Entries Tagged as 'Architektur'

Pressetip: Berliner Lebensadern

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Lebensader Bergmannstraße

An dieser Stelle der kurze Hinweis auf eine lesenswerte Reihe, die der Tagesspiegel gerade veröffentlicht: Berliner Lebensadern – spannende Geschichten über Berliner Straßen, die wir alle kennen und mögen. Ganz im Gegensatz zu den touristischen Highlights der jeweiligen Straßen wird hier vor Allem die Geschichte der Straße und das ganz alltägliche Leben beschrieben.

Bisher erschienen sind Artikel zu: Oranienstraße | Motzstraße | Schiffbauerdamm | Bergmannstraße | Martin-Luther-Straße.

Viel Spaß beim Lesen und (neu)entdecken der Straßen!

Gebautes wurde zu Papier gebracht, zu Papier gebrachtes aber nicht immer gebaut!

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Ausstellung: Das ungebaute Berlin

Zwei Ausstellungen, die sich irgendwie ergänzen. Stadtpläne, Zeichnungen und Vogelperspektiven gleichen nicht immer der gebauten Realität, viele Pläne bleiben wiederum unrealisiert in den Schubladen ihrer Entwerfer.

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Stadtraum meets Kunst: Die Oberhafenkantine

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Das Replikat Oberhafenkantine (Foto: Daniel Feistenauer)

Auch wenn die Märchenhütte am Monbijoupark mittlerweile quasi zum Baubestand der Stadt gehört, fällt Sie doch immer wieder erneut ins Auge. Inmitten der zu Steingewordenen Stadt an der Museumsinsel steht eine kleine Holzhütte, bei deren Anblick man sich besonders im Winter in eine andere Zeit, ja an einen anderen Ort versetzt fühlt. Was die Märchenhütte mit ihrem Betrachter macht, nämlich ihn an einen anderen Ort versetzen, machen andere wiederum mit Gebäuden. In der Fachsprache heißt das dann „translozieren“, was so viel bedeutet wie „an einen anderen Ort versetzen“. [Read more →]

Umnutzung von Verkehrsräumen

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- ein Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel und zum städtebaulichen Denkmalschutz?


Aus der Hochstraße in Hannover wird ein Grünzug

Die kompakte Stadt ist Sinnbild der heutigen Stadtentwicklung, verstärkt auch durch die Grundsätze der Leipzig Charta. Die Folgen dieser Entwicklung sind u.a. der Rückbau von Verkehrsflächen und eine gleichzeitige Verdichtung des Raumes durch ein “Zusammenrücken” der Baukörper, welches die “Wunden” des autozentrierten Städtebaus der 1950er und 1960er Jahre wieder “heilen” kann. Die historischen Schichten jahrhundertelanger Stadtentwicklung mit all ihren guten und schlechten Ausprägungen gehen dadurch aber völlig verloren.

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urbanoTours: Spaziergang auf der Hochstraße

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Rauf auf die Magistrale!

Für alle Kurzentschlossenen: Wie wäre es mit einem Sonntagsausflug nach Halle an der Saale? Im Rahmen der IBA findet dort ein spannendes Event statt: HOCH-ZEIT am 30.Mai 2010.
Die Magistrale, Verbindungsstraße zwischen Halle und Halle-Neustadt wird 40. Für den Autoverkehr gesperrt lädt sie zum Wandern, Radfahren und Spazierengehen ein. Auf der kühn geschwungenen Hochstraße, begleitet von himmelblauen Straßenlaternen, kann auf das historische Stadtzentrum geblickt und über die Verkehrsplanung vergangerner Jahrzehnt sinniert werden. Am Ende der Straße wartet Halle-Neustadt. Einst Vorzeigeprojekt der DDR, heute an vielen Stellen vom Bevölkerungsrückgang geprägt. Doch der hohe gestalterische Anspruch ist vielerorts erkennbar und zahlreiche Kunstwerke  im öffentlichen Raum können entdeckt werden.
Von Berlin dauert die Fahrt mit dem Wochenend-Ticket ca. 3 Stunden. Macht Euch auf den Weg und entdeckt Halle aus einer ungewöhnlichen Perspektive!

Mehr Informationen gibt es auf den Seiten der IBA-Projekte  in Halle und auf dem Flyer.

Vortrag: Berufliche Perspektiven Planen – Bauen – Umwelt

9. Juni 2010
17:00bis19:00
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Zweiter Termin der dreiteiligen Vortragsreihe.

Thema: Arbeitsumfeld Architektur und Real Estate Management

mit

  • Titus M. Albrecht, Projektentwickler ECE Consulting G.m.b.H. & Co. KG
  • Jan R. Kowalewski, Stellv. Leiter Berliner Niederlassung der Deutschen Immobilien AG

Die Vortragsreihe “Berufliche Perspektiven Planen – Bauen – Umwelt” richtet sich an Studierende der Planungswissenschaften einschließlich der Architektur und findet in Kooperation des Referats Studium und Lehre der
Fakultät VI mit dem Gründungsservice, dem Career Service und dem Nachwuchsbüro der TU statt.
An drei Vortragsterminen wird jeweils ein anderer beruflicher Werdegang durch eine Alumna / einen Alumnus der Fakultät vorgestellt.

Das anschließende Diskussionsforum bietet Gelegenheit, die Vortragenden direkt zu Aspekten der Laufbahngestaltung zu befragen.

Zeit: Mittwoch, 09. Juni 2010, 17:00 Uhr
Ort: Fakultätsforum des Architekturgebäudes, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin

weitere Inforationen beim Referat für Studium und Lehre der TU Berlin

Stadt und Film

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Zeit für Ausbildung - Zeit zu handeln
Film und Stadt (Bild: Ideengrün via flickr)

Filme arbeiten mit den Gegebenheiten in Städten und nutzen Städte als Handlungsräume. Andererseits wird das Medium Film hierzulande immer häufiger aufgegriffen, um Diskussionen zu Stadtgestaltung und Architektur anzustoßen, Räume zu bespielen und Inhalte zu vermitteln. So auch die Reihe urbanoFILMS, die bei der Filmauswahl Themen der Stadt, Architektur und des gesellschaftlichen Lebens aufgreift, diese an außergewöhnlichen Orten in der Stadt zeigt und mit einem ausgewählten Podium diskutiert. Ähnlich agiert der „Filmclub Baukultur 2010“ nun in Osnabrück, der eine kleine Reihe von Architekturfilmen in leeren Läden zeigen wird und somit die Aufmerksamkeit auf die Innenstadt und ihre Probleme lenkt. In Düsseldorf startet fast gleichzeitig eine Reihe, die sich mit dem Thema „Landschaftsarchitektur im Film“ auseinandersetzt und zeigt,

dass Landschaftsarchitektur eine faszinierende visuelle Entsprechung des Filminhalts weit über die Funktion reiner Kulisse hinaus verkörpern kann.

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Nachkriegsmoderne ade.

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Pressebild_Beethovenhalle_1959_Initiative+Beethovenhalle
Die Bonner Beethovenhalle ist vom Abriss bedroht.
(Quelle: © Schafgans Archiv/ Hans Schafgans)

Hach wie schön wars früher noch, als die junge, aufstrebende Bunderepublik mit ihren funktional-ästethischen, schwingenden Gebäuden der kriegsgebeutelten Stadt wieder etwas Leben einhauchte.

Vor allem die Baudetails – fein gegliederte Fassaden, geschwungene Treppen und Handläufe, lichtdurchflutete Eingangshallen, Fenster- und Bodenmosaike, kunstvoll verzierte Türgriffe – geben den Gebäuden aus den 1950er Jahren ein unverwechselbares Gesicht (monumente online).

Die Demokratie verliert vierlerorts ihr Gedächtnis. In Hannover soll der von Oesterlen sensibel in das historische Ensemble eingefügte Plenarsaaltrakt umgebaut oder abgerissen werden, vom historischen Zentrum in Berlin ist Nennenswertes kaum übrig geblieben und in Bonn wurde der alten Plenarsaal von Hans Schwippert bereits 1987 abgerissen.

Auf der Suche nach irgendwas, was bleibt. Die Nachkriegsmoderne erfährt in jüngerer Zeit wieder eine Wertschätzung – und der Abriss all jener Gebäude, die stadtbildprägend und den Menschen ans Herz gewachsen sind, können nicht mehr ohne Widerstand der Bevölkerung vollzogen werden. [Read more →]

Podiumsdiskussion: Hotel – Raum für Experimente

4. März 2010
19:00bis22:00
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“Kaum etwas hat sich in letzter Zeit so gewandelt wie die Tourismus-Architektur: Es gibt nicht nur immer mehr Hotels, sie werden auch immer differenzierter. Konnte man sich früher anhand des Sternchen-Schemas noch eine ziemlich genaue Vorstellung davon machen, wie das Zimmer der gewählten Kategorie wohl ausgestattet sein würde, gibt es heute unzählige Features, zwischen denen der Gast wählen kann: Designhotel, Low-Budget-Kette oder Luxussegment – das sind die Oberbegriffe einer sich weit verzweigenden Branche, die vom vielreisenden Business-Gast bis zum braven Urlauber ein breites Spektrum persönlicher Vorlieben bedient.
In der Dialogreihe „Trends, Thesen, Typologien“, die Grohe gemeinsam mit BauNetz im Jahr 2010 ausrichtet, geht es in der ersten Veranstaltung „Hotel – Raum für Experimente“ in Berlin genau um die Fragen, die Architekten, Betreiber und Nutzer dazu beschäftigt: Wie flexibel muss ein Gebäude sein? Welche Rolle spielt die Architektur?
Auf dem Podium diskutieren dazu die Architekten Holger Kehne (Plasmastudio), Benedict Tonon, Tobias Wallisser (LAVA) und Thomas Albrecht (Hilmer & Sattler und Albrecht), außerdem zwei ausgewiesene Vertreter des Hotelfachs. Die Moderation hat der Berliner Architekturkritiker Andreas Ruby.”

Termin: 4. März 2010, 19 Uhr. Ab 21 Uhr: Imbiss
Ort: Lounge des Hotels „Casa Camper“, Weinmeisterstraße 1, Berlin-Mitte

IKEA rundum

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Foto von ktpupp via flickr.

Bevölkern schon seit Mitte der 1970er Jahre Billy, Lack und co die Wohnzimmer Deutschlands, möchte das Möbelunternehmen bzw. seine Tochter Bloklok nun auch den Fertighaus-Markt in Deutschland erobern. Mit Imbus-Schlüssel Häuser bauen? Das Konzept, einfach und preisgünstig, funktioniert ganz ohne den Ikea-Mitmach-Effekt. In den skandinavischen Ländern und Großbritannien bereits erfolgreich erprobt, werden die kleinen Reihen- und Mehrfamilienhäuser ab März auch hierzulande angeboten. “Funktional wie ein Billy-Regal” titelt die Süddeutsche in einem Artikel und vergleicht die neuen Fertighäuser mit einem Hasenstall. Ob das recht sperrige Motto “Gut leben, preiswert leben, clever leben” und das neue Fertighausprodukt ebenso erfolgreich sein werden wie “Wohnst Du noch – oder lebst Du schon?” wird sich nach der ersten Anlaufphase zeigen. Zu fragen bleibt, ob die Nachfrage so groß sein wird, dass auch hierzulande die Häuser per Los vergeben werden. Bis jetzt kann man nur sein Interesse bekunden und Informationen anfordern…