Ausstellungseröffnung: Das ungebaute Berlin im Café Moskau
| 15. Juli 2010 |
Die Ausstellung von Carsten Krohn im Café Moskau zeigt eine ganz spezielle Variante des abwesenden Berlins: das Berlin, das nicht gebaut wurde.
Dazu wurden vergessene und verdrängte Projekte aus dem 20.Jahrhundert ans Licht geholt und in Plänen und Modellen präsentiert. Gezeigt wird eine unsichtbare Stadt, deren Kenntnis aber für das Verständnis der gebauten Stadt notwendig ist, weil sich diese aus den Fragmenten der gezeigten Utopien zusammensetzt.
Nicht nur Architektur und Städtebau als Einheit sollen dargestellt werden, sondern auch Entwurf und Diskurs als Prozess. Gefilmte Statements von Koolhaas, Siza, Venturi, Eisenman, Libeskind, Foster und vielen anderen werden als ein imaginärer Kongress präsentiert, um zu demonstrieren, dass die Entwürfe Teil einer Debatte sind.
Die Ausstellung wurde kuratiert und organisiert von Carsten Krohn, die Filme hat Carsten Krohn zusammen mit Knut Klaßen realisiert, das Ausstellungsdesign kommt von Kuehn Malvezzi.
Mehr Infos: www.dasungebauteberlin.de
Café Moskau, Karl-Marx-Allee 34, Berlin

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