Entries Tagged as 'Ausstellungen'

Alte Buchstaben an neuem Ort

checked
Die Buchstaben ziehen um. Foto: Buchstabenmuseum

Die Buchstaben ziehen um. Foto: Buchstabenmuseum

Das Buchstabenmuseum ist umgezogen! Vor einiger Zeit berichteten wir bereits über diese liebenswerte Initivative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Leuchtreklame, Werbeschriftzüge und Embleme zu sammeln, um sie vor der Zerstörung zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Nach dem die Sammlung schnell immer größer wurde, ist nun das Museum vom Spittelmarkt in die Markthalle am Alexanderplatz in größere Räume umgezogen. Urbanophil hat sich umgesehen und ist begeistert: Die Buchstaben haben nun viel Platz und können in mehreren kleinen Räumen bestaunt werden – der ein oder andere Schriftzug ist sicherlich dabei, den man in der Stadt gesehen, vielleicht sogar  schon vermisst hat.

Informationen zum Museum und viele Buchstaben gibt es hier.

Öffnungszeiten:
Do – Sa 13 – 15 Uhr,
Eintritt: 2,50 Euro

Karl-Liebknecht-Straße 13, Markthalle “Berlin Carré”, 1.OG
10178 Berlin – Mitte
U+S Alexanderplatz

Stadtraum meets Kunst: Die Oberhafenkantine

checked


Das Replikat Oberhafenkantine (Foto: Daniel Feistenauer)

Auch wenn die Märchenhütte am Monbijoupark mittlerweile quasi zum Baubestand der Stadt gehört, fällt Sie doch immer wieder erneut ins Auge. Inmitten der zu Steingewordenen Stadt an der Museumsinsel steht eine kleine Holzhütte, bei deren Anblick man sich besonders im Winter in eine andere Zeit, ja an einen anderen Ort versetzt fühlt. Was die Märchenhütte mit ihrem Betrachter macht, nämlich ihn an einen anderen Ort versetzen, machen andere wiederum mit Gebäuden. In der Fachsprache heißt das dann „translozieren“, was so viel bedeutet wie „an einen anderen Ort versetzen“. [Read more →]

„Connor hat Depressionen“

checked

Clean Air Pod: Ant Farm (Chip Lord, Doug Michels und Curtis Schreier) 1970; Foto: Chip Lord, Courtesy Ant Farm

Warum bloß ist der Held der Terminator-Saga so unheilvoll erkrankt? Weil er die Welt einmal gerettet hat und nun die Last einer unbestimmten Zukunft trägt? Weil er immerfort kämpft gegen übermächtige Gegner und nicht ausschließen kann, diesen mit seinen Bemühungen gar in die Hände zu spielen? Weil er sich völlig isoliert hat, um den Spürsystemen der Maschinen entgehen zu können?

Im Buch „Klimakapseln. Überlebensbedingungen in der Katastrophe“ von Friedrich von Borries – der auch Kurator der gleichnamigen Ausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ist – schlüpft der Archivar in die Rolle des Terminators. [Read more →]

Ausstellung: Ostkreuz . Agentur der Fotografen . Die Stadt

28. Juni 2010 11:00bis4. Juli 2010 20:00
checked

Spannende Ausstellung in der Galerie C/O Berlin im ehemaligen Postfuhramt in der Oranienburger Straße: 18 Fotografen der bekannten Agentur Ostkreuz haben sich auf die Suche nach der Essenz des Städtischen begeben. Dazu wurden Menschen in ihrem urbanen Umfeld porträtiert. Zusammengetragen wurden Fotografien aus 22 Städten, verteilt über die ganze Welt.

Mit dieser Ausstellung feiert Ostkreuz sein 20jähriges und C/O Berlin sein 10jähriges Bestehen.

Ausstellung
Ostkreuz. Agentur der Fotografen. Die Stadt.
Vom Werden und Vergehen
08.05 bis 04.07.10

täglich geöffnet von 11-20 Uhr
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro

Ort:
Postfuhramt
Oranienburger Straße 35/36
10117 Berlin

Ausstellungseröffnung: Das ungebaute Berlin im Café Moskau

15. Juli 2010
checked

Ein Beispiel von vielen für das ungebaute Berlin: Daniel Libeskind, Potsdamer Platz, 1991

Die Ausstellung von Carsten Krohn im Café Moskau zeigt eine ganz spezielle Variante des abwesenden Berlins: das Berlin, das nicht gebaut wurde.

Dazu wurden vergessene und verdrängte Projekte aus dem 20.Jahrhundert ans Licht geholt und in Plänen und Modellen präsentiert. Gezeigt wird eine unsichtbare Stadt, deren Kenntnis aber für das Verständnis der gebauten Stadt notwendig ist, weil sich diese aus den Fragmenten der gezeigten Utopien zusammensetzt.

Nicht nur Architektur und Städtebau als Einheit sollen dargestellt werden, sondern auch Entwurf und Diskurs als Prozess. Gefilmte Statements von Koolhaas, Siza, Venturi, Eisenman, Libeskind, Foster und vielen anderen werden als ein imaginärer Kongress präsentiert, um zu demonstrieren, dass die Entwürfe Teil einer Debatte sind.

Die Ausstellung wurde kuratiert und organisiert von Carsten Krohn, die Filme hat Carsten Krohn zusammen mit Knut Klaßen realisiert, das Ausstellungsdesign kommt von Kuehn Malvezzi.

Mehr Infos: www.dasungebauteberlin.de

Café Moskau, Karl-Marx-Allee 34, Berlin

Unterstützungsaufruf | Residenzpflicht – Invisible Borders

checked

Wir berichteten demletzt über die Ausstellungseröffnung von “Residenzpflicht – Invisible Borders” und müssen nun diesbezüglich einem Aufruf aus traurigem Anlass bekannt machen. Denn…

in der Nacht vom 22. auf den 23. Januar 2010 brannte das “Haus der Demokratie” in Zossen nach einem rechtsradikalen Anschlag komplett nieder. Zu dem Zeitpunkt befand sich auch die Ausstellung “Residenzpflicht – Invisible Borders” in dem Haus und wurde vollständig zerstört.

Nun suchen die Organisatoren nach UnterstützerInnen, die mit Sach- und Geldspenden helfen können, um die Ausstellung neu aufzubauen. Das erste Orga-Treffen fand hierzu bereits statt, aber Interessierte können sich per E-Mail an die Organisatoren wenden.

Ausstellung: Architekturfotografie von Ulrich Schwarz

5. Februar 2010 12:00bis9. Februar 2010 18:00
checked

Schöne Architekturfotografien von Ulrich Schwarz sind noch bis zum 06. Februar in der Galerie Dittmar in der Ausstellung “Architektur in Berlin” zu sehen. Gezeigt werden großformatige Bilder mit Details oder Totalaufnahmen bekannter Bauwerke, darunter z. B. das Kanzleramt und die Komische Oper.

Ort: Galerie Dittmar, Auguststraße 22, 10117 Berlin

Zeit: noch bis zum 06.Februar 2010, Di-Sa 12-18 Uhr

Ausstellung: Schnittwerk – Guiliani Hönger Architekten, Zürich

4. März 2010
11:00bis18:30
checked

“Die Ausstellung SCHNITTWERK führt durch eine Auswahl aktueller Bauten des Architekturbüros Guiliani Hönger Architekten (Zürich) und wirft die Frage auf, wie stadtfähige und identitätsstiftende Architektur entstehen kann. Die stetige Auseinandersetzung mit den Beziehungen zwischen Gebäude und Umgebung, Raum und Raumprogramm, Konstruktion und Ausdruck sowie Auftraggeber und Architekt wird anhand der Projekte veranschaulicht. Mit fotografischen Silhouettenbildern, Schnittmodellen und Schichten-rissen werden die architektonischen Interessen an Mehrdeutigkeit, Raumfiguren und Körperhaftigkeit von giuliani.hönger ersichtlich. Gezeigt werden neben der bereits fertig gestellten Fachhoch-schule Sihlhof mehrere in Bau und Planung befindliche Projekte.” (Aedes Berlin)

Zeit: bis 4. März 2010
Ort: Aedes Am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, Berlin-Mitte
Öffnungszeiten: Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, Sa-So 13 bis 17 Uhr

Ausstellung: M8 in China – zeitgenössische chinesische Architekten

21. Februar 2010
20:00
checked

Das Architekturzentrum DAZ stellt acht chinesische Architekturbüros und ihre Entwürfe vor. Die Ausstellung widmet sich kleinen und unabhängigen Büros, die von jungen, international agierenden Architekten gegründet wurden. Sie sind Stellvertreter einer Hinwendung zu regionalen Typologien und eines behutsamen Umgangs mit dem Bestand. Sie grenzen sich damit von den staatlichen Designinsituten ab, die meist ohne Rücksicht auf chinesische Baukultur gigantische Gebäude planen.

Am 5. Februar findet zum Thema ein Symposium statt.

Der Blick auf chinesische Architektur ist noch möglich bis zum 21. Februar 2010 im DAZ, Köpenicker Straße48/49, 10179 Berlin.

Öffnungszeiten: DI-FR 12-19 Uhr, SA/SO 14-19 Uhr

Ausstellung: Zlín – Modellstadt der Moderne

1. Februar 2010 10:00bis12. Februar 2010 18:00
checked

main-ave-of-works
Quelle: google

Ausstellung in der PINAKOTHEK DER MODERNE in München

Die Entwicklung der im Osten Tschechiens gelegenen Stadt Zlín im 20. Jahrhundert ist eng mit der Schuhfabrik Bat’a verbunden. Der Unternehmer Tomás Bat’a und sein Stiefbruder Jan Antonín ließen den kleinen Ort von 1923 bis 1938 wie ein riesiges Labor für gemeinschaftliches Leben und Arbeiten ausbauen. Nach Plänen von Frantisek Lydie Gahura entstand über einem Gebäuderaster von 6,15 m x 6,15 m eine Stadt im Grünen mit weitläufigen Fabrikanlagen, Wohngebäuden sowie kulturellen und sozialen Einrichtungen. Die Bat’as vereinten geschicktes Unternehmertum, fordistische Schuh-Serienproduktion und soziales Experiment. In der von Vladimír Karfík, einem ehemaligen Mitarbeiter Le Corbusiers, errichteten Konzernzentrale ¬ª21¬´ ließ sich Bat’a ein Büro in Form eines zimmergroßen Aufzugs konstruieren, von dem aus er mit der ganzen Welt kommunizieren und gleichzeitig seine Arbeiter überwachen konnte. Die weltweit einzige, streng nach funktionalistischen Prinzipien errichtete Stadt wurde von vielen Politikern und modernen Architekten studiert und bewundert.
In der Ausstellung werden die architektonische Entwicklung und der sozialgeschichtliche Hintergrund Zlíns mit Modellen, Plänen, Fotografien und Filmen vorgestellt. Ergänzend werden die selbst in Fachkreisen kaum bekannten Planungen Le Corbusiers für Bat’a – Stadterweiterung von Zlín, weltweite Schuhläden, eine Fabrikanlage und ein Bat’a-Pavillon für die Weltausstellung in Paris 1937 – mit Originalzeichnungen und einem Modell präsentiert.

Die Ausstellung ist bis zum 21.2.2010 in München zu sehen.