Entries Tagged as 'Stadtpolitik'

Vortrag: Shaping London´s Growth

20. Juli 2010
18:30bis20:30
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In Folge der Abschaffung fast aller städtischen Planungsinstanzen in der Regierungszeit von Margaret Thatcher wurde in London eine Gruppe von Stadtplanern und Architekten aktiv, um dort bei Verhandlungen und Vermittlung der wichtigen Stadtplanungs- und Bauvorhaben mitzuwirken.
Die aktuelle Initiative der London Development Agency heisst “Design for London” und Mark Brearley, Leiter der Agency, berichtet über den aktuellen Stand der Stadtplanung in London.

Zeit: 20. Juli 2010, um 18:30 Uhr
Ort: Raum A053, Architekturgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 152, Berlin-Charlottenburg

Welche Aufteilung von öffentlichem Raum ist gerecht? – urbanophil macht mobil #III

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„Welche Aufteilung von begrenztem öffentlichem Raum ist in innerstädtischen Verkehrssystemen gerecht?“ oder “Weniger Straße = Mehr Leben?”, wie wir im vorherigen Beitrag zu den beeindruckenden Bildern des Künstlers David Yoon gefragt haben, sind entscheidende und wichtige, aber auch sehr konfliktträchtige Fragen für zukünftige Diskussionen über urbane Mobilität, denn Kriterien wie ‘hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität’ werden zunehmend wichtig im (inter)nationalen Städte-Konkurrenzkampf um gut ausgebildete Arbeitskräfte und anspruchsvolle Bewohner.

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Städte werden zukünftig deutlichere Antworten auf diese Frage finden müssen als bisher. Manche Städte haben diese Frage in den letzten Jahren zunehmend offensiv so beantwortet, dass Kfz-Stellplätze z.B. durch Stationen der neu eingeführten öffentlichen Fahrradverleihsysteme ersetzt wurden – Paris z.B. im Fall von Velib´, Barcelona für Bicing und nun auch London für sein Ende Juli startendes System. Sind nicht SECHS [Read more →]

8ha für Pioniere der Zwischennutzung

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Übersicht des Tempelhofer Felds (oder Park) mit den Flächen, die nun für die Pioniernutzung freigegeben werden.

Am zweiten Mai-Wochenende wurde das Tempelhofer Feld für die Berliner und Berlinerinnen zugänglich gemacht, zur Freude der zahlreichen Besucher und Besucherinnen – bis am Samstag um 17 Uhr plötzlich alle Zugänge verschlossen waren, niemand mehr rein, niemand heraus konnte und, was das Schlimme ist, niemand wusste, warum. Warum sich nun vor allen Eingängen Menschenmassen drängten und stauten, warum sich plötzlich an ganz andere Begebenheiten erinnernde Szenen abspielten, in denen Menschen über den Zaun aus dem Gelände heraus kletterten. Kein Wunder, dass latente Aggression zu spüren war.

Denn das war wieder ein Beispiel für die gelinde gesagt lausige Öffentlichkeitsarbeit der zuständigen Senatsverwaltung, die bei der Debatte um den Volksentscheid begann und sich bei der Frage um die Öffnung des Feldes als Grünfläche zuspitzte.

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FriedrichstadtLektion “Zurück in die Zukunft”

18. Mai 2010
19:00bis22:00
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Die Mendelssohn-Gesellschaft veranstaltet am 18. Mai einen Diskussionsabend zum Thema “Zurück in die Zukunft? – Vom Berliner Stadthaus zum Townhouse”.

Ablauf:
Nach einem musikalischem Prolog folgen Vorträge zu folgenden Themen:

  • Ernst Siebel (Kunsthistoriker): Kleine Geschichte des Berliner Stadthauses.
  • Dieter Hoffmann-Axthelm (Stadtplaner): Das Konzept zur Wiedergewinnung der Bürgerstadt.
  • Marc Jordi (Architekt): Die Stadthäuser am Friedrichswerder.

Ort und Zeit:
Mendelssohn-Remise, Jägerstr. 51, 10117 Berlin (U-Bhf. Hausvogteiplatz)
18.Mai 2010, 19 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten.
Eintritt: 8 € / erm. 5 €. reservierung@mendelssohn-remise.

Baukulturwerkstatt “Identität Bauen”

20. Mai 2010
18:00bis21:00
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Baukulturwerkstatt der Initiative Architektur und Baukultur (IAB)

Am 20. Mai 2010 diskutiert die Baukulturwerkstatt das Thema „Identität bauen“. Die Frage, ob und wie sich Identität mit Hilfe von Architektur planen, bauen und konstruieren lässt, steht dabei im Mittelpunkt. Seit Jahrzehnten erproben unsere Städte unterschiedliche Ansätze: Fabriken werden zu Museen umgebaut, Stadtraum dient als Bühne für Events, an zahlreichen Orten wird der Wiederaufbau verlorener Bauten und Räume diskutiert. Architektur ist Teil einer vielschichtigen Wertedebatte, die um emotionale Themen wie Heimat, Schönheit und Identität kreist. Die Baukulturwerkstatt fragt fachübergreifend nach dem Wesen unserer gebauten Umwelt: nach der Funktion von Architektur und Stadt als Projektionsfläche gesellschaftlicher Realitäten und Wunschvorstellungen.

Impulsreferate:
Dr. Regina Bittner, Stiftung Bauhaus Dessau
Dr. Barbara Steiner, Galerie für zeitgenössische Kunst, Leipzig

Es diskutieren mit:
Prof. Stefanie Bürkle, TU Berlin
Prof. Dr.-Ing. Uwe Altrock, Universität Kassel
Dipl.-Ing. Jörg Springer, Springer Architekten BDA, Berlin
Moderation: Thies Schröder

Ort: Hörsaalruine im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité
Charitéplatz 1, 10117 Berlin
Datum: Donnerstag, 20. Mai 2010, 18 Uhr

Veranstalter: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Interview zum spacemag #2

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Wir von urbanophil sind aus dem Häuschen: Kürzlich erschien Ausgabe 2 des Magazins spacemag, vom Hamburger spacedepartment. Die Ausgabe steht unter dem Motto ‘Gaffa Urbanismus‘, jedes einzelne Titelblatt der Ausgabe ist individuell mit verschiedenen Tapebändern gestaltet (s. Foto) und inhaltlich sind wir von der Vielseitigkeit und dem Gehalt des Magazins durchweg begeistert. Im Impressum ist zu lesen, dass das spacemag “ein Magazin für urbane Phänomene und urbane Alltagskultur” ist. Wir von urbanophil wollten es ein bisschen genauer wissen: spacedepartment, wer ist das eigentlich? Wie kam es zum spacemag, was ist jetzt nochmal genau Gaffa Urbanismus und darf man zukünftig noch mehr erwarten?
Genügend Anlässe für ein ausführliches Interview mit Sven Lohmeyer vom spacedepartment aus Hamburg. Neben den bereits angesprochenen Themen ging es um derzeitige Entwicklungen in der Hansestadt, wie die Künstlerproteste im Gängeviertel und die Diskussionen um den Innenstadt-Ikea in Hamburg Altona und welchen Einfluss das Internet und soziale Medien auf Stadtplanung und Stadtentwicklung ausüben.

UP: Wie kam es zu dem Thema eurer aktuellen Ausgabe des spacemag: „Gaffa Urbanismus“?
SD: Einige Mitglieder vom spacedepartment beschäftigen sich seit Längerem mit dem Thema des informellen Städtebaus und wir wollten daher ein Magazin darüber machen. Lange Zeit war also „Informelle Stadt“ der Arbeitstitel dieser Ausgabe. Aber das war uns am Ende ein zu sperriger Begriff. Wir haben dann „Gaffa Urbanismus“ als Kunstwort erfunden, als Synonym für etwas ‘nicht reglementiertes’, etwas ‘(noch) nicht fertiges’. Wir haben dann ein ‘Call for Papers’ veröffentlicht und gewartet was passiert: Was weckt dieser Begriff für Assoziationen? Wie entwickelt sich der Begriff? Im Magazin ist nun natürlich viel über Streetart, viel über Gaffa-Kunst und das Gaffa-Tape zu lesen, aber eben auch über… [Read more →]

Schlosskuppel oder Autobahn…?

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In einem spannenden Interview mit dem Tagesspiegel zeigt der “Verkehrs- und Bauminister” Peter Ramsauer die drängenden Fragen auf, mit denen sich sein Ministerium gegenwärtig und in naher Zukunft auseinandersetzen muss.

Amüsant zu lesen. Man darf gespannt sein, mit welcher Politik sich das aktuelle BMVBS unter schwarz-gelb zukünftig profilieren wird.

Seminar: Architektur und Macht

19. Februar 2010 17:00bis21. Februar 2010 15:00
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“Die Stadt Berlin ist ein umkämpfter Raum – immer neue Gebäude überlagern historische Schichten, soziale Verschiebungen in der Stadt gehören zum Alltag und drücken sich durch Architektur, überwachte Räume und genormtes Sozialverhalten aus. Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Macht und Architektur, wer definiert die Räume, in denen wir leben, gibt es eine soziale Urbanität? Diesen Fragen gehen wir theoretisch, aber auch mit Exkursionen durch die Stadt nach.”
weitere Infos

Ein Seminar für Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre.

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Veranstaltungsort: Alte Feuerwache Berlin, Axel-Springer-Straße 40/41, Kreuzberg
Zeit: Fr, 19.2.10 17 Uhr bis So, 21.2.10 15 Uhr

urbane Baugruppen

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Zunehmend entdecken Städte Baugruppen und Baugemeinschaften als Teil einer modernen Stadtplanung und Bürgerbeteiligung. Das Wohnen wird wieder zu einem festen Bestandteil von kommunaler Entwicklungsplanung. Zwar schmückt sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin damit, Baugruppen und Baugemeinschaften zu fördern, steht aber im nationalen und internationalen Vergleich eher “hinten an”. Die Ausstellung auf.einander.bauen im DAZ im Jahre 2007 versuchte, das Potenzial von Baugruppenprojekten für die nachhaltige Entwicklung des Wohnens und Lebens in der Innenstadt zu zeigen. Jetzt hat die Wüstenrot Stiftung eine neue Publikation “Städte und Baugemeinschaften” herausgebracht, welche direkt bei der Stiftung kostenfrei angefordert werden kann. Die Publikation beleuchtet verschiedene Ansätze und Formen kommunaler Handlungsstrategien, die in einem Forschungsprojekt untersucht wurden. Berlin kann sich bei den Beispielen sicherlich noch einiges abgucken!

Workshop: Beyond Planwerk Innenstadt

28. Januar 2010
18:00bis20:00
29. Januar 2010
09:00bis19:00
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Beyond Planwerk Innenstadt copyright by CMS

Das Center for Metropolitan Studies der TU Berlin veranstaltet am 28. und 29. Januar einen Workshop zum Planwerk Innenstadt. Ziel ist, über das Planwerk Innenstadt hinaus zu denken und innovative Ansätze und Ideen für ein strategisches Leitbild Berlins zu entwickeln, das den neuen Herausforderungen (benachteiligte Quartiere, Wasserlagen, Umnutzung der Flughäfen, Touristifikation etc.) gerecht wird. Eine breite Stadtentwicklungs- und Städtebaudebatte soll angestoßen werden – im Fokus steht dabei der gesamtstädtische Blick.

Eine spannende Veranstaltung! Mehr Informationen zum Ablauf, zu den thematischen Schwerpunkten und den Inhalten der Inputreferate gibt es hier.

Eine Anmeldung ist bis zum 20.01. notwendig unter beyondplanwerk@metropolitanstudies.de

Ort: Center for Metropolitan Studies (CMS) an der TU Berlin, Ernst-Reuter-Platz 7, 10587 Berlin, Raum TEL 3-0

Zeit: 28. Januar: 18:00 – 20:00 Uhr; 29. Januar: 9:00 – 19:00 Uhr