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Planungen für A100-Weiterbau vorerst gestoppt

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Die Regierungsfraktionen von SPD und Linke haben gestern die Planungskosten für den Weiterbau der A100 von Neukölln zum Treptower Park vorerst auf Eis gelegt. Für den Doppelhaushalt 2010/11 waren dafür 3,1 Mio. Euro vorgesehen. Erst nachdem das Ergebnis des derzeit laufenden Planfeststellungsverfahren vorliegt, wollen die Regierungsfraktionen entscheiden, ob die Planungsmittel wieder freigegeben.
Es scheint also doch noch eine Chance zu geben, dass diese antiquarische Verkehrsplanung aus den 60/70er Jahren doch noch ad acta gelegt wird.
 
Zum Nachlesen:

Erörterungstermin Planfeststellungsverfahren A100

12. November 2009
09:00bis20:00
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Ab morgen werden im Berliner Congress Center am Alexanderplatz die Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren für den 16. Bauabschnitt der Stadtautobahn A100 verhandelt.

Auf Grund der Vielzahl an fristgerecht eingegangenen Einwendungen sind folgende neun Erörterungstermine angesetzt:

  • 12. und 13. November,
  • 16. bis 18. November sowie
  • 24. bis 27. November

je von 9 bis 20 Uhr. Einlass finden zunächst nur Personen, die eine Einwendung verfasst haben. Es jedoch möglich, dass auf Antrag auch die Öffentlichkeit zugelassen wird.

Weitere Informationen unter http://www.stop-a100.de/

Abstimmen! Internet-Umfrage zur A100

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Die stadtraumzerschneidende A100 im Westen - nun auch bald im Osten der Stadt?

Die stadtraumzerschneidende A100 im Westen Berlins - nun auch bald im Osten der Stadt? (Foto von Schrottie via flickr)

Der Senat ist für die Erweiterung der A100, denn der “Ausbau ist ohne Alternative“. Hingegen beklagen Umweltschutzverbände und Anwohnerinitiativen die hohen Kosten und Folgewirkungen des Ausbaus und auch der Bürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg befürchtet negative Auswirkungen für den Bezirk und prüft eine Normenkontrollklage gegen das Projekt.

Weniger kritisch sieht der Straßenplaner Thomas Richter das Projekt, da es den Schleichverkehr reduziert und Fahrzeiten verkürzt. Trotzdem meint auch er, dass “im Prinzip [...] beide Seiten recht” haben und die Argumente der Kritiker berechtigt sind. Unbeantwortet bleibt allerdings die Frage, ob die vielen Millionen nicht woanders (z.B. Stärkung des Radverkehrs und ÖPNV) viel besser, weil umweltverträglicher ausgegeben werden. Und welch zerschneidende Wirkung eine solche Autobahn im Stadtraum hat, lässt sich hervorragend am westlichen Autobahnring begutachten…

Konnte Berlin vor kurzem stolz verkünden, dass der motorisierte Individualverkehr in den letzten Jahren leicht zurückgegangen ist und der Anteil des Radverkehrs gestiegen, so wird nun an einem gegenteiligen Konzept festgehalten – dem “Zurück zum Beton”, wie es Daniel vom Stralau-Blog auf Spreeblick formulierte.

Wer seinen Unmut gegen das Projekt zumindest in kleiner Form kundtun möchte, kann dies nun auf tagesspiegel.de in der Internet-Umfrage zur A100 machen.

Aktionen gegen Autobahnausbau

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Der Berliner Senat will die Stadtautobahn A100 verlängern, was inzwischen auf vielfachen Widerstand stösst. Denn für den Ausbau der Autobahn werden 4 Wohnhäuser und das Gebäude der Osthafendirektion abgerissen. Zudem befürchten Kritiker zusätzliche Lärm- und Feinstaubbelastungen entlang der neuen Trasse, sowie das Entstehen einer innerstädtischen Barriere.

Informationen finden sich bei der Bürgerinitiative BISS Berlin, die auch Hinweise für das Einreichen von Einwendungen gibt. Heute findet eine Info-Veranstaltung zur Planfeststellung der Stadtautobahn A100 statt (Beginn 19:00 Uhr, JugendSchiff “Freibeuter”, Kynaststr. 17, Nähe Ostkreuz). Eingeladen sind:

  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
  • Dr. Franz Schulz, Bürgermeister Friedrichshain-Kreuzberg
  • Bürgerinitiative Stadtring Süd (BISS)

Zudem findet ein am 21.03. ein symbolischer Trauermarsch statt. Wer mehr lesen will, findet hier weitere Links zu Pro- und Contra-Argumenten: