Entries Tagged as 'Ausstellungen'

Unterstützungsaufruf | Residenzpflicht – Invisible Borders

Wir berichteten demletzt über die Ausstellungseröffnung von “Residenzpflicht – Invisible Borders” und müssen nun diesbezüglich einem Aufruf aus traurigem Anlass bekannt machen. Denn…

in der Nacht vom 22. auf den 23. Januar 2010 brannte das “Haus der Demokratie” in Zossen nach einem rechtsradikalen Anschlag komplett nieder. Zu dem Zeitpunkt befand sich auch die Ausstellung “Residenzpflicht – Invisible Borders” in dem Haus und wurde vollständig zerstört.

Nun suchen die Organisatoren nach UnterstützerInnen, die mit Sach- und Geldspenden helfen können, um die Ausstellung neu aufzubauen. Das erste Orga-Treffen fand hierzu bereits statt, aber Interessierte können sich per E-Mail an die Organisatoren wenden.

Ausstellung: Architekturfotografie von Ulrich Schwarz

5. Februar 2010 12:00bis9. Februar 2010 18:00

Schöne Architekturfotografien von Ulrich Schwarz sind noch bis zum 06. Februar in der Galerie Dittmar in der Ausstellung “Architektur in Berlin” zu sehen. Gezeigt werden großformatige Bilder mit Details oder Totalaufnahmen bekannter Bauwerke, darunter z. B. das Kanzleramt und die Komische Oper.

Ort: Galerie Dittmar, Auguststraße 22, 10117 Berlin

Zeit: noch bis zum 06.Februar 2010, Di-Sa 12-18 Uhr

Ausstellung: Schnittwerk – Guiliani Hönger Architekten, Zürich

4. März 2010
11:00bis18:30

“Die Ausstellung SCHNITTWERK führt durch eine Auswahl aktueller Bauten des Architekturbüros Guiliani Hönger Architekten (Zürich) und wirft die Frage auf, wie stadtfähige und identitätsstiftende Architektur entstehen kann. Die stetige Auseinandersetzung mit den Beziehungen zwischen Gebäude und Umgebung, Raum und Raumprogramm, Konstruktion und Ausdruck sowie Auftraggeber und Architekt wird anhand der Projekte veranschaulicht. Mit fotografischen Silhouettenbildern, Schnittmodellen und Schichten-rissen werden die architektonischen Interessen an Mehrdeutigkeit, Raumfiguren und Körperhaftigkeit von giuliani.hönger ersichtlich. Gezeigt werden neben der bereits fertig gestellten Fachhoch-schule Sihlhof mehrere in Bau und Planung befindliche Projekte.” (Aedes Berlin)

Zeit: bis 4. März 2010
Ort: Aedes Am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, Berlin-Mitte
Öffnungszeiten: Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, Sa-So 13 bis 17 Uhr

Ausstellung: M8 in China – zeitgenössische chinesische Architekten

21. Februar 2010
20:00

Das Architekturzentrum DAZ stellt acht chinesische Architekturbüros und ihre Entwürfe vor. Die Ausstellung widmet sich kleinen und unabhängigen Büros, die von jungen, international agierenden Architekten gegründet wurden. Sie sind Stellvertreter einer Hinwendung zu regionalen Typologien und eines behutsamen Umgangs mit dem Bestand. Sie grenzen sich damit von den staatlichen Designinsituten ab, die meist ohne Rücksicht auf chinesische Baukultur gigantische Gebäude planen.

Am 5. Februar findet zum Thema ein Symposium statt.

Der Blick auf chinesische Architektur ist noch möglich bis zum 21. Februar 2010 im DAZ, Köpenicker Straße48/49, 10179 Berlin.

Öffnungszeiten: DI-FR 12-19 Uhr, SA/SO 14-19 Uhr

Ausstellung: Zlín – Modellstadt der Moderne

1. Februar 2010 10:00bis12. Februar 2010 18:00

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Quelle: google

Ausstellung in der PINAKOTHEK DER MODERNE in München

Die Entwicklung der im Osten Tschechiens gelegenen Stadt Zlín im 20. Jahrhundert ist eng mit der Schuhfabrik Bat’a verbunden. Der Unternehmer Tomás Bat’a und sein Stiefbruder Jan Antonín ließen den kleinen Ort von 1923 bis 1938 wie ein riesiges Labor für gemeinschaftliches Leben und Arbeiten ausbauen. Nach Plänen von Frantisek Lydie Gahura entstand über einem Gebäuderaster von 6,15 m x 6,15 m eine Stadt im Grünen mit weitläufigen Fabrikanlagen, Wohngebäuden sowie kulturellen und sozialen Einrichtungen. Die Bat’as vereinten geschicktes Unternehmertum, fordistische Schuh-Serienproduktion und soziales Experiment. In der von Vladimír Karfík, einem ehemaligen Mitarbeiter Le Corbusiers, errichteten Konzernzentrale »21« ließ sich Bat’a ein Büro in Form eines zimmergroßen Aufzugs konstruieren, von dem aus er mit der ganzen Welt kommunizieren und gleichzeitig seine Arbeiter überwachen konnte. Die weltweit einzige, streng nach funktionalistischen Prinzipien errichtete Stadt wurde von vielen Politikern und modernen Architekten studiert und bewundert.
In der Ausstellung werden die architektonische Entwicklung und der sozialgeschichtliche Hintergrund Zlíns mit Modellen, Plänen, Fotografien und Filmen vorgestellt. Ergänzend werden die selbst in Fachkreisen kaum bekannten Planungen Le Corbusiers für Bat’a – Stadterweiterung von Zlín, weltweite Schuhläden, eine Fabrikanlage und ein Bat’a-Pavillon für die Weltausstellung in Paris 1937 – mit Originalzeichnungen und einem Modell präsentiert.

Die Ausstellung ist bis zum 21.2.2010 in München zu sehen.

Ausstellung: Nachnutzung TXL

11. Dezember 2009 10:00bis15. Januar 2010 18:00

Der Flughafen Tegel soll geschlossen werden – und das schon im Jahr 2011. Viel Zeit bleibt nicht mehr, um schlüssige und umsetzbare Konzepte für das 450 ha (fast genauso groß wie das Tempelhofer Feld)  große Areal vorzubereiten. Erste Konzepte und Ideen für die zukünftige Nutzung des Flughafen Tegels werden jetzt in einer Ausstellung in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Köllnischen Park gezeigt.

Zeit: 11.12.2009 bis 15.01.2010
Ort: im Lichthof der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung,Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin

mehr Infos unter: Zukunftsraum Tegel

Ausstellung: Architekturpreis Berlin 2009

24. November 2009 10:00bis23. Dezember 2009 16:00

Nachdem die Ausstellung zu den Preisträgern des Architekturpreises Berlin 2009 bereits in der Bauakademie zu besichtigen war, wird sie vom 24. November bis 23. Dezember  in Charlottenburg zu sehen sein. Unter den ausgezeichneten Vorhaben sind bekannte wie das Neue Museum oder die neue Bibliothek der Humboldt-Universität. Mit einem Preis bedacht worden sind aber auch gelungen Projekte privater Bauherren und Realisierungen von Baugruppen, die es zu entdecken lohnt.

Ort: Kutscherhaus, Kurfürstendamm 48/49, 10707 Berlin
Zeit: Dienstag bis Freitag 10:00 bis 16:00 Uhr

Finissage: Die gefährdete Moderne: Bauten urbaner Neuordnung

27. November 2009
19:00bis21:00

ABRISS Berlin lädt zur Finissage, Diskussion und Livemusik in die New Yorck im Bethanien ein. Henri Lefebres “Recht aus Stadt” zur “Gesellschaftlichen Produktion von Raum” soll genutzt werden, um eine Diksussion über Raum- und Stadtentwicklung anhand architektonischer Artefakte der Nachkriegsmoderne in Berlin zu entwickeln.

Die Ausstellung Ausstellung “Die gefährdete Moderne” ist bereits seit Ende Oktober im New Yorck Bethanien zu sehen. Dem Mangel an Anerkennung lassen die Bauten der Nachkriegsmoderne oftmals ins Abseits geraten. Der Fotograf Daniel Sebastian Scheib hat diese Baute in ein schönes Licht gesetzt und zeigt diese Fotografien in der Ausstellung.

Mehr Bilder gibts hier.

hörGEHschichten aus Neukölln

21. Oktober 2009
20:00bis22:00

Die hörGEHschichten sind eine Straßenführung, mit der Geschichten über die Karl-Marx-Straße und ihre Seitenstraßen erzählt werden. Mit einem Routenplan und mp3- oder CD-Player im Gepäck entdeckt man selbst die Straße und die Stationen der Führung. Die Karl-Marx-Straße ist dabei sowohl die Fundgrube für die vielfältigen Geschichten als auch die Bühne, auf der die Straßenführung stattfindet. Die hörGEHschichten entstehen aus den historischen und gegenwärtigen Geschichten und Anekdoten der Karl-Marx-Straße und ihrer Händler, Flaneure, Bewohner, Künstler, Jugendlichen, Aufpasser, Beobachter, Zeitgenossen…

Vorführung der HörGEHschichten um 20 Uhr
Alte Post, Karl-Marx-Straße 97 – 99

Ausstellung bis 24.10., 15 bis 21 Uhr

urbanoFILMS zu Gast in Hannover

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grün und verkehrsreich: das autogerechte Hannover

Die Präsentation der Wettbewerbsbeiträge zu “urbanism follows visions” wird durch eine abgespeckte Version von urbanoFILMS ergänzt. Wir werden das Programm “Cityscapes” von HC Gilje zeigen, welches vier Videos mit utopischen Charakter umfasst. Eine Podiumsdiskussion wird es nicht geben, dennoch bietet der Abend genügend Material und Zeit, über die urbanen Visionen unserere Zeit zu diskutieren. Die Ausstellung verspricht zumindest eine futuristisch anmutende Medien- und Soundinstallation, welche die Entwürfe in ein passendes Licht werfen werden. Der filmische Beitrag von urbanophil rundet das Programm in einer schönen Art und Weise ab. Und wer noch nie in Hannover war, der kann sich von der nachkriegsmodernen und autogerchten Stadt bei einem Glas Wein in der Tiefgarage verzaubern lassen.