Nachdem Mitglieder von urbanophil letztes Jahr auf dem PLANET-Kongress „Social Participation in Formation of Urban Space – Top Down/Botton up“ teilgenommen haben, und wir auch sonst Kontakte nach Polen pflegen, begrüßen wir nun eine Gruppe von Studenten der Architekturfakultät der Universität Politechnika Warszawska. urbanophil gestaltet das Rahmenprogramm und organisiert urbanoTOURS.
Den Auftakt des Berlinbesuchs bildet eine Vortragsreihe auf dem Gelände EXROTAPRINT, einer ehemaligen Druckmaschinenfabrik in Berlin-Wedding. Ab 16:00 Uhr referieren:
Bernhard Hummel (Architekt, Partner Exrotaprint) über die wechselhafte Geschichte und die besondere Architektur des Rotaprint-Areals berichten,
Karsten Ruddigkeit (urbanophil) über „Berlin - Hauptstadt der Risikogesellschaft”,
Nikolai Roskamm (ISR, FPB) widmet sich den Großprojekten in der Berliner Nachwendezeit und
Tim Birkholz (Tutor am ISR) wirft einenBlick auf die Geschichte des Berliner Palastes der Republik.
Die polnischen Gäste werden im Anschluss architektonische und stadtplanerische Projekte aus Warschau vorstellen. Der Abend wird gegen 19:00 Uhr mit einer Grillrunde auf dem Exrotaprint Gelände beendet. Externe sind herzlich Wilkommen!
“Eine Spreefahrt die ist lustig, eine Spreefahrt die ist schön…”
Und damit sie noch schöner wird und den Teilnehmern der Mediaspree-Werbefahrt des „Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.“ in so guter Erinnerung bleibt, dass sie die Großvorhaben an den Ufer aufgeben, demonstriert morgen die Hedonistische Internationale im Yaam. Und die Bar25 ruft zum Investorenjubeln auf.
“Es gibt Pläne, fast alle alten Gebäude abzureißen und neue Wohn- und Geschäftsbauten zu errichten. Wir fordern dagegen den baulich-historischen und somit den sozial gewachsenen Erhalt des RAW-Geländes. Denn wir stehen für eine vielfältige bunte Entwicklung unseres Stadtteils anhand lokaler Nutzungsbedarfe.”
Also auf zur Demonstration für das Revaler 5-Eck! HEUTE (21.06.) ab 13:00 Uhr auf dem RAW-Gelände (Tor 2). Die Abschlussveranstaltung mit Redebeiträgen von:
Dr. Franz Schulz (Bezirksbügermeister F´Hain-Xberg)
Nicht wirklich neu, da wir schon über Reverse Grafitti berichtet haben, aber so schön und diesmal medial ansprechender (Film statt Photo) und informativer (mit Interview), dass es einen Beitrag lohnt. Zudem sei hierbei auf den schönen Blog sound of sirens hingewiesen, über den wir auf den Film gestossen sind und der auch immer einen Blick wert ist.
Irgendwie denkt man bei Bremen zuerst an den Fussballverein und eine kleine schnarchige Stadt - zumindest ist dies das erste Klischee, was einem im Kopf herumgeistert. Schaut man aber mal genauer hin, dann fällt doch auf, dass es interessante Initiativen und Personen, Aktionen und Projekte gibt. Die wohl spannenste Aktion des letzten Jahres war das Sproutbau-Projekt (wir berichteten). Aber auch Diese Jahr gibt es auch einige spannende Projekte, die einen Blick wert sind.
.. werden “Inseln des frivolen Miteinanders”.
Zum einen ist da das Projekt B.A.L.D - Brache als lebendiges Dorf, eine “temporäre Besiedelung eines Noch-Nicht-Ortes”. In der Bremer Überseestadt, sollen “die Lücken des Masterplans” bespielt und “auf ihnen Inseln des frivolen Miteinanders” gegründet werden. Einen ersten Einblick gibt das Interview mit dem AAA. Zum anderen die Ausstellung “bremen 2.0 – die stadt neu denken“, die vom Anfangen-Netzwerk organisiert wird (bei deren “Bremer Architektur Dialog” immer wieder spannende Leute ihre Projekte vorstellen).
Und weil Streetart ja auch immer ein Hinweis für die Kreativität und das kulturelle Potential einer Stadt ist, hier das schöne Portal streetart-bremen.de.