Entries Tagged as '3D-Visualisierung'

Das Video zum Wochenstart | The Third & The Seventh

Selten so eine realistische Animation gesehen, wie das Video von Alex Roman. Kwerfeldein hat dazu geschrieben:

Das Spiel mit der Unschärfe (dem Bokeh), die Ruhe in den Aufnahmen und die überquillende Kreativität, Architektur zu veranschaulichen sind gewaltig. Farben, Licht & Schatten und die Brennweiten sind perfekt aufeinander abstimmt und bilden im Zusammespiel mit der Musik eine Symphonie, die ihresgleichen sucht.

Wer es auch nicht glauben will, dass die Bilder animiert sind, der sehe sich das Making of an oder lese das Interview mit dem Macher.

Echt? Virtuell? 3D-Visualisierungen heute


Transbay Transit Center Demo from steelblue LLC on Vimeo.

Digitale 3D-Visualisierungen werden immer detailreicher und realer. Als Augmented Reality kann das zu beeindruckenden und sinnvollen Präsentationsformen führen, so lange klar ist, was real und was virtuell ist. Anders hingegen beim obigen Video, in dem die digitale Visualisierung so real erscheint, dass “reale” Personen darin kaum noch auffallen. Faszinierend, wie weit die Visualisierungstechniken inzwischen sind.

Wir müssen nur aufpassen, dass uns uns nicht irgendwann die echte Welt “irgendwie komisch” und “unwirklich” vorkommt.

[via: digital urban]

Gesamt Berlin mit echten Fassaden in Google Earth

google-earth_marzahn

Die meisten dürften das alte 3D-Stadtmodell Berlin für Google Earth kennen und vielleicht auch schon runtergeladen haben. In Fachkreisen gab es Diskussionen um die Standardfronten, die einfach über die 3D-Modelle gemappt wurden und somit ein Abbild der Realität vorgegaukelt wurde, welches das Modell nicht hergab. Dies führte dazu, dass manch moderner Bau mit einer historischen Fassade belegt wurde. Nun ist dieses Problem behoben, denn es wurden

rund 500.000 Gebäude auf 890 km2 Stadtgebiet aus der Luft fotografiert und die Dächer mit Laser vermessen. Hinzu kommen rund 80 detailliert modellierte Sehenswürdigkeiten und fünf sogar von innen zu erkundende Gebäude (Olympiastadion, Sony Center, Reichstag, DZ-Bank und Hauptbahnhof).(Quelle: www.3d-stadtmodell-berlin.de)

Damit werden nicht mehr nur die “Innenstadt”-Bereiche im S-Bahnring, sondern auch die Großsiedlungen und Vororte als 3D-Modelle bereitgestellt. Zwar sind aufgrund der automatisierten Erstellung noch vielfach Fehler auszumachen, aber nichts desto trotz ein beeindruckender Schritt.

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Virtuelle Rekonstruktion Berlins?

Gerade eben habe ich noch vor lauter Freude über das neue 3D-Stadtmodell in Google Earth berichtet, nun machen sich die ersten Zweifel breit. Denn bei genauerer Betrachtung werden so manche moderneren Gebäude mit historisierenden Fassaden gemappt. So z.B. das Alexanderhaus (das Haus neben der Weltzeituhr) am Alexanderplatz (zur Orientierung das Haus des Lehrers im Hintergrund, welches korrekt dargestellt wurde).


Bild: Alexanderhaus in Google Earth

Stecken am Ende Stimmann und Konsorten dahinter? Kommt die vollkommene Rekonstruktion nun virtuell – im hochtechnischen Gewand von Google Earth? Haben die alten Hasen, die schon den Palast der Republik und das Ahornblatt haben abreissen lassen und für solche architektonischen “Highlights” wie die Rekonstruktion des Kommandantenhauses mitverantwortlich sind, mit am 3D-Modell herumgebastelt? Ist die vielversprochene digitale Zukunft nur ein Rückschritt in die verklärte Vergagenheit?

Zum Glück nicht. Am Ende sind diese “Verschwörungstheorien” doch nur darauf zurückzuführen, dass die meisten Gebäude mit “kopierten Standardfronten” (www.spiegel.de) konstruiert wurden. Schade, dass dabei nicht mehr auf die unterschiedlichen Typologien geachtet wurde. Aber das sind wohl nur Anfangsfehler und insgesamt überwiegt immer noch der “WOW”-Effekt.

Berlin 3D in Google Earth!


(Blick vom Telefunkenhochhaus auf den Ernst-Reuther-Platz)

Die ersten, kurzen Meldungen und unsere Vermutung über die Kooperationspartner erwiesen sich als richtig. Berlin ist nun als 3D-Modell in Google Earth zu besichtigen. Zwar muss man sich die Daten noch als kmz.- Datei runterladen und kann es sich nicht direkt im Programm anschauen, aber die Ergebnisse sind doch beeindruckend. 44.000 Gebäude sollen dafür digital erfasst worden sein. Allerdings sind die Texturen der meisten dieser Gebäude nicht original, sondern aus einem Standardkatalog draufgemappt. Originaltexturen haben – nach Angaben von spiegel.de – 550 Gebäude.

Ein weiteres Novum ist die Möglichkeit der Gebäudebegehung, d.h. man kann 5 Gebäude (z.B. Reichstag, Hauptbahnhof) “betreten”. Sie wurden auch im Innenraum modelliert und sind damit begehbar. Hier z.B: ein Bild vom Innenbereich des Hauptbahnhofs – Lehrter Bahnhof.

Berlin 3D in Google Earth?

Nachdem vor einiger Zeit der Spiegel die “Weltpremiere” angekündigt hatte, dass Hamburg die erste Stadt sein soll, die ihr 3D-Modell vollständig in Google Earth integriert, finden sich im Netz nun die ersten Berichte (z.B. www.mopo.de, www.kn-online.de), dass Berlin Hamburg überholt. So ist für den 8.März ein 3D-Modell der Stadt Berlin für Google Earth angekündigt, welches auf den Kastasterdaten basiere. Mitgeteilt wurde die Info von der Berlin Partner GmbH. Allerdings ist nicht klar, ob dieses Modell texturierte Gebäude haben wird. Da hat Hamburg vielleicht zu lange gewartet.

Technisch wird das Ganze wahrscheinlich in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-institut realisiert, da Herr Döllner auf dem Vortrag in der Urania die Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung an einem 3D-Modell für Google Earth (wir berichteten) bereits angekündigt hatte.

Städte 3D in Google Earth

Mit der neuen Version vom Google Earth (Version 4), werden nun auch texturierte Gebäude in Städten angezeigt. Damit zog Google mit Virtual Earth von Micosoft gleich, die dies in ihrer ersten Version bereits ermöglichten. In wie weit dies bereits möglcih ist, zeigt dieses Video (von gearthblog) am Beispiel Denver. Eine Stufe weiter geht nun die Stadt Hamburg, die – nach Angaben von spiegel-online – in einigen Tagen “hunderte Modelle von Gebäuden aus der Hamburger Innenstadt” für Google Earth zur Verfügung stellen wird. In Kooperation mit Google wird Hamburg damit die erste Stadt in Google Earth, die so umfassend mit texturierten Gebäuden zu betrachten ist. Hier sind die ersten Bilder zu sehen: www.spiegel.de.
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