Entries Tagged as 'Wettbewerb/ Call for papers'

Jetzt geht’s los…!?

THF
Eroberung der Start- und Landebahnen! (Foto: Galene Haun)

An Ideen zur Entwicklung des Tempelhofer Feldes mangelt es wahrhaftig nicht. Ob sie jemals alle zur Umsetzung kommen, wird die Zeit zeigen. Sicherlich ist viel Platz auf dem Gelände, aber viele Nutzungen haben ähnliche Standortansprüche und somit ist es vielleicht doch nicht so einfach, alles auf der riesigen Fläche unterzubringen. Die Bürgerbeteiligung und viele Projekte – so auch das Studienprojekt “Grand Opening Tempelhofer Feld” – liefern eine Menge Ideen, die bei einer späteren Entwicklung der Parklandschaft zum tragen kommen sollten. Auch die IGA Berlin 2017 soll einen wichtigen Beitrag leisten. Doch das ist alles noch Zukunftsmusik.

Erstmal wird das Feld am 8. Mai geöffnet und dann wird sich zeigen, wie viel geplante Entwicklung die Fläche braucht oder veträgt und wie viel sich vielleicht ganz von alleine entwickeln wird. Wer seine Ideen zur Eröffnungsfeier einbringen möchte, kann dies noch bis zum 19. Februar mit einem Konzept tun: Es werden Akteure gesucht, die zum Motto “Bewegungsfreiheit” den Besuchern ein aktives Bewegungsangebot liefern. Wenn die Bewegung dann in den Regelbetrieb übergeht, kann der Sommer kommen!

“Switzerland, we have a Problem!” – Wettbewerbsergebnisse

Im Dezember 2009 hatte das Online-Architekturmagazin Archinect als Reaktion auf das Bauverbot für Minarette in der Schweiz einen Architekturwettbewerb für mobile Minarette ausgelobt (urbanophil berichtete). Im Kern des Wettbewerbs stand die Frage nach der Wirksamkeit von Architektur im Feld der Politik.

Auf der Webseite von Archinect wurden nun erste Ergebnisse präsentiert. Die Beiträge reichen von Entwürfen für Gebäude, über ausfahrbare oder aufblasbare Minarette bis hin zu tragbaren Lösungen.

Alle eingereichten Entwürfe und Vorschläge finden sich auf Flickr.

RECREATION – Call for Participation für Dockville-Festival

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Begleitend zum Dockville Festival in Hamburg gibt es eine Kunstausstellung, für die wir einen internationalen Call for Participation erhalten haben, den wir gerne bekannt geben:

Call for Participation: Das Hamburger Kunst- und Musikfestival Dockville sucht Künstler: “Kunstcamp + 10 Tage Open Air Ausstellung + 3 Tage Festival: Ein gemeinsamer Schaffensprozess unter freiem Sommerhimmel, ein Ausstellungszeitraum mit Abendprogramm und das parallel stattfindende Kindersommercamp Lüttville münden in einem großen Festival-Knall: Das ist die DOCKVILLE Dramaturgie.

Im Vorfeld des 3-tägigen Festes wird in diesem Jahr unter dem Motto RECREATION ein in der Festivallandschaft einzigartiger Raum für Kunst geschaffen. Die Verbindung von Kunst und Musik sowie die Reflexion und Gestaltung der Festivalsituation sind dabei die Pole, zwischen denen sich das Thema RECREATION bewegt. Ab sofort läuft die Ausschreibung für künstlerische Beiträge aus allen Disziplinen. Einsendeschluss: ist der 15. März 2010. 

Weitere Infos findet ihr unter: dockville.de/kunst. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung unserer Leserschaft.

Die Wiederentdeckung des Erntens im urbanen Alltag.

Quelle: AgropolisQuelle: Agropolis

Mit ihrem Konzept, nicht nur Landschaft sondern auch Landwirtschaft in die Metropole zu holen, gewann Agropolis den ersten Preis des Wettbewerbs Open Scale München, ein Interdisziplinärer Ideenwettbewerb und ein Pilotprojekt im Rahmen der „Nationalen Stadtentwicklungspolitik“ des BMVBS / BBSR, Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung.

Agropolis möchte in München eine metropolitane Nahrungsstrategie anregen, die von der Produktion bis zur Zubereitung sowohl eine zukunftsfähige Nahrungsökonomie artikuliert als auch räumlich erfahrbar und erkennbar wird. Im Mittelpunkt stehen die Förderung von Eigenanbau und nachhaltigem Umgang mit der Ressource Boden. Das Ernten wird wieder Teil der alltäglichen Lebensabläufe in der Stadt. Als Modellprojekt wird für das Stadtentwicklungsgebiet Freiham der “Agrikulturpark Freiham” in den Prozeß der Bebauung integriert, der für öffentliche und private Räume eine zusätzliche Dimension städtischer Lebensqualität erschließt.

In Freiham entsteht eine neuartige, attraktive Atmosphäre. Von dort ausgehend trägt entlang der vorgesehenen Erschließungssysteme die “Viktualientram” Nahrungsmittel und Ideen Urbaner Landwirtschaft mitten in die Stadt.

FreihamQuelle: Agropolis

In diesem weiteren Fokus werden mit einer Reihe von Maßnahmen auch innerstädtischere Räume urbar gemacht und immer mehr Münchner in Verbindung mit Praktiken der Ernährungsversorgung gebracht, u.a. mit den integrativen “Grünen Räumen” und dem “Nahrungsstadtplan”.

Mehr zum Konzeptinhalt ist nachzulesen unter:
http://www.agropolis-muenchen.de/

“Switzerland, we have a Problem!” Wettbewerbsaufruf für mobile Minarette

Quelle: stadionwelt.de

Quelle: stadionwelt.de

In Reaktion auf den erfolgreichen Volksentscheid zum Bauverbot für Minarette in der Schweiz hat das Online-Magazin Archinect einen – nicht ganz ernst gemeinten - Design- und Architekturwettbwerb ausgelobt, bei dem die Teilnehmer aufgerufen werden, Minarette zu gestalten, die weniger Architektur als vielmehr Event sind. Aufgabenstellung ist, dass die Minarette anlassbezogen aufgebaut werden können (also fünf Mal am Tag), dann aber ihre volle Größe und Sichtbarkeit im Stadtbild erlangen.

Wie wäre es da mit abklappbaren Minaretten à la den Flutlichtmasten im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam-Babelsberg?

Ob eine architektonische Annäherung an ein solches Thema zielführend ist? Auf die Beiträge kann man dennoch gespannt sein, denn gute Satire kann bekanntlich ein sehr wirksames Mittel zur Bloßstellung von Demagogen sein.

Der Einsendeschluss ist der 18. Dezember 2009.

Arbeitslose Architekten gesucht!

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Die Internetplatform “Architecture Revolution” hat einen Wettbewerb für arbeitslose ArchitektInnen ausgerufen. “Unemployed Architect?? surviving with a temporary job in MacDonalds or Starbucks or simply scratching yourself at home?? Der Arbeitsmarkt für ArchitektInnen ist einem ständigen Wandel unterworfen und steht in Abhängig vom allgemeinen Wohlbefinden der Baubranche.

Never before have so many unemployed architects been infiltrating other industries to finance a living. “Never before has there been the opportunity for so many architectural eyes to evaluate the efficiency of the design of the industry.”

Der Wettbewerb soll nun arbeitslosen ArchitektInnen die Möglichkeit geben “to re-design or create a new design of a system which can be integrated within a building or city. There are no limits on ideas, however, the process must be thought through from start to finish with an element of practicality.”

Klingt spannend. Einsendeschluß ist der 28. Februar 2010, das Preisgeld beträgt 100 Euro. Mehr Informationen auf der Internetseite von Architecture Revolution unter Competition.

Call for Papers zum Thema “Gaffa-Urbanismus”

Die erste Ausgabe haben wir ja schon mit Freuden gelesen. Nun geht das nächste Magazin des hamburger SpaceDepartment an den Start. Das Thema ist diesmal “Gaffa-Urbanismus”:

Gaffa Urbanismus ist das Resultat spontaner und improvisierter Kombination von Objekten und Ideen im städtischen Kontext. Oft vorbei an bestehenden Kenntnissen, Gewohnheiten und Regularien führt die Gaffa-Methode zu neuen kulturellen Erscheinungsformen und städtischen Funktionsmustern. 

Gaffa Urbanismus geht über den Begriff der “informellen Stadt” hinaus. Das SpaceDepartment sucht nicht die DNS des Informellen, sondern vielmehr lokale und globale Geschichten aus den Bereichen Mensch, Ökonomie, Stadt und Gesellschaft und möchte damit einen Diskurs über die Wellblechhütte hinaus anregen. (spacedepartment.de)

Einsendeschluss ist der 31.10. Wir sind gespannt auf eure Beiträge…

Die kommende Stadtwelt

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Visions are welcome bis zum 25. August!

Urbane Utopien – Wunschvorstellung einer Stadt der Zukunft, denkbar möglich, aber nicht unbedingt realisierbar – existieren seitdem es Architekten gibt. Sie stehen im jeweiligen Kontext der Zeit, der vorstellbar möglichen Technik, der Probleme, die es zu bewältigen gibt, und sind bedingt durch die Erfahrungen, die man gemacht hat. Utopien und Visionen sind wichtige Bestandteile der städtabaulichen Leitbilder und Konzepte, die immer auf eine Verbesserung in den Städten abzielten und dies auch heute noch tun.

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urbanism follows visions

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Wagst Du einen Blick in die Zukunft? Kannst Du Dir vorstellen, wie wir in 100 Jahren in unseren Städten leben werden? Wolltest Du immer schon mal visionär sein? Dann zeig das Unvorstellbare im Rahmen des Wettbewerbs “urbanism follows visions”, welcher das Ziel hat, “über einfache Mittel der Visualisierung und über kreative und plakative Illustrationen einen aktuellen Auszug zahlreicher visionärer Vorstellungen und Phantasien zu zeigen, um Ausblicke, Tendenzen, Denkanstöße oder Lösungsansätze hervorzubringen und die Betrachter für ihre gebaute Umwelt zu sensibilisieren” (Die Stadtartisten). [Read more →]

AufAuf… der Aufruf zur Aufschreibung

http://video.google.com/videoplay?docid=-7742822670764291278

KünstlerInnen und Landschaftkünstler- gestalterInnen sind dazu aufgerufen, sich für das Projekt AufAuf zu bewerben, welches im Juni eine Brachfläche in Bremen bespielt. So heisst es im Aufruf:

Das Projekt AufAuf setzt sich mit innerstädtischen Brachflächen auseinander. Diese [...bilden...] als Räume ohne festgeschriebene Nutzung einen Rückzugsraum vor der determinierten Stadt und bieten verschiedenste Möglichkeiten der temporären Aneignung. AufAuf will im Sommer einige dieser Möglichkeiten aufzeigen und zur Diskussion stellen.

Und wer die Jungs vom AAA kennt, weiss, dass diese interessante und tolle Projekte auf die Beine stellen. Also bewerben und mitmachen.