greenroom Project und Loadsman Kiel durchgeführt.
  • Die Transition Town Initiative entsiegelt den großen Parkplatz an der Wunstorfer Str. in Limmer (bei Hannover).

Eine Übersicht über alle Projekte weltweit gibt es hier. Der PARK(ing) Day ist Open Source, jeder kann mitmachen. Vielleicht lässt sich die Liste mit Aktionen in Deutschland ja noch erweitern…?!

Google als Häuslebauer

Google macht derzeit ja hauptsächlich mit seinem umstrittenen StreetView Schlagzeilen. Doch nicht alles ist böse, was Google so macht. So hat das Unternehmen nun bekannt gegeben, dass es US$ 86 Mio. in einen Fonds investieren wird, der zur Finanzierung des Baus von bezahlbarem Wohnraum eingesetzt werden soll. Mit der Summe können bis zu 480 Mietwohneinheiten entstehen, die in sieben Kommunen im Mittleren Westen der USA errichtet werden sollen.

“In recent years there has been a void in affordable housing investment. Our investment with USBCDC allows us to further our goal of providing relief to people who otherwise may not have access to quality housing.”
Brent Callinicos, Google Vize-Präsident

Frotzeleien über geo-getaggte Salatschüsseln und 360°-RoomViews verkneifen wir uns an dieser Stelle. Do no evil!

» Pressemitteilung

Jetzt aber ran! Petition mitzeichnen!

Unsere Petition “Stadt fördern! Statt kürzen.” gegen die geplante Kürzung der Städtebauförderung wird bald geschlossen. Vielen Dank an alle UnterzeichnerInnen und die zahlreichen treffenden Kommentare. Knapp 1000 Unterschriften sind eine beeindruckende Resonanz. Wir möchten alle unsere Leser, die noch nicht mitgezeichnet haben, daran erinnern dies zu tun, um gemeinsam gegen die fragwürdige Entscheidung des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung | BMVBS zu protestieren.

Jetzt aber ran! Petition mitzeichnen!

Zur Motivation eine Auswahl an Zitaten von den bisherigen Zeichnern der Petition:

“Wie stellen Sie sich die Zukunft unserer Städte vor, Herr Ramsauer? Städtebauförderung jetzt!”
(Marc Springer, Hamburg)

“städtebauförderung… gerade wo sich die baukulturdebatte in der sackgasse befindet und die städte vor einem paradigmenwechsel in den strategischen ansätzen der stadtentwicklungsfragen für die urbanen transformationen stehen – eine zutiefst öffentliche aufgabe – sind kürzungen das national und international falscheste signal”
(Markus Bader, Berlin)

“Nur eine progressive und nachdrücklich geförderte Zukunft der Stadt sichert die Zukunft unserer Gesellschaft!”
(Prof. Klaus Loenhart, München)

Selten ist Politik in der Lage, mit eingesetzten Finanzmitteln so effizient und effektiv Positives zu bewirken. Die geplante Kürzung der Städtebauförderung ist widersinnig und kontraproduktiv und widerspricht allen Erfahrungen und Erkenntnissen einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadtentwicklungspolitik.
(Ulrich Berding, Aachen)

Städtebauförderung ist Investition in die Zukunft von Menschen und Städten!
(Tobias Meier, Berlin)

“jeder in die städtbauförderung investierte euro hat einen mehrfachen rückfluss an investitionen aus der wirtschaft und damit an steuergeldern. dies muss berücksichtigt werden. in diesem sinne kann es eigentlich nur um eine deutliche aufstockung der förderung gehen.”
(Prof. Florian Fischer, München)

Mit dem Handy Ideen für eine bessere Stadt sammeln…

Screenshot vom Nexthamburg Navigator mit den aktuellen Meldungen

Wer kennt es nicht von sich selber. Man sieht eine Sache in der Stadt, die einen nervt (z.B. ausgefallene Ampelanlage, überfüllte Mülleimer) oder auch begeistert (etwa die neue Parkgestaltung) aber man weiss gar nicht, wie man seine Meinung artikulieren soll, so dass diese die Verantwortlichen auch erreicht. Bis man zu Hause ist, hat man diese Sache meist vergessen.

Eine solche spontane Äußerung ist nun in Hamburg mit dem navigator möglich. Der Clou an der Sache ist die mobile Applikation – welche im Rahmen der Diplomarbeit von Stephan Landau und Peter Fey entstand – und es ermöglicht, direkt vor Ort seine Beschwerden und Ideen für die Stadt abzugeben. Ziel ist, so steht geschrieben:

Mache Hamburg zu einer besseren Stadt! Nexthamburg ist Hamburgs Ideenlabor für die Stadt von morgen

Was in Hamburg stört oder als nervig empfunden wird, ist nun direkt auf einer Übersichtskarte zu sehen. Natürlich muss einschränkend gesagt werden, dass die wenigsten Hamburger ein iPhone besitzen (daher warten wir auch sehnsüchtig auf die App für Android) und damit nur ein kleiner Teil aktuell diesen Vor-Ort-Dienst nutzen kann. Aber definitv ein richtiger Schritt, um mobile Applikationen für stadtplanerische Belange zu nutzen und neue Wege der mobilen Partizipation zu ermöglichen.

Und für alle fleissigen Stadtinteressierten läuft noch ein Wettbewerb, bei dem der fleissigste Ideengeber einen Preis gewinnen kann.

Interaktiver CityBrands Index

Städteslogans in Deutschland | © ZEITMagazin

Anholt GfK-Roper Research hat eine interaktive Version des CityBrand-Index erstellt. 20.000 Menschen in 20 Ländern wurden nach ihrer Meinung zu verschiedenen Städten, ihren Bewohnern, Potentialen und Images befragt.

Here’s your chance to find out what our panel of over 20,000 ordinary people in 20 different countries really think about the world’s cities: their people, their environment, their facilities and infrastructure, their culture and nightlife, their tourist attractions and their potential for immigrants.

Trotz der nicht abreißenden Touristenströme nach Berlin, schneidet die Stadt nicht sonderlich positiv ab. Selbst in der Kategorie “Pulse” – also die Lebendigkeit einer Stadt – wird Berlin von Spaniern nur auf Platz 9 gewählt. Allerdings ist dies der Mittelwert ohne Differenzierung nach Alter oder Einkommen – diese Informationen sind der kostenpflichtigen Version des CityBrand-Index vorbehalten.

» http://www.simonanholt.com/Research/cities-index.aspx

Interview zur ePetition von urbanophil zur Kürzung der Städtebauförderung

Die ePetition von urbanophil gegen die Kürzung der Städtebauförderung, wie sie im Sparpaket der Bundesregierung vorgesehen ist, läuft seit dem 1. August und wurde bereits von über 850 Unterstützenden unterzeichnet.
Unsere Kollegen von hauptstadtblog.de haben derweil ein Interview mit unserem Mitglied Christian Kloss über unsere Initiative geführt.

Bitte weitersagen – die 1.000 wollen wir mindestens schaffen!

bauwelt live talk: “Wie realisiert man einen 1. Preis”?

18. August 2010
19:30bis23:00
Die Freilichtbühne in Spremberg. Quelle: Bauwelt 29/10

Die Freilichtbühne in Spremberg. Quelle: Bauwelt 29/10

Oder: “Wie baut man einen Europan”. Das war das Thema der Bauwelt 29/10.  Diese Frage stellt die Bauwelt nun auch live: am 18. August in der Diskussionsrunde “Bauwelt live Talk”.

Spannende Einblicke und Antworten gibt Saskia Hebert von subsolar Architekten, die 2008 den Wettbewerb Europan 9 mit ihrem Entwurf für die Freillichtbühne Spremberg gewannen (eröffnet 11.06.2010). Die verantwortliche Spremberger Stadtplanerin Claudia Wolf sitzt ebenfalls auf dem Podium, das von Kaye Geipel (Bauwelt) moderiert wird.

Link zum Artikel in der Bauwelt mit Fotos der Freilichtbühne

Wann: 18. August 2010, 19:30

Wo: marketta

Linienstraße 41, 10119 Berlin

Ausstellung: Measure of Man – Measure of Architecture

4. September 2010 11:00bis23. September 2010 18:30

“Gerade in jüngster Zeit spielt unter Architekten, Stadtplanern, Künstlern und Aktivisten die soziale Verantwortung gegenüber Umwelt und Zukunft, eine immer größere Rolle. Ihr architektonisches und urbanistisches Fachwissen, ihre Expertise, ihre bereits gewonnenen Erfahrungen und die entsprechenden Netzwerke zur Verbesserung der Lebensqualität (in Entwicklungsländern wie in hiesigen sozialen Brennpunkten) finden ihren Niederschlag in einer Vielzahl innovativer Projekte.
Architektur und Stadtplanung fungieren dabei verstärkt als Katalysatoren für den sozialen, infrastrukturellen und wirtschaftlichen Wandel, vor allem in Regionen, die mit widrigen klimatischen und sozialen Bedingungen zu kämpfen haben. So entstehen vermehrt einfühlsame und intelligente Lösungen sowie neue Typologien zur Verbesserung des täglichen Lebens wie Bildungseinrichtungen und Arbeitsstätten für die Bewohner vor Ort. Diese Projekte fördern die lokale Identität ebenso wie die Bildungschancen und erhöhen somit das soziale und wirtschaftliche Potenzial. Gleichzeitig sind diese Projekte lokale Antworten auf globale Herausforderungen wie Migration, Armut und Umweltbelastungen.
Die Ausstellung Measure of Man – Measure of Architecture – New Responsibility in Architecture and Urbanism zeigt eine Auswahl unterschiedlicher Ansätze und Initiativen aus der ganzen Welt: zum Beispiel aus Äthiopien, Malawi, Mosambik, Venezuela, Palästina, Indien und Spanien.” (AEDES)

Eröffnung: Donnerstag, 12. August 2010, 18.30 Uhr
Öffnungszeiten: Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, Sa-So 13 bis 17 Uhr
Ort: Aedes Am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, Berlin-Mitte

Ausstellung: The Informal City of Century XXI

3. September 2010 18:30bis23. September 2010 18:30

“In São Paulo gibt es mehr als 1500 Favelas, deren Integration in das reguläre Stadtgebiet eine enorme Herausforderung darstellt. Favelas sind Stadtteile, die keine legale Baugenehmigung besitzen. Wo Grundstücke unkontrolliert unterteilt und Gebäude ungeplant errichtet werden, entstehen sogenannte “Spontansiedlungen” – häufig ohne jede Infrastruktur und öffentliche Verwaltung. Dies ist mittlerweile ein weitverbreitetes Phänomen in fast allen Metropolen und Kontinenten.
Die Ausstellung “The Informal City of Century XXI – Eine Vision für die Zukunft der Favelas in São Paulo” präsentiert Studienergebnisse aus der Zusammenarbeit zwischen brasilianischen und internationalen Architekten. Sie zeigen Interventionen bei der Nutzung alternativer Technologien für Wasser- und Abwassersysteme, Energie, Erosionskontrolle und Transport sowie Planungen für Wohnungsbau, Infrastruktur und Grünanlagen. Detaillierte Entwürfe, Statistiken und Beschreibungen der sozialen, politischen und anderer spezifischer Besonderheiten der Favelas analysieren die illegalen Landbesitznahmen. Pläne, Fotografien und Videos illustrieren die Komplexität der neu entwickelten Projekte.” (AEDES)

Eröffnung: Donnerstag, 12. August, 18.30 Uhr

Öffnungszeiten: Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, Sa-So 13 bis 17 Uhr
Ort: Aedes Am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, Berlin-Mitte

Heute: urbanoFILMS#14 reloaded: grün statt grau

urbanoFILMS#14 reloaded: grün statt grau am 29. Juli in den Prinzessinnengärten am Moritzplatz

planen kann man vieles nur das wetter nicht. wegen des einsetzenden regens und der drohenden gewitterstürme konnten wir am 22. Juli 2010 leider unser filmprogramm nicht wie beabsichtigt durchführen.

eine woche später nun gibt es eine wiederholung, wenn auch in abgespeckter form (quasi passend zu den abgespeckten temperaturen!). also keine führungen, nur filme gucken. und ohne schlechtwetteroption!

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