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Ausstellung: Ein neuer Blick. Architekturfotografie aus den Staatlichen Museen zu Berlin

2. September 2010 10:00bis5. September 2010 18:00

“Mit verborgenen Schätzen der Architekturfotografie aus den Sammlungen der Staatlichen Museen eröffnet diese erste Ausstellung im restaurierten Kaisersaal des Museums für Fotografie. Fast alle Häuser der Staatlichen Museen erwarben seit ihrer Gründung vor 150 Jahren Fotografien, die zumeist dokumentarischen Zwecken im musealen Gebrauch dienten. Besonders prominent vertreten ist darunter die Gattung der Architekturfotografie.
Bislang nur wenigen Wissenschaftlern und Fachleuten bekannt, entfalten diese Kostbarkeiten heute ein beeindruckendes Panorama verschiedenster Architekturmotive vom Beginn der Fotografie bis heute: Bilder von Bambushütten aus dem Ethnologischen Museum, Aufnahmen von Tempeln aus dem Ägyptischen Museum und Papyrussammlung, Fotografien indischer Moscheen aus dem Museum für Asiatische Kunst oder Architekturfotografien der klassischen Moderne aus der Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek – um nur einige zu nennen – werden hier gezeigt.
Rund 300 spannende Fotografien, Mappenwerke und Bücher stellen die Architekturfotografie als eine zentrale Gattung des Mediums vor und erlauben zugleich einen neuen, nicht-kanonischen Blick auf ihre Geschichte.
Im Herbst dieses Jahres folgt im Kaisersaal ein Überblick über die Geschichte der Mikrofotografie im 20. Jahrhundert, einer Art Fotografie, die zwischen Naturwissenschaft und Bildender Kunst angesiedelt ist.”

Ort: Museum für Fotografie, Jebensstraße 2, Berlin-Charlottenhof
Zeit: Do 27. Mai – So 5. September 2010
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10- 18 Uhr, Donnerstag bis 22 Uhr

Urbane Landwirtschaft

3. September 2010
16:00bis20:00

Eine neue Interpretation und Aneignung des öffentlichen Raumes findet statt: Landwirtschaft kehrt wieder in die Städte zurück. Der Anbau von eigenen, gesunden Lebensmitteln ist ebenso Ausdruck von Kontemplation und Sinnstiftung wie eine neue Form des zivilgesellschaftlichen Engagements bis zu bürgerlichem Ungehorsam. Die Konferenz gibt einen Überblick über die Vielfalt der Ansätze sowie über die Berliner Initiativen in urbaner Landwirtschaft. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch ein Studienprojekt der TU Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung vorgestellt.

Mehr Informationen hier.

Veranstaltungsort:

Hörsaal HC26
Im TU-Hauptgebäude
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin

Samstags findet auch eine Exkursion statt, zu der man sich anmelden muss. Leider gibt es wohl nur noch eine “Warteliste”.

Ausstellung: The Informal City of Century XXI

3. September 2010 18:30bis23. September 2010 18:30

“In São Paulo gibt es mehr als 1500 Favelas, deren Integration in das reguläre Stadtgebiet eine enorme Herausforderung darstellt. Favelas sind Stadtteile, die keine legale Baugenehmigung besitzen. Wo Grundstücke unkontrolliert unterteilt und Gebäude ungeplant errichtet werden, entstehen sogenannte “Spontansiedlungen” – häufig ohne jede Infrastruktur und öffentliche Verwaltung. Dies ist mittlerweile ein weitverbreitetes Phänomen in fast allen Metropolen und Kontinenten.
Die Ausstellung “The Informal City of Century XXI – Eine Vision für die Zukunft der Favelas in São Paulo” präsentiert Studienergebnisse aus der Zusammenarbeit zwischen brasilianischen und internationalen Architekten. Sie zeigen Interventionen bei der Nutzung alternativer Technologien für Wasser- und Abwassersysteme, Energie, Erosionskontrolle und Transport sowie Planungen für Wohnungsbau, Infrastruktur und Grünanlagen. Detaillierte Entwürfe, Statistiken und Beschreibungen der sozialen, politischen und anderer spezifischer Besonderheiten der Favelas analysieren die illegalen Landbesitznahmen. Pläne, Fotografien und Videos illustrieren die Komplexität der neu entwickelten Projekte.” (AEDES)

Eröffnung: Donnerstag, 12. August, 18.30 Uhr

Öffnungszeiten: Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, Sa-So 13 bis 17 Uhr
Ort: Aedes Am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, Berlin-Mitte

Ausstellung: Measure of Man – Measure of Architecture

4. September 2010 11:00bis23. September 2010 18:30

“Gerade in jüngster Zeit spielt unter Architekten, Stadtplanern, Künstlern und Aktivisten die soziale Verantwortung gegenüber Umwelt und Zukunft, eine immer größere Rolle. Ihr architektonisches und urbanistisches Fachwissen, ihre Expertise, ihre bereits gewonnenen Erfahrungen und die entsprechenden Netzwerke zur Verbesserung der Lebensqualität (in Entwicklungsländern wie in hiesigen sozialen Brennpunkten) finden ihren Niederschlag in einer Vielzahl innovativer Projekte.
Architektur und Stadtplanung fungieren dabei verstärkt als Katalysatoren für den sozialen, infrastrukturellen und wirtschaftlichen Wandel, vor allem in Regionen, die mit widrigen klimatischen und sozialen Bedingungen zu kämpfen haben. So entstehen vermehrt einfühlsame und intelligente Lösungen sowie neue Typologien zur Verbesserung des täglichen Lebens wie Bildungseinrichtungen und Arbeitsstätten für die Bewohner vor Ort. Diese Projekte fördern die lokale Identität ebenso wie die Bildungschancen und erhöhen somit das soziale und wirtschaftliche Potenzial. Gleichzeitig sind diese Projekte lokale Antworten auf globale Herausforderungen wie Migration, Armut und Umweltbelastungen.
Die Ausstellung Measure of Man – Measure of Architecture – New Responsibility in Architecture and Urbanism zeigt eine Auswahl unterschiedlicher Ansätze und Initiativen aus der ganzen Welt: zum Beispiel aus Äthiopien, Malawi, Mosambik, Venezuela, Palästina, Indien und Spanien.” (AEDES)

Eröffnung: Donnerstag, 12. August 2010, 18.30 Uhr
Öffnungszeiten: Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, Sa-So 13 bis 17 Uhr
Ort: Aedes Am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, Berlin-Mitte

Kinofilm: Tom Atkins Blues

28. August 2010
20:00
8. September 2010
20:00

Kinofilm über einen Spätkauf in Prenzlauer Berg von Axel Ross.

Der Spätkauf ist das Herz des Kiezes gewesen, integraler Bestandteil im Leben der Kiezbewohner, seit nunmehr 13 Jahren. Treffpunkt, Kneipe, Kiezpostille und ein Ort, um zu unüblichen Öffnungszeiten nicht nur einzukaufen. Eine Sorgenpause, ein Platz mit Zeit für den Kunden, jede Nacht und ganze Sonntage lang, bei Reggae-, Dub- und Hip-Hop-Rhythmen, die aus den Lautsprechern hinaus auf die Straße fliegen.
Tommy, der Engländer, arbeitet schon seit Jahren im Spätkauf, doch verkauft er nicht nur Waren. Er hat streitende Pärchen beobachtet, war verlorenen Touristen ebenso Hort wie betrunkenen Einheimischen. Er hat im Kiez hitzige Basketballspiele unter Nachbarn ausgefochten, ist nächtelang durch die Clubs gezogen und kämpfte an der Kasse des Spätkaufs mit den hämmernden Nachwirkungen seiner Streifzüge. Der Spätkauf bietet ihm einen kaleidoskopischen Einblick in die Leben, Hoffnungen, Gedanken der Menschen und alles verflechtet sich zu einem Gewebe der Nachbarschaft, des Miteinanders.

Im Laufe der Jahre aber verändert sich sein Kiez. Wohnraum wird Eigentum, Mieten steigen und der Zustrom solventerer Schichten lässt das soziale Gewebe weitmaschiger werden. Der Spätkauf wird mit der Zeit zum letzten Souvenir eines verschwindenden Kiezes. Als schließlich der nahe gelegene Supermarkt modernisiert wird und seine Türen fortan bis Mitternacht öffnet, verliert das Konzept “Spätkauf” seinen Sinn. Die Kunden schwinden und mit ihnen die Umsätze. Der Laden muss schließen.

Die Nachricht verbreitet sich, plötzlich tauchen alte Gesichter wieder auf, auch unerwünschte, doch alle kommen sie, um der Kiez-Institution Respekt zu zollen. Tommy lässt das Vergangene Revue passieren, versucht, das Heute zu verstehen und die Zukunft vorauszusagen, gemeinsam mit Freunden und Kunden. Tommy reflektiert seine Situation, sieht sich mit dem Wandel, der Umwälzung und im Angesicht des letzten Ladenschlusses mit einer klaffenden Lücke in seinem Leben konfrontiert. Nicht zuletzt offenbart ihm das Ende des Ladens auch unbequeme Wahrheiten, die sein eigenes Leben betreffen.

Aufgenommen von sechs Leuten in elf Tagen auf HDV vermischt der Film dokumentarische Realität mit gespielten Szenen. Der Film ist nicht nur amüsantes, bewegendes Zeugnis der Institution “Spätkauf”, sondern auch Metapher für eine weltweite Entwicklung, die Menschen in Großstädten aus ihren Kiezen verdrängt, weil sie dem Wandel, den steigenden Mieten und Lebenshaltungskosten finanziell nicht gewachsen sind.

» Tagesspiegel vom 26.08.2010: Geschichte eines Spätkaufs: Im Reich der Holzregale

Ort: Acud Kino
Sa 28.8. bis Mi 8.9., jeweils 20:00 Uhr

Tag des offenen Denkmals

11. September 2010
12. September 2010

Das offizielle Programm für Berlin findet sich zu gegebener Zeit auf den Seiten von SenStadt oder deutschlandweit auf den Seiten von Tag des offenen Denkmals.

PARK(ing) Day 2010

17. September 2010

siehe unseren Blog-Eintrag

PARK(ing) Day is a annual open-source global event where citizens, artists and activists collaborate to temporarily transform metered parking spaces into “PARK(ing)” spaces: temporary public places. The project began in 2005 when Rebar, a San Francisco art and design studio, converted a single metered parking space into a temporary public park in downtown San Francisco. Since 2005, PARK(ing) Day has evolved into a global movement, with organizations and individuals (operating independently of Rebar but following an established set of guidelines) creating new forms of temporary public space in urban contexts around the world.

The mission of PARK(ing) Day is to call attention to the need for more urban open space, to generate critical debate around how public space is created and allocated, and to improve the quality of urban human habitat … at least until the meter runs out!

» Über den PARK(ing) Day
» Bislang angekündigte Standorte 2010